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BBD

No alla storicizzazione.
Quotation 10

La trattativa Comune-Provincia-Stato per la riapertura del Monumento alla vittoria sta subendo un’accelerazione. Come la giudica?

Bene, sono favorevole. È giusto che il monumento venga aperto durante il giorno e la sera sia invece prevista ancora una protezione, per evitare atti di vandalismo. È una bella opera, è tempo che venga restituito ai cittadini.

La proprietà è statale. Comune e Provincia spingono perché nella cripta venga aperto un centro di documentazione che racconti la storia del monumento e delle dittature di quell’epoca.

Non credo che il ministro Bondi potrà mai autorizzarlo.

Perché no?

Significherebbe riaprire tensioni che non c’è bisogno di rinfocolare. Si faccia piuttosto una esposizione sulla prima guerra mondiale.

Ma è un monumento eretto dal fascismo, perché non storicizzarlo?

La popolazione ha già inquadrato quegli anni. Tornare alla divisione tra buoni e cattivi non ci farebbe bene. Lo ripeto, il ministero non darebbe il benestare.

Giorgio Holzmann (PDL), estratto dall’intervista al quotidiano A. Adige, edizione odierna.

Vedi anche:

Faschismen Geschichte Kohäsion+Inklusion Politik | Faschistische Relikte Geschichtsaufarbeitung Zitać | Giorgio Holzmann | AA | Südtirol/o | PDL&Co. | Italiano

23 replies on “No alla storicizzazione.
Quotation 10

Versöhnliche Worte von Herrn Holzmann. Ihm liegt nur das friedliche Zusammenleben am Herzen. Nicht wie diesen ewiggestrigen Zündlern die gegen die “bella opera” demonstrieren. Bin gespannt was der Landeshauptmann von Absurdistan dazu sagt.

@ gadilu
wobei man dazu sagen muss, dass die frau weißblume was peinlichkeit betrifft schon auf einem extrem hohen niveau agiert :-).

was ich mich frage ist, wie hoch die schmerzgrenze an masochismus bei den italienischen rechtsparteien ist bzw. wie lange sich deren wähler noch verarschen lassen.

seit den gemeinderatswahlen in bozen ist noch kein jahr vergangen. jene, die für den pdl ins rennen gegangen sind, haben sich inzwischen in zwei fraktionen aufgeteilt (nämlich in “Il Popolo della Libertà ” und in “Il Popolo della Libertà  Berlusconi Presidente”). vor den wahlen waren die fraktionen auch getrennt. da hießen sie “Il Popolo della Libertà ” und “Forza Italia versus Il Popolo della Libertà ” – kein scherz, die trauen sich sowas wirklich. zu den wahlen ist man gemeinsam angetreten um sich am tag nach der wahl wieder zu trennen. (man erinnere sich an die schlägerei zwischen holzmann und forrest). einige pdl-mitglieder sind ein halbes jahr vor den wahlen zur lega gewechselt (mehr chancen auf einzug in den gemeinderat), haben dieser dann aber bereits drei monate (!!!) nach der wahl wieder den rücken gekehrt und sind zurück zum pdl (mariateresa tomada und noch ein kollege). einige haben sowieso nur zum stimmenfang kandidiert und haben von anfang an erklärt, das mandat niemals annehmen zu wollen, da sie bereits in landtag oder parlament sitzen (urzì, holzmann …). dennoch haben sie die meisten stimmen bekommen. wie dumm kann man sein? biancofiore musste ihr mandat gezwungenermaßen behalten, da für sie – aufgrund oben erwähnter spaltung des pdl – ein holzmannini nachgerückt wäre. dafür ist sie auch erst zu zwei der bislang beinahe 40 sitzungen erschienen. zuguterletzt ist paolo bassani, der letzte der verbliebenen ehemals drei lega abgeordneten kürzlich zurückgetreten. er ist dafür bekannt, bei sitzungen oft nur den appell abzuwarten, um das sitzungsgeld einzustreichen und dann wieder den saal zu verlassen. noch schnell ein brötchen am buffet und tschüss. bassani fällt 8 monate nach der wahl ein, dass es zeit wäre, jüngere zum zug kommen zu lassen. somit sitzt für die lega nun kein einziger gewählter mehr im rat – 8 monate nach der wahl (!!!).

lustig auch die situation in den stadtviertelräten. dort kandidieren ebenfalls regelmäßig kapazunder bei den rechten. biancofiore kandidierte in deren zwei. angenommen hat sie das mandat – obwohl sie es in beiden vierteln errungen hat – natürlich nicht. den gipfel der frechheit hat sich natürlich wieder die lega geleistet. in oberau-haslach hat die bossi-partei einen sitz erreicht. aufgrund diverser rochaden sitzt nun ein herr im stadtviertelrat, der drei (!!!) stimmen bekommen hat (wahrscheinlich seine eigene und die seiner eltern. andere verwandte haben ihn nicht einmal gewählt. und freunde dürfte er auch wenige haben :-)). zum vergleich: der drittplatzierte der svp erreichte knapp 200 vorzugsstimmen, musste aber draußen bleiben. es lebe die demokratie.

Hunter, per il centrodestra locale (ma non solo) possiamo tranquillamente usare l’espressione “coma irreversibile”.

d’accordo, ma non vedo il centro nel centrodestra :-)

und trotzdem haben biancofiore und urzì in bozen die meisten vorzugsstimmen nach klaus ladinser erhalten.

Kann hunter nur beipflichten. Das Erstaunliche ist ja nicht, dass der PDL klinisch tot ist, sondern dass ein klinisch Toter gewählt wird — und das auch noch massiv. Ungeachtet der politischen Zuordnung ist mir unverständlich, wie ein derartiger Chaotenhaufen mehr als 2% der Wählerstimmen auf sich vereinen kann.

Per tornare all’intervista: Sono dell’avviso che la domanda successiva a quelle citate (in un paese civile e da parte di un giornale serio) sarebbe dovuta essere più o meno questa:

Come si conciliano queste sue affermazioni con l’adesione all’antifascismo da parte sua e del suo partito?

Invece, ahime, la «domanda» successiva è questa:

Passiamo ai rapporti nel Pdl locale.

La maggior parte delle persone sceglie di votare per un partito anche indipendentemente da chi lo rappresenta. Quelli che in Alto Adige votano per Berlusconi votano semplicemente la lista con quel nome sopra e non si fanno troppi pensieri. Leggono superficialmente i giornali, non conoscono altro, si comportano come il cane di Pavlov. Penso che si tratti, largamente, di un mero voto di appartenenza.

zitat @gadilu:

Quelli che in Alto Adige votano per Berlusconi votano semplicemente la lista con quel nome sopra e non si fanno troppi pensieri. Leggono superficialmente i giornali, non conoscono altro […]

Ich behaupte genau das Gegenteil, nämlich, dass diese Wählergruppe sogar sehr genau weiss was sie im Wahllokal anzukreuzen hat !

Insomma, votano BERLUSCONI, ma poi dei vari Holzmann, Biancofiore, Minniti, Failla (hihihi)… diciamo che non gliene importa nulla.

und berlusconi zu wählen ist weniger schlimm?!?!?!

das ist vielleicht eine erklärung, aber keine rechtfertigung. was mich wundert ist, dass es von seiten europas nie größere marginalisierungsbestrebungen der regierung berlusconi gegenüber gegeben hat. das system berlusconi ist ein einzigartiges phänomen in einer industrienation nach dem zweiten weltkrieg. die grenzen dessen, was in einer demokratie möglich schien, wurden verschoben.

aber ich gebe gadilu recht: die wählen wirklich berlusconi und können dies ja auch tatsächlich tun, da er beispielsweise bei den regionalwahlen in jedem wahlkreis angetreten ist. das ist an absurdität nicht zu überbieten und gleichzeitig nicht zu begreifen, wie so etwas auch noch funktionieren kann. aber wahrscheinlich denke ich zu germanisch :-).

Caro Hunter, personalmente trovo del tutto inconcepibile che si possa anche solo pensare di votare per Berlusconi. Ma le ragioni del successo di Berlusconi ci sono, affondano nella peculiarità  della recente storia italiana, e per di più indicano una tendenza che non si limita a quella (suggerisco la lettura di un libro che potrebbe aiutarci a inquadrare il fenomeno “Berlusconi” in uno spettro più ampio di riferimenti: Sergio Fabbrini, Addomesticare il principe, Marsilio). Il fatto, poi, che le vigenti leggi elettorali consentano la candidatura di una stessa persona in più collegi è un fatto che conosciamo anche qui, mutatis mutandi: Eva Klotz – esponente del Consiglio Provinciale – si è candidata per esempio a sindaco di Bressanone con l’esclusivo scopo di far eleggere H. Staffler. :)

Fossi in te, poi, non farei affidamento troppo sull’essere “germanico” come salvacondotto per un mondo necessariamente migliore. In Sudtirolo stiamo uscendo lentamente, molto lentamente, da una visione della politica che legge ogni cosa in termini di appartenenza (la Svp non veniva certo votata per le “persone” e comunque il farne parte costituiva agli occhi della maggioranza già  un sufficiente requisito di eleggibilità ). Anche qui da noi, insomma, in una terra largamente “tedesca”, il cane di Pavlov scodinzola (o emette saliva) più felice che mai.

@ gadilu

es steht außer zweifel, dass ein wahlgesetz, das jemandem ermöglicht bei ein und derselben wahl in sämtlichen wahlkreisen italiens anzutreten, absurd ist.
zwischen den “scheinkandidaturen” von holzmann, urzì und co. und klotz liegt meines erachtens ein wesentlicher unterschied.
holzmann und co. haben für den bozner gemeinderat kandidiert und haben von vorn herein gewusst, dass sie (obwohl sie die meisten stimmen bekommen) das mandat nie annehmen werden. das ist eindeutig wählertäuschung, um nicht zu sagen betrug. ich wäre ohnehin dafür, dass kandidaten, die sich einer wahl stellen, das mandat auch annehmen müssen.
klotz’ kandidatur in brixen war zwar ebenfalls eine “unterstützungskandidatur”. nur bin ich mir 100%ig sicher, dass klotz, wenn sie wider erwarten zur bürgermeisterin gewählt worden wäre, ihr mandat angenommen hätte. jemandem aber wegen “aussichtslosigkeit” das recht auf eine kandidatur abzusprechen, halte ich für gefährlich. auch obama startete beispielsweise aus einer aussichtslosen position.
sowohl demokratipolitisch als auch von einem ethischen aspekt gibt es also schon einen unterschied zwischen jemandem, der kandidiert ohne das mandat jemals annehmen zu wollen und jemandem, der einfach nur aus vermeintlich aussichtsloser lage ins rennen geht, das mandat aber schon annehmen würde.

der hinweis auf meine “germanische” denkweise entstand nicht aus einem überlegenheitsgefühl heraus, sondern sollte vielmehr meine unfähigkeit, das phänomen berlusconi zu verstehen, unterstreichen. denn ich bin schon der meinung, dass das phänomen berlusconi mit kulturellen bedingungen und – wenn man so will – der “mentalität” zusammenhängt. für einen us-präsidenten ist es zum beispiel kein problem zu sagen “americans are the hardest working people on earth”. wenn das heinz fischer sagen würde “die österreicher sind das fleißigste volk der welt”, so würde jeder an seinem verstand zweifeln (egal ob der ausspruch der wahrheit entspricht oder nicht :-)). während slogans wie “l’amore vince sempre sull’invidia e sull’odio” oder “meno male che Silvio (Werner) c’è” in österreich lautes gelächter auslösen würden und man am verstand faymanns zweifeln würde, wenn er so etwas sagen würde, kann in italien politik auf einer derartig emotionalen ebene gemacht werden. in österreich funktioniert diese emotionale art höchstens bei h.c. strache in bezug auf ausländer (stichwort: wiener blut).

dass südtirol keine insel der seeligen ist, ist unbestritten. die existenz dieses blogs rührt ja auch unmittelbar von diesem umstand her, dass eben nicht alles in ordnung ist und dass sich auch hier bisweilen ein “komisches” rechts- und demokratieverständnis breitmacht. dennoch spielt berlusconi diesbezüglich in einer eigenen liga. was sich der gute silvio geleistet hat und sich immer noch leisten kann würde in keinem anderen land europas toleriert. das wage ich jetzt einmal einfach so zu behaupten (zum glück gibt es europaweit kein gleichwärtiges beispiel, das meine these bestätigen könnte).

Guarda, hunter, ti cito l’inizio di un articolo pubblicato oggi da Andrea Romano sul Sole 24 ore. “Credere che l’Italia sia un paese normale è particolarmente difficile, anche armandosi della volontà  più tenace. Eppure il pessimismo della ragione viene talvolta sconfitto non già  dall’ottimismo della volontà , come avrebbe voluto Gramsci, ma più semplicemente dalle scienze sociali. Le quali descrivono un’Italia attraversata da fenomeni molto simili a quelli che in questi stessi hanni hanno cambiato il volto dell’Occidente. Persino nel caso della politica, dove la nostra distanza dalla soglia della “normalità ” appare più invalicabile per tutto il corredo di Cavalieri e post-comunisti che ci portiamo dietro, il nostro paese è meno insolito di quanto farebbe immaginare l’esperienza quotidiana”. Tra l’altro, proprio questa “stranezza” meno “strana” di quel che sembra, io penso, costituisce il motivo dell’accettazione (volenti o nolenti) del fenomeno berlusconiano sia al di qua che al di là  delle alpi. Ovviamente scoccia molto ammetterlo.

P.S. Ho tenuto un “seminario” su Berlusconi qualche giorno fa. Peccato che tu non sia venuto, avremmo potuto discuterne più approfonditamente e sono sicuro che il tuo spazio d’incomprensione si sarebbe alquanto ridotto (così come, studiando il caso, si è ridotto progressivamente il mio).

Wider besseres Wissen vergleicht Gabriele Du Luca (gadilu) die Bürgermeisterkandidatur von Eva Klotz in Brixen mit den Scheinkandidaturen von Berlusconi & Co. Dabei ist mehrmals, auch von Frau Klotz selbst, und zwar rechtzeitig vor der Wahl, darauf verwiesen worden, dass diese Kandidatur in Brixen die zwingende Folge eines perversen Wahlgesetzes war. Um zur Wahl antreten zu können, musste die Süd-Tiroler Freiheit einen eigenen Bürgermeisterkandidaten präsentieren, der allerdings nicht die geringste Ausicht auf Erfolg hatte. Eva Klotz hat sich dankenswerter Weise für diese undankbare Aufgabe zur Verfügung gestellt. Wenn Gabriele Di Luca, obwohl er die Sachlage kennt (und dank seines Intellektes wohl auch verstanden haben dürfte), dennoch unverfroren das Gegenteil behauptet, dann muss man wohl böse Absicht dahinter vermuten. Derartige Bosheit kenne ich sonst eigentlich nur von der Dolomiten-Redaktion.

@ Hartmuth

Ma no, suvvia. Davvero non posso accogliere il rimprovero di malvagità  “dolomitica”, seppur fatto da un ex giornalista del Dolomiten (che evidentemente di quella malvagità  meglio s’intende di me). Il paragone con Berlusconi e le varie liste “ad effetto” si pone chiaramente sotto il cappello di una legislazione elettorale che lo consente (o lo impone, ognuno è libero di pensarla come vuole, scusandosi o approfittandone). Rimane il principio: molto spesso chi vota lo fa sapendo di non eleggere chi sta scegliendo, ma non badandoci troppo. Sono d’accordo con Staffler ritenendo questo fatto assai disdicevole.

@ staffler vs. gadilu

zur erklärung, damit alle verstehen, worum es geht, erlaube ich mir eine präzisierung:
es ist, wenn ich richtig informiert bin, so, dass eine liste mindestens zwei mandate erreichen muss, damit der bürgermeisterkandidat eben dieser liste in den gemeinderat einziehen kann. erreicht die liste nur ein mandat, zieht der listenerste ein – der bürgermeisterkandidat jedoch nicht. das ist wahrlich absurd.

Persino nel caso della politica, dove la nostra distanza dalla soglia della ”normalità â€ appare più invalicabile per tutto il corredo di Cavalieri e post-comunisti che ci portiamo dietro, il nostro paese è meno insolito di quanto farebbe immaginare l’esperienza quotidiana.

Ich empfehle das Buch “Viva Mussolini” von Aram Mattioli.

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