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Wehrmachtdeserteure in Südtirol.
Veranstaltungshinweis

Am Donnerstag, den 30. Jänner findet beim Meraner Ost-West-Club in der Passeirer Gasse mit Beginn um 20.00 Uhr der erste LiteraturCLUB des neuen Jahres statt. Es handelt sich um eine Lesung mit Johann Nikolussi und Matthias Breit zum Thema

Wehrmachtdeserteure in Südtirol

Außerdem findet ein Gespräch mit Martha Verdorfer und Leopold Steurer, Autorinnen des 1993 erschienenen Buches

Verfolgt – Verfemt – Vergessen

statt. Der Abend wird von Matthias Legner musikalisch begleitet.

Achtung: Einlass nur mit gültiger Mitgliedskarte 2020!

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Die Besetzung der Vergangenheit.
Veranstaltungshinweis

Im Konferenzsaal des Stadtarchivs Bozen wird Autor Michael Wedekind (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München) diesen Freitag um 19.30 Uhr sein Buch

Die Besetzung der Vergangenheit – Archäologie, Frühgeschichte und NS-Herrschaftslegitimation im Alpen-Adria-Raum (1939-1945)

vorstellen und mit Gustavo Corni von der Universität Trient besprechen. Es moderiert Umberto Tecchiati von der Mailänder Università degli Studi.

Die Veranstaltung wird vom Verein Geschichte und Region organisiert.

Michael Wedekind legt hiermit erstmals eine Studie zum bislang wenig erforschten Einsatz österreichischer und deutscher Archäologen und Frühhistoriker im Alpen-Adria-Raum während der Zeit des Nationalsozialismus vor. Er zeigt anhand dieser Disziplinen, wie eng die Verflechtung von akademischen Eliten und Entscheidungsträgern des NS-Regimes war, und untersucht die Dynamiken des Beziehungsverhältnisses zwischen Wissenschaft und Politik im „Dritten Reich“. Nach 1945 lösten sich nur wenige österreichische Prähistoriker von nationalsozialistisch geprägten wissenschaftlichen Deutungsmustern und Fragestellungen. Dennoch setzte mit Beginn der 1950er-Jahre eine weitgehende Rehabilitierung belasteter Geisteswissenschaftler ein. Dem folgten bald persönliche Auszeichnungen und Ehrungen. Sie gingen an ein akademisches Milieu, dessen Wirken großenteils im Geistes- und Realisierungskontext von nationalsozialistischer Expansion und radikalem Bevölkerungsumbau gestanden hatte und dazu beitrug, den vormaligen kulturellen Kontaktraum zwischen Alpen und Adria vollends zu einem sozio-ethnischen Konfliktraum werden zu lassen.

– aus der offiziellen Veranstaltungsankündigung

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Report: Fake news in arrivo?

La trasmissione Report di Raitre questa sera sarà dedicata al tema delle autonomie differenziate.

Uno degli annunci della puntata sui social riguarda il Sudtirolo e la presunta discriminazione degli italiani (nei confronti degli stranieri provenienti da un altro paese dell’UE) nell’accesso alle prestazioni sociali:

Si tratta dell’ennesima panzana servita dai media italiani — privati e pubblici indistintamente — sul conto del Sudtirolo? Sembrerebbe di sì, almeno secondo quanto fanno notare alcune (poche) commentatrici su Facebook.

Se così fosse sarebbe la seconda volta entro pochi giorni, da quando cioè era stata diffusa la notizia, falsa, sull’abolizione o divieto del toponimo A. Adige, mentre in realtà era solo stato sostituito da altra dizione nel testo di una legge.

La puntata è annunciata per questa sera alle ore 21.20 su Raitre e in replica sabato alle ore 16.30 sulla stessa rete.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/ 8/

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Erinnerungsbilder und Gedächtniskonstruktionen.
Das Erbe des Ersten Weltkriegs in Zentraleuropa (1918-1939) – Veranstaltungshinweis

Das Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen organisiert gemeinsam mit dem Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz und dem Institut für Geschichte der Universität Wien eine internationale Tagung zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und die Pariser Friedensverträge in der Zwischenkriegszeit (1918-1939).

Am 7. und 8. November werden hierzu am Campus Brixen (Hörsaal A1.50 der Fakultät für Bildungswissenschaften) 24 Historikerinnen aus 13 verschiedenen Staaten diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und ohne Anmeldung zugänglich. Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Siehe auch: 1/

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Gedenken an das Durchgangslager Bozen.

Das von Bürgermeister Renzo Caramaschi gewollte Mahnmal am ehemaligen NS-Durchgangslager Bozen ist Wirklichkeit. Sein Kernstück ist eine rund 13 Meter lange Wand aus gegossenen und miteinander verschweißten Glaselementen. Darauf werden im Laufe von 24 Stunden nacheinander die Namen aller identifizierten Insassinnen zu sehen sein.

Das Lager wurde im Juli 1944 errichtet und war bis zum 3. Mai 1945 in Betrieb. Für viele der Gefangenen handelte es sich dabei um eine Zwischenstation auf ihrem Weg ins Konzentrationslager, wo sie häufig ermordet wurden.

Anlässlich der Neugestaltung der sogenannten Passage der Erinnerung lädt das Haydn-Orchester heute um 20.00 Uhr ins Bozner Konzerthaus, wo unter der Leitung von Arvo Volmer bei freiem Eintritt unter anderem Stücke von Pavel Haas und Gideon Klein aufgeführt werden, die sie im KZ Auschwitz geschrieben haben.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/ 8/ 9/

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Catalogna, corteo di solidarietà.
Sabato alle 18.00 a Bolzano

In seguito alle durissime condanne contro i leader indipendentisti catalani, rese pubbliche lunedì, in tutto il mondo sono state convocate manifestazioni di solidarietà con la Catalogna — così anche in Sudtirolo, dove sabato 19 ottobre a partire dalle ore 18.00 si terrà un corteo.

Organizza il gruppo Iatz – jetzt śën adesso now e il luogo d’incontro è piazza Piero Siena, davanti al Museion di Bolzano.

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Rosmini, Lugli non dubita delle intenzioni.

Nell’edizione di ieri l’A. Adige cita il rettore dell’università di Bolzano, Paolo Lugli, in relazione al convegno dell’Istituto Rosmini:

Certo, se lo avessi saputo avrei subito chiesto di sospendere l’invito. E solo per Dugin.

Non dubito delle intenzioni e non entro in polemica con gli organizzatori.

Niente, all’università sembrano non (voler) capire che Dugin non è un incidente di percorso, come peraltro sabato (senza menzionare ) aveva ben riassunto anche Mauro Fattor sullo stesso quotidiano.

Prepariamoci dunque a un altro bel convegno nel 2020, sostenuto con soldi pubblici, anche se in quell’occasione — c’è da scommettere — gli organizzatori faranno attenzione a non proporre nomi troppo appariscenti.

Bella mossa — complimenti! — anche quella di Michael Rainer, presidente onorario del Rosmini, secondo una citazione del Corriere (edizione locale di sabato):

Se i relatori dovessero essere confermati io mi dimetterò immediatamente dalla presidenza onoraria.

Ma certo. Sempre che non decida di scorrere la lista degli iscritti al suo club.

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Fratelli d’Italia und der düstere Wald.

Am morgigen Mittwoch findet in der Nähe von Padua eine Veranstaltung mit dem klingenden Titel La dottrina del fascismo (Die faschistische Doktrin) statt, an der Mussolini-Enkel Caio Giulio Cesare (FdI) als Spezialgast teilnimmt.

Als Veranstalterinnen scheinen die Partei von Alessandro Urzì, Fratelli d’Italia, der Verlag Passaggio al Bosco und die rechtsradikale Studentinnenvereinigung Azione Studentesca auf.

Passaggio al Bosco, deren Name sich ausdrücklich auf den Waldgang von Ernst Jünger bezieht, führt nicht nur Publikationen wie White Guilt — Il razzismo contro i bianchi al tempo della società multietnica im Programm, sondern auch ein Buch mit dem Titel La dottrina del fascismo. Wie die morgige Veranstaltung. Autoren des Werks sind keine Geringeren als Benito Mussolini und Giovanni Gentile.

Doch damit nicht genug: Als Konferenzteilnehmer scheinen neben Vertretern von Azione Studentesca (Moderation), FdI und dem »Waldgängerverlag« auch Vertreter von Ordine Futuro (Forza Nuova), des »Kulturvereins« VFS (Veneto Fronte Skinhead) und Continuità ideale RSI (Repubblica Sociale Italiana) auf.

Haben Sie uns etwas zu sagen, Herr Urzì?

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/

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