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Deutscher Karpf.

In der gestrigen Tageszeitung (TAZ) ist folgende »Offenbarung« eines deutschsprachigen Carabinieri-Beamten erschienen – der eine Reihe von Missständen aufdeckt, die allgemein vermutet, aber niemals offiziell bestätigt wurden. Da dieser hervorragende Artikel in der falschen Zeitung erschienen ist, wurde sein Inhalt von der Politik de facto ignoriert.

»Zwischen zwei Fronten«

Für die italienischsprachigen Kollegen sind sie die Deutschen, denen man nicht trauen kann. In der Bevölkerung wurden sie lange Zeit als Verräter angesehen. Ein deutschsprachiger Südtiroler, der seit 20 Jahren bei den Carabinieri Dienst tut, erzählt über das schwierige Berufsleben eines »deitschn Karpfn«.

Der Carabinieri-Beamte ersucht um Verständnis: “Ich möchte meinen Namen nicht in der Zeitung genannt wissen, da ich sonst der Gefahr ausgesetzt würde, von meinen Vorgesetzten für die Kundmachung dieser Missstände bestraft zu werden.”
Nach den heftigen Polemiken rund um die Zweisprachigkeit der Sicherheitskräfte greift nun ein Carabinieri-Beamter in die Diskussion ein. Die Darstellungen des Mannes, der seit 20 Jahren als Carabiniere in Südtirol tätig ist, erlauben erstmals einen Einblick in das Seelenleben der deutschsprachigen Sicherheitsbeamten im Lande.
Bereits bei seinem Diensteintritt, so schildert der Carabiniere, sei er mit der ethnischen Problematik konfrontiert worden. “Es war so, dass ich, noch bevor ich zur effektiven Ausbildung zugelassen wurde, gefragt wurde, wieseo ich einen deutschen Vor- und Nachnamen trage.” Er habe auf die besonderen Gegebenheiten in Südtirol hingewiesen. “Und wie immer”, so der Carabiniere, “gab es intelligente Vorgesetzte, die die Problematik verstanden haben, und es gab weniger intelligente, die es nicht verstanden haben.”
Der Carabiniere weiter:

“Als ich nach der Ausbildung nach Südtirol zurückkam, war es so, dass wir für unsere italienischsprachigen Kollegen “Deutsche” waren, denen man nicht trauen konnte, und für unsere deutschen Mitbürger sind wir als Verräter dagestanden. Man war zwischen zwei Fronten, ohne dass man etwas dafür konnte. Als es dazu kam, dass die Polizeikräfte – nach Inkrafttreten der entsprechenden Durchführungsbestimmungen – die deutsche Sprache auch im Schriftverkehr verwenden mussten, waren wir auf einmal gefragt, denn es gab ja keinen einzigen Akt in deutscher Sprache. Mehrere Kollegen haben von sich aus Akten in Deutschland und Österreich besorgt und diese Akten unseren Gegebenheiten angepasst, so dass man Arbeiten konnte, ohne sich zu blamieren. Seitens der Verwaltung wurde nichts, aber schon gar nichts dazu beigetragen, dass die Durchführungsbestimmungen umgesetzt werden konnten. Vielmehr wurde seitens mehrerer Offiziere, sicher mit dem Rückhalt höherer Stellen, alles versucht, jeden davon abzuhalten, die deutsche Sprache im Amt zu verwenden, und dies, obwohl öffentlich und vor allem gegenüber unseren Politikern immer wieder das Gegenteil behauptet wurde. Es war so, dass sich mehrere dieser Herren ganz offen für die Verherrlichung des Faschismus aussprachen und dies auch kundtaten, indem sie Fotos und Proklamationen des Duce in ihren Büros aushängten.
Obwohl es jetzt zahlreiche Südtiroler Polizeikräfte deutscher Muttersprache gibt, ist der Großteil unserer Kollegen der Muttersprache nicht mächtig, wenn es um die Abfassung von Berichten in deutscher Sprache geht. Dies kann auch von den Gerichtsstellen behauptet werden, wo der Großteil des Schriftverkehrs und die Ermittlungsarbeit in italienischer Sprache gehandhabt werden, indem man diese Sprache bevorzugt.
Weiters entspricht es der Unwahrheit, wenn behauptet wird, dass immer ein deutschsprachiger und ein italienischsprachiger Kollege auf Streife sind. Dies kann nicht sein, da es viel zu wenige deutschsprachige Kollegen gibt – und auch keine mehr nachkommen. Ich sehe die Situation so, dass ziemlich viele Kollegen die Zweisprachigkeitszulage abkassieren, jedoch nicht in der Lage sind, bzw. den Willen haben, dies auch umzusetzen, wenn mit den Bürgern gesprochen wird. Weiters entspricht es den Tatsachen, dass gar einige deutschsprachige Kollegen Innendienst versehen, wo kein Publikumsverkehr besteht, und dies, obwohl es zu wenige deutschsprachige Beamte im Außendienst gibt.”

Der Carabiniere sendet denn auch einen Appell an die Politik aus. Den meisten Politikern fehle das Problembewusstsein, unter anderem, weil sie nicht mit den Betroffenen – den deutschsprachigen Sicherheitskräften – sprechen.
Der Carabinieri-Beamte:

“Statt sich öffentlich zu beklagen, dass die Gleichstellung der Sprache nicht gewährleistet wird, sollten die Politiker Schritte setzen, mit uns sprechen. Nur so werden die Politiker die tatsächliche Situation erfahren und nicht die Situation, die ihnen vorgespielt wird, oder die sie gern hören wollen. Diese Gespräche könnten vielleicht zur Verbesserung der Situation und zum beiderseitigen Verständnis beitragen.”

Artur Oberhofer

Am selben Tag ist in der Tageszeitung A. Adige — wie zur Bestätigung — folgender vielsagender und z. T. haarsträubender Leserbrief eines Carabinieri-Offiziers i. R. erschienen. Vielleicht symptomatisch für die Meinung, die wenigstens ein Teil der Beamten hier in Südtirol vertritt:

Polizia bilingue
Giù le mani dall’Arma

Ho avuto modo di leggere sull’Alto Adige la polemica sorta a seguito dell’uso della lingua tedesca, da parte delle Forze di Polizia, in particolare dei Carabinieri. Voglio esternare la mia opinione al riguardo, non foss’altro perché sono un ex maresciallo dell’Arma, ho prestato servizio in Alto Adige dal 1977 al 1977 [sic!], sia in Val d’Isarco – Bassa Atesina che in Val Pusteria, anche in piccole realtà  dove gli unici italiani erano i Carabinieri della locale caserma. Posso affermare, che non ho mai avuto nessun problema con la popolazione locale nei rapporti di lavoro, sociali o di altro genere; anzi erano loro stessi contenti di sentire parlare in italiano. Al giorno d’oggi, quasi la totalità  dei Carabinieri in servizio in Alto Adige, è provvisto del patentino di bilinguismo, inoltre, ha frequentato corsi per l’apprendimento della seconda lingua, istituito dal Comando Regionale CC. di Bolzano, voglio sottolineare, poi, che una cosa è parlare la lingua, altra cosa è scriverla.
I nostri reparti di Istruzione (Roma – Torino – Firenze – Vicenza ecc.) forniscono una formazione competa agli allievi, sia in teoria che in pratica; questo vale anche per i ragazzi Altoatesini di lingua tedesca che, dopo i primi tempi di ambientamento, si sono ben inseriti nei vari reparti dell’Arma. Posso altresì affermare, per diretta esperienza, che il personale di lingua tedesca alle mie dipendenze, in caserma parlava italiano, mentre all’esterno, in caso di necessità , si rivolgeva in tedesco all’utente locale.
Per quanto riguardava gli atti d’Ufficio, essi venivano redatti esclusivamente in italiano, poiché questa lingua meglio si adatta all’interpretazione di termini tecnico-giuridici, a differenza del tedesco che è lingua più arida, povera di termini sinottici, che male si adatta alle interpretazioni, e quindi può ingenerare equivoci.
La politica locale, sta dimostrando in questo caso, tutta la sua arroganza e prepotenza, tentando di condizionare a proprio vantaggio, le regole sulle quali si basa questa istituzione che da ben 193 anni è sinonimo di sicurezza e ordine per tutti, e per tutto il territorio nazionale (Alto Adige compreso!). Questo atteggiamento, è assolutamente inaccettabile, e il governo, non deve in nessun modo cedere a queste assurde richieste. Non vorrei, un giorno, vedere le nostre autovetture di servizio con la scritta “Karabinieri”. Auspico che la politica stia lontano dall’Arma dei Carabinieri, perché è un’invasione di campo non gradita. L’Arma, non è un Ente o Ufficio Provinciale, chiaro?

Rosario Risitano
Bressanone

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Immer günstig.

Zeitungsausschnitt.

Am 30.03.07 ist im A. Adige erneut ein ziemlich abstruser Artikel über erschienen, auf den ich hiermit antworten möchte. Ich will vorausschicken, dass die Plattform sich stets gegen die Verletzung von geltendem Recht ausgesprochen hat und selbst die Veröffentlichung der Aufkleber intern umstritten ist.

Mit meiner Reaktion will ich lediglich auf die — m. E. falsche, dümmliche — Argumentation der Inhaber eines betroffenen Geschäftes eingehen: Laut Zeitung verteidigen sich die Besitzer des Ladens mit dem Namen »Tutto a 1 Euro« angesichts der Beschuldigung, sie benachteiligten die deutsche Sprache, mit der Feststellung, ihr Laden gehöre einer Franchise-Kette an. Und diese stelle eben sämtliches Material nur auf Italienisch zur Verfügung. Der Laden war bereits während der Erhebung durch die negativ aufgefallen.

  • Der erste Einwand betrifft die Grundsatzentscheidung, ein derartiges Geschäft zu eröffnen. Vermutlich kommt man zu einem eigenen Laden nicht wie die Jungfrau zum Kind. Vielmehr dürfte es sich um eine bewusste Entscheidung handeln – der hoffentlich eine genaue Analyse der Ausgangslage zugrunde liegt: Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, was biete ich meiner Kundschaft, wie handelt das gewählte Franchiseunternehmen? In dieser Phase hätte man versuchen können, dem Anbieter eine zweisprachige Version des Infomaterials nahezulegen. Im Falle einer — unwahrscheinlichen — Ablehnung hätte man sich an einen der vielen Konkurrenten wenden können.
  • Das Märchen soll uns also sagen: Gegen Konzerne sind wir leider machtlos, bitte anpassen. Dies würde bedeuten, dass der Konsumentenschutz in dem Maße den Bach runtergehen muss, wie Franchiseunternehmen und andere Ketten beschließen, hierzulande tätig zu werden. Andere mehrsprachige Gebiete in Europa zeigen, dass diese Annahme falsch ist. Hier in Südtirol scheint man sich dagegen dem angeblich Unvermeidbaren tatenlos beugen zu wollen.
  • Im veröffentlichten Bild (oben) sieht man im Hintergrund ein Blatt mit den Öffnungszeiten. Es handelt sich — bei näherer Betrachtung vor Ort — ziemlich eindeutig um eine herkömmliche Word-Vorlage, die ganz gewiss von den Inhabern selbst angefertigt wurde. Auch dieses Blatt ist ausschließlich in italienischer Sprache gehalten. Warum? Ganz einfach: Die ganze Franchise-Geschichte ist nichts anderes als Ablenkung — das wahre Interesse der Inhaber für Zweisprachigkeit ist an diesem Blatt eindeutig ablesbar.

Doch was hätte man sich von einem 1-Euro-Laden anderes erwarten können als billige Ausreden?

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Risposta al quotidiano ‘A. Adige’.

Artikel AA.

Nella sua edizione del 13.10.2006 il quotidiano summenzionato ha pubblicato questo articolo concernente la nostra piattaforma:

Messaggi a tre negozi, gli autori hanno un sito.

Una fantomatica «Piattaforma per l’autodeterminazione dell’Alto Adige». Questa la risposta ai misteriori [sic!] adesivi riportanti la scritta “Qui si discrimina la lingua tedesca” affissi sulle porte di alcuni negozi di via Mercato Vecchio. Nei giorni scorsi infatti, altri esercizi commerciali dopo “Robe di Kappa” sono stati tappezzati da questi adesivi, come il negozio “Acqua e Sapone” e “1 Euro Shop”. Gli autori non sono dunque pericolosi gruppi pseudo anarchici o No-Global, bensì giovani appartenenti ad una «piattaforma virtuale», vale a dire persone che hanno costruito in rete una sorta di sito internet con testi, articoli, fotografie inneggianti all’autodeterminazione dell’Alto Adige. Sul sito web «www.brennerbasisdemokratie.eu» infatti, è possibile scoprire questa piattaforma on-line, dove è possibile anche scrivere commenti nelle varie sezioni ed anche scaricare un file con gli adesivi “Qui si discrimina la lingua tedesca” o, in alternativa, “Qui si discrimina la lingua ladina”, già  prestampati e pronti per l’uso. Gli utenti di madrelingua italiana invece vengono ignorati: nel mirino ci sarebbero infatti proprio loro classificati come “ospiti”. Nessun adesivo a loro dedicato e testi rigorosamente in lingua tedesca. (fdv)

Vorremmo chiarire quanto segue:

  • Gli adesivi erano e sono tuttora pensati in primo luogo per contestare scritte pubbliche mono- o bilingui (invece di bi- o trilingui) in contrasto con ciò che prevede la legislazione in vigore. La statistica conferma che a tutt’oggi le lingue di gran lunga più discriminate in questo ambito sono il ladino e poi il tedesco. Questo il motivo per cui gli adesivi non prevedono (attualmente!) l’italiano. Ad ogni modo, il file PDF scaricabile viene modificato periodicamente e quella attuale ne è la quinta versione. Ovviamente, trattandosi di un adesivo, ognuno ne fa l’uso che preferisce, incollandolo dove vuole, anche in contrasto con ciò che è previsto dalla Piattaforma – assumendosene la responsabilità .
    Tra l’altro è vero, comunque, che le imprese «colpite», tutte provenienti da fuori provincia, discriminano pesantemente il tedesco nei loro rapporti con la clientela (p.es., le scritte sono quasi esclusivamente in italiano).
  • Il progetto d’autodeterminazione qui in corso d’elaborazione non è discriminante, bensì di chiaro stampo inclusivista: Si tratta di trovare un miglior futuro per tutte le persone residenti in Sudtirolo, a prescindere dalla loro provenienza, religione, lingua e dal colore della pelle. Consultare il «manifesto» per saperne di più.
  • La regola non scritta di questo sito è che chi vi partecipa lo fa utilizzando la sua propria lingua, ovvero quella che predilige (il presente articolo rappresenta, in tal senso, un’eccezione). I commenti sono redatti in ladino, italiano e tedesco; nessun limite, nessuna imposizione. La foto che correda l’articolo dell’A. Adige, tra l’altro, raffigura un adesivo con testo in italiano.
  • Ci sono molte persone che partecipano alle discussioni qui proposte senza essere affiliate né appartenenti ad alcunché. Non vorremmo rinunciare al loro apporto critico.
  • Non è chiaro in base a che cosa — come afferma l’articolo — gli italiani sarebbero qui definiti degli «ospiti».
  • È infine abbastanza difficile mettere a disposizione su un sito degli adesivi «prestampati»…
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Olympia (II).

Die Ereignisse überschlagen sich. Es ist kaum zu glauben, welch positive, ja z.T. sogar identitätsstiftende Folgen die Plankensteiner-Affäre jetzt noch hat. Zum einen kommt es in der italienischen Öffentlichkeit zu einer deutlich wahrnehmbaren Zurkenntnisnahme der Realität und zu einer Verschiebung festgefahrener Positionen. Andererseits solidarisieren Südtiroler sämtlicher Sprachgruppen mit unseren Athleten, eine ungeahnte Form von territorialem Grundkonsens zu einem Wertekatalog der Autonomie. Das ganze mündet sogar in die Aufforderung, die Italiener entschieden an den Andreas-Hofer-Feierlichkeiten zu beteiligen. Eine sinnvolle Aufforderung, denn der Freiheitskämpfer setze sich für die Unabhängigkeit seines – damals zwar freilich reaktionären – Landes ein, dessen definitorisches Selbstverständnis jedoch sprachliche und kulturelle Vielfalt waren.

  • Zwanzig Journalisten der Südtiroler Tageszeitung A. Adige haben eine Stellungnahme verfasst, mit der sie die Behandlung Plankensteiners durch italienische Medien scharf verurteilen. Ein unerwarteter und hochwillkommener Schritt von Mitarbeitern eines Mediums, von dem man sonst ganz andere Töne gewohnt ist. Es gibt ihn also, einen gewissen sprachgruppenübergreifenden Zusammenhalt, einen Grundkonsens über den gegenseitigen Respekt.
  • Francesco Cossiga, italienischer Staatspräsident i.R., sah sich sogar dazu veranlasst, den Unterschied zwischen »Staatszugehörigkeit« und »Nationalität« in den Vordergrund zu stellen.
  • Nationale Medien korrigierten ihre kritische Haltung der ersten Stunde und geißelten das Verhalten der betroffenen Journalisten als »rassistisch« (La Repubblica). Sogar das Berlusconi-Blatt »Il Giornale« sah sich zu einem krassen Vergleich zwischen dem olympischen Dorf und Guantanamo veranlasst.
  • Minister Alemanno (AN) konnte sich zwar nicht verkneifen, Südtiroler Sportler rundweg als Italiener zu bezeichnen, bevor er Plankensteiner dann immerhin noch vor der journalistischen Attacke in Schutz nahm.
  • Einen »kulturellen Rückschritt« wittert hingegen ANSA-Chef Toni Visentini in dieser Angelegenheit – und leistet damit einen Beitrag zu einem noch viel größeren Fortschritt. Die Dummheit eines RAI-Journalisten verliert angesichts dieser Reaktionen an Bedeutung.
  • Politische Vertreter aus dem (fast) gesamten Parteienspektrum im Lande beklagten das Vorgehen ebenfalls und sprachen Herrn Plankensteiner ihr Mitgefühl aus. Die Union fordert mit Nachdruck die Gründung einer »Sportnation Tirol«.

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