Autorinnen und Gastbeiträge →

  • Die Bedeutung der Grenzparteien.
    Wehrhafte Demokratie

    Der Spiegel hat ein Gespräch Giovanni Capoccia geführt, der als Professor für Politikwissenschaften der Universität Oxford schwerpunktmäßig zum Thema der wehrhaften Demokratie forscht. Die Erosion liberal-demokratischer Prinzipien von Kontrolle und Gewaltenteilung, der sogenannten Checks and Balances in vielen Ländern zeige, dass die Demokratie heute ernsthaft in Gefahr sei. Es stünden aber Möglichkeiten zur Verfügung, sie zu…

    Liej inant…

  • Mairs extrem rechte Hand.

    Die neue für Sicherheit, Wohnen und Gewaltprävention zuständige Landesrätin Ulli Mair (F) hat den ehemaligen Generalsekretär ihrer Partei, Michael Demanega, zum persönlichen Referenten ernannt. Das Mitglied der Bundesleitung im Südtiroler Schützenbund sowie der Wiener Burschenschaft Teutonia, die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) als rechtsextrem mit einer »Nähe zum Neonazismus« eingestuft wird, hatte jüngst auch…

    Liej inant…

  • Belagertes Wallmapu.

    Der chilenische Siedlerstaat führt einen unerklärten Krieg gegen die Mapuche Die lateinamerikanischen Linken sind verbal für indigene Rechte, in der praktischen Politik agieren sie wie ihr rechtes Gegenüber. In Nuancen unterscheiden sich die beiden Blöcke. Kein Wunder, sind sie doch die Erben der hispanischen Eroberung. Chile ist ein Beispiel dafür. Der linke Präsident Gabriel Boric,…

    Liej inant…

  • Putins Freunde bleiben Putins Freunde.
    Nawalny und die Lega

    Völlig unerheblich, was mit Alexei Nawalny im sibirischen Straflager tatsächlich geschehen und warum er letztendlich gestorben ist: in einem Unrechtsstaat wie dem russischen ist der Diktator für das Schicksal eines wichtigen, öffentlich gut sichtbaren Oppositionellen, der sich in staatlicher Obhut befindet, stets haupt- oder zumindest mitverantwortlich. Der Kremlkritiker hatte zudem erst 2020 einen Giftanschlag mit…

    Liej inant…

  • Soldaten gegen Kriminelle.

    Meran als Labor für die neue öffentliche Sicherheit? Im vergangenen Oktober appellierte die Meraner Vizebürgermeisterin Katharina Zeller (SVP)  an die »Ordnungskräfte«, konsequent gegen Kriminelle vorzugehen. Auf einem Sicherheitsgipfel kündigten daraufhin die Vertreter des Staates an, in Meran und Bozen stärker zu kontrollieren. Immer lauter forderten nämlich Bürgermeister:innen, besonders im Burggrafenamt, eine größere Polizeipräsenz. Bürgerinnen und…

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  • Martialisch-mittelalterliche Sicherheitspolitik.

    Die öffentliche Sicherheit den italienischen Streitkräften aushändigen? Bozen und Meran zumindest teilweise militarisieren, weil ein Land mit einer Polizeidichte, die im internationalen Vergleich geradezu überbordend ist, offenbar außerstande ist, ein paar Kleinkriminelle und gewaltbereite Jugendliche in Schach zu halten? Kann man machen. Merkwürdig nur, dass wir für diesen Schritt, den Sandro Repetto vom PD übrigens…

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  • »Juden werden hier nicht bedient!«

    Sind die antiisraelischen Proteste Brandbeschleuniger für einen neuen Südtiroler Antisemitismus? Auf einem Schaufenster unter den Bozner Lauben stand der unmissverständliche Satz »Juden werden hier nicht bedient!«. Eine unzweideutige Anleihe aus dem antisemitischen Arsenal der Nationalsozialisten in den 1920er und 1930er Jahren. Die Folgen des eliminatorischen NS-Antisemitismus sind bekannt, die Shoah mit mehr als sechs Millionen…

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  • Mangott und seine Wissenschaft.

    Der Innsbrucker Professor konnte auf Rai Südtirol einmal mehr unwidersprochen seine Thesen verbreiten. Zum Beispiel, dass sich der Westen wegen seiner Sanktionen im Krieg mit Russland befinde. Es sei klar, wer Täter und wer Opfer ist, schickte Professor Gerhard Mangott im Morgengespräch von Rai Südtirol voraus. Keine Frage, die Fakten sind doch klar, die russische…

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