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Chronische SaniBook-Malaise.

Leider muss ich auf das Thema zurückkommen, da wenige Tage nach meiner ärgerlichen SaniBook-Erfahrung auch meine Partnerin einen Termin vormerken musste. Bei der Einrichtung der App auf ihrem Handy wurde ihre ausländische Rufnummer (EU) zwar akzeptiert, eine Kurzmitteilung mit Bestätigungscode wollte aber partout nicht eintreffen. Sie musste schlussendlich auf meine +39-Nummer ausweichen, womit aber auch ihre Termininformationen bei mir eintreffen.

Weil mir ja ausdrücklich gesagt worden war, man freue sich über Feedback, meldete sie das Problem mit der dafür vorgesehenen App-Funktion und bat um eine Lösung.

Wenig später traf die Antwort von Saim (saim[at]sabes.it) ein, offenbar wieder vom selben Mitarbeiter, der auch mir geschrieben hatte (und den man angeblich sensibilisiert hatte): sie solle sich bitte unter der gebührenfreien Rufnummer 800 751 751 melden. Schade nur, dass man sich dort über diese Weiterleitung völlig erstaunt zeigte: Wie sich herausstellte (und wie wir nicht rechtzeitig von selbst  verstanden hatten), entspricht die 800 751 751 der Covid-Auskunft. Ein technisches Problem mit dem SaniBook könne man leider nicht beheben, wie die etwas Deutsch sprechende Mitarbeiterin mitteilte.

Damit aber leider nicht genug: sie bat meine Partnerin, es doch bitte unter der 0471 435700 zu versuchen — also wieder die Covid-Auskunft, diesmal aber die kostenpflichtige Nummer.

Das Problem wurde natürlich nicht behoben.

Hinweis an den Gesundheitsbetrieb: Dieser Bericht ist ausdrücklich nicht eine Genehmigung, sensible persönliche Daten zu veröffentlichen.

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Neuigkeiten vom SaniBook.
Rückmeldung

In Zusammenhang mit der verunglückten Kundendiensterfahrung beim Thema SaniBook-App habe ich heute Vormittag einen Anruf (von einer anonymen Nummer) bekommen. Der freundliche Herr am anderen Ende der Leitung hat sich für meine Hinweise bedankt und bestätigt, dass — wie von mir gemeldet — sowohl bei der App als auch bei den Bestätigungsmails Nachbesserungsbedarf in Sachen Zweisprachigkeit herrscht. Zudem hat er sich für die unpassende Antwort entschuldigt, die auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen sei. Der entsprechende Mitarbeiter sei nun sensibilisiert worden. Man werde die mit meinen Meldungen in Verbindung stehenden Tickets so lange offen lassen, bis die entsprechenden Probleme gelöst sind — und werde mich selbstverständlich darüber informieren, wenn es so weit ist. Grundsätzlich freue man sich immer über Feedback.

Da der Zeitpunkt des Anrufes für mich etwas ungünstig war, habe ich mich lediglich für die Rückmeldung bedankt — ohne weiter nachzufragen. Ich kann also nur mutmaßen, warum ich angerufen wurde. Möglicherweise hat man den Vorfall von sich aus analysiert und überdacht. Vielleicht liegt es aber doch daran, dass ich an die Adresse, von der die Antwort gekommen war — was ich sonst fast nie mache — den Link zu meinem Bericht auf geschickt hatte. Oder aber es ist darauf zurückzuführen, dass ich den Sachverhalt gestern in einer E-Mail kurz zusammengefasst dem Amt für Landessprachen und Bürgerrechte geschildert hatte.

In jedem Fall ist es nur fair, hier über diese erfreuliche Entwicklung zu berichten. Manchmal lohnt sich Engagement also doch — wiewohl das eigentlich Selbstverständlichkeiten sein sollten.

Hinweis an den Gesundheitsbetrieb: Dieser Bericht ist ausdrücklich nicht eine Genehmigung, sensible persönliche Daten zu veröffentlichen.

Siehe auch: 1/

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SaniBook: Feedback zwecklos.
Kafka lässt grüßen…

Neulich habe ich über die SaniBook-App des Südtiroler Gesundheitsbetriebs (Sabes) den Termin für eine Blutentnahme vorgemerkt. Die Erfahrung war aus sprachlicher Sicht ungefähr genauso katastrophal wie bei der Vormerkung des Impftermins.

Da die App eine Feedback-Funktion besitzt (und weil ich ja sonst nix zu tun habe), beschloss ich, eine Meldung zu verschicken:

Bei der Vormerkung einer Blutuntersuchung in der Sanibook-App (iPhone) scheint als “Vorzumerkende Leistung” nur “Prelievo Adulti > Anni” ohne deutsche Übersetzung auf. Es geht um das Fenster mit der Terminwahl und um die darauffolgenden Schritte. Ich bitte Sie, dies zu übersetzen. Danke.

Die Meldungen sind leider auf wenige Zeichen beschränkt, deshalb habe ich in aller Kürze nur auf einen Aspekt hingwiesen.

Witzig, aber — Déjà-vu! — so gar nicht unerwartet: Wenige Minuten später landet in meinem E-Mail-Postfach eine einsprachig italienische Bestätigungsmail.

SaniBook – Segnalazione

Gentile SIMON,

La ringraziamo per la segnalazione:

Bei der Vormerkung einer Blutuntersuchung in der Sanibook-App (iPhone) scheint als “Vorzumerkende Leistung” nur “Prelievo Adulti > Anni” ohne deutsche Übersetzung auf. Es geht um das Fenster mit der Terminwahl und um die darauffolgenden Schritte. Ich bitte Sie, dies zu übersetzen. Danke.

Con la presente La informiamo che il Suo messaggio è stato inviato al servizio di supporto tecnico.
Potrà ricevere una risposta a questo indirizzo e-mail oppure potrà essere contattato telefonicamente al numero di telefono da Lei indicato.

Weil ich schon dabei war (und weil ich natürlich noch immer nichts Besseres zu tun hatte) setzte ich also eine zweite Meldung ab, mit der Bitte, auch die Bestätigungsmails gesetzeskonform zweisprachig zu gestalten. Das gleicht schon fast einem Kampf gegen Windmühlen.

Heute Früh nun ist via E-Mail eine Antwort eingetroffen:

INFOSAIM-8065: SaniBook – Segnalazione – Juri XXXXXXXX

Messaggio da Jakob (M.J.) perINFOSAIM-8065 (SaniBook – Segnalazione – Juri Toniatti):

Buongiorno,

Per queste informazioni prego si rivolga al seguente numero: 0471 100999 che risponderà a qualsiasi domanda riguardante le vaccinazioni COVID.

Grazie e Saluti,

Service Desk Saim

Guten Tag,

Für diese Informationen wenden Sie sich bitte an die folgende Nummer: 0471 100999, die alle Fragen zu COVID Impfungen beantwortet.

Vielen Dank und herzliche Grüße,

Saim Service Desk

08/09/2021 7.25
Jakob (M.J.)

Schwärzung und gelbe Hervorhebung des einsprachigen Teils von mir.

Cool! Trotz der in einem mehrheitlich deutschsprachigen Land unverständlichen Sprachreihung sind diesmal erhebliche Teile der Antwort zweisprachig. Schade nur, dass meine Meldung (auf welche von beiden sich die Antwort bezieht ist erst gar nicht ersichtlich) offenbar nicht verstanden oder nicht gelesen wurde. Es ging doch um die mangelnde Zweisprachigkeit am Beispiel der Vormerkung einer Blutuntersuchung. Was dies mit den Covid-Impfungen zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.

Einfach nur krass.

Hinweis an den Gesundheitsbetrieb: Dieser Bericht ist ausdrücklich nicht eine Genehmigung, sensible persönliche Daten zu veröffentlichen.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/

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EZB gegen Abschaffung des Bargelds.

Wenn EU-Mitgliedsstaaten Maßnahmen beschließen wollen, die die Bargeldnutzung einschränken, sind sie im Prinzip dazu verpflichtet, vorab bei der Europäischen Zentralbank (EZB) eine — nicht bindende — Stellungnahme einzuholen. Das haben während der letzten Jahre Spanien, Griechenland oder Bulgarien gemacht. In all diesen Fällen hat die EZB vor einer exzessiven Einschränkung des Rechts auf Bargeldnutzung, vor unverhältnismäßig hohen Strafen sowie vor einer Diskriminierung zwischen In- und Ausländerinnen gewarnt.

Die italienische Regierung von Giuseppe Conte hatte die EZB allerdings nicht um ihre Einschätzung gebeten, bevor sie das Limit für Bargeldzahlungen ab Juli 2020 auf 2.000 € und ab Jänner 2022 auf nur noch 1.000 €  herab- und die Strafen auf bis zu 50.000 € hinaufsetzte. Weshalb 2019 eine Rüge aus Frankfurt in Rom eintraf, die dann praktischerweise bereits eine Art nicht erbetene Stellungnahme enthielt.

Ich muss zugeben, dass ich irgendwie unbewusst der Erzählung (oder gar Verschwörungstheorie?) erlegen war, wonach die Banken, einschließlich der Zentralbanken, eine Art Agenda verfolgten, um das Bargeld mittel- bis langfristig abzuschaffen. Demgegenüber klingen die Argumente der EZB gegen eine unverhältnismäßige Beschränkung des Bargeldverkehrs geradezu vernünftig und wohltuend:

  • Vor- und Nachteile einer Begrenzung (sowie auch des konkret anvisierten Limits und der Höhe der Strafen) seien behutsam gegeneinander abzuwägen.
  • Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel werde fast überall niederschwellig akzeptiert, ermögliche Transaktionen in Echtzeit und erleichtere den Menschen die Kontrolle über ihre Ausgaben.
  • Es sei dabei die einzige Zahlungsmethode, die gesetzmäßig keiner Transaktionsgebühr unterworfen sein dürfe.
  • Ferner bedürften Bargeldzahlungen keiner funktionierenden technischen Infrastruktur, einschließlich der damit einhergehenden Investitionen, und seien immer durchführbar — während elektronische Zahlungsmethoden für Ausfälle anfällig seien.
  • Nicht zuletzt erleichterten Bargeldzahlungen die Inklusion der gesamten Bevölkerung, die somit unkompliziert Zahlungen durchführen könne.

Natürlich spricht sich die Europäische Zentralbank damit nicht gegen alternative Zahlungsmethoden und auch nicht grundsätzlich gegen Bargeldbegrenzungen aus, die sie aber sinnvollerweise höher ansetzen würde.

Die italienische Regierung holte aber vor der Umwandlung des fraglichen Dekrets in ein Gesetz keine spezifische Stellungnahme mehr ein und ließ sich auch von den bereits gemachten Anmerkungen der EZB keineswegs beeindrucken. Daher steht uns schon bald eine erneute Senkung der Bargeldgrenze ins Haus.

Man darf jedoch gespannt sein, ob der aktuelle italienische Ministerpräsident Mario Draghi, der immerhin mehrere der ähnlich lautenden Stellungnahmen an andere Staaten unterschrieben hat, die Grenzen für Bargeldzahlungen wieder anheben wird.

Einer Erhebung des Europäischen Verbraucherzentrums zufolge gibt es derzeit in 21 von 29 berücksichtigten Ländern (Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Irland, Island, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern) für Privatpersonen keine Bargeldlimits unterhalb von 10.000 €.

Siehe auch: 1/ 2/

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Appuntamento all’Agenzia in tedesco? Mission impossible.

Recentemente mi è capitato di dover registrare un contratto presso l’Agenzia delle Entrate. Vi risparmio le varie peripezie per raccontare che alla fine della procedura di registrazione online mi è stato gentilmente comunicato via mail che, comunque, tutti i documenti originali (ivi incluse le intramontabili marche da bollo) vanno comunque consegnati anche fisicamente allo sportello, previo appuntamento. Beata semplificazione.

Sempre via mail mi sono ingenuamente permesso di chiedere se potevo già concordare, direttamente con l’operatrice, data e ora per la consegna del malloppo. Ovviamente no: gli appuntamenti vanno fatti tramite app dell’Agenzia o sul sito www.agenziaentrate.gov.it.

Il sito web dell’Agenzia ha una versione in lingua tedesca che solitamente serve a ben poco se non a collegare l’utente di lingua tedesca ai servizi quasi tutti disponibili in lingua italiana. Non è tradotto nemmeno il nome dell’Agenzia stessa, che in tedesco è Agentur der Einnahmen.

Mentre la versione in lingua italiana del sito prevede, in alto, la possibilità di prenotare un appuntamento, quella in lingua tedesca nella stessa riga offre solo «Accesso ai servizi» (Zugang zu den Online-Diensten) e «Contatti e assistenza» (Kontakte und Beistand).

Non mi arrendo e clicco Kontakte und Beistand, ed ecco che mi appare anche Terminvormerkungen («Prenota un appuntamento»).

Clicco e… non ancora. Prima mi si chiede di verificare le FAQ per vedere se contengono già la risposta al mio quesito (ma io voglio un appuntamento!):

Vediamole queste FAQ e… no, ma che strano! Si passa alla versione in lingua italiana del sito e siamo daccapo:

Niente da fare, il bilinguismo previsto dallo Statuto di autonomia, anche in questo caso si rivela un’inutile farsa che al massimo fa perdere un po’ di tempo.

Tocca procedere, come al solito, in italiano, addirittura per la semplice prenotazione di un appuntamento.

Prima di scrivere il presente resoconto provo comunque anche a scaricare l’App AgenziaEntrate, che però dispone solo di un’opzione linguistica italiana e inglese. Tento, per curiosità, di impostare l’inglese ma continua ad apparire tutto solo in italiano. Una fregatura anche questa.

Ad ogni modo vale sottolineare: ad oggi non è possibile prenotare in lingua tedesca un appuntamento (obbligatorio!) presso un ufficio sudtirolese dell’Agenzia delle Entrate. Fa niente, tanto siamo la minoranza linguistica meglio tutelata al mondo.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/ 8/ 9/ | 10/

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Diskriminierte Geimpfte als Kollateralschaden.

Über die Diskriminierung Ungeimpfter gegenüber Geimpften (und das »richtige« Ausmaß der Diskriminierungen) kann man geteilter Meinung sein. Worüber wir uns aber hoffentlich alle weitgehend einig sind, ist dass eine Diskriminierung Geimpfter indiskutabel ist, wenn diese aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten nicht an den sogenannten Green Pass kommen.

Das ist derzeit laut Verbraucherzentrale (VZS) in Italien (einschließlich Südtirol) der Fall, weil viele Geimpfte nicht im staatlichen Impfverzeichnis aufscheinen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sie zwei verschiedene Präparate erhalten haben, vom Hausarzt mit Johnson&Johnson oder als Genesene nur mit einer einzigen Impfdosis immunisiert wurden.

Die VZS empfiehlt den Betroffenen, einen analogen Impfnachweis bei sich zu tragen. Der aber ist nicht mit einem QR-Code versehen und soll dem ab 12. August nicht mehr für Reisen ins europäische Ausland gelten.

Sage und schreibe 30.000 bereits geimpfte Südtirolerinnen hätten laut Rai Südtirol und heutiger TAZ noch immer keinen Green Pass bekommen. Das wären mehr als 10% aller vollständig Geimpften. Sie alle sind schon heute Diskriminierungen und Unannehmlichkeiten ausgesetzt, die für sie eigentlich nicht gelten sollten. In wenigen Tagen treten in Italien zudem weitere Restriktionen für Ungeimpfte in Kraft.

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Carta d’identità, un casino.

Lo Stato centrale ci ha messo anni a creare una carta d’identità elettronica (CIE) in regola con le norme sul plurilinguismo vigenti in Sudtirolo, e, anzi, a un certo punto sembrava proprio che non ce la si potesse fare. Come al solito il progetto era nato senza tenere conto delle esigenze di un territorio plurilingue come il nostro e successivamente si sono dovute mettere delle pezze.

Nel frattempo x cittadinx sudtirolesi sono anche statx privatx dei servizi elettronici connessi alla carta, tanto da far suggerire a Riccardo Dello Sbarba (Verdi), di affidarsi… alla fantasia.

Ora però da qualche mese si pensava che i problemi legati al tedesco (non quelli relativi al ladino!) fossero stati risolti e le amministrazioni avevano iniziato a emettere il nuovo documento. Solo per scoprire che gli anni di attesa, purtroppo, non sono bastati: da qualche settimana infatti gli stradari nelle banche dati della CIE sono monolingui italiani, e quindi le carte vengono stampate senza i nomi delle vie e delle piazze in tedesco. Anche i nuovi documenti, di cui ci stanno riempendo le tasche, sono dunque fuori norma (e se non verranno sostituiti anzitempo lo saranno per molti anni); potendo oltretutto creare problemi e confusione quando usati parallelamente a documenti, contratti o scritture redatti in tedesco (perché l’indirizzo indicato sui due documenti non coincide).

Però vabbè: chi se ne frega, le minoranze non abbiano troppe pretese e, come al solito, si accontentino di quel che gli viene concesso.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ | 7/ 8/

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Certificazione verde, caos plurilinguismo.

Una volta ricevuta la seconda dose di vaccino contro il Covid — ma non so se tra le due cose ci sia un nesso — dal Ministero della Sanità mi è arrivata una mail sulle modalità per ottenere la cosiddetta Certificazione verde europea. In barba al bi-/trilinguismo sudtirolese e in barba anche alle chiare raccomandazioni di Consiglio d’Europa e OSCE (1/ 2/), la comunicazione è redatta solo in italiano e in inglese — ennesima discriminazione (3/ 4/ 5/ 6/ 7/).

Mail (anonimizzata da me)

Al dunque — le opzioni per scaricare la certificazione sono tre:

  • Sito internet https://www.dgc.gov.it
  • App «IO»
  • App Immuni
Sito internet

Il sito internet è disponibile solo in versione monolingue italiana, ma prevede la possibilità di scaricare una versione suppostamente bi-/trilingue del certificato:

Disponibili l’inglese e il tedesco o in alternativa il francese. Niente ladino, ma nemmeno sloveno, friulano o sardo, per fare qualche esempio.

Tuttavia anche la versione trilingue italiana-inglese-tedesca è una farsa:

Certificato «trilingue» (anonimizzato da me)

I titoli principali, l’indicazione relativa alla scadenza e l’intera pagina contenente le «informazioni generali» sono monolingui italiani o bilingui italiani-inglesi. Laddove il tedesco è presente, lo è solo in forma minuscola.

App «IO»

Chi ha installato IO, «l’app dei servizi pubblici» che tra le altre cose serve anche per il Cashback di stato, riceverà un messaggio push relativo alla Certificazione verde. Anche l’app, però, funziona solo in italiano o in inglese e non contempla alcuna lingua regionale o minoritaria.

Visualizzata tramite questa app, la certificazione europea è solo bilingue (in italiano e inglese), e diversamente dal sito https://www.dgc.gov.it, che tuttavia è monolingue, non è nemmeno possibile scegliere il tedesco o il francese.

App «Immuni»

L’applicazione sviluppata per facilitare il tracciamento delle infezioni è e rimane l’unica opzione sufficientemente plurilingue.

App Immuni (anonimizzazione mia)

Qui tutta la procedura di ottenimento della certificazione e il Green Pass stesso sono nella lingua impostata nell’app. Unica lingua aggiuntiva all’italiano, inglese, tedesco e francese, però, è lo spagnolo. Anche in questo caso dunque lo sloveno e le vere e proprie lingue minoritarie non trovano riscontro.

Inoltre, da nessuna parte — né nella mail del ministero, né sul sito https://www.dgc.gov.it o nell’app «IO» — si viene informati della possibilità di seguire la procedura e di ottenere il documento in tedesco, francese o spagnolo tramite Immuni. La scoperta di questa opzione viene lasciata ai singoli cittadini, ovvero al caso. La sensibilità verso le comunità linguistiche diverse da quella «nazional-italiana» è praticamente zero.

Ovviamente tutti sappiamo che cosa accadrebbe se per caso — facciamo un esempio — il Governo sudtirolese riservasse un trattamento simile all’italiano: dall’accusa di secessione passando da quella di antiitalianismo per arrivare alle interpellanze in parlamento.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/

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