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  • Konsequent durchgesetzte Straßenverkehrsordnung?

    Im Leitartikel der aktuellen ff-Ausgabe behauptet Verena Pliger allen Ernstes, Italien habe eine »strenge Straßenverkehrsordnung«, die überall »konsequent durchgesetzt« werde — nur auf den Pässen nicht. Vielleicht ist mir ihre Ironie auf sagenhafte Weise entgangen, dann entschuldige ich mich im Voraus für das, was folgt. Doch wenn dies — wie ich denke — nicht der…

    Liej inant…

  • Italienische Schlutzkrapfen.

    Als die italienische Küche zum Unesco-Welterbe ernannt wurde, ließ die Regierung von Giorgia Meloni (FdI) das Kolosseum in Rom grünweißrot beleuchten. Ein wichtiges gastronationalistisches Ziel war erreicht. Irreführende Behauptung auf dem römischen Kolosseum (Quelle: Rai News) Doch auch in Südtirol verliert Italien keine Zeit und versucht mit allen Mitteln, die heimische Küche für nationalistische Zwecke…

    Liej inant…

  • Mussolini gegen Streichung der Ehrenbürgerschaft.

    Der Regionalrat von Trentino-Südtirol verabschiedet einen antifaschistischen Beschlussantrag, der unter anderem die Aberkennung von Ehrenbürgerschaften an Benito Mussolini fordert. Was macht man da als »seriöse« italienische Tageszeitung? Genau: Man fragt — natürlich ohne jede Distanzierung und kritische Einordnung — bei der Enkelin des Duce nach, ob das sinnvoll ist. Sie muss es ja wissen. Titelseite…

    Liej inant…

  • Gefälschte Sprachzertifikate: System der Entrechtung.

    Zustimmend gibt Fabio Gobbato, ehemaliger Chefredakteur des mehrsprachigen Informationsportals Salto, in ebenjenem Medium die unerhörte Position von Christian Bianchi (FI) zur massenhaften Fälschung von Sprachzertifikaten wieder. Wie nicht anders zu erwarten, bagatellisiert der Landesrat die systematische Umgehung des Minderheitenschutzes und behauptet, sie sei nicht den Einzelnen, sondern vor allem dem »System« anzulasten. Was soll jemand,…

    Liej inant…

  • Wir waren niemals woke.

    In einer Zeit der Repräsentationskrise sollten wir die Forderung des Maurers aus Villanders ernst nehmen. Eine Klassenperspektive auf die Südtiroler Dialektdebatte. Dem Südtiroler Landtag gefällt der Dialekt nicht. Eine breite Mehrheit, auch Teile der deutschen Rechten, will die Alltagssprache aus dem Parlament verbannen. Die Gründe erscheinen pragmatisch und legitim: Verständigung, Zusammenleben, Minderheitenschutz. Aber die Art,…

    Liej inant…

  • Ärztinnen mit gefälschtem Sprachnachweis freigesprochen.
    Italienische Justiz schützt Minderheitenrechte nicht

    Wie der Corriere berichtet, wurden zwei Ärztinnen, die mit gefälschten Sprachzertifikaten erwischt worden waren, wegen der angeblich »besonderen Geringfügigkeit der Tat« von sämtlichen strafrechtlichen Anklagepunkten freigesprochen. Alle Beteiligten haben perfekt zusammengespielt, um dieses empörende Ergebnis zu ermöglichen. Demnach soll die Staatsanwaltschaft selbst den Freispruch gefordert und diesen mit folgenden haarsträubenden Argumenten untermauert haben: Das Arbeitsumfeld…

    Liej inant…

  • Die falsche Debatte über ›schwere‹ Sprachen.

    von Stefan Luther Der Artikel in der heutigen Tageszeitung (Seite 8) über die angeblich »einseitige Integration« von Migrantinnen und Migranten in Südtirol verfehlt aus meiner Sicht den Kern des Problems. Die These, Italienisch werde deshalb bevorzugt, weil Deutsch zu schwierig sei, ist schlicht nicht plausibel. Migration folgt in erster Linie pragmatischen Regeln — und eine…

    Liej inant…

  • Mit Grün-Weiß-Rot alles im Lot.

    In der Märzausgabe der Weinstraße, »erste unabhängige Zeitschrift fürs Überetsch, Unterland und Etschtal«, ist unter dem Titel Lieber tot als Grün-Weiß-Rot ein Beitrag erschienen, den man als Bilderbuchbeispiel für banalen Nationalismus bezeichnen könnte. Dafür ist kennzeichnend, dass der Nationalismus etablierter Staaten als nahezu gottgegeben hingenommen und normalisiert — wenn nicht gar ganz übersehen — und…

    Liej inant…

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