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Netiquette.

Ab sofort verfügt Brennerbasisdemokratie über eigene Blogregeln, die eine gerne hitzige und kritische, gleichzeitg aber trotzdem angenehme, zivilisierte und demokratische Diskussion gewährleisten sollen. Sie sind von allen Kommentatoren zu beherzigen.

Bis heute habe ich mich mit der Moderation an ungeschriebene Gesetze, die sogenannte »allgemeine Netiquette« gehalten. Aufgrund wiederholter Zwischenfälle halte ich es jedoch für sinnvoll, klare Regeln zu verschriftlichen, die eindeutig formulierte Ziele beinhalten und somit jedem — bereits vor Verfassen eines Kommentars — als Orientierung dienen können.

Die -Netiquette kann jederzeit unter diesem Link — den ich auch in die -Seitenleiste einfügen werde — nachgelesen werden. Kritik, Gegen- und Ergänzungsvorschläge können direkt im Anschluss an diesen Artikel unterbreitet und öffentlich diskutiert werden.

Beim Verfassen der Netiquette habe ich mich direkt an ähnlichen Regelwerken führender Medien orientiert. In der Moderation werde ich mich nach wie vor vom Grundsatz leiten lassen, nicht strenger durchzugreifen, als es mir persönlich zur Gewährleistung einer demokratischen Diskussion dringend erforderlich scheint.

Nachtrag: Ausmoderierte Kommentare.

Brennerbasisdemokratie si è dotata di un regolamento che possa garantire discussioni dure e critiche nei contenuti, ma al contempo piacevoli, civili e democratiche. Questo regolamento è indirizzato a tutti i commentatori.

Sino a oggi nel moderare le discussioni non mi sono attenuto a norme scritte, bensì a quella che si chiama una «netiquette generale». Ora però alcune situazioni spiacevoli mi hanno spinto a impostare un regolamento scritto, che attraverso regole semplici e chiare possa essere da orientamento già  nel momento di redarre un commento.

La netiquette di può venir visualizzata in qualsiasi momento usando questo link, che sarà  inserito anche nella barra laterale di . Critiche, proposte di modifica e/o integrative possono venire depositate direttamente in calce al presente articolo.

Nel formulare la netiquette mi sono orientato secondo regolamenti simili di vari siti di qualità . Nella moderazione continuerò a seguire la regola di non intervenire più di quanto personalmente mi sembri necessario per garantire una discussione seria e democratica.

Complemento: Commenti non pubblicati.

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20 replies on “Netiquette.”

Purtroppo a leggere le regole così, con gli occhi di un lettore esterno, si ha l’idea di un gruppo di discussione “militarizzata”, che non rende giustizia al concreto svolgimento del dibattito. Spero che le regole non abbiano un effetto deterrente e che possano presto essere “dimenticate” divenendo una semplice prassi comune.

D’altro canto capisco benissimo i motivi che ti han spinto a pubblicarle. Innanzitutto il moderatore è un lavoro invisibile, ma faticoso ed ingrato. Sarebbe anche bello un giorno poterne fare a meno, senza il timore di vedere le discussioni degenerare…
Poi, oltre agli eccessi estemporanei dei commentatori, che capitano a tutti (sicuramente anche me) e sono a volte comprensibili, ci sono alcuni che credono di poter usare BBD come discarica per le loro intemperanze sempre e comunque: mettere delle regole chiare è un buon rimedio contro le rimostranze per la censura di contenuti inopportuni.

:bbd<3:

Vielleicht habe ich höhere Ansprüche, als andere… ich weiß es nicht. Jedenfalls sind mehrere Beschwerden von BBD-Lesern und Kommentatoren bei mir eingegangen, die Zugriffe sind gerade während der kommentarreichsten (aber inhaltsleersten) Diskussionen bisweilen sogar zurückgegangen.

Ich bin aber schon der Meinung, dass es hier im großen und ganzen immer noch »gesittet« zugeht. Die ganz große Mehrheit der Kommentatoren ermöglicht hier bereits Diskussionen, welche den neuen Blogregeln schon entsprechen. Hierfür möchte ich an dieser Stelle auch ausdrücklich danken.

Die Netiquette soll Kommentatoren aber eine transparente Orientierung sein, mir selbst wird sie als Grundlage für die Moderation dienen. Das beste wäre (wie fabivS schon geschrieben hat) freilich, dass diese Grundregeln der demokratischen Diskussion derart verinnerlicht werden, dass wir das Regelwerk »vergessen« können. Ich bin mir sicher, dass ich auch in Hinkunft nur in Ausnahmefällen darauf zurückgreifen werde müssen.

Ich würde hinzufügen, dass der Moderator sich verpflichtet Kommentare, die entfernt wurden zu kennzeichnen. Sodass dann auch steht : Kommentar von User X wurde entfernt. Und evtl. könnte man auch eine Art “Friedhof” für gelöschte Kommentare einrichten.

Ich bin weiterhin gegen:
– eine Bewertung der Kommentare und deren Ausblendung, wenn diese zu negative Bewertungen haben. Eine Meinung hat nicht mehr oder weniger Relevanz nur weil andere sie toll finden. Dies wird aber durch das System suggeriert.
– Punkt 1 der Regeln : “Kommentatoren sind verpflichtet, eine gültige Emailadresse anzugeben.” Ob eine Emailadresse gültig ist oder nicht ist nicht nachweisbar.
– und “Nach mehrmaligen Verstößen können Diskussionsteilnehmer — auch ohne Vorwarnung — befristet oder unbefristet ausgeschlossen werden.” Ist ebenfalls technisch nicht realisierbar.

Ich bin bereits auf der Suche nach einer technischen Lösung, um einen solchen »Friedhof« einzurichten. Bloß: Das ist nicht eine Lösung für alle Kommentare. Besonders aggressive und/oder rassistische Stellungnahmen etwa würde ich ganz löschen.

Eine Regel wird nicht allein deshalb überflüssig, weil ihre Einhaltung nicht überprüfbar ist oder nicht geahndet werden kann. Trotzdem wurden Emailadressen bereits in Vergangenheit stichprobenartig überprüft, indem die Kommentatoren via Mail kontaktiert wurden.

Der Ausschluss von Kommentatoren ist sicherlich nicht 100% durchführbar. Manchmal reicht es aber schon, einen Nicknamen und/oder eine IP-Adresse auszuschließen.

Ich finde ebenfalls dass es in diesem Forum insgesamt sehr ordentlich zugeht, fast beispielhaft. Dennoch ist es nie falsch klare Regeln zu haben und meiner Meinung nach gehen die aufgestellten Regeln in Ordnung, wenn sie fair und korrekt angewendet werden. Da hab ich aber wenig Zweifel.
Das Bewertungssystem finde ich eigentlich ganz gut, allerdings sollten Beiträge niemals wegen neagtiver Bewertung automatisch ausgeblendet werden. Entweder sie entsprechen den Regeln, dann sollten sie sichtbar bleiben und das unabhängig ihrer Bewertung oder sie entsprechen nicht den Regeln, dann sollten sie behandelt werden (löschen, Quarantäne, usw.).

Ich finde die Punkte 2, 3 und 4 gut und möchte diesen ausdrücklich zustimmen. Aber ich finde Punkt 2 der Moderationsrichtlinien als schwammig formuliert. Hier liegt ein weiter Ermessensspielraum, der auch zu einer Form von Zensur und Willkür kann.

Was soll bedeuteten, dass ein Beitrag gelöscht werden kann, wenn er zwar keine Regel der Netiquette vorstößt aber “nicht wesentlich zur Diskussion bei trägt”?

Ich glaube dies wird schon durch Punkt 2 , 3, 4. der Netiquette selbst schon ausreichend abgedeckt und man braucht meiner Meinung darüber nicht hinausgehen. Diese Punkte sind konkret formuliert und bieten sowohl für einen Kommentarverfasser als auch für den Moderator eine konkrete Orientierung und fördert Transparenz.

Ich finde dass es wünschenswert sei, dass ein Kommentar mit dem Gesprühr verfasst wurde, dass er sich in dem Rahmen hält der vom Thema des Artikels vorgegeben wird. (Punkt 2) Doch bei solchen Allerweltzitaten wie den von Olof Palme soll man sich nicht wurdern, wenn dann über Gott und die Welt diskutiert wird und die Diskussion dermaßen ausufern kann und kaum zu etwas führt.

Und was bedeutet die Diskussion “stören”. Sind kritische Einwände auch störend? Werden kritische Einwände in Zukunft potentiell nicht nur durch die Bewertungsfunktion abgestraft, die ich genauso wie m.gruber als nicht geglückt finde, sondern gleich schon im Voraus zensiert.

Für mich geht die Nettiquette vollkommen in Ordnung, eigentlich sagt es einen ja der Hausverstand, dass man sich so verhalten sollte, dass es nun aber verschriftlicht wurde, finde ich bei Hitzköpfen von Vorteil. Im Übrigen lobe ich mir auch den guten Umgangston in diesem Blog, einzelne Störenfriede ignoriere ich.

@pervasion

Wird dann in Zukunft an der entsprechenden Stelle darauf hingewiesen, dass ein Kommetar gelöscht wurde, oder muss man dort dauernd nachschauen, um zu wissen ob ein Kommentar in den Kontainer gelandet ist?

Hierher verschoben von: Bevorzugte »Ausländer«? Nicht wirklich…

Totales Offtopic:
Kann man eigentlich die Beiträge selber auch bewerten, bzw. liken (nicht Facebook), wie die Kommentare?
Wäre glaube ich auch eine gute Feedbackfunktion, oder?!

Hierher verschoben von: Quotation (LVI): Ernst der Lage.

unser Linksliberaler löscht mal wieder fleißig Kommentare. Gelebte Demokratie und Meinungsfreiheit in sTirol

die Netiquette sagt wohl, was nicht dem linksliberalen @pervasion nicht passt, wird verschoben.

Die Netiquette sagt zum Beispiel:

2. Kommentare sollen sich auf den jeweiligen Artikel beziehen oder sinnvolle Beziehungen zum Thema herstellen. […]

8. Bei Brennerbasisdemokratie herrscht freie Sprachwahl, Kommentare in allen (offiziellen und nicht-offiziellen) Landessprachen sind ausdrücklich erwünscht. Es darf auch im Dialekt geschrieben werden.

Liabe leit, seitz lei froah dass dr “linksliberale @pèrvasion” moderirn tuat, sischt wenn i’s war tati viels mear ausleschn, gel.
BBD isch holt a Blog wos in erster Linie a gonz klore Zukunftperspektive ibr Sittiroul in dia Lait presentiert; sell hoasst obr it unbeding des wert ollz a Millkibl wou jedr sein Bledsinn drzua schreib. Sinn dr Sach isch it lei ratschn, fir sell gibs woll ‘s Wirtshaus, sundern ibr gwisse politischn Argumente zu diskutieren: nichtssognde, dumme odr gor freche Kommentare tuat do niamat vermissn.
Tiats in dn @pèrvasion lei danke sogn dasser a guate Orbat leischtn tuat und seits froah, denn it olle Linke sein sou liberal: i war’s zum Beispiel gor it!

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