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Salvini will Wehrpflicht wiedereinführen.

Der rechtsradikale italienisiche Vizepremier und Innenminister Matteo Salvini (Lega) hat am heutigen Ostermontag bei einer Rede im benachbarten Trentino die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht (»zum Beispiel für die Alpini«) in Italien gefordert. Einen ähnlichen Vorstoß hatte er bereits vor Monaten bei einem Auftritt in Süditalien gewagt.

Wiewohl auch Berufsheere aus demokratischer Sicht nicht unproblematisch sind, hatte die Abschaffung der Wehrpflicht vor bald 15 Jahren gerade auch aus Südtiroler Sicht positive Auswirkungen. Hierzulande stationierte Einheiten wurden verkleinert und teilweise aufgelöst, vormals militärisch genutzte Areale konnten einer zivilen Nutzung zugeführt werden.

Darüberhinaus ist der Militärdienst für Angehörige von Minderheiten grundsätzlich hochproblematisch. Differenzierung und Rücksichtnahme haben da üblicherweise wenig Platz.

Das 5SB-geführte Verteidigungsministerium antwortete heute auf den Vorschlag des Innenministers postwendend mit einer Absage: Es handle sich um eine romantische, aber nicht umsetzbare Idee.

Trotzdem wäre hier eine Klarstellung der Südtiroler Lega, die immerhin als Koalitionspartner der SVP in der Landesregierung sitzt, vonnöten. Was halten die Landesräte Vettorato und Bessone vom Vorstoß ihres Chefs?

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/ 8/

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Aus die Hetz’?
Pressesprecherinnen gegen Fake News

Dietmar Pattis, seines Zeichens persönlicher Referent von Landesrat Philipp Achammer (SVP) und Gemeindereferent in Vahrn, schreibt heute auf Facebook:

📌 🎤📸 Die Entscheidung der Landesregierung, jedem Landesrat einen Pressesprecher zur Seite zu stellen, sorgt dieser Tage für Kritik sowohl in verschiedenen klassischen Medien, als auch bei der politischen Opposition. Meiner Meinung nach zu Unrecht, denn: In Zeiten von Fake News, Populismus und Ausländerhetze im Netz ist es Pflicht neue Wege zu gehen. Es geht nicht darum „Propaganda für Politiker“ zu machen. Sondern darum, den Menschen in unserem Land Südtirol zu erklären, wie Prozesse ablaufen und darauffolgend politische Entscheidungen getroffen werden – und eben Falschmeldungen von Anfang an zu bekämpfen. Die Medienlandschaft ist in den vergangenen Jahren komplexer geworden und darauf muss es eine Antwort geben. Die klassische Pressemitteilung allein und der klassische Journalist sind in der politischen Kommunikation überholt – europaweit hat man darauf längst reagiert, nun zieht auch Südtirol nach. Deshalb, liebe Pressesprecher: Gegen Populisten, Fake News und Hetze im Netz!

Die Erklärung finde ich gar nicht so schlecht. Das heißt, ich fände sie nicht schlecht, wenn da nicht diese kleine Ungereimtheit wäre: Die SVP hat sich mit der Lega den Populismus und die Ausländerhetze gerade in die Regierung geholt. Und jetzt stellt man Bessone & Co. Pressesprecherinnen zur Seite, damit sie deren populistische Hetze und Fake News nicht verbreiten?

Erinnern wir uns, dass allein Parteichef und Innenminister Matteo Salvini (Lega) seit der Landtagswahl zwei hetzerische und ausländerfeindliche Fake News in Bezug auf Südtirol in Umlauf gebracht hat. Weder er, noch seine Leute in Südtirol haben jemals etwas davon richtiggestellt.

Ich orte also einen Widerspruch zwischen Pattis’ Begründung und der Realität.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/

Der Facebook-Eintrag von Dietmar Pattis ist nicht öffentlich. Er hat mir allerdings die Veröffentlichung gestattet.

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Ungezähmt homophobe Lega.

Nach der Wiederwahl von Arno Kompatscher (SVP) zum Landeshauptmann von Südtirol, aber noch vor der Wahl der Landesregierung, gibt es schon erste erwartbare Probleme mit dem Koalitionspartner. Lega-Lokalchef Massimo Bessone musste sich öffentlich für die schwulenfeindliche Wortwahl seines Parteikollegen Kurt Pancheri entschuldigen, der im Gemeinderat der Landeshauptstadt Homosexuelle als finocchi beleidigt (und diese Verunglimpfung auch noch verteidigt) hatte. Laut Bessone handle es sich bei diesen Äußerungen um die Meinung eines Einzelnen, die von der Partei nicht geteilt werde.

Sapperlot, immer diese Einzelfälle. Ich erspare mir mal die Mühe, eine Suchmaschine zu befragen und weise lediglich darauf hin, dass mehrere Leghisti im Vorfeld der Gemeinderatswahl ein homophobes Manifest unterzeichnet hatten. Auch der nunmehrige Landtagsabgeordnete der Regierungsmehrheit Carlo Vettori.

Die — ohnehin absurde — »Zähmung« der Lega durch die Volkspartei beschränkt sich also vorerst aufs Versenden halbherziger Entschuldigungsbriefe. Viel Spaß!

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/ 8/ 9/

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»Gestatten? Bessone!«
Quotation 508

Das Onlineportal Brennerbasisdemokratie hat den Facebook-Auftritt von Massimo Bessone unter die Lupe genommen. Dort schrieb er am 27. November 2017: “In Africa hanno risolto il problema dei costi di carceri e manicomi! Li hanno aperti e ce li hanno mandati tutti qui.” Am 28. Oktober 2017 sprach er sich für den elektrischen Stuhl für einen HIV-Infizierten aus, der sexuellen Kontakt mit mehr als 30 Frauen gesucht habe. Am 13. Jänner 2018 verteidigte er Wohnungseigentümer, die “nicht aus Rassismus oder Bosheit, sondern aus Erfahrung” Menschen einiger Ethnien als Mieter ablehnen. Am 16. Februar 2018 polterte er: “O cambiamo questo Paese il 4 marzo, o ci riempiranno talmente tanto di questa gente che l’Italia sarà persa per sempre!”

aus dem in SWZ Nr. 48/18 vom 14. Dezember erschienen Beitrag Gestatten? Bessone! (Verlinkung von mir hinzugefügt).

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Lega: Brixner Fake News.
Innenminister und LH-Stv. in spe verbreiten Falschinformation

Was genau in Brixen vorgefallen ist, ist nach wie vor unklar: Ein 19 Jahre alter Asylwerber aus Afrika soll am Freitag versucht haben, die Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft sexuell zu belästigen. Einer anderen Darstellung zufolge soll es zu einer »Rauferei« gekommen sein. Der mutmaßliche Täter wurde verhaftet und zuerst ins Krankenhaus, dann ins Bozner Gefängnis verbracht.

Gesichert scheint jedoch, dass es zu keiner Vergewaltigung gekommen ist. Was den italienischen Innenminister Matteo Salvini (Lega) gestern jedoch nicht daran hinderte, genau diese Falschmeldung mit einem Twitter-Posting in Umlauf zu bringen, das zur Stunde noch immer auf seinem Profil abrufbar ist. Fast 900 mal wurde es bis jetzt kommentiert, 5.500 mal gelikt und 1.400 mal retweetet — auch vom neuen Lega-Landtagsabgeordneten aus Brixen, Massimo Bessone, der es eigentlich besser wissen müsste.

Großmehrheitlich fliehen sie von keinem Krieg! Wir nehmen sie auf, wir erhalten sie und sie belohnen uns so!

Mit diesem Kommentar (Übersetzung von ) versieht er seinen Retweet — der ebenfalls noch immer online ist, obschon die Version von Salvini längst als Falschmeldung entlarvt ist. Falls die Volkspartei mit der Lega eine Regierungskoalition bildet, dürfte Bessone bald stv. Landeshauptmann sein.

Was weder Salvini noch Bessone erwähnen: Der Innenminister hatte kürzlich angekündigt, die Mittel für die psychologische Betreuung von Geflüchteten drastisch kürzen und einschränken zu wollen.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/

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Petition: Regierung ohne Lega.

Auf openpetition.eu wurde ein an Landeshauptmann Arno Kompatscher und an die SVP gerichteter Aufruf gestartet, keine Koalition mit der rechtsradikalen Lega zu bilden. Als Initiatorin firmiert Olivia Kieser, Landtagskandidatin der Grünen; erklärtes Ziel sind 8.000 Unterstützungsbekundungen.

Der Wortlaut der Petition:

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Arno Kompatscher, sehr geehrter Herr Parteiobmann Philipp Achammer, sehr geehrte SVP-Mandatarinnen und Mandatare, geschätzte Vertreterinnen und Vertreter der Parteiorgane,

Sie führen in den kommenden Wochen die Verhandlungen, um für Südtirol eine neue Landesregierung zu bilden. Sie treffen dabei eine grundlegende Entscheidung: Es liegt in Ihrer Hand, eine Koalition mit der europafeindlichen Lega einzugehen, mit einer Bewegung, in der wichtige Vertreter humanistische Werte mit Füßen treten und Italien mehr und mehr isolieren. Sie können abwägen, ob Sie eine solche Allianz schließen wollen oder ob Sie sich dazu durchringen, mit progressiven Kräften einen Neustart zu wagen.

Daher unsere eindringliche Bitte: Entscheiden Sie sich gegen eine SVP-Lega-Koalition. Machen Sie sich stark für jegliche andere Regierungsbildung Ihrer Wahl– im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Südtirols, im Interesse dieses Landes und seiner europäischen Zukunft.

Begründung

Jeder und jede einzelne kann mit der Unterzeichnung dieser Petition ein Zeichen setzen. Die Unterschrift bietet die Chance, sich klar gegen die Regierungsbeteiligung einer Partei auszusprechen, – die in ihrer Vergangenheit für Betrug, Geldwäsche und eine millionenfache Veruntreuung öffentlicher Gelder verantwortlich war (1), – auch heute noch eine menschenverachtende Politik vorantreibt und – in großen Zügen unsere demokratischen Werte und das Grundprinzip der Gleichheit aller missachtet.
Lega-Vertreter kokettieren öffentlich mit dem Faschismus (2), stellen die Gewaltentrennung in Frage (3), verstoßen gegen internationales Recht (4) und die Verfassung (5).

Je mehr Bürgerinnen und Bürger diese Petition unterzeichnen, umso stärker wird das Signal, dass viele Menschen in Südtirol eine Koalition mit der Lega dezidiert ablehnen. Eine Partei, die eine faschismusnahe Rhetorik nicht scheut und von ethnischen “Säuberungen” (6) spricht, kann mit den Werten der Südtiroler Volkspartei nicht vereinbar sein.

Die Regierungsbeteiligung der Lega hat dieser Partei auf nationaler Ebene einen massiven Aufschwung gegeben. Diesen Effekt wollen wir in Südtirol rechtzeitig unterbinden.

Will die SVP wirklich mit einer Partei koalieren, deren Vertreter:

  • der Todesstrafe nicht abgeneigt sind? Massimo Bessone am 28.10.2017 (7) und sich besorgt über die Zukunft der “weißen Rasse“ erklären. (2)
  • vorschlagen, die Marine solle das Feuer auf Flüchtlingsboote eröffnen. (8)
  • behaupten, Frauenmorde seien eine Erfindung der Linken (9) und in einer Beziehung trage das Opfer dieselbe Schuld wie der Aggressor.
  • den neugewählten rechtsextremen Premier von Brasilien, dessen Schlägertrupps massive Attacken gegen Zivilbevölkerung und Andersdenkende verübt haben, hochleben lassen? Fontana: „Il vento identitario soffia anche oltre i confini d’europa“ (10)
  • durch das decreto della legittima difesa, Eigentum über Menschenleben stellen?
  • in Straßburg rüpelhaft Abgeordnete beschimpfen und einen Haushalt vorstellen, der so desaströs ist, dass er erstmalig in der EU-Geschichte zurückgewiesen werden musste. (11)
  • mit Waffengewalt terroristische Übergriffe auf MigrantInnen ausüben. Der Terrorist Luca Traini hat für die Lega Nord kandidiert. (12)
  • Maßnahmen der Apartheid in italienischen Städten vorschlagen, wie getrennte Abteile für AusländerInnen und Einheimische. Salvini, als er noch Mailänder Gemeinderat war. (6)
  • die das Mancino-Gesetz, das die Verherrlichung des Faschismus streng bestraft, abschaffen möchten? (13)
  • der Meinung sind, Einwanderer und Homosexuelle sollten sich »zu den Kamelen in der Wüste« aufmachen oder im Dschungel »mit den Affen tanzen“? (14)
  • den Fußballclub SSC Neapel mit Spruchbändern wie: »Was Hitler mit den Juden gemacht hat, wäre auch das Richtige für Napoli« empfingen.
  • die Frau Cécile Kyenge Kashetu, die schwarze Parlamentarierin, als Affen beschimpften und mit Bananenschalen bewarfen?

Nein, wir wünschen für Südtirol, für unser Land keine solche Koalition. Mit unserer Unterschrift setzen wir ein starkes Zeichen für ein humanes, europafreundliches Südtirol der Grund- und Menschenrechte.

Testo italiano segue

Quellanangabe:

  1. tg24.sky.it/cronaca/2012/04/04/lega_nord_indagato_tesoriere_belsito_soldi_pubblici_famiglia_bossi_inchiesta_procure.html
  2. www.derstandard.de/story/2000073075182/chef-der-lega-nord-lobt-faschistisches-regime
  3. www.salto.bz/de/article/12092018/la-lega-sovversiva
  4. Die Lega betreibt eine radikale Abschottungspolitik von Italien, vorbei am internationalem Recht, der Genfer Flüchtlingskonvention und dem internationalen Seerecht.
  5. Ethnische Volkszählungen der Sinti und Roma verstoßen zurecht gegen die Verfassung. Diese verbietet eine Erhebungen auf der Grundlage ethnischer Merkmale.
  6. Mair, G.: Bauch gegen Kopf, in: ff- Das Südtiroler Wochenmagazin (2018), Nr. 44, S. 17
  7. www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=43656&fbclid=IwAR194wwdFdZ9DpbdQhIDgI-O8NSKl1W-dBHnF90CmLieEDFFuXCkEPQC5w
  8. www.jungewelt.de/artikel/342093.italiens-faschisten-lega-mord.html
  9. Der Trienter Lega-Gemeinderat Fabio Tuiach: www.repubblica.it/politica/2017/10/20/news/femminicidio_invenzione_sinistra_tuiach_lega_trieste-178845587/
  10. Fontana: twitter.com/fontana3lorenzo/status/1056799806117552129 Bessone: www.facebook.com/massimo.bessone/posts/10217650956856188
  11. www.spiegel.de/politik/ausland/italien-haushalt-pierre-moscovici-nennt-lega-abgeordneten-einen-faschisten-a-1235309.html
  12. www.freitag.de/autoren/the-guardian/der-faschismus-ist-zurueck
  13. www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32419
  14. Lega-Minister Roberto Calderoli Calderoli 2010

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Olivia Kieser aus BOZEN

Nachtrag (23.30 Uhr): Das Petitionsziel wurde nun offenbar auf 5.000 Unterschriften reduziert.

Siehe auch: 1/ 2/

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La difesa dell’italianità.
Quotation 501

[…] a quali condizioni entrerete in giunta?
Non a qualsiasi condizione; non siamo disposti — tanto per capirci — a svendere l’italianità. A questo punto molto meglio stare all’opposizione.

Su cosa sarete irremovibili?
Sulle questioni linguistiche, ad esempio.

Si riferisce alla toponomastica.
Ovviamente. Per noi tutti i toponimi devono essere bilingui e nelle valli ladine trilingui.

Parliamo di scuola. Gran parte della popolazione la vorrebbe bi o addirittura trilingue.
Il modello al quale mi ispirerò è quello ladino, dove le lezioni si fanno in tre lingue e funziona benissimo.

Dall’intervista a Massimo Bessone (Lega) apparsa oggi sull’A. Adige.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/

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Spulciando Massimo Bessone.

La retorica degli ultimi giorni vuole che «la Lega de noantri non è mica Salvini», è molto meglio e quindi una coalizione se può fà. Una visitina al profilo Facebook del «commissario» Bessone, possibile futuro assessore, è sufficiente a confutare questa tesi edulcorata. Alcuni esempi:

17 ottobre 2017, in difesa della giustizia fai da te:

Sparare ad un delinquente non piace a nessuno! In uno Stato “normale”, nessuno si sognerebbe mai di sparare ad un ladro. È proprio la mancanza della certezza della pena, della giustizia, la sensazione di essere abbandonati in un Paese ove chi sbaglia non paga mai e le forze dell’ordine sono messe in condizione di non potere agire, che impone alla gente la necessità di doversi fare giustizia da soli. Certo, non mi piace, ma meglio loro sdraiati a terra che il proprio figlio o la moglie violentata da queste bestie senza pietà. Succederà, PURTROPPO, la stessa cosa anche con gli immigrati. Ce li impongono per interessi loro, ma ce li subiamo noi. Le ingiustizie, la crisi, la sensazione d’abbandono, nostra e loro, ci porterà a una guerra tra poveri! Ma che importa!? Chi ora governa sarà lontano a godersi soldi e benessere nella totale impunità!

Eh?

27 ottobre 2017, commentando la notizia «MERANO, TENTANO DI DERUBARE UN NEGOZIO IN CENTRO: ARRESTATI – I carabinieri della radiomobile di Merano hanno arrestato tre cittadini extracomunitari ventenni (un turco, un albanese e un marocchino) […]:

COME NELLE BARZELLETTE… C’erano un Turco, un Albanese, un Marocchino e non un Italiano, ma milioni di Italiani, tutti stufi di questi delinquenti! Già, come nelle barzellette, ma qui C’È POCO DA RIDERE!

28 ottobre 2017, pena di morte:

A VOLTE UNA BUONA SEDIA ELETTRICA… […] Ebbene il signore in questione, secondo quanto espresso dalla magistratura, una volta accortosi di aver contratto il virus del HIV ha cercato di fare l’amore con più donne possibili, se ne contano più di 30 […] Ebbene ieri è stato condannato a 24 anni di carcere, nemmeno un’anno (sic) per ogni donna che alla quale (sic) ha rovinato per sempre la vita! PERSONALMENTE IO SAREI STATO PER LA SEDIA ELETTRICA, tanto che (sic) tra indulti delle sinistre e buona condotta, tra dieci anni l’untore sarà di nuovo libero. Se in un caso del genere vogliamo trovare qualcosa per cui abbozzare un sorriso, rimane un mistero il come un cesso così possa aver fatto l’amore con più di trenta donne in pochi anni?

27 novembre 2017, commentando un articolo de l’Adige dal titolo «Irrompe nell’obitorio e semina il panico»:

In Africa hanno risolto il problema dei costi di carceri e manicomi! Li hanno aperti e ce li hanno mandati tutti qui! Sicuramente non scappano dalla guerra, ma probabilmente ci porteranno alla GUERRA!

9 dicembre 2017:

Con tutti i problemi contemporanei del nostro Paese, oggi a Como il #PD manifesta contro il #Fascismo! Se prima erano dubbi, ora ne abbiamo le prove, la sinistra in Italia è 90 anni indietro!

O forse è la destra estrema a portarcela?

27 dicembre 2017, periodo natalizio — post con foto di un barcone di immigrati, didascalia:

Ogni mattina c’è chi scappa e chi va a lavorare! 😉 Buongiorno amici. 😊

Che spasso.

13 gennaio 2018, vi sembro razzista?

Siamo realisti, se gli Italiani sono restii ad affittare a talune etnie NON lo fanno per razzismo o cattiveria, ma per esperienza! […] A LAVORARE E FARE SACRIFICI COME TUTTI NOI E METTERE AL MONDO UN NUMERO DI FIGLI PROPORZIONALE AL TENORE DI VITA. Vi sembro razzista?

Assolutamente sì.

10 febbraio 2018, a proposito del corteo antirazzista di Macerata:

Sogno un’Italia con meno cortei, ma più italiani intelligenti che sappiano mettere al primo posto il bene del proprio Paese, il futuro dei loro figli! #Macerata

Il bene del proprio paese, dunque, escluderebbe l’opposizione al razzismo.

16 febbraio 2018, commentando il titolo «Val Pusteria, pronti alloggi per 31 profughi»:

O cambiamo questo Paese il 4 marzo, o ci riempiranno talmente tanto di questa gente che l’Italia sarà persa per sempre!!! #OAdessoOMaiPiù

9 maggio 2018, commentando un articolo di Secolo Trentino dal titolo «[Mirko] Bisesti (Lega Nord): a Sociologia vigliacchi profanano il ruolo degli Alpini»:

Bravo Mirko, a Trento, come ovunque… PIÙ #ALPINI E MENO CRETINI!

Più Alpini? No, grazie.

16 maggio 2018:

L’ISTAT ci dice che l’Italia è un paese di #vecchi, il secondo al mondo, con un bassissimo numero di nascite. Quello che non dice è che per ovviare a questo trend non bisogna riempirci di migranti, ma attuare politiche che incentivino gli italiani a fare #figli! Vogliamo aiutare il mondo? Bene, iniziamo prima dagli Italiani! Vi sembro razzista?

Ancora una volta: sì, certo.

22 giugno 2018, il carcere a chi osa criticare un ministro:

“Ministro della malavita” dice Saviano a Salvini. Come si permette!?! PIÙ CHE SCORTA…GALERA! Almeno lo proteggiamo meglio!

24 giugno 2018, condanna a morte per Saviano:

#RobertoSaviano ha più scorta di un ministro, e noi paghiamo! Via la scorta ed i poliziotti vengano utilizzati nelle strade a proteggere donne, bambini, anziani.

29 giugno 2018, la cultura:

LA SOTTILE DIFFERENZA TRA APERTURA CULTURALE E STUPIDITÀ! Il sindaco Beppe Sala propone la consigliera comunale del #PD, esponente di punta della comunità islamica, Sumaya Abdel Qader a capo della commissione Cultura di #Milano. Nulla contro la signora, la sua cultura, la sua fede religiosa o politica, tutto contro la stupidità di chi svende una cultura storicamente importante come quella italiana. Gente senza arte, ne parte, senza spina dorsale, ideali, attributi che crede di elevarsi alla massima espressione della cultura e dell’apertura mentale, ma in realtà svende, umilia, deride un popolo, una storia, una cultura, degli ideali ed i diritti conquistati con tempo e fatica dalle donne. Essere fieri e voler mantenere le proprie radici, la propria cultura, i propri usi e costumi NON È #RAZZISMO È #INTELLIGENZA! Un popolo senza storia è un popolo destinato a scomparire. Milano, la Lombardia, l’Italia hanno uomini e donne capaci e fieri di portare avanti ed evolvere la loro cultura! Vergogna!

4 luglio 2018, messaggio corredato di foto con Bessone e Salvini presso il cippo del Brennero:

L’eventuale “chiusura” del #confine del #Brennero da parte dell’Austria non ci piace, ma capiamo e condividiamo l’esigenza di un Paese di tutelare i propri confini da un’invasione programmata!

7 luglio 2018, i rom non lavorano:

Il 12 LUGLIO I ROM ALTOATESINI MANIFESTANO CONTRO #SALVINI [che li vuole far schedare]! Noi andiamo a lavorare, loro manifestano contro chi vorrebbe farli lavorare! #IoStoConSalvini #CensimentoRom»

12 luglio 2018, commentando un meme razzista in cui la nazionale di calcio francese del 1982 (tutti bianchi) e quella del 2018 (molti giocatori di colore) vengono affiancate dal commento «effetti del cambiamento climatico»:

Certo, il colore della pelle non conta e siamo tutti uguali, ma questa foto fa davvero riflettere su quello che sarà il nostro futuro se non poniamo un freno a questa immigrazione incontrollata, se non operiamo politiche che tornino a incentivare la natalità autoctona. Non vogliamo il male di nessuno, ma non meritiamo di scomparire! Questo non è #razzismo, questo è #buonsenso. #IoStoConSalvini

27 luglio 2018, i nomadi non si preoccupano dei loro figli:

Lo sgombero di un campo #rom, da parte della #Polizia, è quel momento in cui i nomadi, in presenza dei mass media, si preoccupano e si ricordano dei loro figli!

11 agosto 2018, viaggio nel tempo:

Matteo Salvini toglie la dicitura “GENITORE 1” e “GENITORE 2” dalla carta d’identità elettronica. Che dire? Tra le tante follie lasciateci in eredità dal regime comunista che ci ha preceduto, questa è una delle più assurde, ma allo stesso tempo una cartina di Tornasole del fare del PD. Come i Talebani altrove, anche loro qui hanno cercato di cancellare la nostra dignità, la nostra cultura, la nostra storia. Hanno provato a far piegare testa e schiena al nostro popolo dinnanzi ad ogni cultura, religione, lobby. Piano piano, però, stiamo tornando a riprenderci i nostri valori, stiamo rialzando la testa fieri di essere Italiani. Benché la stampa, di parte, ci voglia far credere altro, questo è normale, non è razzismo, non è offendere nessuno, questa è dignità. In fondo è meraviglioso essere chiamato #PAPÀ e che tu sia etero o omosessuale la tua prima parola, il tuo primo amore era e resterà sempre la #MAMMA! […]

Grassetto nelle citazioni aggiunto da me.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/ 6/ 7/ 8/

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