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Zukunft grün?

Die Landtagsfraktion der Grünen organisiert am kommenden Montag, den 06.11.2006 im Bozner Gemeindesaal (Gumergasse) eine Tagung zum Zusammenleben und den Entwicklungschancen der Sprachgruppen in Südtirol.

Dabei werden u.a. das neue Südtiroler Sprachbarometer (Astat) und die Studie »Giovani & Integrazione Sociale« vorgestellt. Eine gute Gelegenheit, den Grünen auf den Zahn zu fühlen.

Nähere Infos: 0471.946332

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Dux in fundo.

Ein Land, das vom Nazifaschismus heimgesucht und beherrscht wurde, muss sich eindeutig von diesem dunklen Kapitel seiner Geschichte abgrenzen, es aufarbeiten und künftigen Generationen als mahnendes Schreckbild übergeben. Möchte man meinen. Hierzulande geht das Gesetz zwar mit voller Härte gegen die Freiheit der Kunst vor, so sie sich anmaßt das Bild des Staates anzutasten. Kriegsverbrecher, deren kriminelle Energie die demokratischen Institutionen schon einmal zersetzt hat, kann man hingegen im Zeitungsladen erstehen: als Kalendermotiv. schließt sich der Forderung von Grünen und Union für Südtirol an, den Vertrieb von Mussolinikalendern in Südtirol unverzüglich zu unterbinden!

Oberstaatsanwalt Cuno Tarfusser, derselbe, der zur letzten Instanz der Kunstkritik aufgestiegen ist, meint dagegen, es gebe kein Gesetz, das es verböte, diese Publikation zu verkaufen. Zwei Einwände:

  1. Die italienische Verfassung wurde am Prinzip des Antifaschismus ausgerichtet. Wo kein Gesetz ist, kann auch ein Richter »im Sinne des Gesetzgebers« handeln und einen Präzedenzfall schaffen. Dahingehend aktiv zu werden fehlt dem Staatsanwalt wohl der Wille.
  2. Es gibt auch kein Gesetz, das eindeutig festschreibt, was Kunst sei und was nicht. Dafür gibt es jedoch den Grundsatz der freien Meinungsäußerung, der im Falle des Museion bereitwillig geopfert wurde.

Dennoch: Stimmt die Aussage Herrn Tarfussers, so sollten bei der Legislative spätestens jetzt die Alarmglocken schrillen: Es muss dringendst ein Gesetz her, das ähnliche Vorfälle in Hinkunft verhindert! Warum kein Landesgesetz?

Was kommt als nächstes? Vielleicht ein schöner Bildband mit Jagdfotos von Hermann Göring?


Nachtrag: Scelba-Gesetz

1. Riorganizzazione del disciolto partito fascista

Ai fini della XII disposizione transitoria e finale (comma primo) della Costituzione, si ha riorganizzazione del disciolto partito fascista quando una associazione, un movimento o comunque un gruppo di persone non inferiore a cinque persegue finalità antidemocratiche proprie del partito fascista, esaltando, minacciando o usando la violenza quale metodo di lotta politica o propugnando la soppressione delle libertà garantite dalla Costituzione o denigrando la democrazia, le sue istituzioni e i valori della Resistenza, o svolgendo propaganda razzista, ovvero rivolge la sua attività alla esaltazione di esponenti, principi, fatti e metodi propri del predetto partito o compie manifestazioni esteriori di carattere fascista.

[…]

4. Apologia del fascismo.

– Chiunque fa propaganda per la costituzione di una associazione, di un movimento o di un gruppo avente le caratteristiche e perseguente le finalità indicate nell’articolo 1 è punto con la reclusione da sei mesi a due anni e con la multa da lire 400.000 a lire 1.000.000 (1). Alla stessa pena di cui al primo comma soggiace chi pubblicamente esalta esponenti, princìpi, fatti o metodi del fascismo, oppure le sue finalità antidemocratiche. Se il fatto riguarda idee o metodi razzisti, la pena è della reclusione da uno a tre anni e della multa da uno a due milioni (4). La pena è della reclusione da due a cinque anni e della multa da 1.000.000 a 4.000.000 di lire se alcuno dei fatti previsti nei commi precedenti è commesso con il mezzo della stampa (1). La condanna comporta la privazione dei diritti previsti nell’articolo 28, comma secondo, numeri 1 e 2, del c.p., per un periodo di cinque anni (5). (1) La misura della multa è stata così elevata dall’art.113, quarto comma, L. 24 novembre 1981, n. 689. La sanzione è esclusa dalla depenalizzazione in virtù dell’art.32, secondo comma, della legge sopracitata. (4) Comma così sostituito dall’art.4, D.L. 26 aprile 1993, n. 122. (5) Così sostituito dall’art.10, L. 22 maggio 1975, n. 152.

[…]

8. Provvedimenti cautelari in materia di stampa

Anche prima dell’inizio dell’azione penale, l’autorità giudiziaria può disporre il sequestro dei giornali, delle pubblicazioni o degli stampati nella ipotesi del delitto preveduto dall’art.4 della presente legge. Nel caso previsto dal precedente comma, quando vi sia assoluta urgenza e non sia possibile il tempestivo intervento dell’autorità giudiziaria, il sequestro dei giornali e delle altre pubblicazioni periodiche può essere eseguito dagli ufficiali di polizia giudiziaria, che debbono immediatamente, e non mai oltre ventiquattro ore, farne denuncia all’autorità giudiziaria. Se questa non lo convalida nelle ventiquattro ore successive, il sequestro si intende revocato e privo di ogni effetto. Nella sentenza di condanna il giudice dispone la cessazione dell’efficacia della registrazione, stabilita dall’art.5, L. 8 febbraio 1948, n. 47, per un periodo da tre mesi a un anno e, in caso di recidiva, da sei mesi a tre anni.

Hervorhebungen:

Siehe auch: 1/ 2/

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ICV-EU.

https://youtube.com/watch?v=57CPESsfvIM

Ein schönes Video der Grünen (»Iniciativa per Catalunya – Verds«) zur katalanischen Parlamentswahl am ersten November.

Siehe auch: 1/

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Einende Relikte?

Vor wenigen Wochen wurden den Links in der Seitenleiste die faschistischen Relikte hinzugefügt, weil diese Seite – abgesehen von manchen Äußerungen, die im Gästebuch geduldet werden – einen wichtigen Zweck erfüllt: Zum einen handelt es sich um eine löbliche Sensibilisierungskampagne, andererseits werden die faschistischen Überbleibsel aber auch umfassend katalogisiert, archiviert und in ihren geschichtlichen Kontext gestellt. Die Enttarnung und Historisierung erfolgt also bereits auf virtuellem Wege, wodurch ein Teil der impliziten Forderung nach kollektiver Aufarbeitung bereits erfüllt wird.

Diese Arbeit würde eine Übersetzung ins Italienische verdienen, weil sie dann ein wunderbarer Beitrag zu einer gemeinsamen Geschichte wäre. Solange wir jedoch nur uns selbst erzählen, was wir großteils bereits wissen, werden wir keinen Konsens über den Umgang mit diesen frei herumstehenden, beschämenden Monumenten der Tyrannei erlangen.

Wie Historiker und Landtagsabgeordneter Hans Heiss am 9. September in der Kusanus-Akademie unterstrichen hat, wäre ein so gedankenloser Umgang mit faschistischer Symbolik »in Deutschland nicht möglich«. Arbeiten wir gemeinsam daran, dies auf Südtirol auszudehnen.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/

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Podiumsdiskussion.

Diesen Samstag, 9. September 2006 findet in der Cusanus-Akademie zu Brixen eine Podiumsdiskussion zum Thema »60 Jahre Friedensvertrag – 60 Jahre verwehrtes Selbstbestimmungsrecht« statt. Ab 14.20 Uhr sprechen auf Einladung des Südtiroler Schützenbundes folgende Tiroler Politiker:

  • Dr. Eva Klotz (Union)
  • DDr. Karl Zeller (SVP)
  • Pius Leitner (F)
  • Dr. Hans Heiss (Grüne)
  • Alois Wechselberger (MAS – F)
  • DDr. Erwin Niederwieser (SPÖ)
  • Bundesrat Dr. Helmut Kritzinger (ÖVP)

Moderation: Dr. Eberhard Daum

Infos: [SSB]

Rätselhaft ist, warum die Teilnahme auf die »deutschsprachigen Parteien« (Zitat Schützenbund) beschränkt wird. Dennoch ist die Diskussion mit Sicherheit eine Chance, die grundsätzliche Haltung der vertretenen Parteien zum Thema Selbstbestimmung unter die Lupe zu nehmen.

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Toponomastik links.

Aus den Grabenkämpfen der letzten Jahrzehnte hat die parlamentarische Linke unseres Landes (Linksdemokraten, Grüne) offensichtlich bleibenden politisch-ideologischen Schaden davongetragen. Anders lassen sich die – freundlich formuliert – phantasielosen Reaktionen auf den miserablen Durnwalder-Vorstoß in Sachen Toponomastik nicht erklären.

Anstatt sich für eine Annäherung der Sprachgruppen und eine nachhaltige Lösung starkzumachen, die genuin antifaschistisch und dennoch lange nicht revanchistisch ist, werden Ansichten bemüht, die wir so (nicht zufällig) von Alleanza Nazionale kennen: Die Beibehaltung sämtlicher Erfindungen aus dem Faschismus wird da gefordert, zum Teil sogar die Vorschrift, auch für »neue« Ortschaften zwei, drei Bezeichnungen zu ersinnen. Haarsträubend. Anstatt die Menschen zusammenzuführen, wird die Politik des Nebeneinanders perpetuiert und womöglich erneut institutionalisiert. Kulturelles Brachland.

Fürchten sich die Linken so stark vor Stimmverlusten, dass sie sich bei den rechten Demagogen tarnen? Oder ist es einfach nur zu anstrengend, einen kulturell anspruchsvollen Ansatz auszuarbeiten? Wie dem auch sei: Das ist eine Bankrotterklärung eines wie auch immer gearteten intellektuellen Führungsanspruchs der Politik — und gleichzeitig eine Misstrauensbekundung an die Adresse des Souveräns.

Nicht nur die Linken Kataloniens, die mit den unseren in Straßburg Seite an Seite sitzen, haben es geschafft, einen politisch konsequenten Weg einzuschlagen, selbst aus dem Nachbarland Trentino vernimmt man ganz andere Töne.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/

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Autorinnen und Gastbeiträge

C’AA (I).

Im Corriere dell’A. Adige, der täglichen Lokalbeilage der italienischen Zeitung Corriere della Sera, ist letzthin eine kleine »Serie« zur Selbstbestimmung erschienen, die sich an die hier vertretenen Ideen anlehnt. Ich möchte sie an dieser Stelle wiedergeben.

Auslöser war eine Kolumne von Gabriele Di Luca:

Una nazione senza “nazione”

“La España autonómica avanza”, così José Luis Rodrí­guez Zapatero ha commentato il voto di domenica scorsa, con il quale il 73,9% dei partecipanti (quasi il 50% della popolazione avente diritto) ha dato l’assenso alla riforma dello Statuto che dovrebbe consentire alla Catalogna di muovere un significativo passo verso l’autodeterminazione. Il commento di Zapatero incoraggia una riflessione, ad un tempo disinibita ed attenta, sugli assetti istituzionali che possono perfezionare l’intersezione e l’interdipendenza di interessi locali, nazionali e internazionali. Detto altrimenti, l’esperienza spagnola indica come l’esercizio del diritto all’autodeterminazione non raffiguri necessariamente scenari conflittuali, per i quali ogni cambiamento assomiglia sempre ad un passo indietro o rappresenta un salto nel buio, ma propone anche una possibile prospettiva di condivisibile (e condiviso) sviluppo.

Un breve esame delle principali caratteristiche del “modello catalano” può essere utile guardando con la coda dell’occhio il nostro piccolo Sudtirolo. Le rivendicazioni dei catalani hanno sempre cercato di esprimersi rifiutando qualsiasi ricorso alla violenza; in Catalogna, le forze politiche che sostengono l’autodeterminazione lo fanno con piena trasparenza; il progetto autodeterministico catalano non poggia su una rivendicazione di carattere regressivo, etnico o esclusivamente utilitario, ma prende slancio dal riconoscimento di un comune interesse territoriale. Da questo punto di vista, la “cittadinanza catalana” è modellata da una legislazione che nasce dalla residenza e dall’uso del català, la lingua nazionale che è “ufficiale”, senza per questo rinunciare al castigliano.

Come si vede, sono molti gli spunti di riflessione che si potrebbero trarre da questo esempio. Mi preme sottolinearne particolarmente uno, che riguarda l’aspetto “nazionale” citato dallo Statuto. Nell’art. 1 del Titolo I, approvato dal Congresso e poi dal Senato, si afferma che la Catalogna, in quanto “nacionalidad”, esercita il suo autogoverno costituita in Comunità Autonoma in accordo con la Costituzione e lo Statuto che è la sua norma fondamentale. La rivendicazione autodeterministica della “nazione” catalana non funziona così come un detonatore per far saltare l’unità dello Stato (paradossalmente: questa la paura dei suoi detrattori e la speranza dei suoi estimatori nazionalistici), ma articola o specifica questa unità in senso più morbido e plurale. È l’idea di una nazione senza “nazione”, capace di coniugare la difesa della propria specificità con un elevato grado di apertura e dinamismo. Un’idea sulla quale anche noi potremmo seriamente riflettere.

Tags darauf ist im selben Blatt folgender Artikel als Reaktion auf Di Lucas Kommentar erschienen:

Modello catalano: Svp e An frenano, Verdi scettici

Fa discutere il fondo di Gabriele Di Luca (Corriere dell’Alto Adige di ieri) sull’autodeterminazione così come è stata concepita in Catalogna, dove domenica scorsa gli elettori hanno dato il proprio assenso a una possibile riforma dello statuto della regione spagnola che l’avvicini alla possibilità di una scelta oltre l’autonomia.
«Per quanto sono informato – afferma il senatore della Svp Oskar Peterlini – quella catalana è una forma di autodeterminazione piuttosto limitata e probabilmente non si può neppure definire tale. Per dare questo diritto ad un popolo, bisogna offrirgli delle alternative e tra queste anche quella di rimanere come è. Mi pare che in Catalogna sia questa la scelta fatta, ma senza ricorrere ad una sorta di referendum con il quale determinare il proprio futuro. Credo che la scelta catalana sia più verso una forma di autonomia che non un esercizio del diritto all’autodeterminazione. Mi pare poi sbagliato, e lo abbiamo affermato anche a proposito della proposta Cossiga, inserire questo diritto in una Costituzione ed in uno Statuto – conclude Peterlini – perché l’autodeterminazione è garantita dal diritto internazionale che è legge di rango superiore ad una costituzione nazionale».
Arrivano altre reazioni: «Siamo alle solite – commenta l’onorevole Giorgio Holzmann di Alleanza Nazionale, in sintonia per alcuni aspetti con Peterlini – Di autodeterminazione si parla sempre in questa terra ma si continua ad equivocare. L’autodeterminazione è un diritto dei popoli e non delle minoranze e porta sempre con sé una modifica dei confini di uno stato, cosa che ritengo oggi impossibile a livello europeo. Potrebbero chiederla i tibetani rispetto alla Cina, ma non i sudtirolesi rispetto all’Italia. Quindi, sgombrato il campo dall’equivoco, va detto che quello che in Catalogna chiamano autodeterminazione in realtà è una forma avanzata di autonomia, non molto dissimile da quella dell’Alto Adige, e la stessa dichiarazione di Zapatero riportata dal vostro giornale lo conferma: nel momento in cui dice che la Spagna autonomista avanza, non mi pare che parli di autodeterminazione».
«Siamo in una realtà molto diversa – dice Franco Bernard, portavoce dei Verdi – sia dal punto di vista storico, sia numerico, i catalani sono 5 milioni, e le differenze culturali che ci sono tra loro ed i castigliani non sono certo come quelle tra il mondo culturale tedesco e quello italiano che qui hanno però imparato a convivere arricchendosi. Ciò detto, mi pare anche che il voto di domenica scorsa non abbia avuto poi una partecipazione così massiccia e non riguardi l’autodeterminazione in senso stretto. Come Verdi – conclude – siamo molto critici verso questo concetto: è più uno slogan che una realtà concreta della quale nessuno si è mai soffermato a valutare bene le conseguenze».
Plaude naturalmente all’iniziativa catalana Paul Bacher, comandante degli Schützen: «Ogni passo verso il diritto di autodeterminazione è per noi importante e se altri ci riescono significa che la strada è aperta anche per i sudtirolesi. Noi – aggiunge – siamo sempre stati per il Freistaat Südtirol o per una soluzione come quella di San Marino o il Lichtenstein (sic)».

Enzo Coco

Am 1. Juli wurde dann folgender Leserbrief veröffentlicht und kommentiert:

La via dell’autodeterminazione,
l’equilibrio del modello catalano

Il fondo di Gabriele Di Luca sul modello catalano ha portato ad una serie di riflessioni e reazioni politiche che, a mio avviso, denotano soprattutto una scarsa capacità d’astrazione. Senza dubbio, come affermano Peterlini e Holzmann, il diritto all’autodeterminazione è sancito dal diritto internazionale, ed è pure possibile che sia difficile invocarlo, ora, per una realtà come la nostra. Tutto vero, ma fin qui è un discorso fermo su posizioni predefinite, che non prende minimamente in considerazione la novità proposta dall’articolo. Non sarebbe prioritario scomodare il diritto dei popoli o la costituzione, ma prima di tutto pensare a sviluppare «insieme» una progettualità nuova, pronta a superare la rigidità dello status quo: si può, cercando un consenso tra gruppi linguistici e sociali, creando una base di fiducia e di collaborazione, impostare un discorso innovativo, che ci permetta di risolvere problemi irrisolvibili nel contesto attuale? Per fare ciò, è ovvio, dev’esserci la disponibilità a pensare oltre i concetti cementificati di maggioranza-minoranza, di stato nazionale, e perché no al superamento dello statuto di autonomia. È in questo senso che la nuova carta fondamentale della Catalogna segna un passo fondamentale: pur non contemplando l’autodeterminazione è un progetto innovativo, all’avanguardia, che tende a risolvere i problemi reali con soluzioni attuali, sfociando nel superamento e nella decostruzione del concetto tradizionale di nazione. Anche qui, dunque, si tratterebbe di decidere la rotta: perpetuare all’infinito la divisione etnica, frutto ormai anacronistico di due guerre, o prendere in mano il proprio destino con responsabilità, per risolvere qui quei problemi che, ce ne siamo resi conto tutti, né Roma, né Vienna potranno mai risolvere per conto nostro. Pensando l’impensabile.

Simon Constantini, Brixen

Der Kommentar auf diesen Leserbrief stammt aus der Feder Enrico Francos, seines Zeichens Direktor des Corriere dell’Alto Adige:

Caro Costantini (sic),
lei ha focalizzato perfettamente il problema. L’editoriale di Gabriele Di Luca suggeriva una prospettiva nuova, cosa che buona parte della classe politica vede come il peggiore dei pericoli. Chi anima il teatrino attuale, infatti, teme qualsiasi cambio di copione nel dubbio di poter perdere la parte che interpreta stancamente da lungo tempo. Meglio andare avanti con i vecchi luoghi comuni, piuttosto che aprire orizzonti nuovi attraverso i quali risolvere gli antichi problemi. Meglio per loro, sia chiaro, non per noi.

Am 7. Juli ist außerdem folgende Replik auf die Stellungnahmen von Svp, An, Grünen und Schützen erschienen:

Cittadini europei (Nation building)

Dopo aver letto alcune reazioni al mio editoriale sul referendum catalano, pubblicate su questo giornale lo scorso 23 giugno, vorrei tornare brevemente sul tema. Lo farò cercando di sgombrare il terreno da una serie d’incomprensioni o equivoci originati sia dall’eccessiva rapidità con la quale ho schizzato, nell’occasione, le analogie tra il modello autonomistico catalano ed il nostro, sia dal meccanismo per così dire automatico che viene sempre attivato quando si tenta di porre al centro della riflessione un argomento sul quale ognuno è perfettamente addestrato a svolgere considerazioni di “maniera”, senza mostrare poi un effettivo interesse a cogliere eventuali novità o a sospendere anche per un momento il proprio consolidato punto di vista. In questo senso non ho nessuna difficoltà a dare ragione a Franco Bernard, il quale ha detto che l’autodeterminazione “è più uno slogan che una realtà concreta” e “nessuno si è mai soffermato a valutarne bene le conseguenze”.

Non so quanto serva affermarlo, ma avevo scritto quell’articolo proprio per oppormi all’uso sloganistico del tema dell’autodeterminazione e per invitare a riesaminarne la possibilità (anzi, la pensabilità) alla luce dell’idea di dar vita ad un processo di “nation building” provvisoriamente (e problematicamente) individuato dalla formula “nazione senza nazione”. In realtà, per evitare le reazioni “pavloviane” che il termine “autodeterminazione” suscita, avrei anche potuto parlare della necessità di una riformulazione del criterio di legittimità con il quale la società sudtirolese dovrebbe, a mio avviso, ripensare la sua architettura istituzionale ed il suo orizzonte (lo dico un po’ pomposamente, ma lo dico) geopolitico. Alcuni eventi recenti (la petizione dei sindaci a favore della menzione del diritto all’autedeterminazione nel preambolo della Costituzione austriaca; il progetto di legge costituzionale, sempre sull’autodeterminazione, presentato da Francesco Cossiga; la pubblicazione di un sondaggio commissoniato dallo “Heimatbund”, secondo il quale la maggioranza dei sudtirolesi di lingua tedesca vorrebbe dissolvere il vincolo d’appartenenza allo Stato italiano) hanno comunque chiaramente evidenziato che in Sudtirolo questa necessità esiste, nonostante il buon funzionamento degli ingranaggi autonomistici e il livello di irrinunciabile “convivenza” (Bernard converrà, più “nebeneinander” che “miteinander”) raggiunto .

Nell’accezione politica del termine, la legittimità è quell’attributo dello Stato consistente nella presenza in una parte rilevante della popolazione di un grado di consenso tale da assicurare il riconoscimento delle norme che regolano e danno significato alla vita associata. Precedente il piano dell’ordine giuridico, tale consenso discende generalmente da un gesto, storicamente e simbolicamente fondativo, al quale è possibile riferirsi come una vera e propria matrice o serbatoio di senso. Ma se per il Sudtirolo cercassimo un tale gesto, reale o immaginario, che cosa troveremmo? Erede di una lacerazione territoriale mai completamente rimarginata, la storia di questa terra ha così continuato a svilupparsi lungo quella faglia originaria. Ed esattamente alla stessa maniera di una faglia, i suoi lembi si muovono senza poter mai giungere ad un assestamento definitivo. In questo modo, anche la carta costituzionale della quale disponiamo, lo Statuto d’Autonomia, non ha alla base una simbologia condivisa, un fatto capace di legittimarne il castello di norme. Considerato alla stregua di un risarcimento parziale dagli uni, e come una progressiva sottrazione di spazio d’influenza dagli altri, l’edificio autonomistico nasconde al suo interno un nucleo vuoto e crepato e accostandovi l’orecchio si riesce a percepire ancora il vecchio verme del nazionalismo integralista e monoidentitario.

Ora, com’è possibile schiacciare quel verme, o almeno riconoscere senza infingimenti la sua pericolosità? Una sottolineatura più marcata del contesto transnazionale, del quale il Sudtirolo è ad un tempo vittima ed erede, ci aiuterebbe senza dubbio a correggere lo strabismo istituzionale che si esaurisce nella dialettica tra Stato, Provincia e, all’occorrenza, Madrepatria, ridando respiro e finalità ad una visione strategica impostata su un concetto di cittadinaza “europea”, oggi un po’ appannato. Per fare ciò, ed era questo il suggerimento contenuto nella formula “nazione senza nazione”, potrebbe risultare interessante cominciare intanto a rendere nuovamente fluido il riferimento “nazionale” di una realtà che, localizzata in una zona di confine, non ha ancora effettivamente puntato sulla valorizzazione e l’integrazione delle diversità esistenti. Questo sarebbe anche il luogo nel quale far finalmente crescere e sviluppare un’identità plurale, composita, da opporre alla rigida consegna monocolore e unanimistica delle appartenenze etno-linguistiche.

Per concludere. Mi ero servito dell’esempio catalano per evidenziare alcune caratteristiche di un’operazione di “nation building” senz’altro interessante dal punto di vista della sua dimensione processuale (per così dire “di laboratorio”). Tali caratteristiche si esprimono nel reciso rifiuto della violenza, nella partecipazione collettiva, nel comune interesse territoriale e, soprattutto, dalla prevalenza di un atteggiamento più votato al compromesso e alla mediazione che al fanatismo o al feticismo identitario. Il “patriottismo costituzionale” trova qui un ancoraggio nel modello di un’identità non sottrattiva, bensì additiva e progressiva. Pur con tutti i distinguo del caso (pur non rischiando di mettere in pericolo quello che fin qui abbiamo raggiunto e restando realisticamente consapevoli delle difficoltà che ciò presenterebbe) continuo a credere che un investimento simbolico capace di ridare nuovi contenuti al nostro Statuto d’autonomia, cioè in definitiva al nostro “stare insieme” (questa volta magari più “miteinander” che “nebeneinander”), potrebbe anche servirsi di un approfondimento o di una riformulazione del progetto autodeterministico.

Gabriele Di Luca

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Fortwurstelmedaille.

Man muss kein Südtiroler sein, um etwas Sinnvolles für unser Land zu leisten. Und man muss kein Fremder sein, um ihm einen Bärendienst zu erweisen. Das hat mit seinem politischen Feingefühl auch der Landeshauptmann erkannt, und deshalb auf einem neuen Südtiroler Verdienstorden bestanden – der nur an Nichttiroler vergeben wird.

Francesco Cossiga, italienischer Staatspräsident i.R. bringt sich in Stellung, um baldmöglichst in den Genuss dieser Ehre zu kommen: Gestern ließ er im Zentralparlament verlautbaren, er wolle im Falle einer erneuten Verfassungsreform durch Mittelinks eine Passage einbringen, in der ausdrücklich auf das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler hingewiesen wird. Findet der Vorschlag zuspruch, stehen der Abtrennung Südtirols auch juridisch keine Hindernisse mehr im Weg.

In den Holzköpfen einiger Entscheidungsträger ist jedoch noch jede Menge Arbeit zu tun. Stolz verkündet etwa Landtagsabgeordneter Hermann Thaler (SVP) heute aus den Dolomiten, er habe sich von der offiziellen Linie seiner Partei verabschiedet und bei der Wahl zum Landtagspräsidenten Mauro Minniti (AN) seine Stimme gegeben. Man müsse sich jenen Italienern annähern, die inhaltlich ähnliche Positionen verträten wie die Sammelpartei. Aha! Mit ausländerfeindlich und im Zweifelsfall stets zentralstaatlich gesinnten Faschos ist also besser Staat zu machen, als mit einem perfekt zweisprachigen und integrierten Grünen – dessen genaue inhaltliche Ansichten hier ohnehin nicht zur Debatte stehen.

Begibt sie sich zur Machterhaltung auf diesen Irrweg, setzt die Volkspartei die realistische Möglichkeit aufs Spiel, für Südtirol mehr Handlungsspielraum herauszuholen, die Italiener einzubinden und letztinstanzlich auf dem Weg der Selbstbestimmung ein gegenwarts- und zukunftsfähiges Modell für dieses Land zu entwickeln. Immer mehr Südtiroler werden sich mit der ewigen Fortwurstelung im starren Rahmen des Istzustandes nicht mehr zufrieden geben.

Schreibt dem Kasper Eure Meinung: hermann.thaler@landtag-bz.org
Wer Hermann zum Freund hat, braucht keinen Feind mehr.

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