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Scelta… civica?

In vista del rinnovo della Dieta Sudtirolese (elezioni di fine ottobre) Scelta Civica ha presentato alcune nuove «acquisizioni», fra cui spicca il nome di Giovanni Benussi (già Lista Benussi e FLI).

L’ex «sindaco di Bolzano per qualche giorno» pochi mesi fa aveva consigliato ai sudtirolesi di deporre fiori davanti al rilievo di Mussolini in Piazza Tribunale, invece di chiederne la rimozione, per tutte le cose buone che questi avrebbe fatto.

Inoltre, come presidente dell‘Associazione Nazionale Venezia Giulia e Dalmaziauna lettura parziale, per non dire revisionistica, dei massacri delle foibe.

Candidarlo non sembra dunque una «scelta civica», bensì una scelta incomprensibile e… invotabile. Evidentemente anche nel 2013 è impossibile tirare un confine netto fra democrazia e simpatie autoritarie.
Faschismen Politik | Landtagswahl 2013 | Giovanni Benussi | | Südtirol/o | | Italiano

44 replies on “Scelta… civica?”

Eigentlich ein gelungenes Eigentor. Nur, nachdem der Rechtsruck sich allgemein durch die gesamte Parteienlandschaft zieht, muss jetzt wohl auch SC dort fischen. Bedenkliche Entwicklung.

Da ich mich mit den italienischen(ich nennen sie mal so) Parteien in Südtirol nicht so kenne, wüsste ich gerne, ob meine Einschätzung stimmt, oder wo ich mich irre. Ich habe den Eindruck, deutschsprachige Südtiroler neigen oft zu einem Bezug nach Deutschland, welcher besonders durch die Medien herbeigeführt wird(Man ließt Spiegel oder Stern und auf stol erhält man dann die neuesten Nachrichten der dpa inklusive irrelevanter Sport-Meldungen). Dies führt dazu, dass man in weiten Teilen der Gesellschaft Faschismus und Nationalsozialismus strikt ablehnt(was durchwegs positiv ist). In italienischen Medien hingegen neigt man eher dazu den Faschismus auch noch eine positive Note zu geben, und zieht somit Faschismus aus dem äußersten rechten Eck in die rechte Mitte(leicht verallgemeinernd gesagt). Dadurch ergeben sich nach meiner Einschätzung erhebliche Unterschiede in der Betrachtung durch die verschiedenen Sprachgruppen(wobei die Betrachtung eher das Mittel bezeichnen soll, als Einzelmeinungen welche davon abweichen). So passiert es auch, dass sich die Grünen vehement gegen Nationalismus stellen, Foppa aber selbst(Achtung: keine Quellenangabe) von Italien als Land der Italiener spricht. Deshalb ist es für mich, wenigstens im Moment, sinnvoll, dass die SVP keine vermeintlichen „Italiener“ in ihre Partei aufnimmt, denn wenn das auch stark an nationalistische Vorgehensweisen grenzt, glaube ich, dass in der Praxis vonnöten ist, obwohl es nur eine schlechte Pille auf die falsche Krankheit ist, dessen Symptome es zufällig mindert. Von der STF sehe ich zwar einzelne Mitglieder und Repräsentanten als sehr ungeschickt im Umgang mit „der anderen Sprachgruppe“ an, was zum Teil auch mit der Ablehnung der Anderen Sprachgruppe einhergeht, kann das aber im Kurs der Partei aber nicht ausmachen. Dass die STF eine rechte Gesinnung vertritt, möchte ich auch gar nicht bestreiten, noch weniger ihr Auftreten unterstützen, welches von den meisten nur belächelt wird(ich habe sie auch noch nie gewählt), finde aber, dass PDL viel weiter rechts steckt. Öffentliche Kranzniederlegungen an faschistischen Denkmälern wären für „deutsche“ Parteien(bitte nehmen siedeutsch nicht zu wörtlich) wohl ein Schritt, vor dem man sich fürchtet und dem ich der STF jedenfalls nicht zutraue, da sie schon, wie in Verdins, antidemokratisch vorgegangen sind, dabei aber das Italienische nicht auslöschen wollen. Bitte kommentiert es, da mich der gesellschaftliche Aspekt interessiert und ich aus Mangel an Alternativen darüber nachdenke für die STF zu stimmen, auch wenn ich ihr in vielen Punkten nicht zustimme.

Wobei mir die Macher-Mentalität der STF sehr schmerzt und oft einen sehr antidemokratischen Nachgeschmack hat. In Verdins und bei den Flaggen in Bozen ist die STF nach meinen Erkenntnissen antidemokratisch vorgegangen, wobei sie in Bozen laut eigener Aussage bereits die zuständige Behörde informiert hat und dann erst eigenmächtig vorgegangen sind und in Verdins wenigstens die Bevölkerung bei einem so wichtigen Thema hätte abstimmen lassen sollen.

Du hast es ja schön gesagt: „was auch mit der Ablehnung der anderen Sprachgruppe einhergeht“ und natürlich mit Ablehnung *durch* die andere Sprachgruppe erwidert wird.

Das ist das derzeitige Dilemma in Südtirol, dass man sich parteipolitisch entweder für die Unabhängigkeit positionieren kann oder für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch eigentlich braucht ersteres zwangsläufig auch letzteres, um sinnvoll zu sein.

Ich hatte letztens auf stol eine Diskussion mit einem SVP-Getreuen, welcher und ich fand seine Meinung bezeichnend für die Denkweise, wie ich in Südtirol sehr oft antreffe: Die Straßenschilder sollten schon deutsch sein, aber man kann sie den „Italienern“ doch nicht nehmen. Man traut sich nicht Recht zu sprechen für alle Sprachgruppen, sondern nur für die eigene. Gerechtigkeit hört an der anderen Sprache auf, denn die gehört ja ihnen, und man soll ihnen nicht ihr Recht nehmen. Meines Erachtens bedeutet Recht immer Unabhängigkeit von der Sprache.

Anstatt auf das dringend Notwendige eingegrenzt zu werden, breitet sich das ethnozentrische Prinzip der Autonomie (das seinerseits eine Antwort auf das nationale Prinzip des Staates ist) immer weiter aus. Für Themen wie Ortsnamen, Schule, Sprach- und Kulturpolitik etc. brauchen wir demnächst drei getrennte Landtage, damit jede Sprachgruppe für sich entscheiden kann. Die Interethnischen werden dies dann dadurch »revolutionieren«, dass sie die Einrichtung eines vierten Landtags für die Gemischtsprachigen fordern.

laut eigener Aussage bereits die zuständige Behörde informiert

Das ist tatsächlich so, ich erinnere mich daran, dass Herr Lang schon lange Zeit vorher (selbst für eine Behörde ausreichend) gegen die verbliebenen Fahnen protestiert hatte.

@Prometheus Was ist an der STF rechts?
Sie hat ein klares Ziel, man kann es für gut oder schlecht halten, aber es soll auf demokratischem Wege erreicht werden. Sie hat sich immer wieder klar gegen Faschismus und Nationalsozialismus ausgesprochen. Ich kann auch in Ihrem Aktionismus keine rechte Haltung erkennen, auch wenn ich nicht alles für gut halte. Ein probates Mittel der Herrschenden in westlichen Demokratien um unbequeme Meinungen bzw. Strömungen zu tabuisieren, ist es diese Menschen bzw. Bewegungen in die rechte Ecke zu stellen.

in der programmatik der stf kann auch ich nichts rechtes, das über „mitterechts“ hinausgeht, erkennen. das problem ist vielmehr, dass die stf bei der verfolgung ihres zieles, bei ihren seilschaften bzw. „freunden“ nicht sehr wählerisch ist. hauptsache weg von italien. innerhalb der efa sind sie meist mit linken gruppierungen verbandelt, während sie nach deutschland und österreich zu rechtspoplulisten kontakte pflegen. sie ordnen ihr einziges ziel der ideologischen haltung unter. zur erreichung des ziels sind ihr alle verbündeten genehm – egal ob sie bisweilen menschenverachtende positionen vertreten.

Un partito o movimento che persegue interessi dichiaratamente di tipo „etnico“ è un partito di estrema destra. Il fatto che nemmeno comprenda di esserlo è solo un drammatico segno dell’insipienza ideologica (a voler pensar bene, ché altrimenti bisognerebbe parlare solo di malafede) dei suoi adepti e/o rappresentanti.

Un partito o movimento che persegue interessi dichiaratamente di tipo ”etnico” è un partito di estrema destra.

Es liegt mir fern, für die STF Partei zu ergreifen. Aber dann ist die SVP wohl eine rechtsextremistische Partei. Interessante Auffassung (noch dazu für jemanden, der Donato Seppi interviewt, um in Erfahrung zu bringen, was »die Italiener« denken).

Die STF lehnt jeden Extremismus gleich welcher Art ab. Sie pflegt auf europäischer Ebene intensive Kontakte mit den Mitgliedsparteien und -bewegungen der Europäischen Freien Allianz (EFA), die sich vom gleichen Prinzip leiten lässt und von links bis gemäßigt rechts reicht. Bei den Kontakten mit Österreich hat die STF keine privilegierten Partner, sondern sie pflegt Kontakte mit allen im Nationalrat vertretenen Parteien. Die STF ist auch keine „ethnische Bewegung“, da sie deutsch-, Ladinisch- und italienischsprachige Mitglieder hat und die Wiedervereinigung des historisch dreisprachigen Tirol anstrebt. Ich verstehe nicht, was daran rechts sein soll.

…è un partito di estrema destra…

Unabhängig von parteipolitschen Gesichtspunkten (mir persönlich in meiner Eigenschaft als normaler Wähler fehlt in Südtirol sowieso eine größere linksdemokratische Partei, die offen für die Selbstbestimmung eintritt) ist dies ein Schema, das von italienischer Seite immer wieder gerne als Taktik eingesetzt wird. Die Selbstbestimmungsbefürworter sollen in das rechte Eck gedrängt werden, um eine größere Zustimmung (die natürlich historisch gewachsen ist und in unserem Falle das normalste von der Welt ist) in der Bevölkerung Südtirols zu verhindern. Das war vor allem von den 60er Jahren aufwärts so, und ist im Grunde (wenn auch glücklicherweise meines Wissens nicht mehr so schlimm) auch heutzutage noch gang und gäbe.
@gadilu:
im deutschen Sprachraum werden mit dem Begriff „rechtsextrem“ Parteien, die in etwa der rechtsextremen NPD entsprechen, betitelt. Demgegenüber wären in Italien fast alle Mitte-Rechts Parteien rechtsextrem, weil sie teilweise ähnliche Verhaltensweisen wie die NPD in Deutschland aufweisen, indem sie faschistische Diktaturen wiederholt und gezielt verharmlosen. Denn wer zu Mussolini sagt, dass „der (im zweiten Weltkrieg) nie jemanden umgebracht hat und die Leute zum Urlaub ins Exil geschickt hat“, und dann noch Ministerpräsident eines europäischen Landes der EU wird, müsste wohl laut Gadilu und z.B. Zeitung „Alto Adige“ (die alle deutschen Oppositionsparteien als „estrema destra tedesca“ [sic] betitelt…) dann rechter als rechtsextrem sein. Mit diesen Begriffen sollten wir wohl alle etwas sachlicher umgehen, außer es gibt Beweise für besagte Begriffe. Dann wären sie dann ja auch angebracht.

ist dies ein Schema, das von italienischer Seite immer wieder gerne als Taktik eingesetzt wird

Ich würde dies nicht auf die »italienische Seite« beziehen, sondern auf den »Unionismus«. Die meisten Unionisten lassen sich bis heute nicht auf einen Wettstreit der Ideen ein, sondern versuchen die Gegenseite einfach zu diskreditieren.

Non comprendo bene l’obiezione: non è possibile intervistare Donato Seppi? Boh.

La Svp è un partito che ha fatto della difesa etnica, e in un determinato contesto storico, uno dei suoi obiettivi. Non l’unico. E comunque proprio il mantenimento dell’impostazione etnica non ne fa certo un partito di sinistra, per dire.

Commovente Staffler che propaga Süd-Tiroler Freiheit come movimento interetnico. Davvero. Ho gli occhi umidi di pianto. Però anche per le risa.

Süd-Tiroler Freiheit è e resta un partito di destra, perfettamente collocato negli ambienti revanscisti e anti-italiani particolarmente forti nelle aree del contado sudtirolese. Il resto sono chiacchiere che possono convincere un paio di allocchi.

Non comprendo bene l’obiezione: non è possibile intervistare Donato Seppi? Boh.

Solltest du meinen Einwand wirklich nicht verstehen, wäre das ziemlich traurig.

La Svp è un partito che ha fatto della difesa etnica, e in un determinato contesto storico, uno dei suoi obiettivi. Non l’unico. E comunque proprio il mantenimento dell’impostazione etnica non ne fa certo un partito di sinistra, per dire.

Laut deiner obigen Definition wäre die SVP aber eine rechtsextremistische Partei.

@ pérvasion

No, non è triste. Non lo comprendo. Magari me lo spieghi meglio?

Ho già  detto e ripetuto che se la Svp non ha come unico interesse quello della difesa dell’etnia. Questi aspetti, ancorché presenti nella particolare ideologia storica di quel partito, sono stati derubricati a semplice codice genetico, ma non mi risulta vengano costantemente messi in primo piano come fa invece ST-F o qualsiasi altro partito che veda nell’etnia un feticcio al quale sacrificare ogni altro discorso o valore. In quel caso sarebbe del tutto automatico e legittimo considerare tale partito di destra o persino di estrema destra.

No, non è triste. Non lo comprendo. Magari me lo spieghi meglio?

Ich finde es traurig. Also:

1. In zivilisierten Ländern bzw. vollendeten Demokratien interviewt man Rechtsextremisten nicht zu gesellschaftlichen Themen.
2. Was ich aber gemeint habe, ist etwas anderes: Wenn jemand (sagen wir mal) Ulli Mair interviewen würde, um in Erfrahrung zu bringen, was »die Deutschen« denken, würde ich mich dagegen wehren. Ulli Mair ist nicht repräsentativ für die Meinung der deutschen Sprachgemeinschaft.

Vielleicht verstehst du jetzt, was ich meine!?

Dunque, dunque:

1. In zivilisierten Ländern bzw. vollendeten Demokratien interviewt man Rechtsextremisten nicht zu gesellschaftlichen Themen.

Mi pare che Seppi se ne stia tranquillamente seduto in Consiglio provinciale, con regolare mandato. Che un consigliere provinciale non possa essere intervistato mi pare una singolare posizione da parte tua. Ma forse ti ho capito male anche questa volta e sicuramente intendevi altro.

2. Was ich aber gemeint habe, ist etwas anderes: Wenn jemand (sagen wir mal) Ulli Mair interviewen würde, um in Erfrahrung zu bringen, was »die Deutschen« denken, würde ich mich dagegen wehren. Ulli Mair ist nicht repräsentativ für die Meinung der deutschen Sprachgemeinschaft.

No, sicuramente Ulli Mair non è rappresentativa, ma indicativa sì. E allora, se vuoi, puoi intendere la „rappresentantività “ nel senso dell'“indicatività „. Del resto, basta leggere quel che ha detto Seppi per rendersi conto che il tasso di indicatività , considerato l’argomento in discussione, era altissimo.

Sehr schön, dass mein Kommentar solche Wogen geschlagen hat, ich wünsche mir eine solche Diskussion unter den Bürgern Südtirols, aber dazu ein andernmal ;) . Die STF ist definitiv rechts gesinnt, da sie in ihrem Denken sehr traditionell ist. Das ist an sich weder positiv, noch negativ belegt, jedoch finde ich den Ansatz nicht sehr ansprechend und stand der STF daher bis dato ablehnend gegenüber. Um auf meine ursprüngliche Fragestellung zurück zu kommen: Gibt es den von mir beschriebenen Unterschied? Gibt es diesen Unterschied nur lokal?

Die STF ist definitiv rechts gesinnt, da sie in ihrem Denken sehr traditionell ist

Leider ist Südtirol in diesem Bereich weit „hinten“ und die sozialdemokratische Alternative fehlt auf deutscher Seite maßgeblich wie ich schon vorher schrieb. Die Oppositionsparteien, die für die Selbstbestimmung eintreten, sind wohl alle eher rechts-konservativ (aber nicht „rechtsextrem“ wie Gadilu und versch. ital. Medien behaupten), jedenfalls vor allem deren Klientel. Wobei man in den letzten Jahren eine Änderung diesbezüglich feststellen konnte. Immer mehr Akademiker und „Alternative“ wünschen sich eine Abkehr von Italien. Für diese Schicht ist wohl das Modell von BBD das Interessanteste. Ich denk, dass genauso wie die großen Philosophen und Weisheitslehrer immer schon behaupteten, nämlich ein Gleichgewicht zwischen den Gegensätzen, auch in der Politik Südtirols hergestellt werden sollte. In unserem Fall sind die zwei gegensätzlichen Pole historisch betrachtet Österreich und Italien, dazwischen liegt Südtirol und könnte das Gleichgewicht in Form eines eigenen Staates bzw. Kondominium-Staates wie Andorra herstellen. Diese Autonomie in der heutigen Form ist kein Gleichgewicht (der Staat ist immer am längeren Hebel) und wird m.E. auch in Zukunft keine sichere Absicherung für die deutsche und ladinische Sprachgruppe sein (Stichwort schleichende Assimilation, besonders in allen Städten Südtirols längst zu beobachten).

„Schleichende Assimilation“. Ecco, io non vorrei mai l’indipendenza del Sudtirolo, altrimenti mi sentirei sicuramente „schleichend assimiliert“. :)

@gadilu: Der Unterschied zwischen deiner Aussage und Seiner ist, dass man seine theoretisch Beweisen oder Widerlegen kann. Deine Aussage ist eine reine Behauptung und entbehrt jeder Grundlage! Wer von beiden unterstellt dem Anderen nun generell böse Absichten?

Das rechts links Muster mit dem Menschen, Bewegungen und Parteien charakterisiert werden, ist heute nicht mehr zutreffend. Der Katastrophenkapitalismus hat längst die Parteien gleichgeschaltet, oder hat sich etwas in Frankreich geändert nur weil die Sozialisten an der Macht sind? Ist es nicht egal ob in den USA Republikaner oder Demokraten das Sagen haben, Guantanamo ist immer noch in betrieb. In Deutschland hat die SPD den Ausbeuter – Arbeitsmarkt zu verantworten, die CDU den Atomausstieg in gang gesetzt. Selbst die Grünen in D mussten sich dem Kapitalismus anpassen und haben, vorher undenkbar, dem Balkankrieg zugestimmt. In A gibt es sowieso gefühlt schon immer die grosse Koalition. Das ist auch der Grund warum immer weniger Menschen zur Wahl gehen, es ist eh egal wer an die Macht kommt. In I ist es auch nicht anders. Diese Aufzählung liesse sich beliebig lang fortsetzen.
Zum Glück ist ST mit seinen 500K Einwohnern uninteressant für das globale Kapital und ich wage zu behaupten nur deshalb waren und sind wir noch eine Insel der Seligen. Leider verschlechtert sich die Lage auch hier, weil die Irrlehre der Chicagoer Schule auch hier vor ST nicht halt macht.
Was würde eine sogenannte sozialdemokratische Partei in ST anders machen, sobald sie einmal am Ruder wäre? Ausser ein paar Kleinigkeiten nichts, weil sie sich wie die SVP an den Leitplanken des Kapitals orientieren müsste. Aber wehe es käme eine Bewegung die an den Grundfesten dieses Katastrophenkapitalismus rütteln würde, dann wären es gleich Kommunisten oder Antisemiten, damit lässt sich ja besonders gut ausgrenzen.

@hunter
Sehe das bezüglich STF ähnlich.

@gadilu

Süd-Tiroler Freiheit é e resta un partito di destra

Fachkundiges Urteil – Analyse, geschweige denn etwas das ansatzweise datenmäßig belastbar wäre benötigt man ja nicht wenn man im Brustton der moralischen Überlegenheit zu handeln glaubt. Ein Phänomen das bei Unionisten recht verbreitet zu sein scheint.

Vedi, caro Prometheus, la mia affermazione è una pura variazione ironica dell’affermazione precedente, giacché la falsificazione della medesima non ha bisogno di uno sforzo eccessivo: sono scomparsi gli egiziani, gli antichi greci e i romani (assimilati da altri popoli o dispersi per consunzione), figuriamoci se non spariranno i „sudtirolesi“. E comunque, sia chiaro, si tratta di una catastrofe della quale possiamo già  ridere.

Mi pare che Seppi se ne stia tranquillamente seduto in Consiglio provinciale, con regolare mandato. Che un consigliere provinciale non possa essere intervistato mi pare una singolare posizione da parte tua. Ma forse ti ho capito male anche questa volta e sicuramente intendevi altro.

Du hast mich ganz richtig verstanden.
Holger Apfel sitzt auch im sächsischen Landtag.

No, sicuramente Ulli Mair non è rappresentativa, ma indicativa sì. E allora, se vuoi, puoi intendere la ”rappresentantività â€ nel senso dell’”indicatività â€.

Ulli Mair ist weder repräsentativ, noch »indikativ« für das, was »die deutsche Sprachgruppe« denkt. Und ich gehe jede Wette ein, dass sich gerade bei Salto großer Widerstand breitmachen würde, wenn Ulli Mair zur »Indikatorin« erklärt werden würde.

Del resto, basta leggere quel che ha detto Seppi per rendersi conto che il tasso di indicatività , considerato l’argomento in discussione, era altissimo.

Dazu müsste man erst in Erfahrung bringen, was »die Italiener« denken und nicht — wie schon beim Thema Selbstbestimmung und Unabhängigkeit — so tun, als wüsste man es bereits.

antichi greci e i romani (assimilati da altri popoli o dispersi per consunzione), figuriamoci se non spariranno i ”sudtirolesi”

ja gut, aber daurausfolgend könnte man den minderheitenschutz allgemein ad acta legen, alle völker der erde (egal ob afrika, asien oder europa) unterwerfen und argumentieren, dass ja auch die antiken völker alle ausgerottet wurden bzw. neue völker entstanden sind. also so einfach sind die dinge nicht. mir ist es als bewusst friedlebender mensch aber zuwider, wenn etwas passiert, ohne dass die betroffene bevölkerung selbst bestimmen darf, was sie gerne haben will und was nicht. natürlich bin ich mir bewusst, dass wir hier in mitteleuropa noch immer gut auf kosten der dritten welt leben (auch südtirol ist hier nicht ausgenommen) und probleme materialistischen hintergrunds großteils ein spott sind für ärmere landstriche.
trotzdem finde ich muss ein ehrlicher demokrat, besonders in der westlichen welt, die sich rühmt die säule der demokratie zu sein, das grundrecht auf selbstbestimmung überall auf der welt einfordern. zumindest sollte die jeweils betroffene bevölkerung das recht haben, sich in einer freien abstimmung über den status des jeweiligen landes zu äußern. im falle südtirols hat so eine demokratische abstimmung eben nie stattgefunden bzw. unterdrückt.

Ok, prendo nota che per te la presenza di un Consigliere provinciale non gradito è motivo sufficiente per non considerarlo rappresentativo (nonostante sia stato eletto proprio su base rappresentativa). Del resto, tu puoi permetterti di „sentire“ solo chi vuoi e di escludere gli altri. Non fai informazione. Ti limiti a commentare. Il tuo è un hobby.

Ah, ancora sul fatto della „rappresentatività „. A rigore, nessuno rappresenta molto più che se stesso. E anche i sondaggi, se non fatti con grandi numeri e in modo molto analitico, riescono ad esserlo. Quindi sarebbe meglio tacere, no? Dai l’esempio.

Steffl, come forse avrai intuito qui ci troviamo in un blog che non considera come „prioritaria“ la protezione delle minoranze. Se tu pensi che l’autonomia sudtirolese non garantisca a sufficienza tedeschi e ladini significa che il tuo modello di Sudtirolo futuro è una società  nella quale i criteri protezionistici sono ancora più sottolineati di quelli attuali. Significa insomma una società  più chiusa, ancora più chiusa. È perfettamente evidente che nessuno – a livello internazionale – riuscirebbe a comprendere questo argomento se abbinato alla richiesta di indipendenza (anche perché la percezione di un „popolo in pericolo“, se parliamo di sudtirolesi, proprio non esiste). Il „disagio tedesco“ è più grottesco persino di quello italiano. A me fa solo ridere che sia io a ricordardi cose del genere e non il padrone di casa.

Eine freie Abstimmung wird nur dann zugelassen, soweit sie den Katastrophenkapitalismus nicht tangiert und der ist schon weit in unsere Gesellschaft eingedrungen. Da ist wenig Spielraum für wirkliche Demokratie. Das ist das was ich weiter oben versucht habe zu untermauern.

@gadilu Ich denke es sind auch Meinungen zugelassen die nicht denen der Moderatoren entsprechen, welche unter anderem auch von dir selbst kommen.
Nur weil der ital. Staat nicht mehr auf biegen und brechen versucht die angestammte Bevölkerung auszulöschen, wie vor 80 Jahren, heisst es noch lange nicht dass unsere Kultur nicht gefährdet ist. ZB. Wenn du als deutschsprachiger STer im Internet was kaufen willst musst du das über italienische Seiten machen. Wenn mich Polizei anhaltet spreche italienisch, aus Vorsicht, dass der Polizist beleidigt sein kann und kleinlicher wird. Im Grunde wirst du immer auf italienisch angesprochen selbst von deutsch südtiroler Polizisten. Solche Beispiele gibt es wie Sand am Meer.
Eine schleichende Assimilierung ist vielleicht perfider als eine die mit gewallt erzwungen wird, weil sie für die Masse nicht erkennbar ist.

@gadilu
das ist kein „disagio“, ich bin nur nicht blind. ich wiederhole mich.
wenn die mehrheit der südtiroler bevölkerung es wünscht, dass italien hier der „besitzer“ bleibt und somit auch in geschäften, institutionen usw. alles nationalstaatlich-italienisch geprägt ist, dann ist das völlig in ordnung. wenn die bevölkerung aber wünscht dass hier etwas eigenständiges entsteht, das natürlich mehrsprachig ist und wo dies nicht nur ein wort bleibt wie aktuell (siehe kompatscher weiter oben), dann sollte diesem wunsch rechnung getragen werden. das was du sonst von gibst sind vermutungen und sind nicht hinlänglich untersucht worden bzw. ist es sogar gegenteilig. laut sprachexperten ist die sprachliche situation der deutschsprachigen südtiroler symbolisch auf „orange“, was das selbstverständnis für die eigene sprache betrifft.

Se non è un „disagio“ cos’è? Un malessere? Un fastidio? Un dramma psicopatico? No, mi dispiace, la tua argomentazione poggia solo su una sensibilità  ipertrofica a certe problematiche (si va dalla paranoia al delirio di persecuzione). Nessuna autorità  internazionale ha rilevato negli ultimi decenni una situazione di minaccia effettiva riguardante la minoranza tedesca e ladina della provincia di Bolzano. La questione non è all’ordine del giorno diplomatico. La cosiddetta „potenza tutrice“, al contrario, manifesta ripetuto fastidio quando da parte sudtirolese vengono avanzate richieste (vedi la doppia cittadinanza) che se venissero accolte causerebbero problemi (in primis a livello costituzionale) prorio all’Austria. E per quanto riguarda la lingua („laut sprachexperten ist die sprachliche situation der deutschsprachigen südtiroler symbolisch auf orange“), è stato da poco celebrato a Bolzano un grande convengo degli insegnanti di tedesco, al margine del quale non sono stati registrati particolari problemi di competenza linguistica dei parlanti sudtirolesi per quanto riguarda la loro madrelingua. Finitela con le lagne, siete noiosi.

Ok, prendo nota che per te la presenza di un Consigliere provinciale non gradito è motivo sufficiente per non considerarlo rappresentativo (nonostante sia stato eletto proprio su base rappresentativa.

Donato Seppi ist vielleicht für seine Wählerschaft repräsentativ (1,9%), aber nicht für »die Italiener«. Kleiner, feiner Unterschied.

Del resto, tu puoi permetterti di ”sentire” solo chi vuoi e di escludere gli altri. Non fai informazione. Ti limiti a commentare. Il tuo è un hobby.

Ich kritisiere aber ausdrücklich, dass das jemand macht, der glaubt, »Information« zu machen.

Ah, ancora sul fatto della ”rappresentatività â€. A rigore, nessuno rappresenta molto più che se stesso. E anche i sondaggi, se non fatti con grandi numeri e in modo molto analitico, riescono ad esserlo. Quindi sarebbe meglio tacere, no? Dai l’esempio.

Ich glaube nicht, dass ich jemals etwas als repräsentativ bezeichnet habe, was es nicht ist. Da ich aber einem Hobby nachgehe und nicht Information mache, könnte man es mir vielleicht eher nachsehen. ;)

Ich komme noch einmal auf den Kommentar von gadilu zur STF und zu meiner Person zurück. Ich weiß, dass dem gadilu der interethnische Aspekt der STF ein Dorn im Auge ist, er hat es ja oft genug mit seinen weit unter der Gürtellinie angesiedelten Beleidigungen gegen meine italienischsprachige Frau bewiesen. Er hält sie für eine „Verräterin“, weil sie als Welschtirolerin sich nicht als Italienerin fühlt, sondern – horribile dictu! – die deutsche Sprache nicht nur beherrscht, sondern sogar gerne verwendet. Damit hat er sich wohl genügend als italienischer Nationalist geoutet.

@gadilu Wenn du daran glaubst was du da schreibst, dürftest du kein Problem mit der STF haben. Sie will nämlich genau das System beibehalten nur mit umgekehrten Vorzeichen. D.h. Die Italienischsprachigen werden zur Minderheit im österreichischen Staat, bekommen die gleichen Schutzmechanismen wie wir Deutschsprachigen sie unter Italien „geniessen“ dürfen. Dann würdest du uns mit Sicherheit besser verstehen!

Kompatscher, per dire la verità  mi sto annoiando. Ho discusso a lungo di queste cose, per alcuni anni ho anche provato un vero interesse. Ora invece capisco che era tempo buttato. Io faccio il mio lavoro, osservo, sono emotivamente morto. Fate un po‘ cosa volete, del vostro Sudtirolo. A me non me ne frega nulla. Quando potrò me ne vado dove c’è gente che non si masturba tutto il giorno con i problemi che vengono dibattuti qui. Ciao.

@gadilu Dinge die die Frauenbewegung betreffen, interessieren mich herzlich wenig. Trotzdem muss ich eingestehen sind sie berechtigt. Ciao.

Ach da ist wer der die Diskussion bzw. indirekt (zum x-ten Male) BBD als morto bezeichnet, um nach einiger Zeit doch wieder auf der Bühne aufzutauchen. Schmunzel Schmunzel

… eigenartig, dass auf die Idee >Europaregion< NIEMAND eingehen will!
Bei den meisten Themen-Lösungen bräuchten wir nur ein selbstbestimmtes Land zu sein, wo NIE MEHR "Nationales Interesse" geltend gemacht wird.
Man könnte alles unter uns Bewohnern der Provinz-Bozen ausmachen, im Zweifel könnten internationale Richtlinien angewandt werden usw., usw.!

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