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Il realismo «diverso» di Louvin.

Questa sera sarà a Bolzano su invito di POLITiS e Südtiroler Bildungszentrum per parlare di possibilità di ampliamento dell’autonomia, con particolare riferimento all’esperienza valdostana: Robert Louvin, professore di diritto costituzionale comparato, è stato Presidente della Vallée dal 2002 al 2003.

Dall’intervista pubblicata ieri dall’edizione sudtirolese del Corriere, vale la pena citare due passaggi:

  • Le modifiche allo Statuto proposte dalla Regione, studiate da due commissioni consiliari (la prima fra il 1988 e il 1990, la seconda fra il 1998 e il 2003) non hanno mai avuto seguito.

    Le modifiche allo Statuto hanno avuto successo solo se avviate in sede parlamentare [a Roma, n.].

    Lo stato centrale, dunque, non è mai stato propenso a promuovere o a prendere in seria considerazione la propositività territoriale.

  • Inoltre, sempre secondo Louvin, lo Stato punterebbe a una «normalizzazione» delle autonomie speciali,

    che potrebbe livellare le conquiste raggiunte.

    Quindi sembrerebbe confermarsi una tendenza diametralmente opposta a quella della cosiddetta «autonomia integrale».

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3 replies on “Il realismo «diverso» di Louvin.”

Was wird wohl die hochrangige Svp-Delegation heute Vormittag mit dem Staatspräsidenten besprochen haben? Angeblich wars ja nur ein Höflichkeitsbesuch, aber man weiß ja nie, ob nicht auch andere Angelegenheiten zur Sprache kamen…
Kompatscher soll jedenfalls nicht besonders erfreut gewesen sein, dass jemand den Termin für das Treffen ausgeplaudert hat (so viel zum Thema Transparenz und Erneuerung…).
Tja, ich würde mal sagen, es wurde ein bisschen gewinselt und gekrochen, denn wenn sich Südtirol nach fünfjähriger Schreckensherrschaft :-) von Svp, PD und Grünen autonomiepolitisch auf demselben Stand befinden sollte, wars das mit der Vollautonomie und den Vorzeige-Autonomieparteien.

In der Tat ist erstaunlich, dass das Treffen hätte geheim bleiben sollen. Besser noch: befremdlich. Gerade wenn der Verdacht im Raum steht, dass die SVP wider das öffentliche Interesse von Rom protegiert wird.

Interessant ist auch eine Passage aus der entsprechenden Mitteilung des Landespresseamtes:

Neben Landeshauptmann Durnwalder gehörten dessen Stellvertreter Richard Theiner, dessen Nachfolger Arno Kompatscher, Senator Karl Zeller und der Kammerabgeordnete Daniel Alfreider der Südtiroler Delegation an. Staatsoberhaupt Napolitano wertete die Anwesenheit von Kompatscher als wichtiges Zeichen der Kontinuität in den Beziehungen zwischen Südtirol und Rom.

(Unterstreichung von mir.)

Meines Wissens wurde Herr Kompatscher vom Südtiroler Landtag noch nicht zum LH gewählt, weshalb es eine Erniedrigung des Hauses (sowie des Souveräns) ist, wenn er dem Staatspräsidenten und der Öffentlichkeit schon als Durnwalders Nachfolger präsentiert wird.

Die Betonung liegt auf “Kontinuität in den Beziehungen zwischen Südtirol und Rom”
Kontinuität in der systematischen Verweigerung einer ergebnisoffenen Diskussion über Südtirols Zukunft.
Kontinuität im autonomiepolitischen Stillstand.
Kontinuität in der Pflege der römischen Hinterzimmerverhandlungen.
Kontinuität in den Jubelmeldungen über jeden Strohhalmerfolg in Rom.
Kontinuität in der Missachtung bestimmter Abkommen vonseiten des Zentralstaates……

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