Categories
BBD

Post: Erster Schritt.

Initiative Südtiroler Post.

Wie vor einiger Zeit angekündigt, startet hiermit die Kampagne für eine selbständige und funktionierende Landespost. Erster Schritt ist die Herausgabe einer eigenen Aufkleberserie zu diesem Thema, die hier heruntergeladen werden kann:

PDF-Datei

Die entsprechende Anleitung ist diesem Beitrag zu entnehmen.

Weitere Schritte werden in dieser Angelegenheit noch folgen, u. zw. in Form einer Petition an die Postverwaltung und an die Landesregierung, sich für den Übergang der Post vom Staat ans Land starkzumachen.

Engagement Plurilinguismo Postdienst Verbraucherinnen | | | | | | Deutsch

11 replies on “Post: Erster Schritt.”

Wird auch mal Zeit, aber man sollte endlich eine Selbstbestimmung durchführen und nicht kleine Schritte machen, da das die Südtiroler immer sicherer bei Italien macht. Also ist es eine bessere Lösung, gleich die Selsbtbestimmung zu fordern mit der Südtirol unabhängig werden kann und es kommt die eigene Post und alles andere ist auch in Südtiroler Händen. Ein Traum für das südliche Tirol!

Dennoch wird die Unterschriftenliste eure Initiative unterstützen, vor allem die Aktion gegen die Diskriminierung der ladinischen Sprache.

Die Klientel Deines Webauftritts ist sicher nicht jene, die unser Kreis hier willkommen heißt, denn sie ist gezeichnet von extremistischen und rassistischen Ansichten.

Zitat:
“ITALIEN = MAFIASTAAT!!!

Los von dem Dreck! Los von Rom!”

Das ist schlicht und einfach faschistoid.

Eine Bewegung sollte kein “Kreis” sein. Zählt nicht für das gemeinsame Ziel
die Stimme jedes Lagers, soweit es sich im Bereich des Anständigen bewegt? Sollten solche nuancierten Differenzen nicht zielführenden Gemeinsamkeiten weichen um dynamisch realpolitische Hindernisse und Sachfragen zu erörtern als sich im lokalpolitischen Hickhack zu verlieren?

Überspitzt formuliert:
Die bisher von rechter Seite besetzte Thematik nun hier ausschließlich für die linke Seite schmackhaft zu machen kommt auf das Gleiche hinaus – es ist ein trennender Schritt, weg von einem gemeinsamen Ziel.
Ein Reüssieren im Bewusstsein der breiten Bevölkerung dieses Landes ist möglich, wenn soviele Personen wie möglich eingebunden werden, ohne Diskriminierung betrefflich weltanschauulicher und parteipolitischer Orientierung – das wesentliche Ganze im Auge ohne unnötigen Ballast.
Je mehr Stimmen, desto lauter der Chor, der auch aus Sopran, Tenor, Barriton usw. besteht.
So sollen sie gemeinsam singen.

Diese Aussagen im Beitrag über mir sind sicher nicht der feine Ton. Hier aber objektiv “faschistoide” Tendenzen zu orten ist Willkür.

Ich gebe dir teilweise Recht: Die Plattform sollte so offen wie möglich – aber auch so geschlossen wie nötig sein. Sie vertritt über die Selbstbestimmung hinaus gewisse Grundprinzipien. Da das Thema von rechts überbesetzt wurde, gibt es für Andersdenkende wohl ohnehin genügend Raum, sich auszutoben.

Eine Zusammenarbeit mit anderen »in der Sache« ist darüberhinaus sicherlich denkbar und u. U. auch sinnvoll. Wertelosigkeit und Gleichgültigkeit sollen aber nicht die Folge sein: Wir vertreten hier ein ganz bestimmtes Projekt und nicht Unabhängigkeit der Unabhängigkeit willen.

Dies vorausgesetzt ist jeder demokratisch argumentierende Teilnehmer höchst willkommen, denn das künftige Südtirol wie wir es uns vorstellen soll kein »rechtes« oder »linkes« sein, sondern ein freies, in dem möglichst große politische Vielfalt Platz haben soll.

“Diese Aussagen im Beitrag über mir sind sicher nicht der feine Ton.”

Noch einmal, als was soll man dann die primitiven Eintragungen auf der Seite “los von rom” denn bezeichnen?

als milieubedingte unmutsäußerungen. das ist in dieser form nicht in ordnung, da es nicht mehr im rahmen angemessener kritik bewegt. faschistoid ist aber wohl trotzdem was anderes…rein begrifflich.

“nicht in Ordnung in dieser Form”? Deine Wortwahl ist schon sehr blass.
Doch doch, solche Hasstiraden sind faschistoid. Ich bleibe bei meiner Darstellung.

Stimmt, deine Wortwahl ist viel greller.

Ein reines Formproblem.
Italien = Mafiastaat
Hätte er das selbe anders (blasser) formuliert, hättest du wahrscheinlich nichts zu monieren gehabt.
” In Italien gibt es mafiöse Strukturen, die tief in die Politik und in die Gesellschaft reichen.”
Oder so.
Naja, ein bisl guter Wille für die Sache kann nur förderlich sein.

nein, meine Wortwahl ist deutlich, nicht grell, deine Wortwahl aber – und die hier nachgelieferte Erklärung – zeugen davon, dass auch Du die reduzierende Gleichsetzung Italien = Mafiastaat gar nicht abwegig findest, im Gegenteil.
Und wenn man bei allen Staaten so verfahren würde?

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *