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Silvio Napoloni.

Nur er selbst schafft die fortwährende Unterbietung seiner selbst. Und die Skala ist nach unten offen.

Wir leben in einem Land, das die Gründe für unser Leid — und jenes vieler anderer — noch nie endgültig abgelegt, überwunden, aufgearbeitet hat; dessen Regierungschef sich auf internationalem Parkett ungeniert mit einem »großen Diktator« vergleicht — der Schuld an Vernichtung, Vertreibung, Kriegsverbrechen und Rassendiskriminierung trägt. Wie lange noch müssen wir uns dieses unwürdige Schauspiel ansehen, das die Wählerinnen, die unsere Mitbürgerinnen sein sollen, nicht abzustellen gewillt sind?

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12 replies on “Silvio Napoloni.”

wohl viel schlimmer ist: was sagt das Ganze über die Italiener aus, die ihn ja immer wieder gerne wählen und diesem maroden Staat, zu dem wir zwangweise ja immer noch gehören???

Ich persönlich sehe das Problem, wie es jeder Italiener sieht, der mit der regierenden Politikerschicht nicht einverstanden ist. Ich glaube, es handelt sich um keine Frage der Erstsprache, sondern um eine ethische.

Ich selbst bin auch immer wieder verwundet, was in diesem Land eigentlich noch (er)tragbar ist. Offensichtlich gibt es wie Susanne sagt, keine Grenze nach oben. Was mich zudem sehr beunruhigt, sind nicht nur einzelne Vorkommnisse, sondern wenn alle Facetten zu einem Ganzen zusammengefügt werden, dann braut sich für mich ein ziemliches Unwetter zusammen. Einige Beispiele: Verschuldung, Demokratiedefizit, Politikmüdigkeit, Überalterung der Gesellschaft… Die Liste könnte man noch ein Weilchen fortführen. Allerdings ergeht es den meisten wie den berühmten Frosch in Wasser das sich allmählich erhitzt. Wir alle nehmen die Warnsignale nicht allzu ernst.

…komme gerade aus eurem schönen “Landstrich” wieder zurück im Wissen, dass ein Bundespräsident nun den Charakter seiner “Politbande” offenbart hat. Viele waren scheinbar erschrocken. Letztlich vereint sich doch in seiner Äußerung der “historische Wille”, Mussolinos und Hitlers Ziele nun ohne die Zerstörung der eigenen Schlösser endlich vollenden zu können. Allerdings nicht mehr nur von Maas, Etsch und Mehmel sondern bis dorthin, wo noch Öl und Honig fließen.
Ich nahm mir die Zeit, ein paar Minuten an Sepp’s Grab in St. Pauls zu verweilen und dachte, was er wohl zu dieser Welt sagen würde.

Farabutto!!!
Mussolini? Mio bisnonno, padre di famiglia, che fu socialista rimase a Padova senza lavoro per tutti il ventennio fino allo soppio della guerra. Dei sue 3 figli uno morì in Russia, il secondo finì in un Lager (e tornò vivo) ed il terzo (mio nonno) fu spedito nel giro di pochi giorni a Salorno, senza sapere nemmeno dove si trovasse sulla cartina.
Sono questi forse gli esisti delle politiche di un grande statista???

Du hast jetzt den Titel geändert. Ich “kopfe” schon seit Stunden über “Napoloni”. Klärst du mich auf, bitte?

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