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Aber was ist mit den Langzeitfolgen?
Fragen über Fragen

Ich muss vorausschicken, dass ich kein Mediziner bin und die nachfolgenden Erläuterungen somit vielleicht die eine oder andere Unschärfe enthalten. Ich würde aber gerne ein paar immer wieder gehörte Fragen und Feststellungen aufgreifen und sie etwas näher betrachten. Und vielleicht gibt es hier ja auch tatsächliche Fachleute, die meine dilettantischen Ausführungen etwas präzisieren können.

  1. Aber wir wissen doch noch viel zu wenig über die Impfung!
    Wir wissen auch noch viel zu wenig über die Krankheit. Inzwischen wurden die Impfstoffe allerdings fast 500 Millionen mal verabreicht, ohne dass es in großem Ausmaß zu schwerwiegenden Problemen gekommen wäre. Jedem einzelnen Fall eines ursächlichen (!) unerwünschten Ereignisses im Zusammenhang mit der Impfung muss freilich nachgegangen werden. Aber im Moment deutet vieles darauf hin, dass die Impfstoffe sicher, verträglich und wirksam sind. 500 Millionen Impfungen mit schweren Komplikationen im Microbereich stehen rund 130 Millionen bestätigte Infektionen mit über 2,7 Millionen Toten gegenüber. Und gar so wenig wissen wir über die Impfstoffe mittlerweile auch nicht. Viele von uns (ich inklusive) haben Impfungen intus, die einem Bruchteil dieser Zahl von Menschen verabreicht wurden und über die man somit viel weniger weiß, was seltene Impfkomplikationen betrifft. Bei der laufenden Impfkampagne sieht die ganze (wissenschaftliche) Welt mit Argusaugen hin (Stichwort: AstraZeneca). Als man mir im Zuge einer Weltreise Impfungen gegen Gelbfieber, Typhus, Tollwut, Japanische B-Enzephalitis und einige andere mehr verabreichte, hatte ich nicht das Bedürfnis zu fragen, an wie vielen Menschen und wie lange der jeweilige Impfstoff getestet wurde und was alles die möglichen unerwünschten Wirkungen sind. Ich hab’s überlebt.
  2. Und was ist mit den Langzeitfolgen?
    Hier müssen wir zunächst einmal eine Begriffsklärung vornehmen. Langzeitschäden (Langzeitfolgen) heißen nicht so, weil sie erst lange nach der Impfgabe auftreten. Langzeitschäden sind vielmehr unerwünschte Wirkungen, die lange anhalten. Das hat nichts mit dem Zeitpunkt deren Eintretens zu tun. Langzeitschäden können auch unmittelbar oder kurz nach der Impfung auftreten (was sie in einem Großteil der seltenen Fälle auch tun). Davon zu unterscheiden sind die so genannten Spätfolgen, die tatsächlich erst in größerer zeitlicher Distanz (Monate bis Jahre) zu einem Impfereignis eintreten. Zumindest was die Krankheit betrifft verdichten sich die Hinweise, dass es in manchen Fällen so etwas wie Long-Covid gibt – also Krankheitsverläufe, die längerfristige bis irreversible Schädigungen mit sich bringen. Es liegt in der Natur der Sache, dass mögliche Spätfolgen – sowohl bei der Impfung als auch bei Covid-19 – wenn überhaupt – erst mit der Zeit entdeckt werden. Generell sind Spätfolgen bei Medikamenten aber ein eher seltenes Phänomen.
  3. Ganz viele Leute haben aber Nebenwirkungen von den Impfungen!
    Nebenwirkung ist hier nicht das richtige Wort, glaube ich. Eine Nebenwirkung ist eine unerwünschte Wirkung eines Medikamentes neben dessen Hauptwirkung. Doch die erwünschte Wirkung einer Impfung ist ja gerade die Immunreaktion, die sich in Fieber und dergleichen manifestiert. Es ist also wohl stimmiger von Impfreaktionen im Gegensatz zu Impfkomplikationen zu sprechen. Impfreaktionen sind erwartbare körperliche Phänomene wie Fieber und Entzündungen. Impfkomplikationen sind unerwünschte und unerwartete Reaktionen des Körpers (z. B. anaphylaktischer Schock usw.). Impfreaktionen sind sehr häufig und für gewöhnlich ein Zeichen, dass der Körper wie gewünscht reagiert. Impfkomplikationen im Zusammenhang mit Impfungen gegen SARS-CoV-2 sind bislang selten.
  4. Nach dem Impfen sind aber schon auch schwere Thrombosen aufgetreten.
    Wenn eine Thrombose in zeitlicher Nähe zu einer Impfung auftritt, muss das Ereignis nicht notwendigerweise in einem ursächlichen Zusammenhang stehen. Das ist im Einzelfall abzuklären. Es scheint, dass es in seltenen Fällen nach der Gabe des AstraZeneca-Vakzins zu Sinusthrombosen aufgrund von Thrombozytopenie gekommen ist. Dennoch muss untersucht werden, ob die Prävalenz von Thrombosen in einem repräsentativen Querschnitt der geimpften Bevölkerung höher ist, als bei jenen Menschen, die noch nicht geimpft wurden. Bei Medikamenten wie der Anti-Baby-Pille ist ein erhöhtes Thromboserisiko beispielsweise belegt, dennoch wird sie von Millionen Frauen mehr oder weniger bedenkenlos genommen.
  5. Und was, wenn die Impfung mein Erbgut verändert?
    Nach derzeitigem Wissensstand vermögen das weder die bei den Vektorimpfstoffen eingesetzten Adenoviren, noch die mRNA, die bei Biontech/Pfizer und Moderna eingebracht wird. Paradoxerweise scheint aber noch nicht völlig ausgeschlossen, ob nicht SARS-CoV-2 seine Spuren in unserer DNA hinterlassen kann. Jedenfalls gibt es Viren (z. B. Herpes oder Windpocken), die sich sehr wohl in der menschlichen DNA verankern.
  6. Ich hab ein gutes Immunsystem und Corona kann mir nichts anhaben. Aber dieses Teufelszeug lass ich mir nicht spritzen!
    Das klingt für mich etwas widersprüchlich. Wenn man ein gutes Immunsystem hat, das ein nachweislich mitunter tödliches Virus bekämpfen kann, wieso sollte dieses dann von irgendwelchen Nukleinsäure-Bruchstücken aus der Bahn geworfen und mit einer Impfung nicht fertig werden? Bewegung, gesunde Ernährung und frische Luft sind gewiss auch gut für das Immunsystem, aber eine Garantie, dass man keinen schweren Covid-19-Verlauf erleidet, sind sie nicht. Und was das Teufelszeug angeht, so sind wir Kinder der 1970er-Jahre wohl mit ganz anderen Kalibern konfrontiert worden. Zwischen damals, als man bezüglich Inhaltsstoffen und Kontrollmechanismen noch – sagen wir mal – rustikaler am Weg war und heute liegen 40 Jahre medizinischer Fortschritt. Wir haben wirklich bedenkliches Zeug gespritzt bekommen und die meisten haben auch das gut überstanden. Impfstoffe und Medikamente heutzutage sind ungleich sicherer und verträglicher als damals. Was nicht heißt, dass nicht auch einmal etwas schiefgehen kann. Aber das ganze Leben ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung. 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht.
  7. Es gibt aber sogar Ärzte, die sich nicht impfen lassen und von der Impfung abraten. 
    Die gibt es. Und sie sind ein untrügliches Zeichen, dass wir in keiner Coronadiktatur leben. Sie sind auch ein Beleg dafür, dass es den 100-prozentigen Konsens in der Wissenschaft so gut wie nie gibt. Und das ist gut so. Wenn mir aber neun Mediziner raten, mich operieren zu lassen, weil ich Krebs hätte und das obwohl die Operation ein gewisses Risiko mit sich bringe, und ein Mediziner sagt, ich solle mir keine Sorgen machen, da da nichts sei, dann werde ich wohl der Empfehlung der neun Mediziner folgen. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass der eine Mediziner Recht hat. Es geht aber schlichtweg um Wahrscheinlichkeiten.
  8. Aber es gibt Belege für tausende Impftote.
    Es gibt Belege für tausende Todesfälle in einem zeitlichen Zusammenhang zur Impfung. Wenn hunderte Millionen Impfungen verabreicht werden, liegt es in der Natur der Sache, dass ein paar tausend Menschen im Zeitraum von ein zwei Wochen nach der Impfung sterben. Überspitzt formuliert geht es um die Frage, ob diese mit oder an der Impfung gestorben sind. Nach derzeitigem Wissensstand ist letzteres – so tragisch jeder Einzelfall auch ist – äußert selten passiert.
  9. Sie sollten die Impfung zuerst an den Politikern testen!
    Klassische Lose-lose-Situation. Lassen sich Politiker zuerst impfen heißt es: “Typisch Privilegienritter! Die drängen sich wieder vor und nehmen den Risikopatienten den Impfstoff weg!” Warten sie hingegen bis sie an der Reihe sind: “Seht, die haben selbst kein Vertrauen in das Zeug und missbrauchen die alten Leute als Versuchskaninchen!” Interessant ist auch, dass sich viele Superreiche, die die angebliche “Plandemie” ja koordinieren sollen, um die Impfungen reißen.
  10. Wir wollen Eigenverantwortung!
    Dieser Ausspruch ist oft als Synonym für ein Recht auf unverantwortliches Handeln zu verstehen. Wie man damit umgehen soll, weiß ich nicht.

Siehe auch:

Faktencheck Gesundheit Wissenschaft | Coronavirus | | | | | Deutsch

29 replies on “Aber was ist mit den Langzeitfolgen?
Fragen über Fragen

Meiner Meinung nach sollten fachspezifische Themen ausschließlich von Fachleuten in diesbezüglichen Fachzeitschriften/portalen/kanälen publiziert werden. Man läuft Gefahr dem ganzen Spektrum von Unwissenden eine Plattform zu geben.
Nehmen wir z.B. salto. Angetreten als Nachrichtenportal mit Kommentar- und Beitragsfunktion, tummeln sich dort mittlerweile, verstärkt durch die Pandemie, Pseudo-Experten, die über Gott und die Welt schwafeln, ohne einen Funken Ahnung zu haben. Es wird willkürlich auf Videos, Links, Zitate usw. verwiesen, von einer wissenschaftlichen Herangehensweise keine Spur. Dabei merkt salto nicht, dass genau damit Wasser auf die Mühlen des “größten Feind(es)” gegossen wird, nämlich dem Medium, das salto als unter der medialen Wahrnehmungsgrenze einstuft. Und mittlerweile im Recht ist.
Jeder sollte in jenem Themenfeld publizieren, in welchem er ein wahrer Experte ist. Wer kein Expertenwissen besitzt, soll schweigen. Dies ist Teil unserer alpenländischen Bildungstradition, mein Vater hat mir bereits als Kleinkind beigebracht:

Bub, wenn du nichts weißt, sei still. Sprich nur von Dingen, von denen du etwas verstehst.

Ist das der gleiche Domprobst, der von den BBD-Autoren fordert, sich mehr mit anderen Themen als Unabhängigkeit und dergleichen auseinanderzusetzen und dazu zu publizieren?
Wobei ich die Meinung nicht teile, dass man zu allem, worin man kein ausgesprochener Experte ist, schweigen sollte.
Zum einen wird es schwierig, zu definieren, ab wann man ausreichend Expertise für ein Gebiet hat. Reicht beispielsweise mein Politikwissenschaftsstudium um mich grundsätzlich mit gesellschaftlichen Themen – gleich welcher Art – auseinanderzusetzen? Oder soll ich nur etwas sagen, wenn es explizit politisch ist? Und was ist nicht politisch?
Zum anderen halte ich es demokratiepolitisch für bedenklich, wenn sich nur noch Fachexperten äußern. Ein Großteil der Themen, die uns betreffen und bewegen, lassen sich nicht auf einen Aspekt reduzieren. Sich in der Zusammenschau eine Meinung zu bilden und diese auch öffentlich kundzutun ist einer der Grundpfeiler unseres demokratischen Systems.
Und zuguterletzt glaube ich, dass beispielsweise ein Journalist nicht notwendigerweise ein Experte auf dem Gebiet, über das er/sie berichtet, sein muss. Er/sie recherchiert und eignet sich gewisses Wissen an, um zumindest adäquat berichten und wiedergeben zu können, was Experten aus verschiedenen Feldern mitteilen. Und was wir hier tun ist im weitesten Sinne eine journalistische Tätigkeit.

Ja, genau der. Das Thema Unabhängigkeit von Italien sollte klar das Kernthema bleiben, aber die damit zusammenhängenden Themen wie das soziale Gleichgewicht, die vorherrschende Stellung verschiedener Lobbys, die Entwicklung Südtirols im Tourismus oder in anderen Branchen usw. stehen jedoch in engem Zusammenhang mit dem Thema inwieweit es für unsere Zukunft besser ist, sich von Italien zu trennen. Und da gibt es Themenfelder zuhauf.
Deine Kompetenz, auch jene von Simon zu diesen Themen, ist mehr als geschätzt. In der Tat, hattet Ihr vor Jahren Themen wie Wohnungsbau(kosten), ein ergreifendes Thema, das gefühlte 50 Kommentare mit sich gezogen hat. Ich denke, Euer Tun sollte vermehrt in diese Richtung gehen. Klar, die Pandemie ist in aller Munde, aber wenn jemand einen Artikel beginnt mit “Ich bin zwar kein Experte, aber…” dann lese ich zumindest gar nicht weiter. Was ich im konkreten Fall auch gemacht habe.
Deshalb die Frage, warum werden Themen wie Zuwanderung, Vereinsamung und Verarmung der Bevölkerung, die hohen Selbstmordraten, die hohen Scheidungszahlen bzw. die überdurchschnittlich hohe Anzahl der Vermählungen (und v.a. warum?), die Lächerlichkeit der Wohnbauförderung, das Zusammenleben der Sprachgruppen, die Übermacht der Kirche, das Versagen der Politik in Rom/Bozen/in den eigenen Gemeinden – die Liste wäre ewig lang – nicht öfter thematisiert? Diese sind ergreifend, nicht ein Artikel eines Laien über ein hochkomplexes und fachspezifisches Thema.
Da du selbst eure Tätigkeit als “journalistisch im weiteren Sinne” definierst, wäre die Eröffnung dieser und anderer typisch Südtiroler Themen hochinteressant. Es könnte sich dann auch eine Diskussion entwickeln, im Unterschied zu verschiedenen Artikeln (immer mehr), die gänzlich leer ausgehen.
Frage, gibt euch das nicht zu denken? Ich meine, wenn jemand einen Artikel in einem Blog schreibt, dann möchte er doch auch, dass dieser gelesen (und kommentiert!) wird, ansonsten ist anscheinend kein Interesse vorhanden. Mir, als reinen Kommentarschreiber, geht es zumindest so…

Klar, die Pandemie ist in aller Munde, aber wenn jemand einen Artikel beginnt mit “Ich bin zwar kein Experte, aber…” dann lese ich zumindest gar nicht weiter. Was ich im konkreten Fall auch gemacht habe.

Genau das gehört meiner Meinung nach zur Redlichkeit, die uns hoffentlich kennzeichnet. Man muss zwar nicht vor jeden Beitrag schreiben, dass man kein Experte ist, doch es hilft in einer Zeit, in der allzu viele mit Gewissheiten um sich schlagen. Die Forderung, wer keine Expertin ist, müsse schweigen, ist m. E. hingegen nicht mit einer demokratischen Gesellschaft vereinbar.

Da du selbst eure Tätigkeit als “journalistisch im weiteren Sinne” definierst, wäre die Eröffnung dieser und anderer typisch Südtiroler Themen hochinteressant.

Das habe ich in einem Kommentar unter dem Statistik-Artikel erklärt. Solche Recherchen sind extrem aufwendig und gehen sich zeitlich nicht so oft aus. Wir tun sie uns aber hin und wieder an. Gleichzeitig sind wir gerne bereit, Artikel von Gastautoren zu veröffentlichen, sofern sie sorgfältig gemacht und thematisch passend sind.

Wer kein Expertenwissen besitzt, soll schweigen

Man muss sich schon entscheiden, ob man ein diktatorisches Regime wie in China oder eine liberale Gesellschaft haben will, wo jeder in einem gewissen Rahmen seine freie Meinung kundtun darf.
Wie heißt es so schön in einem fälschlicherweise Voltaire (es stammt in Wirklichkeit von seiner Biografin Evelyn Beatrice Hall) zugeschriebenen Zitat:

Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst

So einfach lässt sich ein geschriebener Text durch die Kopierfunktion entgegen seinem Kontext wiedergeben. Wer konstruktiv diskutieren möchte, erkennt sofort, dass ich zu Beginn des Kommentars wie folgt schreibe:
Meiner Meinung nach sollten fachspezifische Themen ausschließlich von Fachleuten in diesbezüglichen Fachzeitschriften/portalen/kanälen publiziert werden.
Wer jedoch eine destruktive Herangehensweise bevorzugt, kopiert sich einfach den isolierten Satz am Ende des Artikels. Deshalb nochmals für alle Akademiker im Land:
Meine Wenigkeit, trotz des geposteten Kommentars, tritt selbstverständlich für eine freie Meinungsäußerung ein. Diese bildet Teil meiner konstruktiven (!) Kritik an verschiedenen Themen, wobei ich an gewissen Stellen auch mit Lob nicht spare. Denn, und für Akademiker muss es manchmal wiederholen, es geht mir um konstruktive (!) Beiträge.
Dennoch bin ich nach wie vor der Auffassung – und dies tut meiner und eurer demokratischen Grundhaltung – keinerlei Abbruch, dass fachspezifische Themen Fachleuten vorbehalten sein sollten und nur über Fachzeitschriften (hier kürze ich ab, ab wer lesen will (!), der versteht) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten.
Ansonsten – und hier muss ich meiner nicht-akademischen Identität treu bleiben und in einer den Fachleuten (Achtung, Ironie) nicht willkommenen Sprache schreiben -, läuft man Gefahr zu einem “Pudelgespräch” überzugehen, bei welchem alle über Alles Bescheid wissen.
Und das kann doch nicht der Anspruch eines von Akademikern für Akademiker gemachten Blogs sein (nochmals Ironie, aber bei Akademikern muss man’s leider wiederholen, weil sie beim Studieren gelernt haben inmitten eines Waldes die Bäume zu zählen, damit danach – wenn sie gefragt werden – großspurig behaupten und diskutieren können, dass es 1.247 oder 1.249 waren, je nachdem, ob man der einen oder anderen Interpretation folgt. Gewöhnliche Menschen sind viel einfacher gestrickt und würden antworten, dass sie in einem Wald waren.)

Da die Coronaschutzimpfung uns alle betrifft, und schließlich einen Eingriff in den Organismus bedeutet, so kann und soll sich auch jeder darüber Gedanken machen und diese auch mit anderen teilen können ohne gleich den Anspruch eines Experten oder Wissenschaftlers erheben zu wollen.
Deshalb erlaube ich mir auch zu einigen Punkten die Harald oben nennt, Stellung zu beziehen: Du schreibst, dass man bereits viel über die Impfung weiß. Tatsächlich ist es aber so, dass Impfungen die an GESUNDE verabreicht werden einer genauen Überprüfung unterzogen werden, da es nicht angeht dass Menschen die sich vor einer Krankheit schützen wollen, eben durch diesen Schutz anderweitig erkranken, lebenslang geschädigt oder zu Tode kommen. Deshalb wurde jeder Impfstoff bis jetzt mindestens 8-10 Jahre und mehr geprüft um die vorgeschriebenen Testphasen sorgfältig abzuwickeln und größtmöglichste Sicherheit zu garantieren. Diesmal jedoch wurde auf Druck der Politik ein noch dazu neuartiger noch nie flächendeckend angewandter genbasierter Impfstoff in Rekordzeit zugelassen ohne die enstpr. Langzeitwirkungen erforscht zu haben. Weiters ist noch völlig unklar wie lange die Schutzwirkung vorhält, und eine sterile Immunität scheint auch nicht gegeben. Sorry, aber das sind für mich wesentliche Voraussetzungen um mich mit einem (unzureichend erforschten) Impfstoff impfen zu lassen. Dass die Neben-und Langzeitwirkungen nicht verharmlost werden können, zeigen die nicht zu übersehenden Vorfälle die zeitnah zur Impfung, wenn auch nur vereinzelt aufgetreten sind. VEREINZELT AUFGETRETEN kann auch nicht damit aufgewogen werden, dass die MEHRZAHL der Geimpften, außer dass nahezu alle kurzzeitig in den Krankenstand mussten (auch nicht so ohne weiters tolerabel) jedenfalls kurzfristig keine schweren Nebenwirkungen zeigten. Auch ist nMn zu erwähnen dass die Zulassung eine vorläufige bedingte ist, weil man mit vielen offenen Fragen aus nicht abgeschlossenen klinischen Phasen in die Massenimpfung geht. Relevant für mich ist auch der Umstand dass es gerade weil die Impfungen offenbar keine sterile Immunität erzeugen und mitten in die Pandemie hinein verimpft werden die Ausbildung von Mutationen fördern, wovon viele Wissenschaftler warnen weil das Immunsystem ganzer Menschengruppen gestört werden könnte. Überhaupt wird der wissenschaftliche Diskurs der sehr wohl stattfindet nur unzureichend in den Systemmedien abgebildet. Man hat den Eindruck dass Meinungen, die nicht der Regierungslinie entsprechen, einfach ausgeblendet oder als Verschwörungstheorie, Coronaleugnertum usw. abgetan werden.
Die Konsequenz aus all dem ist für mich persönlich folgende: Ich lasse mich erst impfen wenn ein konventionell hergestellter (ähnlich der der bisherigen Grippeimpfung) zugelassen wird, den es bereits gibt. Warum ein solcher nicht genbasierter Impfstoff nicht als Alternative angeboten wird, das wird wohl der Impflobby der genbasierten Impfstoffe zuzuschreiben sein (Verschwörungstheorie??). Länger andauernden Schutz habe ich da auch keinen (muss jährlich an Mutationen angepasst werden), aber auch keine noch unbekannten Neben-und Langzeitfolgen zu erwarten.
Aber lassen wir den österreichischen Biologen Clemens Arvay zu Wort kommen, der kürzlich ein Sachbuch herausgebracht hat, das sich mit den Corona-Impfstoffen beschäftigt. Clemens Arvay ist sicherlich nicht der Verschwörerszene zuzuordnen, setzt sich vielmehr durchaus streitbar und zum Teil auch unterhaltsam mit nicht belegten und ihn pers. diskreditierenden Standpunkten auseinander.

Moderationshinweis: Auf Wunsch der Kommentatorin wurde um 20:40 Uhr ein Link (YT-Video) ausgetauscht.

Gebe dir Recht, dass die Risiken schwierig abschätzbar sind.

Ein paar andere Dinge:
1. Es ist die Norm, dass Impfungen gesunden Menschen verabreicht werden.
2. “Vereinzelt aufgetreten”: Wir machen durchaus in vielen Dingen im Leben eine Kosten-Nutzen-Rechnung und nehmen “vereinzelt auftretende” Schäden in Kauf. Nicht nur bei Medikamenten. 100%ige Sicherheit gibt es nicht.
3. Ich habe bislang noch kaum eine Zeit erlebt, in der die Regierungen mehr Kritik einstecken mussten als jetzt – und zwar von allen Seiten. Das Narrativ, dass nur mehr “regierungstreue” Meinungen Gehör finden würden, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
4. Herr Arvay bedient sich sehr wohl verschwörungstheoretischer Narrative, wenngleich er versucht in der Substanz wissenschaftlich zu bleiben.

Du hast recht, ich hätte schreiben sollen “Wirkstoffe” die an GESUNDE verabreicht werden, sollten genau geprüft werden. Gemeint war natürlich dass man Gesunde durch Impfstoffe die sie vor Krankheit bewahren sollen, nicht erst krank macht. Das Gegenteil dazu sind natürlich Wirkstoffe, die Kranken verabreicht werden um sie zu heilen. Das ist in puncto Nebenwirkungsrisiko ein großer Unterschied. Wenn ich krank bin und ein Medikament mir Heilung verspricht, dann werde ich evtl. Nebenwirkungen anders einschätzen, als wenn ich mir als Gesunder ggf. eine Krankheit durch den präventiv eingenommenen Wirkstoff einhandle, die ich sonst vielleicht nie bekommen hätte. Diese Rechnung (Schutz vor Infektion vs. Nebenwirkungen) soll jeder für sich frei und unabhängig treffen können und niemand sollte direktem oder indirektem Druck ausgesetzt werden dürfen. Danach sieht es derzeit leider nicht aus. Die Fälle die auf den ersten Blick vielleicht vereinzelt auftreten vervielfachen sich aber schnell wenn sie an Millionen angewendet werden und zwar dann wenn sie systemisch vorhanden sind, also alle das gleiche Muster aufweisen und nicht fallweise bei körperlichen Eigenheiten Einzelner auftreten.
Also ich habe noch nie Wissenschaftler, die den Coronaimpfungen kritisch gegenüberstehen (an sich aber Impfbefürworter sind) in öffentlich rechtlichen Nachrichtensendungen oder einschlägigen Talkshows gesehen. Will man deren Meinung hören, auch um sich umfassend zu informieren um zu einer pers. Entscheidung zu kommen, dann muss man schon auf die alternativen Medien zugreifen. So habe ich z.B. Prof. Baghdi, Immunologe und Infektiologe und vehementer Coronamaßnahmen Kritiker gehört, der schon lange bevor die Fälle von Thrombosen zeitnah zu Impfungen auftraten, genau vor diesem Phänomen gewarnt hat, da er von Kollegen in den USA erfahren hatte, dass bei 50 Prozent all derer die wegen Impfnebenwirkungen ins Krankenhaus kamen, die Blutgerinnung angeworfen worden war, was für ihn ein Alarmzeichen war. Prof. Baghdi kommt aber nie in Staatsmedien zu Wort, er ist sozusagen das Schmuddelkind unter den Wissenschaftlern, ihm den Aluhut aufzusetzen wagt man aber doch nicht, wahrscheinlich aufgrund seiner Verdienste in der Wissenschaft. Zu nennen wäre auch Prof. Hockertz und einige andere. Und dass hier in Südtirol vermehrt Eltern im Lokalfernsehen ihre Meinung kundtun konnten, die der Testpflicht kritisch gegenüber stehen oder sie ablehnen habe ich jedenfalls nicht mitbekommen. Oder bei der Demonstration kürzlich in Bruneck hat man lag und breit einer Frau eine Bühne gegeben, deren Problem es war, dass ihr die Maske an Leuten nicht gefalle, sodass der Eindruck entstehen musste der Marsch sei wegen einer ästhetischen Frage zustandegekommen um die ganze Aktion bloßzustellen. Andere die vielleicht aus Existenzängsten teilgenommen haben, hat man nicht befragt oder deren Meinung nicht gesendet. Und es bin nicht nur ich die diesen Eindruck hat.
Zu Herrn Arvay kann ich nur sagen, dass mir seine Argumentation in den meisten Fällen schlüssig erscheint.

Wer eine der größten Koryphäen der Wissenschaft in einer guten Corona-Doku sehen will, kann John Ioannidis in dieser Arte-Doku auf Youtube sehen. Auf Arte und auf Youtube wurden beide kritischen Dokus aus der Arte-Mediathek gelöscht soweit ich weiß. Einmal geht es um den Einfluss von Bill Gates auf die WHO (Doku von 2017) und einmal um den Umgang Schwedens mit dem Virus. Es lohnt sich wirklich diese beiden Zeitdokumente zu sehen so lange sie noch öffentlich zugänglich sind!

Die WHO – Im Griff der Lobbyisten:

Corona: Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise:

Danke für die interessanten Beiträge. Genauso von der Löschung betroffen ist folgendes video, das die Coronachronologie auf kritische Art beleuchtet:

[Moderationshinweis: Youtube-Link entfernt]

Wen der Film interessiert bitte schnell ansehen, es wurde schon auf mehreren Plattformen gelöscht, ich habe ihn nur mit Mühe hier noch gefunden. Da soll noch einer sagen, es gäbe keine Zensur. Alles was den Maßnahmen der Regierung und der offiziell postulierten Meinung zuwiderläuft wird gelöscht, da es sich ja um Verschwörungstheorie oder Coronaleugnung handeln könnte. Wenn da nicht alle Alarmglocken schrillen was Grundrechte, wie z.B. Meinungsfreiheit betrifft, dann weiß ich auch nicht mehr.
Es sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt dass die Hersteller des Films “ovalmedia” eher dem linken Spektrum zuzuordnen sind, um gleich evtl. vorgefertigte einschlägige Verdachtsmomente auszuräumen.

Auf Arte und auf Youtube wurden beide kritischen Dokus aus der Arte-Mediathek gelöscht soweit ich weiß.

Versteh ich nicht. Die beiden Videos sind doch offensichtlich bei Youtube online.

Ovalmedia hat bisher mit seinen Filmen Preise gewonnen und mit mehreren Fernsehsendern zusammengearbeitet. Im Film “Corona” wird das Thema kritisch beleuchtet und sogleich fällt die Firma in Ungnade. Der “Tagesspiegel ” trägt fleißig Posts zusammen die Coronaleugnung im Zusammenhang mit ovalmedia belegen sollen, stellt Verbindungen zu Attila Hildmann her, Ovalmedia soll sich sogar mit “coronaleugnenden” Wissenschaftlern unterhalten haben, (Wo sich Baghdi, Wodarg und Schiffmann wohlfühlen). Anrüchige Versuche zu Parteigründungen werden genannt und noch anderes. Als sich ovalmedia noch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigt hat, war die Welt noch in Ordnung. Diesen Film von so schlimmen Fingern produziert, solltest du echt nicht freischalten. “Corona” darf man eben nicht hinterfragen, da gibt`s gleich was hinten drauf.
Übrigens, die genannte Parteigründung ist doch zustandegekommen. Das hat der Tagesspiegel halt nicht berichtet.

Wer in der schönen neuen “Nach-Corona-Welt” harmlose und exzellente Zeitdokumente wie von Ovalmedia zensiert, muss damit leben, zum Demokratie-Abbau bis hin zum Überwachungs-und Zensurstaat nach chinesischem Vorbild mitgewirkt zu haben. Natürlich kann das jeder Betreiber selbst entscheiden, ich finde die Botschaft allerdings fatal. Das mit dem weltweiten Demokratieabbau geht jetzt schleichend und schnell wie der Abbau der deutschen Sprache in Südtirol ( deutsche Sprache betrifft v.a. in den Städten, in den Bildungseinrichtungen und der öffentlichen Verwaltung und Sanität).

[Moderationshinweis: Link zum selben Video erneut entfernt]

Danke an Ovalmedia, Edward Snowden und alle die vielen anderen die versuchen die digitale Diktatur einzubremsen bzw. die massiven Folgeschäden der Corona-Maßnahmen zu beschreiben. An alle Menschen mit einem sozialen Gewissen und Mitgefühl für unsere Kinder-und Jugendlichen, den Menschen in den Altersheimen, den Arbeitslosen und unsere Nachwelt: meidet in Zukunft Medien, die andere legitime Meinungen, Freiheitsliebe und Menschenrechte zensieren, sie meinen es nicht gut mit der Menschheit.

Im Sinne des Wahlspruchs “audiatur et altera pars” finde ich es mehr als nur angemessen den Anwürfen des Herrn Leber vom “Tagesspiegel” etwas entgegenzusetzen und zwar indem man den Gescholtenen und in die Coronleugner -Ecke Gestellten selbst zu Wort kommen lässt, wobei das ja im “inksgrünversifften” (eure Definition) Milieu nicht Usus zu sein scheint. Wie sonst ist es zu erklären dass nahezu die ganze Künstlerriege wegen jedem nicht gemachten Genderstern und jedem schlechten Witz aufschreit, aber wenn Grundrechte jetzt bald jahrelang ausgesetzt werden, wie es sonst nur in Diktaturen vorkommt, dann “hört” man nur kollektives Schweigen, und das obwohl es sie selbst am meisten betrifft. Kann nur ein schwerer Fall von “Stockholm-Syndrom” sein. Robert Cibis ist da eine löbliche Ausnahme, für den es, wie er selbst sagt, das Wesentliche sei, mit allen Menschen, auch mit jenen die unkonventionelle, von der Regierungslinie abweichenden Meinungen und Ansichten vertreten, zu reden. Was mit solchen Leuten gemacht wird, erzählt Robert Cibis selber.

[Moderationshinweis: Youtube-Link entfernt]

Entschuldigung, aber ich habe auch diesen Link entfernt. Ich bitte euch zu verstehen, dass wir hier die Kommentare konsequent moderieren. Dies umfasst i. d. R. auch die Sichtung der verlinkten Inhalte, insbesondere wenn es sich dabei nicht um bekannte Quellen (z.B. öffentlich-rechtliches Fernsehen, aber nicht nur) handelt. Wenn hier also immer wieder über einstündige Videos gepostet werden, kann ich fast nicht anders, als sie im Zweifelsfall zu entfernen — ich habe schlicht und ergreifend nicht die Zeit, sie mir anzusehen und ehrlich gesagt auch nicht Lust, meine Abende mit der Moderation (sprich: der Sichtung verlinkter Inhalte) zu verbringen. Nichts für ungut.

@Waltraud Astner
Zum Glück stimmt das mit den Künstlern nicht ganz. Es gibt auch in der Kunstszene genug freidenkende Leute, denen es langsam komisch vorkommt, dass mehr junge Leute an Impfungen und Selbstmord sterben als an der Krankheit selbst, denn das hat es ja noch nie gegeben. Erst heute hat Gänsbacher in der TAZ bzgl. Astrazenecaimpfung bestätigt, dass diese für junge Leute gefährlicher ist als Corona selbst. Wir befinden uns in einer ver-rückten Zeit, ich alleine kenne traurigerweise 3 Fälle von Suizid im Zusammenhang mit den Coronamaßnahnen (alle drei hatten Familie) aber bis jetzt glücklicherweise keinen Coronatoten. Das ist wie gesagt nur meine persönliche Erfahrung, aber Nachrichten aus Japan und dem Rest der Welt scheinen diesen traurigen Trend bzgl. Selbstmorde leider zu bestätigen. Über die Opfer der Maßnahmen wird in meinen Augen viel zu wenig berichtet.
Um auf die Künstler zurück zukommen. Kai Stuht ist ein bekannter deutscher Fotograf und Künstler, der sich gegen die Coronamaßnahnen einsetzt, hat einen Film dazu gedreht mit dem Titel “Empty” und führt ein YouTube Tagebuch aus seiner neuen Wahlheimat Schweden.

@Harald Knoflach
Danke für den Link, das scheint die erste Studie zu sein, die sich mit diesem Thema im Zusammenhang mit Covid beschäftigt. Diese Studie spiegelt den Zustand in den ersten Monaten der Pandemie wider. Die Verfasser der Studie sagen auch, dass es aufgrund des Verlaufes der Pandemie gilt, dies weiter zu überwachen. Überrascht hat es mich aber trotzdem, weil man immer wieder von den psychologischen Folgen von den Maßnahmen hört und auch das selbst ja auch mitbekommen hat. Aber psychischer Stress bedeutet scheinbar nicht gleich mehr Suizide, obwohl man das im ersten Moment meinen würde. Auch scheint eine Rolle zu spielen, dass man in den ersten Monaten durch das Stay-at-Home vielleicht im ersten Moment sogar etwas Stress rausnahm, weil viele ja negativen Stress im Beruf haben. Und doch hat man Negativmeldungen vernommen, was häusliche Gewalt usw. betraf, ich versuche dazu was zu finden, denn auch dann müsste die Rate eigentlich steigen.
Interessant finde ich, dass Wien und Japan (mein Beispiel von weiter oben) Ausreißer sind was das Suizidgeschehen betrifft, d.h. in diesen Gebieten gab es mehr Fälle. Vielleicht gilt das ja auch für den Ort in Südtirol, wo ich die drei tragischen Fälle kannte, es spielte sich nämlich alles im selben Ort ab. Es handelt sich um einen Ort mit nur einigen Tausend Einwohnern, das sei dazugesagt.
Ich werde versuchen, später selbst irgendwelche Daten zu finden wenn ich wieder mehr Zeit haben.

Der Korrektheit halber ist noch zu sagen, dass es in den ersten Monaten der Pandemie zu einer Zunahme von 5% an Suizidfällen kam, was aber unter den Erwartungen der Studie lag.

Zum Glück hatte ich bereits vor einer (möglichen) Diskussion von den Auswüchsen in punkto Links, Halbwahrheiten und Quellenzitaten mit unseriösem Hintergrund gewarnt.
BBD will das offenbar nicht einsehen, aber jedes Online-Medium steht und fällt mit seinen Kommentatoren. Und jedes Thema steht und fällt mit der Anzahl der diskutierenden Experten.

Danke! Der durchschnittliche “Querdenker” in der BRD ist also medienkritisch, weiblich, studiert, transnational denkend, mittleren Alters, hat in der Vergangenheit links gewählt und gehört dem Mittelstand an.

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