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Beiträge in deutscher Sprache
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Südtirol bald in der OSZE?
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Auf Vorschlag der Süd-Tiroler Freiheit hat der Landtag am Dienstag dieser Woche einen Antrag genehmigt, wonach sich die Landesregierung in Rom dafür verwenden soll, dass ein Mitglied aus Südtirol in die italienische OSZE-Delegation aufgenommen wird. Sven Knoll wies darauf hin, dass seit 1992 Minderheiten in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa vertreten seien.
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Utopie.
Quotation–
Sie liegt am Horizont. Nähere ich mich zwei Schritte an, weicht sie zwei Schritte zurück. Schreite ich zehn Schritte voran, flieht der Horizont ebenso weit davon. Wie weit ich auch gehe, ich werde sie nie erreichen. Wofür also brauchen wir Utopien? Dafür: Um fortzuschreiten. Lei è all’orizzonte. Mi avvicino di due passi, lei si allontana
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Was ist eine Umfrage?
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Unter dem Titel »Wer ist Südtiroler?« ist heute in den Dolomiten ein Leserbrief von Kurt Duschek aus Dorf Tirol erschienen: Laut einer Meinungsumfrage wollen 56 Prozent der Südtiroler eine Abspaltung von Italien. Diese Aussage hat mich sehr erstaunt, aber auch verunsichert. Wie aus meinem Namen leicht ersichtlich, kommen meine Vorfahren aus der Tschechei (sic), ich
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Südtirol · Sudtirolo 2.0
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Ⓓ Am Beginn des dritten Jahrtausends erweitert die Internet-Kommunikation die Welt der Information, indem neue Formen der Teilhabe und der Verständigung erschlossen werden: Begriffe wie »Forum«, »Blog« oder »soziales Netzwerk« sind, auch in Südtirol, im täglichen Sprachgebrauch verwurzelt. In diesem Umfeld stellt das Online-Labor »Brennerbasisdemokratie«, welches in einer post-ethnischen und mehrsprachigen Herangehensweise die unabhängige Souveränität
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Gespaltene Gesellschaft.
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Das Sozialforschungsinstitut Apollis hat im Auftrag der Arbeitsgruppe für die Selbstbestimmung, der unter anderem einige Oppositionsparteien angehören, eine repräsentative Umfrage zum Thema Unabhängigkeit durchgeführt. Befragt wurden 500 Personen, die sich dazu äußern konnten, wie sie sich bei einem eventuellen Referendum verhalten würden. Obwohl die Arbeitsgruppe — speziell die Süd-Tiroler Freiheit — das Ergebnis als großen
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Kleinstaaten-BIP.
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Es dürfte bekannt sein, dass wirtschaftliche Gründe laut kein hinreichendes Argument für die Loslösung Südtirols von Italien sind. Nur wenn uns die Unabhängigkeit soziale Verbesserungen, insbesondere gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Überwindung des ethnoszentrischen Modells verspricht, ist sie gemäß Manifest dieser Plattform erstrebenswert. In letzter Zeit feiert aber das dümmliche wirtschaftliche Gegenargument fröhliche Urständ, wonach Südtirol
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South Tyrol auf dem Rückzug.
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Während für Ortschaften in fremdsprachigen Texten schon seit geraumer Zeit meist Tolomeis Erfindungen zum Zug kommen, konnte sich die Landesbezeichnung »Alto Adige« außer im Italienischen nie gegen South Tyrol (Tyrol du Sud, Zuid Tyrol…) durchsetzen. Nun sind es gerade die Institutionen unserer Autonomie — in diesem Fall die EOS — die hier nachhelfen, indem sie
