Corriere/
Corriere della Sera e Corriere dell’A. Adige
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Aus der Schusslinie!
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Welch eine Überraschung: Wenn die Nationalismen — insbesondere der deutsche und der italienische — erstarken, gerät Südtirol wieder ins Visier. Aktueller Anlass ist eine für den 23. September angekündigte Veranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion, bei der es um das Gruber-Degasperi-Abkommen geht. Als Gastredner ist Otto Mahlknecht von den rechtsradikalen Südtiroler Freiheitlichen angekündigt. Die Tatsache, dass die Region…
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Manipolazione della democraticità.
Quotation–
[La proposta di legge elettorale] ora in esame incide anche sulla dimensione elettorale locale, con la trasformazione dei confini territoriali del collegio senatoriale Bolzano-Bassa Atesina, con lo scorporo di sei Comuni (trasferiti ad altri collegi) allo scopo dichiarato di circoscrivere il numero degli elettori del collegio agli appartenenti al gruppo linguistico italiano e di rendere…
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Hassrede vom Landesrat.
»Südtirol ist nicht Italien«–
Kürzlich ist das Foto einiger Fußballfans aufgetaucht, die beim WM-Spiel zwischen Österreich und Algerien eine Südtirol-ist-nicht-Italien-Flagge dabei hatten. Dies veranlasste Landesrat Christian Bianchi (FI) zu einer schwerwiegenden Entgleisung: Laut einem Bericht des Corriere pathologisierte er die Fans als geisteskrank. Nun ist es international gang und gäbe, dass Minderheiten und Unabhängigkeitsbewegungen große Sportveranstaltungen nutzen, um Sichtbarkeit…
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Mussolini gegen Streichung der Ehrenbürgerschaft.
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Der Regionalrat von Trentino-Südtirol verabschiedet einen antifaschistischen Beschlussantrag, der unter anderem die Aberkennung von Ehrenbürgerschaften an Benito Mussolini fordert. Was macht man da als »seriöse« italienische Tageszeitung? Genau: Man fragt — natürlich ohne jede Distanzierung und kritische Einordnung — bei der Enkelin des Duce nach, ob das sinnvoll ist. Sie muss es ja wissen. Titelseite…
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Ärztinnen mit gefälschtem Sprachnachweis freigesprochen.
Italienische Justiz schützt Minderheitenrechte nicht–
Wie der Corriere berichtet, wurden zwei Ärztinnen, die mit gefälschten Sprachzertifikaten erwischt worden waren, wegen der angeblich »besonderen Geringfügigkeit der Tat« von sämtlichen strafrechtlichen Anklagepunkten freigesprochen. Alle Beteiligten haben perfekt zusammengespielt, um dieses empörende Ergebnis zu ermöglichen. Demnach soll die Staatsanwaltschaft selbst den Freispruch gefordert und diesen mit folgenden haarsträubenden Argumenten untermauert haben: Das Arbeitsumfeld…
