Napule.

Ich hätte gern darauf verzichtet, nach den Politikergehältern ein weiteres Thema aufzurollen, das bereits von allen Medien lang- und breitgetreten wurde.

Allerdings werde ich den Eindruck nicht los, dass nun versucht wird, den Müllnotstand in Neapel auf ein Problem der letzten Monate (und der aktuellen Regierung) zu reduzieren. Dabei beweist ein Bericht der Rai-Sendung »Report« vom Mai letzten Jahres, dass – und in welchem Umfang – der Notstand bereits seit mindestens 10 Jahren existiert.

Ein Skandal, selbst eines 3.-Welt-Landes unwürdig, den man nicht einem politischen Lager, sondern der Unfähigkeit eines ganzen Landes und seiner höchsten Institutionen zuschreiben muss. Zu den in den Sand gesetzten Unsummen lesen sich die Gehälter unserer Politiker wie Peanuts, ohne sie deshalb zu rechtfertigen.

Hier gehts zum [Video].

Nachtrag: Nicht zu vergessen bleibt in diesem Zusammenhang auch diese Perle investigativen Journalismus’.

Nachtrag II (Video): Annozero vom 21.02.08 (Raidue).

https://www.youtube.com/embed/DUrdPyKSWHI
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6 replies on “Napule.”

„Questa domanda retorica… lavorano… non lavorano… io sto risolvendo il problema…“. Grandioso.

“ … Se mi dice chi è stato … io lo denuncio“. Ahhahaha.

„ATO: ambiti territoriali ottimali…“. Ma questi sono artisti!

„… il termine sistemare non mi tocca proprio…“.

„… Sono un politico e non ho fatto assumere nessuno…“

Bertolaso. Poveraccio!

Mamma mia.

http://de.youtube.com/watch?v=is_aSZ7BwMM

[…] Nicht zu vergessen ist, dass der Staat dieses Land für viele Jahrzehnte der höchst einträglichen Stromproduktion de facto beraubt hat. Es wurden Gewässer konfisziert, Dörfer überschwemmt, Kraftwerke gebaut – und unser Land hat dafür keinen Cent bekommen, dass hier rund 1/8 der staatlichen Stromproduktion stattgefunden hat und nach wie vor stattfindet. Unfreiwillig und ungerecht hat Südtirol also gezahlt. Südtirol trägt also wenn überhaupt nur marginal zur regionalen Umverteilung bei. Ein schlechtes Gewissen braucht man dabei jedoch wohl keines zu haben, wenn man sieht, wie in Italien mit Steuergeldern umgegangen wird: Zum Beispiel wurde kürzlich eine schöne Webseite finanziert, um den Tourismus anzutreiben. In einer Metropole wurde mit sehr viel Geld und Sonderbefugnissen ein funktionierendes Abfallwirtschaftssystem errichtet. Und ein römischer Minister geht sogar so weit, dass er EU-Fördergelder nach Brüssel zurückschicken möchte, weil die Regionen des Südens außerstande sind, sie sinnvoll einzusetzen. Italien hat kein Geldproblem. […]

Italien… wo die Realität die schlimmsten Befürchtungen übertrifft… und die Mehrheit der Südtiroler ist froh, bei diesem Land zu sein. Wohl nur, weil Südtirol nicht wirklich Italien ist (Ähnlichkeiten mit irgendwelchen Slogans sind rein zufällig und nicht gewollt!!!).

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