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Small countries.
Quotation 63

In the first half of the last century, small countries had two problems: security and access to markets. Now, markets have opened, and security threats are from terrorism and network-based crime. All of that means that the disadvantages of small countries have been minimized, and they can use their natural strengths — such as the speed of decisionmaking — more effectively.

— Alex Salmond (SNP), First Minister of Scotland.

See also:
Kleinstaaten Politik | Quote | Alex Salmond | | Scotland-Alba | SNP | English

9 replies on “Small countries.
Quotation 63

Eine SVP Delegation macht sich demnächst ein Bild über die Situation in Schottland, selbstverständlich nur aus Interesse und nicht weil man in unserem Land auch an eine Selbstbestimmung denke, Gott bewahre!

Hoffentlich treffen sie auch Herrn Salmond ua. schottische Politiker und erkennen, dass das Ziel Selbstbestimmung und Sezession im heutigen Europa keine Utopie darstellt.

Umgekehrt sollte man Herrn Salmond und seine Parteikollegen (bzw. Vertreter anderer Parteien) zu uns einladen um über ihre „Utopie“ zu sprechen. Aber das birgt natürlich die Gefahr den Menschen die Realität anderer europäischer Regionen vorzuführen und unsere einzigartige Autonomie zu entzaubern.

Das Problem in Südtirol ist: wir haben weder das Eine noch das Andere.
Weder Persönlichkeiten wie Salmond oder Prominente wie Sean Connery noch eine sonderlich selbstbewusste Zivilgesellschaft.

Also Prominente hätten wir genug, sogar jene auf die man immer verweisen kann. Ich denke da in erster Linie an Persönlichkeiten wie R. Messner, der wohl berühmteste Bergsteiger aller Zeiten. Wenn so ein Mann ein wenig von Sean Connerys politischen Weitblick und Unabhängigkeitswillen hätte, wären wir der Selbstbestimmung vielleicht ein ganzes Stück näher. Aber stattdessen faselt er einmal vom Europa der Regionen und im nächsten Moment stärkt er den Nationalstaaten den Rücken… ich denke mehr braucht man zu diesem Thema wirklich nicht sagen. Oder zum Beispiel jemand wie Markus Lanz, der Millionen von deutschsprachigen Fernsehzuschauer erreichen würde…aber wo kein Wille da kein Weg.

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