Kein EU-Ausschluss für Schottland.

Bellende Hunde beißen nicht. Schon mehrmals wurde festgestellt, dass die EU im Umgang mit neuartigen Problemen, wie es etwa die Loslösung eines Territoriums von einem EU-Mitgliedsland wäre, stets pragmatische Lösungen gefunden hat. Nun hat der neue Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, ein fünfjähriges Moratorium gegen die Erweiterung der Union angekündigt, was schottische Unionisten (BetterTogether) unmittelbar dazu veranlasste, einen längerfristigen Ausschluss Schottlands im Falle seiner staatlichen Unabhängigkeit vorherzusagen. Dem widerspricht nun Andrew Whitacker in einem Artikel für Scotland on Sunday: In Berufung auf ranghohe Mitarbeiter aus dem Umfeld von Jean-Claude Juncker schreibt er, dass das Moratorium Schottland nicht betreffe. Vielmehr hege der neue Kommissionspräsident als Luxemburger große Sympathie für kleine Staaten — eine spezielle Prozedur für die beschleunigte Wiederaufnahme Schottlands sei gar schon in Vorbereitung. Außerdem bestätigte der Sprecher von Juncker offiziell und ausdrücklich, dass Schottland nicht in das eventuelle Moratorium fallen würde. Dies liegt laut Whitacker daran, dass das Land sämtliche Voraussetzungen der Harmonisierung, wie Arbeitsrechte und Gleichstellung, bereits erfüllt, da es ja schon seit Jahren Teil der EU ist.

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