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Neue Giorgio-Almirante-Straße in Rom.

Die 5SB biegt scharf rechts ab: Noch vor nicht allzu langer Zeit hatte die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi angekündigt, Straßen neu benennen zu wollen, die heute Unterzeichnern des faschistischen Rassenmanifests gewidmet sind.

Gestern jedoch stimmten die Fünf Sterne im Gemeinderat für den heftig umstrittenen Antrag der rechtsradikalen Fratelli d’Italia (FdI), eine Straße der italienischen Hauptstadt nach Giorgio Almirante zu benennen. Der spätere Anführer der neofaschistischen MSI war Unterstützer des Rassenmanifests, ab 1938 Redaktionssekretär der Zeitschrift La difesa della razza (Die Verteidigung der Rasse), beteiligte sich dann an der faschistischen »Sozialrepublik« (RSI) und schwor dem Faschismus bis an sein Lebensende nicht ab.

Während die jüdische Gemeinschaft scharf gegen die Benennung protestierte, freute sich im Gemeinderat von Rom unter anderem die Enkelin des Duce, Rachele Mussolini, die dort für die FdI-Liste »Per Giorgia« sitzt.

Nachtrag: Medienberichten zufolge will Bürgermeisterin Raggi (5SB) den Entscheid wieder kippen.

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