Verfasser: pérvasion
In Anlehnung an andere Unabhängigkeitsbewegungen ist die Flagge entstanden, die unseren Selbstbestimmungswillen unterstreichen soll. Sie will nicht die bestehenden Symbole unseres Landes ersetzen, sondern neben ihnen Bestand haben, solange das Ziel einer vollkommenen Eigenregierung nicht erreicht ist:

Sie beinhaltet folgende Elemente:
• die rotweiße Landesflagge als territoriales Symbol.
• das blaue Dreieck, als Symbol für die Demokratie und den Rechtsstaat mit seinen Gewalten (Legislative, Judikative, Exekutive) und darauf
• das Pentagramm, das zahlreiche Unabhängigkeitsbewegungen als Zeichen der Freiheit verwendet haben und nach wie vor verwenden. Es steht für die humanistische Zentralität des Menschen, seine Zacken geben abstrakt Kopf und Gliedmaßen wieder.
Dadurch repräsentiert diese Flagge auf ideale Weise die Gedanken, die hinter der hier vertretenen politisch-gesellschaftlichen Ausrichtung stehen. Ihre Verwendung ist positiv, d.h. sie richtet sich nicht gegen etwas, sondern steht für ein konkretes Ideal.
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Dieser Beitrag ist mir was wert:In Anlehnung an andere Unabhängigkeitsbewegungen ist die Flagge entstanden, die unseren Selbstbestimmungswillen unterstreichen soll. Sie will nicht die bestehenden Symbole unseres Landes ersetzen, sondern neben ihnen Bestand haben, solange das Ziel einer vollkommenen Eigenregierung nicht erreicht ist:
Sie beinhaltet folgende Elemente:
• die rotweiße Landesflagge als territoriales Symbol.
• das blaue Dreieck, als Symbol für die Demokratie und den Rechtsstaat mit seinen Gewalten (Legislative, Judikative, Exekutive) und darauf
• das Pentagramm, das zahlreiche Unabhängigkeitsbewegungen als Zeichen der Freiheit verwendet haben und nach wie vor verwenden. Es steht für die humanistische Zentralität des Menschen, seine Zacken geben abstrakt Kopf und Gliedmaßen wieder.
Dadurch repräsentiert diese Flagge auf ideale Weise die Gedanken, die hinter der hier vertretenen politisch-gesellschaftlichen Ausrichtung stehen. Ihre Verwendung ist positiv, d.h. sie richtet sich nicht gegen etwas, sondern
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am Dienstag, den 22. August 2006 um 09:06 Uhr veröffentlicht
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Am 22. August 2006 um 12:14 Uhr
Non ricorda un po’ troppo quella di Cuba?
Am 22. August 2006 um 12:55 Uhr
Naja. Könnte sein. So sehr wie sich jene Italiens, Mexikos, Irlands, Irans und Ungarns gleichen. Oder jene Luxemburgs, Hollands, Russlands. Sie gleicht auch der tschechischen Flagge…
Und jedenfalls ist die kubanische Flagge älter als die dortige Revolution – nur so, rein zur Information. Wobei ich gar nichts gegen eine »revolutionäre« Flagge hätte.
Aber ist das nicht irgendwie egal?
Am 22. August 2006 um 14:31 Uhr
“Aber ist das nicht irgendwie egal?”
No, secondo me non è “uguale”. Se vedi una cosa e la prima cosa che ti viene in mente è un’altra… Poi trovo divertente questo sudamericaneggiare della creatività sudtirolese: prima il logo “Südtirol” che era preso pari pari da una cosa simile cilena, ora la bandiera “cubana”.
Comunque l’idea della bandiera non è male.
Am 23. August 2006 um 07:04 Uhr
Auch ich habe mich über die von mir so perzepierten Anklänge an Kuba gefreut. Symbole haben eben ihre Bedeutung. PS: Befinde mich in einer konstruktivistischen Phase.
Am 23. August 2006 um 16:35 Uhr
Erinnert mich auch an die des “Lone Star State” – Zufall?
http://www.texasflag.us/texas_downloads.html
Am 30. August 2006 um 08:38 Uhr
Da wir schon eine Tiroler Fahne haben, brauchen wir keine neue Fahne.
Am 30. August 2006 um 23:05 Uhr
Rübezahl, il “Tirolo” è il passato, questo è il futuro (che ovviamente incorpora e supera – aufhebt – il passato).
Am 31. August 2006 um 21:13 Uhr
Ist das Ziel dieser Seite die Eigenstaatlichkeit oder die Wiedervereinigung Tirols?
Am 31. August 2006 um 22:32 Uhr
rübezahl ist wohl so ein tirolerfahne-fetischist.
Am 31. August 2006 um 23:11 Uhr
Allgemein gebe ich Rübezahl recht. Doch wenn sich die Jugend in Südtirol mit dieser Fahne identifizieren kann und sich auf diesem Weg auch noch ein bisschen Gedanken über unser Land (Süd)Tirol (von wegen Vergangenheit, der italienische Staat hat es nicht geschafft, “Tirol” in Südtirol auszumerzen) machen würde anstatt sich nur vollzusaufen und im Wohlstand zu versinken, wäre das auch ok.
Am 1. September 2006 um 08:13 Uhr
Manuel, das Ziel dieser Seite ist die Selbstbestimmung. Für alles weitere rate ich, das »Manifest« zu lesen.
Was die Tirolerfahne betrifft: Sie ist ein Symbol unseres Landes, die Selbstbestimmungsflagge will sie nicht ersetzen. Letztere ist lediglich Zeichen für den Willen, unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
[be brave, du solltest genau lesen, was Étranger geschrieben hat...]
Am 1. September 2006 um 14:28 Uhr
Südtirol braucht eine Fahne, die alle drei Sprachgruppen berücksichtigt. Die Fahne, die nur die deutsche Komponente berücksichtigt, ist Ausdruck von nationalistischer Überheblichkeit.
Am 13. Oktober 2006 um 13:54 Uhr
Per favore ragazzi,
questo sito mi sembra carino, da non rovinare con i soliti insulti.
Una richiesta: sono pugliese e non conosco il tedesco. Mi piacerebbe approfondire molti degli argomenti da voi trattati. Il moderatore del sito potrebbe tradurre il tutto in italiano?
In questo modo molte delle questioni che trattate sarebbero comprensibili per tante altre persone. altrimenti il tutto rimarrà una questione “inter vos”.
Ciao e grazie. Yoken
Am 13. Oktober 2006 um 19:49 Uhr
Spiacente, ma su questo sito ognuno scrive nella sua lingua… è una regola informale che consciamente esclude, ahilei, chi non capisce le due-tre lingue (dico così perché sino ad ora, se non erro, nessuno si è servito del ladino) parlate in Sudtirolo. Sarebbe impossibile redarre tutto in due lingue per renderlo comprensibile a «tutti»…
Am 14. Oktober 2006 um 00:34 Uhr
bun, spo él gran ora che zacai adori ince n pü’ le ladin.
Nos se menun ia y ca con argumonc co va mâ na frizia dlungia l’ater nia, co dì: i ne se capiun nia dagnora. Y baié baiunse tres fora de ipoteses, co che ara foss sce y ensciö enant … fat é che nos ladins sun la mendranza, taliagn y todesc döes maioranzes.
Am 2. November 2006 um 13:26 Uhr
“fat é che nos ladins sun la mendranza, taliagn y todesc döes maioranzes”
Su questo non ci piove.
Am 9. November 2006 um 21:02 Uhr
Ach, ich fände die Fahne ansprechender, würde man das blaue Dreieck grün färben und dafür, um dem edlen Ideal der Demokratie gerecht zu bleiben, den weißen Stern blau färben.
Keine verwechselbaren Ähnlichkeiten mehr und zumindest ist das – meiner Ansicht nach versteht sich – eine gelungene Synthese dieser persistenten völkischen Dichotomie Südtirols.
Und was diese Sprachprobleme angeht: bitte ein bisschen mehr Pragmatismus! Ich kann jedenfalls kein Ladinisch und ziehe auch nicht in erwägung es zu erlernen. Wer zufällig bei der Eröffnung des diesjährigen Transart-Festivals in Bozen war, der wurde wohl auch Zeuge einer freundlichen Seltenheit, als der Präsident des Transart-Komitees Eduard Demetz, das Publikum auch auf Ladinisch begrüßte. Das fand ich toll! Aber mit ein bisschen Vernunft kann man denke ich gut entscheiden, wo sowas angebracht ist und wo nicht – man mache sich da bitte nicht zum Sklaven verklärender Ideologen.
Am 9. November 2006 um 21:14 Uhr
Ach, letztes waren wohl voreilige Bedenken meinerseits. Die ziehe ich zurück, da ich in der Eile nicht bemerkte, dass es um die Anfrage von Yoken ging.
(@Yoken: non sentirti offeso se scrivo di te e in tedesco, e’ mia madrelingua. Ci sara’ qualcuno nella tua cerchia di amici che conosce il tedesco e ti potrebbe tradurre,no?)
Saluti
Am 9. November 2006 um 23:15 Uhr
David, hinter der Fassade der Toleranz verbirgt sich schon ganz viel Intoleranz.
Am 9. November 2006 um 23:17 Uhr
wegen nicht einmal zwei Zeilen Ladinisch so eine lange Gegenrede, dabei würde ein wenig Hausverstand genügen, um mit Hilfe des Italienischen, Lateinischen und Kombinationsgabe den Inhalt zu verstehen.
Am 9. November 2006 um 23:28 Uhr
y n fat é mefo ince che da pert todëscia se damanon döt por se instësc, mo can che ara va di ladins é la comprenjiun rovada, y spo aldon da nüsc ijins rodunt i medems preiüdizi co da pert dal nazionalism talian. Ma na te’ picia lerch i lascion, por fà bela figöra: Pro l’inauguraziun de transart pò Demetz begn baié ladin, mo zenza dess i ladins tajé y adoré i atri lingac, nopa.
Das Recht auf Muttersprache gilt offenbar nur für die Deutschen.
Am 10. November 2006 um 00:02 Uhr
È del tutto evidente che i ladini, se non avessero avuto la possibilità di “ritirarsi” nelle loro valli, sarebbero stati assimilati quasi completamente (dico quasi, perché penso che le logiche di assimilazione non siano così ferree, dopo tutto).
Mateo, lo conosci un libro che si intitola “Voci del silenzio. Sulle tracce delle lingue in estinzione”? L’ha scritto una grande linguista, Suzanne Romaine, insieme a Daniel Lettle. In italiano il libro è uscito da Carocci.
Volevo inoltre commentare questa frase di David: “Ich kann jedenfalls kein Ladinisch und ziehe auch nicht in erwägung es zu erlernen”. È una frase molto infelice e anche molto triste.
Am 10. November 2006 um 00:02 Uhr
Volevo dire Daniel Nettle—
Am 10. November 2006 um 08:25 Uhr
“Voci del silenzio. Sulle tracce delle lingue in estinzione”? Non ancora, grazie, da quello che ho trovato sul web il libro sostiene proprio il concetto che sostengo io, quello delle lingue come diversitá culturale.
“La diversità linguistica è dunque un banco di prova della diversità culturale. La morte di una lingua è il sintomo di una morte culturale: con la morte di una lingua scompare un modo di vivere.”
Giusto questo concetto avevo esposto nella mia prova scritta dell’esame da giornalista.
E anche qui:
http://www.gfbv.it/3dossier/eu-min/05-5edit.html
un numero sull’educazione bilingue/interculturale. Sarebbe interessante anche per te, chiedilo alla APM (Ges. für bedrohte Völker) a Bolzano, 972240.
La frase di David, sì, …. typisch Südtirol: Überheblich, minderheitenfeindlich (die Deutschen sind in Südtirol die Mehrheit, wohlgemerkt, nicht Minderheit)
Am 10. November 2006 um 23:24 Uhr
étranger, est-ce que tu connais Iso Camartin?
Nichts als Worte? Ein Plädoyer für Kleinsprachen (suhrkamp taschenbuch 1974)
e
Von Sils Maria aus betrachtet.
Ein hervorragendes Buch.
Einige Sätze:
Wo die Grenzen geschlossen sind, entwickeln die Menschen mit Sicherheit falsche Vorstellungen übereinander. Was man nicht kennt, lässt sich leicht geringschätzen und verachten. Sobald die Erfahrung fehlt, sit für Vorurteile Raum vorhanden.
…
Und er zitiert Lamartine:
“De frontières au ciel voyons-nous quelque traces?”
Parole che valgono oro, anche se solo citate e non inventate.
Am 13. November 2006 um 14:39 Uhr
Ich will ja nicht kleinlich sein, aber rot-weiß ist weder die Tiroler noch Südtiroler Fahne. Die richtige reihenfolge ist weiß-rot.
Wenn der Rest gleich obeflächlich behandelt wird wie die Wahl und Symbolik der Fahne sehe ich im Projekt keine Zukunft.
Am 14. November 2006 um 09:09 Uhr
Das soll ja auch nicht dem Tiroler Chauvinismus zu Diensten sein. Und zum Glück sind hier nicht rechte und rechtsextreme zuhause, sondern Liberale und Linksliberale, und das ist nicht “oberflächlich”, sondern zum Glück weit weg von den Nationalisten, die sonst immer groß von Selbstbestimmung reden. Hier findet man auch, dank Pérvasion, viele Details zum Thema Gesetze und Normen, während die chauvinistischen Kreise sich mit einer generellen “anti-walsch-Stimmung” begnüngen: die sind oberflächlich,.
Am 14. November 2006 um 15:51 Uhr
Hanspeter, du willst nicht kleinlich sein – doch im Grunde bist du es. Dann will ich auch nicht kleinlich sein: Du sprichst von Fahne, meinst aber vermutlich eine Flagge. Nichts für ungut.
Am 3. Februar 2007 um 00:37 Uhr
Ja guten Tag. Der überhebliche, minderheitenfeindliche, archetypische Südtiroler meldet sich zu Wort. Doch bitte, bitte bleibt und lest weiter, lasst Euch blos nicht von so einer menschenfressenden Bestie ins Boxhorn jagen!
Also, bei aller Aufrichtigkeit, verzeiht im Vorfeld auch meinen weiteren Sarkasmus, aber wer sich so weit aus dem Fenster lehnt mit der Verurteilung solch einer harmlosen und eben einfach ehrlichen, reflektierten Aussage, der darf sich bitte nichts anderes erwarten. (reflektiert -> die Logik ist folgende: lebe ich in einem Ort wo Ladinisch gesprochen wird, lerne ich Ladinisch. Lebe ich in einem Ort wo Deutsch gesprochen wird, lerne ich Deutsch. Lebe ich in einem Ort in dem Italienisch gesprochen wird, lerne ich Italienisch. Ich bin in Sterzing geboren, also lernte ich Italienisch und Deutsch. Bald werde ich nach Finnland ziehen, also lerne ich Finnisch und mag deshalb die Schweden nicht weniger gern. Beispiel der pragmatischen Anwendung: Kein Schweizer muss alle vier Sprachen beherrschen.)
Eine gute Freundin meinerseits (oder vielleicht auch nur meiner liberalen Fassade), sitzt hier gerade neben mir, spricht fließend Ladinisch da sie in Piculin gebohren – als sie euren Text las war sie erst verdutzt und musste dann lachen…
Hmm. Vielleicht hat mich da jemand nicht verstanden, vielleicht auch weil mich jemand nicht kennt. Da sollte ich dann wohl nicht so beschissen ironisch reagieren, oder? Aber bitte, bitte, wie gehabt, progressives Denken ist keine Stärke von Dogmatikern. Doch bissige Bemerkungen bewegen manchmal zur Selbstreflexion. Dogmatiker sehen lieber in jeder Freizügigkeit, in jeder Direktheit einen potenziellen Angriff. Hey, bei allem Respekt: muss ich also Ladinisch lernen um Ladiner zu mögen? Na viel Spaß beim Argumente finden. Die rätoromanischen Sprachen (darf ich das so sagen, oder wollt ihr euch abgrenzen von den Graubündnern und den Frulanisch sprechenden?) und Kulturn sind nicht vom Aussterben bedroht; es gibt tatsächlich auch Menschen die ernsthafte Probleme haben.
So. Jetzt schon, hab ich viel geschrieben!
Bevor ihr jetzt wieder auf mir rumhackt, spart euch lieber die Zeit und denkt _einfach_: David, du rassistisches Arschloch. (ich reagiere allergisch auf pauschale Kritik, frei von Argumenten. Das möge man mir bitte zugestehen)
So, nach der Entladung noch was Ironiefreies:
Habt mal bitte nicht gleich Angst um eure Existenz, wegen solcherlei absolut unproblematischen Aussagen, wie der ersteren meinerseits. Angst ist kein guter Motor, Angst macht Probleme und BLIND! Vielleicht habt ihr, liebe Mitmenschen welche mich zitierten, nochmal Lust über letztes nachzudenken, wenn ihr euch gerade nicht angepisst fühlt. Danke für eure Aufmerksamkeit.
Ergebens,
David
Am 3. Februar 2007 um 18:22 Uhr
Hui, da hat sich ja mal jemand besonders überlegen gefühlt!
Am 3. Februar 2007 um 18:39 Uhr
Auf den eigenen “Sarkasmus” hinzuweisen wirkt irgendwie peinlich.
Am 9. Februar 2007 um 18:14 Uhr
Achja? Aha! Ok.
Am 10. Februar 2007 um 16:18 Uhr
womit sich mein Urteil leider bestätigt hat, david.
Am 26. August 2008 um 11:59 Uhr
[...] LINK2 [...]
Am 2. Juli 2010 um 16:07 Uhr
Gehst hier um Ladinien?? Weil ich wollt einfach mal auf google bilder nach einer Fahne der Rätoromanen suchen und bin hierher gekommen-
zur info: ich komm aus ner ganz andren gegnd: Franken (-;