Katalonien sucht Unterstützung.

Nun wenden sich die Katalanen mit ihrem Wunsch nach demokratischer Selbstbestimmung direkt an die internationale Gemeinschaft: Vor allem katalanische, aber auch nichtkatalanische Abgeordnete zum EU-Parlament, zum spanischen Kongress und Senat sowie zum Landesparlament unterzeichnen in diesen Stunden einen entsprechenden Aufruf. Darin stellen sie fest, dass Katalonien über die eigene Zukunft entscheiden will, dies jedoch von Spanien mit allen verfügbaren Mitteln bekämpft wird. Anders als Kanada und das Vereinigte Königreich habe Madrid jede Verhandlung ausgeschlossen. Sie rufen deshalb die UNO, die EU, den Europarat und die OSZE dazu auf, Katalonien im Sinne der Demokratie und der Menschenrechte zu unterstützen. Am 9. November (9N), der als Abstimmungstermin aufrecht bleibt, soll der Aufruf auch von BürgerInnen und GemeindepolitikerInnen unterzeichnet werden können. Je nachdem, wie sich die angerufenen Institutionen verhalten, könnte diese Initiative völlig neue Perspektiven eröffnen.

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