Cookinseln wollen neuen Landesnamen.

Seit Jänner wird auf den Cookinseln, einem unabhängigen Pazifikstaat in relativer Nähe zu Neuseeland (Aotearoa), wieder über einen Namenswechsel debattiert. Bei einem einschlägigen Referendum hatte sich 1994 die Bevölkerung noch mehrheitlich gegen die Annahme von »Avaika Nui« als neuen Landesnamen entschieden. Diesmal soll es jedoch anders sein, da die Initiative nicht nur von einer zivilgesellschaftlichen Plattform ausgeht, sondern auch von den Anführerinnen aller zwölf bewohnten Inseln mitgetragen wird. Obschon auch jetzt Avaika Nui zu den absoluten Favoriten zählt, gab es rund 60 unterschiedliche Vorschläge für die neue Landesbezeichnung, die die polynesische Identität des Archipels widerspiegeln soll. Das auf den knapp 19.000 Einwohnerinnen zählenden Cookinseln gesprochene Māori ist jenem in Neuseeland sehr ähnlich.

Spannend sind sowohl die historische, als auch die gegenwärtige politische Situation des Archipels: Es war 1888 auf Wunsch der Inselbewohnerinnen britisches Protektorat geworden, da befürchtet wurde, wie Tahiti von Frankreich besetzt zu werden. 1900 wandten sich die Anführerinnen der Inseln an London und beantragten die Annexion, die noch im selben Jahr stattfand. 1901 erfolgte die Eingliederung in die neuseeländische Kolonie. Das Archipel erlangte 1949 zusammen mit Neuseeland die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich und wurde 1965 ein souveräner Staat. Allerdings haben die Cookinseln bis heute einige (vor allem außenpolitische) Aufgaben an Neuseeland delegiert, die in enger Abstimmung zwischen beiden Ländern wahrgenommen werden. Eine gesonderte Staatsbürgerinnenschaft der Cookinseln existiert ebenfalls nicht: Die Bewohnerinnen sind nach wie vor neuseeländische Staatsbürgerinnen und werden von Neuseeland auch als solche behandelt. Staatschefin der Cookinseln ist die Queen of New Zealand (Kuini o Aotearoa), Elizabeth II.

Der bestehende Landesname geht auf den englischen Seefahrer und Kartographen James Cook zurück, der 1773 und 1777 auf die damals schon seit rund 800 Jahren von Polynesierinnen bewohnten Inseln kam.

Siehe auch:

Außendarstellung Geschichte Kleinstaaten Mitbestimmung Ortsnamen Politik Recht Selbstbestimmung | Good News | | | France Oceania United Kingdom | | Deutsch

Toponimi, colpa dell’SVP?

In seguito alla provocazione, insulsa, degli Schützen sulla toponomastica storicamente stratificata — ma mai più ufficializzata dopo il 1922 — qua e là si torna a leggere: colpa dell’SVP, che non ha mai fatto nulla per centrare l’obiettivo. Ora posso anche capire che certi riflessi siano difficili da eradicare, ma se il refrain fino a pochi anni fa poteva essere almeno in parte pertinente, ormai è superato.

È vero che a un certo punto il partito di raccolta sembrava avere abdicato, ma poi (svegliato dagli attacchi del CAI) aveva cercato il compromesso, sino a raccogliere, nel 2012, il consenso del PD e l’astensione dei Verdi su una legge certamente superficiale e perfettibile, semmai troppo annacquata, ma che avrebbe sicuramente portato al riconoscimento della toponomastica soppressa.

Sono stati i governi centrali di Mario Monti prima, di Letta-Renzi-Gentiloni poi a sabotare il compromesso interetnico sudtirolese, facendo proprie le posizioni massimaliste (o forse dovremmo dire minimaliste? nichiliste?) dell’estrema destra italiana. Presentando ricorso alla Consulta (Monti) e rifiutando ostinatamente di ritirarlo (Letta, Renzi, Gentiloni), fino all’abolizione della legge.
Nel frattempo c’era anche stato il tentativo di risolvere — annacquando ulteriormente quanto previsto dalla legge provinciale — in commissione dei sei, abilmente affossato dal duo Francesco Palermo e Roberto Bizzo — quest’ultimo per un evidente calcolo politico, poi clamorosamente fallito in fase d’incasso, a ottobre 2018.

Victim blaming

Solo chi è in malafede o chi ritiene sacro il prontuario di Tolomei — ma: ex iniuria ius non oritur — può ancora sentenziare che la «colpa» della mancata reintroduzione della toponomastica «tedesca» e «ladina» sia dell’SVP. Lo era forse fino al 2012, ma ora certo non lo è più.

Vedi anche:

Kohäsion+Inklusion Ortsnamen Politik | Italianizzazione | Enrico Letta Ettore Tolomei Mario Monti Matteo Renzi Paolo Gentiloni | | Südtirol/o | CAI PD&Co. Schützen SVP Verfassungsgericht | Italiano

Hanebüchene DNA-Aktion.

Während ich schreibe ist in Südtirol eine zwölfstündige Aktion angelaufen, mit der eine NRO auf die Nichtamtlichkeit der historisch gewachsenen Ortsnamen seit nunmehr 97 Jahren hinweist. Dazu werden »deutsche« und »ladinische« Bezeichnungen auf Ortstafeln überklebt.

Bis hierhin könnte ich mich über eine derartige Form zivilen Widerstands gegen ein historisches Unrecht — ein faschistisches zumal — noch freuen.

Es ist mal wieder die Umsetzung dieser Schützen-Maskerade, die äußerst fragwürdig ist und von der chronischen Unfähigkeit zur Differenzierung in diesem Lande zeugt.

Da wird in der begleitenden Pressemitteilung der Geburtsort Tolomeis, Rovereto, als »Rofreit« bezeichnet. Ein ungebräuchliches Exonym, dessen Geschmack zumindest in diesem Kontext den der Revanche annimmt.

Da sollen — wie im begleitenden Video angekündigt wird — sowohl »deutsche«, als auch »ladinische« Ortsbezeichnungen mit dem Hinweis »Deutsch nicht amtlich« überklebt werden, als sei Ladinisch keine eigene Sprache.

Da werden die historischen Toponyme mit Sprache gleichgesetzt, obwohl die als »deutsch« und »ladinisch« bezeichneten Ortsnamen so »deutsch« und »ladinisch« oft gar nicht sind, sondern vor allem: historisch gewachsen aus unterschiedlichsten sprachlichen Substraten.

Und dann ist da noch der Wahnsinn schlechthin: dass »Deutsch nicht amtlich« die Abkürzung »DNA« erhält, was nicht nur zufällig der Abkürzung für »Desoxyribonukleinsäure« entspricht. Dieser Zusammenhang wird auch noch ausdrücklich erwähnt.

Heute vor genau einem Jahr hatte ich auf die in Südtirol gebräuchliche und einschlägig vorbelastete Begrifflichkeit der »Volkstumspolitik« hingewiesen. Aber dass nun Sprache und Kultur sogar wieder mit Genetik in Verbindung gebracht werden — das hat noch einmal eine andere Qualität und Dimension. Ein totales No Go.

Siehe auch:

Faschismen Ortsnamen Politik Ungehorsam+Widerstand | | Ettore Tolomei | | Ladinia Südtirol/o | Schützen | Deutsch

Zweisprachig, zweinamig, zwei Akte.
(Nach wessen Pfeife hier getanzt wird)

Erster Akt – Zweisprachigkeit

Am 14. März 2018 hatte ich die Gemeinde Natz-Schabs via Email darauf hingewiesen, dass sämtliche Batteriesammelbehälter auf dem Gemeindegebiet ausschließlich auf Italienisch beschriftet sind: »Raccolta differenziata pile esaurite«. Nur einen Tag später antwortete mir der zuständige Gemeindereferent:

Guten Tag Herr Constantini,

danke für den Hinweis, es ist war [sic] sicherlich keine bewusste Entscheidung[,] die Beschriftung nur einsprachig anzubringen. Wir werden [es] umgehend veranlassen[,] auch die deutsche Beschriftung aufzukleben.

Mfg [sic]

Bald 17 Monate später ist die Situation trotz »umgehender Veranlassung« noch immer unverändert. Ich habe keine Ahnung, wie viele Jahre noch ins Land gehen müssen, bis dieses hochkomplexe Problem einer Lösung zugeführt werden kann.

Zweiter Akt – Zweinamigkeit

In einer Anfrage vom 20. März 2019 (zwei Tage, nachdem sich mein Hinweis gejährt hatte) beanstandete Alessandro Urzì von der rechtsradikalen Fratelli d’Italia, dass die Viumser Straße in Schabs nicht nach faschistischer Vorschrift, sondern als »via Viums« übersetzt worden sei. Statt nach den vorgesehenen 30 Tagen antwortete die Landesregierung erst am 3. Juni. Doch das Schild ist inzwischen bereits ausgetauscht: Nicht einmal fünf Monate sind seit Einreichung der Landtagsanfrage vergangen, gar nur zwei Monate seit der Antwort, bis die Lösung im Sinne von Alessandro Urzì (und seinem Vorbild Tolomei) umgesetzt wurde.

Klar: Ich bin kein Landtagsabgeordneter, sondern »nur« ein Bürger. Und ich habe keine faschistischen Dekrete, sondern »nur« das Autonomiestatut auf meiner Seite.

Siehe auch:

Discriminaziun Faschismen Nationalismus Ortsnamen Plurilinguismo Politik Recht Service Public Vorzeigeautonomie | Bilinguismo negato Italianizzazione Zitać | Alessandro Urzì Ettore Tolomei | | Südtirol/o | PDL&Co. Südtiroler Landtag SVP | Deutsch

Rut Bernardi und die Namen.
Ex iniuria ius non oritur

Unter dem Titel »Tlo bën identità« ist auf Salto ein interessanter Gastbeitrag von Rut Bernardi für die Zeitschrift Kulturelemente (Nr. 145-146) erschienen. Obwohl darin viele diskussionswürdige Themen enthalten sind, möchte ich hier jenes der Namen herausgreifen, um einen anderen Blick darauf zu werfen.

Bernardi schreibt:

Nichtsdestotrotz kann ich mich durchaus echauffieren, wenn ich auf Wanderungen Ortstafeln sehe, auf denen der italienische Name oder der vermeintlich italienische Name, der oft ein ladinischer und daher ein vorgermanischer ist, von deutschtümelnden Fanatikern schwarz übermalt ist. Oder wenn im Dokumentations-Zentrum unter dem Siegesdenkmal von faschistischen Worterfindungen die Rede ist, die laut den Ausstellungsmachern von Tolomei ungeschickt aus dem Deutschen ins Italienische übersetzt worden seien, obwohl es sich hierbei des Öfteren um autochthon ladinische Toponyme handelt, wie z.B. Braies für Prags.

— Rut Bernardi

Da sollte man vielleicht ein bisschen klarer differenzieren. Es sind meines Erachtens — wie bereits an anderer Stelle beschrieben — nicht notwendigerweise deutschtümelnde Fanatikerinnen, die die von Tolomei und Konsorten aufoktroyierten Namen durchstreichen. Es kann sich durchaus um einen intelligenten Akt zivilen Widerstands handeln. Natürlich ist es schade, wenn in diesem Zuge sowohl ladinische Exonyme, als auch historisch gewachsene italienische Endonyme mit unter die Räder kommen.
Doch im Grunde müssen wir uns bei den damaligen Namensfälscherinnen bedanken: Sie haben in ihr pseudowissenschaftliches Werk bewusst auch Vorhandenes und historisch Gewachsenes einfließen lassen, um ihre Spuren zu verwischen. Und damit ist heute für Laien im Detail nur noch schwer auseinanderzuhalten, welche Bezeichnungen welchen Ursprungs sind. Für diese Konfusion — die angeblich auch den Kuratorinnen der Ausstellung unterm sogenannten Siegesdenkmal zum Verhängnis wurde — sollten wir nicht die Opfer verantwortlich machen.

Eine Abschaffung von Tolomeis Fälschungswerk, wie sie die UNGEGN (UNO) nahelegt, würde endlich wieder für alle sichtbar machen, welche Namen frei erfunden wurden und welche nicht. Dennoch ist auch dann fraglich, ob Exonyme wie Braies für Prags oder Wengen für La Val auf einem öffentlichen Schild draufstehen sollten oder nicht.

Heute jedenfalls sind historisch gewachsene von frei erfundenen Ortsnamen vielfach nur für Sprachwissenschaftlerinnen zu unterscheiden.

Oder schließlich, wenn gegen die Italianisierung der Familiennamen zur Faschistenzeit in Ladinien, wie etwa Kostner zu Costa, Wanker zu Pancheri usw. gewettert wird, während es sich hierbei oftmals um Belege handelt, die bereits früher aus dem Romanischen ins Deutsche übersetzt worden sind. So wurde beispielsweise Da Banch zu Wangger-Wanker, Paratoni zu Perathoner usw.

— Rut Bernardi

Hierfür gilt ähnliches, wie für die Ortsnamen. Dass ladinische Namen (meines Wissens im 18. Jahrhundert) »ins »Deutsche übersetzt« (oder deutsch klingend gemacht) wurden, sollte man klar ansprechen — und eine unbürokratische Möglichkeit zur Rückführung schaffen, wie es nach dem zweiten Weltkrieg für die italianisierten Namen der Fall war. Nur weil der Faschismus manche Nachnamen »korrekt« aus dem »Deutschen« in ihre romanische Ursprungsformen zurück »übersetzt« haben, macht das ihr assimilatorisches Werk aber nicht besser.

„Es gibt keine ethnische Reinheit“, sagt der slowenische Autor Goran Vojnovi. Im Roman „Unter dem Feigenbaum“ liest man wie sich heutzutage Grenzen und Nationalitäten verschieben.

— Rut Bernardi

Die Abschaffung eines Fälschungswerks mit »ethnischer Reinheit« in Verbindung zu bringen, ist meiner Ansicht nach nicht sinnvoll. Die allfällige Behebung des faschistischen Fälschungswerks — das übrigens ersonnen wurde, um gerade ethnische Reinheit vorzutäuschen — wäre vielmehr ein riesiger Beitrag, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt wieder in deutlich größerer Echtheit und Unverfälschtheit zur Geltung zu bringen.

Dasselbe gilt für die Möglichkeit, ladinischen/eingedeutschten Nachnamen ihre ursprüngliche Form zurückzugeben.

Siehe auch:

Faschismen Kunst+Cultura Minderheitenschutz Nationalismus Ortsnamen Recht Ungehorsam+Widerstand | Geschichtsaufarbeitung Zitać | Ettore Tolomei | Salto | Ladinia Südtirol/o | UNGEGN | Deutsch

Pragser Toponomastik-Masochismus.

Auch dieses Jahr wieder gibt es in Prags Schutzmaßnahmen gegen Blechlawinen: Ganze fünf Stunden am Tag ist das Tal für den motorisierten Individualverkehr gesperrt*. Dafür wurde eigens eine Broschüre gedruckt — die unter anderem zeigt, wie ernst es Südtirol mit der Abschaffung tolomeischer Ortsnamen (ein Ziel, das für die SVP »sehr wichtig« ist) meint:

Nicht nur, dass auch bei der sogenannten Mikrotoponomastik (Säge, Schmieden, Brückele…) auf keine einzige der Namenserfindungen verzichtet wurde — man hat sie sogar noch konsequent vor die historisch gewachsenen Bezeichnungen gestellt.

Im englischen Teil des Italienisch-Deutsch-Englisch** gehaltenen Faltblatts sind die Toponyme von Tolomei gar die einzig wahren:

Das eigene Knie ist der Südtirolerinnen liebste Zielscheibe.

Siehe auch:

*) aber wohl auch nur in eine Richtung
**) 
in dieser Reihenfolge… und: wo bleibt Ladinisch?

Außendarstellung Faschismen Mobilität Nationalismus Ortsnamen Publikationen | Italianizzazione | Ettore Tolomei | | Südtirol/o | SVP | Deutsch

Die Vermehrung von Wölfin und Löwe.
Die Mutter der faschistischen Relikte ist immer schwanger

In der Südtiroler Landeshauptstadt vermehren sich — mit Pivert und Altaforte — nicht nur die Stützpunkte der neofaschistischen Szene. Die Gemeinde errichtet auch neue Kultorte für die Rechtsextremistinnen. Und nun ist ein weiteres Wunder geschehen: Die römische Wölfin und der venezianische Markuslöwe, vom Mussolini-Regime als Zeichen der italienischen Besitznahme Südtirols am Siegesplatz platziert, haben sich im öffentlichen Stadtraum vermehrt.

Die beiden Skulpturen von Ignaz Gabloner mussten vor einigen Jahren aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustands von den beiden Säulen vor der Talferbrücke genommen und restauriert werden. Ende 2018 wurden an ihrer Statt — trotz Protesten — zwei originalgetreue Kopien angebracht. Denn Bozen sei, wie Bürgermeister Renzo Caramaschi damals betonte, reif genug, mit seiner Geschichte umzugehen. Die Umbenennung des Siegesplatzes lehnte er jedoch mit demselben Argument ab.

Kosten für Restaurierung der Werke und Herstellung der Kopien (laut Südtirol Online): 110.000,- Euro.

Und nun die Überraschung: Die Orginale werden nicht wie ursprünglich erwogen im Museum unterm Siegesdenkmal oder im Stadtmuseum ausgestellt und somit im Rahmen einer Ausstellung kontextualisiert, sondern im öffentlich zugänglichen Park des Stadtmuseums (außerhalb des musealen Parcours) aufgestellt. Damit wir bitteschön nicht zu kurz kommen!

Siehe auch:

Arch Faschismen Kunst+Cultura Ortsnamen Politik | Faschistische Relikte Geschichtsaufarbeitung | Renzo Caramaschi | Stol | Südtirol/o | | Deutsch

Urzì und die Landesbezeichnung.
Dachmarke im Visier

Alessandro Urzì (AAnC) von der neofaschistischen FdI hat es sich bekanntlich zur Aufgabe gemacht, dem ehrenwerten Senator Tolomei zu seinem Recht zu verhelfen — und zwar mit tatkräftiger Hilfe der Südtiroler Landesregierung.

Mit seinen Anfragen 220/19 und 241/19 hat er es wieder einmal auf die Südtirol-Dachmarke abgesehen: Er erkundigt sich, warum der Pferderennplatz Meran und das autonome Landeskomitee des italienischen Fußballbundes (FIGC) — zum Beispiel auf ihren Webseiten — nicht auch die von Ettore bevorzugte Variante benutzen.

Im ersten Fall weist das Land darauf hin, dass Urzìs Feststellung gar nicht zutreffe — und in beiden Antworten weist LR Philipp Achammer (SVP) darauf hin, dass es den Benützern freigestellt sei, welche Variante sie wann und wo zeigen. Damit wäre der Antwortpflicht genüge getan.

Doch wir wären nicht in Südtirol, wenn der Landesrat nicht ohne Not hinzufügen würde, dass er Pferderennplatz und Fußballbund in vorauseilendem Gehorsam noch einmal auf die Möglichkeit hingewiesen habe, auch die aufoktroyierte Landesbezeichnung zu gebrauchen. Man weiß ja nie.

Es reicht nicht, dass jemand die Möglichkeit hat, dir ungestraft ins Knie zu schießen. Du solltest ihn auch noch ausdrücklich darauf hinweisen.

Siehe auch:

Außendarstellung Nationalismus Ortsnamen Politik Sport Vorzeigeautonomie | Italianizzazione | Alessandro Urzì Ettore Tolomei Philipp Achammer | | Südtirol/o | Land Südtirol PDL&Co. Südtiroler Landtag SVP | Deutsch