Simon Constantini
Leider werden in diesem Archiv derzeit aus technischen Gründen nicht alle relevanten Gastbeiträge angezeigt. · Per ragioni tecniche attualmente in questo archivio non sono visibili tutti i contributi provenienti da autori esterni.
-
Asymmetrische Förderung von Rätoromanisch und Italienisch.
Schweiz / Sprachpolitik–
Am Mittwoch hat der Schweizer Bundesrat — die Regierung der Eidgenossenschaft — eine Revision der Sprachenverordnung von 2010 genehmigt, die es dem Bundesamt für Kultur (BAK) fortan ermöglicht, die beiden kleineren Landessprachen Italienisch und Rätoromanisch auch außerhalb ihrer angestammten Sprachgebiete, die sich in den Kantonen Tessin und Graubünden befinden, zu fördern. Dem eigentlich in der
-
›La 2Cat‹ bereits auf Sendung.
–
Im Februar dieses Jahres war angekündigt worden, dass der staatsweite öffentlich-rechtliche Rundfunk Spaniens (RTVE) in Katalonien seinen zweiten Kanal (La 2) binnen zwei Jahren vollständig auf Katalanisch umstellen würde. Damit hätten die Bürgerinnen Kataloniens neben mehreren TV-Sendern der Generalitat de Catalunya und der Stadt Barcelona einen weiteren Kanal in ihrer Landessprache zur Verfügung. Am 28.
-
Sinner und die kolonialistischen Konsumentenschützerinnen.
–
Auch in Italien gibt es Vereine mit spezifischen Tätigkeitsbereichen: Gesundheit, Soziales, Sport, Schutz von Konsumentinnen oder Umwelt — um nur einige zu nennen. Doch eine Kompetenz scheint übergreifend zu sein, der Nationalismus und die koloniale Pöbelei gegen nationale Minderheiten (vgl. 01 02 03 04). So kommt es auch, dass jetzt die Konsumentinnenvereinigung Codacons, eine der
-
Ausbildung von Land und Uni ohne Deutsch.
Minorisierung–
Wie die Freie Universität Bozen (FUB) mitteilt, werde der Masterstudiengang Fire Safety Engineering (FSE) die Ausbildung von Technikerinnen für das neu eingeführte Brandschutzregister des Landes Südtirol unterstützen. Ausschnitt unibzmagazine Arianna Villotti, Direktorin des Landesamts für Brandverhütung in der Agentur für Bevölkerungsschutz, betont laut der Mitteilung, dass mit der Partnerschaft zwischen Land und FUB die Ausbildung
-
Angeblich geringste Armutsgefährdung in Europa.
–
In Südtirol sind nur 6,6 Prozent der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung gefährdet, ein Wert, der in keiner anderen Region der EU so niedrig ist. Diese von Eurostat veröffentlichte veröffentlichte Erkenntnis klingt ebenso gut, wie sie leider falsch und irreführend ist. Das europäische Statistikinstitut bemisst die Armutsgefährdung nämlich am staatsweiten Median des verfügbaren Äquivalenteinkommens.
-
Direktzug Lienz-Innsbruck scheitert an Südtirol.
–
Tausende Osttirolerinnen, aber nicht wenige Menschen auch aus Nord- und Südtirol, haben eine Petition für die Wiedereinführung eines Direktzugs zwischen Lienz und Innsbruck unterzeichnet. Seit der Abschaffung des sogenannten Korridorzugs, der vom Pariser Vertrag vorgesehen war, gibt es zwischen den beiden zu Österreich gehörenden Tiroler Landesteilen nur noch Busverbindungen. Konkreter Auslöser für die erfolgreiche Unterschriftensammlung
