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Schule in Urtijëi trennt Schülerinnen nach Sprachkenntnissen.
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Am Institut Tecnich Economich »Raetia« (ITE) in Urtijëi werden die Schülerinnen während des Ladinischunterrichts nach Sprachkenntnissen getrennt und in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Für Jugendliche aus dem Tal werde dann Erstsprachunterricht, für jene ohne ausreichende Vorkenntnisse Zweitsprachunterricht angeboten. Dies berichtet die Rai Ladinia in einem aktuellen Beitrag. An der Scola d’Ert »Cademia«, ebenfalls in Urtijëi, sei…
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Warum nicht das ladinische Schulmodell?
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Immer wieder ist in Südtirol die — meist rhetorische — Frage zu hören, weshalb ein mehrsprachiges Schulmodell, wie es in den ladinischen Ortschaften bereits existiert, nicht einfach auf das ganze Land ausgeweitet wird. Dass praktisch alle Wissenschafterinnen, die sich speziell mit diesem Teilaspekt befasst haben, vor der Immersion einer Minderheit in die Mehrheitssprache (z.B. 01…
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Cymru: Sprachgebrauch im öffentlichen Raum erhoben.
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Die hauptsächlich auf der Insel Ynys Môn und in Gwynedd aktive walisische NRO Menter Môn hat — mit Unterstützung der baskischen Organisation Soziolinguistika Klusterra für die Revitalisierung der baskischen Sprache — in zwei Ortschaften auf Ynys Môn den Menschen »aufs Maul geschaut«. Dabei wurde in Llangefni und Porthaethwy — wie ich es schon einmal am…
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Die ›Sonderklasse‹ der Goetheschule.
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In der Bozner Goetheschule will bzw. wollte Direktorin Christina Holzer eine gesonderte Grundschulklasse bilden, um dem Problem zu begegnen, dass viele Kinder in die Schule eingeschrieben werden, die die deutsche Sprache nicht oder auf einem unzureichenden Niveau beherrschen — und es somit schwierig wird, Unterricht zu gestalten. Dabei ist mir noch unklar, ob die Aufteilung…
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Lieber Italienisch als Standarddeutsch?
Einige Überlegungen…–
Hartnäckig hält sich in Südtirol das Klischee, dass deutschsprachige Südtirolerinnen mit Italienischsprachigen lieber Italienisch als »Standarddeutsch« sprächen, weil sie (die deutschsprachigen Südtirolerinnen) Letzteres schlecht beherrschten. Diese Erklärung hat mich nie ganz überzeugt — und eine Unterhaltung, die ich neulich mit einem zweisprachigen, aus Mittelitalien stammenden Mann — nennen wir ihn klischeehaft Mario — geführt habe,…
