Salto/
Salto.bz
Achtung: Bereits archivierte Gastbeiträge werden hier leider nicht berücksichtigt. · Attenzione: qui non sono visibili i contributi di autori esterni che sono già stati archiviati.
-
Familienbande.
Italienische Kultur–
Vor wenigen Monaten ist der Ressort- und Amtsdirektor für italienische Kultur Antonio Lampis nach 29 Dienstjahren in der Landesverwaltung in den Ruhestand getreten. Wie nun Valentino Liberto für Salto detailreich nachzeichnete, tritt mit Gabriele Giovannetti Melchiorri ausgerechnet der Stiefsohn von Alessandro Urzì (FdI) in Lampis’ Fußstapfen. Damit wird er zum höchsten Beamten im Zuständigkeitsbereich eines…
-
Deutsch als Wohlfühlprogramm.
–
Ich hatte das Thema vor wenigen Tagen schon in einem Kommentar angeschnitten: Elio Dellantonio, Primararzt i. R. und hochrangiges PD-Mitglied, hat auf Salto einen Beitrag veröffentlicht, mit dem er sich wieder gegen Zweisprachigkeitspflicht und Proporz wendet. Dabei wirft er die beiden Ebenen auch noch in einen Topf, obwohl es sich um zwei voneinander unabhängige Maßnahmen…
-
Siegesdenkmal: Imperial bis heute.
Quotation–
Die Anthropologin Ann Laura Stoler bezeichnet mit „imperial debris“ die sozialen, räumlichen und affektiven Nachleben imperialer Herrschaft. Ruinen – ob intakt oder verfallen – sind nicht neutral, sondern werden politisch erzeugt, restauriert oder vernachlässigt. So kann imperiale Macht bis in die Gegenwart wirken. Faschistische Macht wird nicht nur durch Inschrift und Liktorenbündel reproduziert, sondern auch…
-
Die ›italienische Minderheit‹, das ›Siamo in Italia‹.
Logische Kurzschlüsse–
In Bezug auf das von Alessandro Urzì (FdI) vorangetriebene Gerrymandering wird auf Salto behauptet, der Abgeordnete könne »den Minderheitenschutz als Beweggrund für sein Handeln ins Feld führen« — und zwar »mit Fug und Recht«. Ich glaube nicht, dass diese Einschätzung auf mangelnder Sachkenntnis beruht. Vielmehr zeigt sie, wie begriffliche Verkürzungen unser Denken beeinflussen können, wenn wir…
-
Die Trumpisierung der Volkspartei.
–
von Günther Pallaver Die Südtiroler Volkspartei (SVP) wird im Senat gegen das neue Wahlgesetz stimmen, sofern es dort zur Abstimmung kommt. Dagegen ist die Volkspartei, weil sie gegen die Verkleinerung des Wahlkreises Bozen-Unterland ist, um die Wahl eines italienischen Senators oder einer Senatorin wahrscheinlicher zu machen. Der Rückzieher kam gestern nach einer Aussprache mit dem…
-
Alessandro der Große.
Urzì treibt die SVP gekonnt vor sich her–
In seiner Zeit als Landtagsabgeordneter, immer mit Parteien ganz weit rechts, vertrat Urzì harte »italienische« Positionen. Ein unbequemer Abgeordneter, der der SVP-Mehrheit gehörig auf die Nerven ging. Sonderlich beliebt war Urzì aber bei der italienischen Wählerschaft trotzdem nicht. Bei den Landtagswahlen 2013 schaffte er mit seinem L’Alto Adige nel cuore dürftige zwei Prozent, ein Restmandat.…
-
Ladinia: Balance der Mehrheitssprachen.
–
Schon bald sollen in Plodn, das vor wenigen Jahren von der Region Venetien zu Friaul-Julien wechselte, mehrsprachige Schulangebote mit Italienisch, Deutsch und Plodarisch eingeführt werden. Wie Martin Hanni für Salto berichtet, könnte auch die ladinische Schule in Südtirol ein Vorbild für Plodn sein. Professor Paul Videsott zitiert er diesbezüglich wie folgt: Was am ladinischen System…
-
Das Militär an Südtiroler Schulen.
–
Kürzlich ist auf Salto ein Beitrag über die »Militarisierung Südtirols« erschienen, in dem Valentino Liberto unter anderem die einschlägige Landtagsanfrage der Grünen thematisiert. Darüber hinaus macht er darauf aufmerksam, wie das Militär zunehmend versucht, in den schulischen Bereich vorzudringen. Anlässlich seines fünfzigjährigen Bestehens organisierte etwa das Hubschrauberregiment Altair am 22. Mai einen Tag der offenen…
