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Acqua dal Sudtirolo.

Sanct Zacharias.Le fonti termali Sanct Zacharias (Brenner/o) sono una delle poche aziende ad aver optato per la denominazione inclusivista di Sudtirolo al posto di A. Adige nell’etichettatura e nella promozione dei propri prodotti.

Per ora, purtroppo, quest’ultima rimane la sola traduzione ufficiale italiana di Südtirol. Ecco perché le amministrazioni pubbliche sono tenute a farne utilizzo esclusivo, propagandola inutilmente. La politica sudtirolese, tra l’altro, non si è mai attivata in modo serio per risolvere questo problema, segno anche di uno scarso interesse per l’altro.

Le aziende private comunque non sono legate a nessun obbligo in questo senso e, nonostante ciò, ben raramente scelgono di discostarsi dalla dizione ufficiale. È strano osservare come una denominazione sempre più popolare nell’uso quotidiano abbia, invece, grossissime difficoltà  ad affermarsi altrettanto «sul mercato».

Dal punto di vista del marketing certamente non vi possono essere grosse controindicazioni. Grazie alle campagne pubblicitarie di SMG con il marchio ombrello, il termine Südtirol è ormai popolarissimo anche in Italia, dove, secondo alcuni sondaggi, viene anzi associato in maniera più forte e diretta con i valori positivi della nostra terra (ambientalismo, legame con la natura…), rispetto al termine A. Adige.

Oltre a compiacermi per la scelta di Sanct Zacharias, colgo dunque l’occasione per ripetere il mio richiamo all’utilizzo sempre più diffuso e convinto di Sudtirolo a scapito del suo fratellastro di memoria coloniale, ed inoltre estenderò questo auspicio direttamente al comparto economico, rivolgendomi alle aziende.

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3 replies on “Acqua dal Sudtirolo.”

Neulich hatte ich der Firma Rubner aus Bruneck, Herstellerin der wunderbarsten Südtiroler Schokolade die Anregung geschickt, auf ihren Etiketten – anstatt «Alto Adige« (genauer: »Manufattura del cioccolato dell’Alto Adige«) die einschließende Bezeichnung »Sudtirolo« zu benutzen.

Heute ist diese Antwort bei mir eingegangen:

Sehr geehrter herr constantini,

vorab entschuldigen wir uns für die verspätete reaktion – viel zu tun. Es freut uns, daß Ihnen unsere schokolade so gut geschmeckt hat.
Was die bezeichnung “Alto Adige” betrifft, so ist dies die gängigste übersetzung für südtirol. Wir sind handwerker und keine politiker – dafür werden andere bezahlt. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen abend.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Rubner
info@schoko-rubner.com

Hätte die Wirtschaft – im besten Fall – nicht auch gesellschaftliche Verpflichtungen? Natürlich will ich niemandem vorschreiben, welche Verpflichtungen – aber muss man so eindeutig äußern, dass man nur das tut, wofür man bezahlt wird?

Wenn die die Benutzung der Bezeichnung “Sudtirolo” schon als “Politik machen” bezeichnen, was sind dann mehrsprachige Etiketten, die Sprachreihung, die unkritische Benutzung der “gängigsten” Bezeichnung “Alto Adige”?

Ich aber glaube, dass nicht nur “die Wirtschaft” (also Firmen) eine gesellschaftliche Verpflichtung haben, sondern auch die Konsumenten. So wie ich schon seit langer Zeit darauf achte, möglichst umweltschonend vor allem Produkte aus der Region zu kaufen, werde ich ab jetzt auch auf die Rubner Schokolade verzichten!

Ich schließe mich dauergast an. Es wird mir zwar schwerfallen, aber ich werde meinen Konsum zumindest drastisch zurückschrauben. Es gibt ja noch andere Südtiroler Leckerlichkeiten.

Zur Erklärung: Mich stört nicht so sehr, dass die Firma Rubner die Anregung von Brennerbasisdemokratie nicht umgesetzt hat, sondern WIE geantwortet wurde. Firmen haben wie hier schon geschrieben wurde prinzipiell eine gesellschaftliche Verpflichtung.

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