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Kritischer Journalismus?

Vorausgeschickt, in der Südtiroler Presselandschaft werden Zahlen, Daten und Fakten, die von Akteuren des öffentlichen Lebens verwendet werden, häufig weder überprüft noch kritisch hinterfragt. Einige Beispiele, die mir spontan einfallen:

  • Italien hat die höchste Steuerbelastung Europas und Südtirol die höchste Steuerbelastung Italiens (Stefan Pan)
  • Die Steuerbelastung im Gastgewerbe beträgt 70% (Walter Meister)
  • Jeder international tätige, Südtiroler Unternehmer verliert aufgrund der nicht akzeptablen Zustände am Bozner Flughafen, pro Woche einen Arbeitstag (Stefan Pan)
  • Täglich nutzen (während der Wintersaison) am Bahnhof Percha 1.000 SkifahrerInnen die (Eisen-)Bahn (Amt für Mobilität)

Es sei dahingestellt, ob die Auswahl der Aussagen, die sich beliebig verlängern ließe, korrekt ist. Zumindest erwarte ich mir von einer funktionierenden Presse- und Medienlandschaft eine kritische Hinterfragung der entsprechenden Behauptungen und gegebenenfalls auch Belege und Berechnungen, wie man zu bestimmten Zahlen kommt. All dies wurde nicht nur in obigen Fällen unterlassen.

Im Zusammenhang mit dem Alpinitreffen spricht der Präsident des Verkehrsvereines Bozen, Herr Dado Duzzi, von knapp 100 Mio Euro, die in Südtirol ausgegeben worden sind. Es verwundert nicht, dass diese Zahlen nicht hinterfragt werden – in Südtirols Medienlandschaft wird vieles nicht hinterfragt. Bei 150.000 Besuchern – diese Zahl stammt vom Südtiroler Zivilschutz – wären dies über 650 Euro pro Besucher. Selbst bei 250.000 Besuchern – mit den Besucherzahlen wurde ja äußerst salopp umgegangen – müsste jeder Besucher 400 Euro ausgeben um auf die Summe des Herrn Duzzi zu kommen. Äußerst unwahrscheinlich, dass pro Kopf auch nur annähernd zwischen 400 und gut 600 Euro ausgegeben wurden.

Es geht jetzt nicht darum den wirtschaftlichen Erfolg des Alpinitreffens zu bewerten. Es geht darum zu fragen, warum es in Südtirol möglich ist, dass offizielle Vertreter, sehr salopp und leichtfertig mit Behauptungen und Zahlen umgehen können, ohne diese auch nur ansatzweise kritisch von unseren Medien zu hinterfragen.

Ein Fernsehteam zeigte am Wochenende einige Alpini beim Besuch des Archeologiemuseums. Tenor der kurzen Einblendung. Auch die Museen der Stadt wurden während des letzten Wochenendes rege besucht. Der Verkehrsverein Bozen und die Stadtverwaltung sind ja an die Museen herangetreten um längere Öffnungszeiten anzuregen. Soweit so gut. Die obige Kurzeinblendung verschweigt natürlich die Tatsache, dass ein renommiertes Museum in Bozen, während des Alpiniwochenendes lediglich 200 BesucherInnen verbuchte, während am vorhergehenden Wochenende, bei kürzeren Öffnungszeiten, 1500 BesucherInnen gezählt wurden.

Es geht hier nicht darum zu beurteilen, ob Besucher eines “geselligen Sauffestes” auch ein Museum besuchen müssen. Es geht um die Art und Weise der Berichterstattung. Welches Bild wird vermittelt, was davon entspricht den Fakten und Tatsachen. Und die Messlatte für einen anspruchsvollen und kritischen Journalismus liegt wesentlich höher, als das was Südtirols Medienlandschaft im Zusammenhang mit dem Alpinitreffen zeigt und was in Südtirol leider häufig unkritisch an Zahlen und Fakten wiedergegeben wird.

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30 replies on “Kritischer Journalismus?”

Nach der gestrigen Podiumsdiskussion in der Cusanus-Akademie habe ich mich kurz mit Hans Heiss darüber unterhalten. Er hat mir — sinngemäß — gesagt, dass er im Zusammenhang mit dem Alpinitreffen gerade diesen Appeal der Massen und der nationalen Symbolik so erschreckend findet, also, dass sich sogar aufgeklärte Menschen so davon haben begeistern lassen, dass sie darüber die wesentlichen Fragen (bzw. Probleme) vergessen haben. Das kann ich nur unterschreiben — und wahrscheinlich haben sich auch unsere Medien davon blenden lassen, was leider nicht für die Qualität ihrer Berichterstattung spricht.

Intellektuelle und Aufgeklärte haben sich leider schon oft in der Geschichte von schönen Festen und der Choreografie der Massen täuschen lassen: da sind sie manchmal nicht besser als der “kleine Mann”. Historiker und Soziologen fragen sich noch heute, wie das passieren konnte. “Wer feiert, kann nichts böses wollen” hat sich immer wieder als falscher Schluss entpuppt.

Im Zusammenhang mit dem Alpinitreffen spricht der Präsident des Verkehrsvereines Bozen, Herr Dado Duzzi, von knapp 100 Mio Euro, die in Südtirol ausgegeben worden sind

könnte es sein, dass hier eine (erweiterte) wertschöpfung gemeint ist, also auch beträge etwa für die logistik – x zelte, ehrentribünen usw.usw.?
wenn dem so wäre schiene mir die zahl noch relativ niedrig

könnte es sein, dass hier eine (erweiterte) wertschöpfung gemeint ist

Volkswirtschaftlich zählt in jedem Falle die erweiterte Wertschöpfung. Also auch die öffentlichen Beiträge für das Treffen mit entsprechender Bewertung der Multiplikatorwirkung, und die Aufwendungen, die nicht so einsehbar sind (Militär, ANA usw.).
In jedem Falle wäre eine nähere Aufschlüsselung der Zahlen notwendig um einem kritischen Journalismus gerecht zu werden.

Man braucht nur den Hauptartikel der ff und den Leitartikel von Arnold Tribus zu lesen. Das erste, was in Italien geschehen muss, ist die Journalistenkammer (auch eine Errungenschaft des Faschismus) abzuschaffen. Denn für diese beiden Artikel, die an Objektivität nur so trotzen, braucht es keine Journalistenprüfung. Da die Kranzniederlegung so oder so nicht erwähnt wird, weil dies eben so auch richtig sein soll in den Augen der Schreiberlinge und dass die Fähnchen wohl noch eine Weile hängen bleiben werden, weil die “Adunata” sicherlich noch lange aufgearbeitet werden muss, ist dabei selbstverständlich!

Im FF Artikel zu den “Alpini-Feiern-in-Bozen”, fehlt mir die Objektivität. Es kann doch nicht sein, dass man die Alpini (samt Kriegsverbrechen in Russland und Abessinien) in den Medien so hochlobt (Kranzniederlegung am Kapuzinerwastl ausgeblendet – Stw. Schludriger Umgang mit der eigenen Geschichte) und auch nicht vergisst im Artikel den Schützen noch eines in die Schienbeine zu treten. Wenn kritischer objektiver Journalismus so ausschaut, na dann: “Pfui Teifl”.

Ich behaupte jetzt ohne Beweis, dass der Flughafen Bozen verglichen mit den Problemen, unter denen der internationale Bahnverkehr leidet*, für die meisten Unternehmer eher wenig relevant ist.

*z.B. das Tarifchaos im Verkehr mit Österreich und Deutschland.

die meisten lokalmedien sind reine sprachrohre die aussagen ungefiltert weitergeben. das geht vom radio übers fernseh, hin bis zu den zeitungen.

die lokalmedien haben die nötigen ressourcen gar nicht um eigene nachforschungen anzustellen.

viele medien wiederum leben gerade davon subjektiv zu sein. was übrigens auch für diese website gilt.

viele medien wiederum leben gerade davon subjektiv zu sein. was übrigens auch für diese website gilt.

Diese Webseite verkörpert ein politisches Projekt und erhebt nicht im Entferntesten den Anspruch, (»objektive«) Berichterstattung anzubieten.

@ B: Norbert Dall´O` ging drei Tage in den Schützengraben namens “Bozen”. Er wurde freiwillig zu einem “embedded journalist”. Das ist sein persönlicher Eindruck. Er weint wie flor vom letzten und Tribus vom Ersten, dass sie jetzt weg sind. Traurig, dass solche Leute an der Spitze eines angeblich “freien” Journalismus stehen!

wie soll man denn aus london, frankfurt, wien, zürich oder paris in einer vernünftigen zeit nach südtirol kommen?

ich glaube viele verstehen noch nicht welche bedeutung die erreichbarkeit für den dienstleistungssektor hat. für bestimmte unternehmen (viele davon mit hohem mehrwert) ist es absolut undenkbar sich in einem solch isolierten gebiet wie südtirol niederzulassen. die nicht-erreichbarkeit hat einen hohen preis – ein riesieger wettbewerbsnachteil für viele branchen.

Wie wohl, mit dem Flugzeug natürlich! Und diese 1 Stunde Fahrt von Verona nach Bozen, oder von Innsbruck nach Bruneck, macht doch aus Südtirol keine unerreichbare Insel?!?! Oder glauben Sie vom Flughafen München, oder vom Fughafen Frankfurt ins nahe Umland geht es viel schneller?
140 Km sind doch ein Katzensprung!

Jonny

@b. stimme zu, bis auf den letzten Absatz. Ich finde nicht, dass diese Webseite “gerade davon lebt subjektiv su sein”, sondern vor allem vom idealismus einer Person, und von einer Diskussionskultur und Interaktivität, die man in Südtirols Medien vergeblich sucht und die man nicht hoch genug schätzen kann. Hier hat ein Staffler H. ebenso seinen Platz wie ich und das macht diesen Ort hier einmalig. Ob subjektiv oder objektiv ist da wurscht. Ich vertehe brennerbasisdemokratie.eu in erster Linie als Gedankenschmiede und da können sich andere etablierte Medien einiges abschauen. Ein großes Dankeschön den Machern an dieser Stelle!

Jemand der von Frankfurt City in 15 min am Flughafen ist, 15 min vor Abflug boarded, eine Stunde fliegt um in zürich zu landen und von dort wieder in 15 min im Zentrum ist, der ist schnell.

Wenn jemand von london nach Verona fliegt um dann mit einem Bus oder einem Zug mit 1000 Haltestellen nach Bozen zu kommen, dann ist as für ein unternehmen das auf Erreichbarkeit wert legt inakzeptabel. Diese arbeitsplätze wird es in Südtirol nicht geben.

Zudem ist es den auslandssudtirolern nicht erlaubt einmal ein weekend nach St zu kommen ohne einen ganzen Tag mit reisen zu verbringen. Thats the reality.

Hallo, Sie haben nicht gut gelesen, ich schrieb “ins nahe Umland”, nicht in die City, oder wollen Sie allen Ernstes Frankfurt, Zürich oder London mit Bozen vergleichen?
Und warum haben sie denn Mailand nicht aufgezählt? Vielleicht weil man vom Flughafen in Zentrum länger braucht als von Verona nach Bozen?

Auch jemand der in 1 Stunde von Moos i.P. bis Schlanders fährt ist schnell. Viel schneller als die Polizei zulassen würde… ich schätze es sei aber nicht nötig Flughafen in jedem so kleinen Ort zu bauen. Wir habe genau bei Alpinitreffen gesehen, dass die vermeinte Unerreichbarkeit Südtirols kein Problem darstell wenn es heisst für ca. 300.000 Gäste nach Südtirol zu kommen. Brauchen wir wirklich noch mehr? Was wäre die logische Folge? 1.000.000 Turisten pro Woche damit die HGV sich beruhigt?
Was soll uns interessieren wenn Leute die in 2 Stunden ganz Europa durchreisen (logischerweise) nicht nach Südtirol kommen, weil es zu lange dauert? Könnte nicht sein dass solche Jobs mit angeblichem hohen Mehrwert eher in den Metropolen konzentriert sind? Sollen wir aus Südtirol eine Metropole machen? Machbar ist alles…
Sollen wir wirklich mit Steuergeldern den Flughafen erweitern so dass einige reichen, fern lebenden Südtiroler ein paar Stunden am Sonntag wieder im Lande verbringen können? Hoffentlich wohnen sie auch in der Nähe von Bozen und nicht in den Täler, sonst dauert wiederum zu viel;
Auf der anderen Seite sind Flugzeuge die Umweltfeindlichsten aller Transportmitteln… ob es auf Dauer so weiter gehen kann, dass man unglaublich preisgünstig und schnell durch die Welt fliegen kann, bleibt für mich immer noch eine offene Frage…

wenn jemand von london nach Verona fliegt um dann mit einem Bus oder einem Zug mit 1000 Haltestellen nach Bozen zu kommen,

Mein Tipp (der Woche) und der ist gratis: kaufen Sie sich ein paar Freunde, die Sie (gerne oder gegen Bezahlung) in Verona, Venedig, Bergamo, Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg oder München abholen, das Geld dürfte nicht das Problem sein

wenn jemand von london nach Verona fliegt um dann mit einem Bus oder einem Zug mit 1000 Haltestellen nach Bozen zu kommen,

Es stimmt übrigens sehr wohl dass die Zugverbindungen ab und nach Bozen nicht immer günstig sind. Vor ein paar jahre waren sie sogar ein wenig besser als heute: das heisst aber bei weitem nicht dass um dieses Problem zu Lösen einen grösseren Flughafen brauchen… um die Zugverbindung zu verbessern, braucht es logischerweise mehr Züge, sonst müssten wir auch zwischen Bozen, Trient, Innsbruck und Verona fliegen, was nicht die sinnvollste und vielleicht auch nicht die zeitsparsamste Lösung scheint.

mit flughafen in bozen wären die flugzeiten ungefähr:
– london-bozen: 1:50 h
– frankfurt-bozen: 1:15 h
– zürich-bozen: 1:00 h

dazu kommt noch 1:00 h für weg von und zum flughafen inkl. boarding.

ein traum für jeden der südtirol erreichen möchte !

ohne flughafen dauerts einfach um die 3-5 stunden länger um nach bozen zu kommen.

was heisst das?
wer bozen geschäftlich erreichen möchte kann morgens früh anfliegen und abends wieder abfliegen. ohne flughafen in bozen muss derjenige mindestens einmal in einem hotel übernachten. der zeitverlust dabei ist für leute deren zeit etwas wert ist durchaus bedeutend.

es ist verständlich, dass menschen die nur ein paar mal im jahr fliegen oder kein direktes interesse an den positiven wirtschaftlichen effekten des flughafens haben oder deren zeit nicht viel wert ist sich für diesen nicht begeistern können. was diese menschen jedoch nicht dürfen ist die existenz der vorteile des flughafens für andere abzustreiten.

Ich verstehe ihre Argumentation. aber ich teile die Rückschlüsse nicht, die Sie daraus ziehen.
1. Wer kann, soll, muss diesen “Traum” leben? Was denken Sie, wieviele Kunden, egal ob Geschäftsleute oder Touristen, Südtirol durch einen Flughafen dazugewinnen würde?
2.Versuchen Sie mal die Kosten-Nutzenrechnung zu machen. X-Millionen Steuergelder für was?
3. Den Wert der Zeit eines Menschen über dessen Zustimmung oder Ablehnung des Flughafens in Bozen zu definieren, ist ein starkes Stück, und vielleicht der wahre Grund, diesen Flughafen nicht auszubauen. damit nicht alle so werden und denken.

Jonny

oder deren zeit nicht viel wert ist

ich fürchte mich vor menschen, die so denken. manche leute sind so arm, das einzige, was sie haben, ist geld.

oder deren zeit nicht viel wert ist

wieso nicht gleich: “deren leben nicht viel wert ist”?

error inside, würde ich sagen

in meiner studentenzeit war es mir herzlich egal wie lange es dauerte um irgendwo hinzufahren. für viele spielt das auch im urlaub keine rolle.

für ein auf erreichbarkeit besonders angewiesenes unternehmen bedeutet mehr reisezeit eben höhere kosten, d.h. niedrigere wettbewerbsfähigkeit. d.h. wirtschaftsstandort innsbruck, zürich, mailand ist besser als wirtschaftsstandort bozen.
auch wenn jemand 80 stunden in der woche arbeitet spielt zeit eine ganz andere rolle als für jemand der 40 stunden die woche arbeitet. wenn jemand deswegen auf den wert des lebens schliesst, wie hier getan, ist er entweder unehrlich oder unchristlich.

@B.
eine firma, in der viel geflogen wir, ist einfach schlecht organisiert.
die umwelt muss das dann fehlerausgleichend ertragen.

wenn Sie die trennung zwischen “lebenszeit” und “zeit” glaubhaft hinkriegen, nehm ich meine aussage zurück.

es ist verständlich, dass menschen die nur ein paar mal im jahr fliegen oder kein direktes interesse an den positiven wirtschaftlichen effekten des flughafens haben oder deren zeit nicht viel wert ist sich für diesen nicht begeistern können. was diese menschen jedoch nicht dürfen ist die existenz der vorteile des flughafens für andere abzustreiten.

Boh… ora do i numeri: dopo aver quasi litigato (senza successo) con i colleghi, che sotto sotto non vogliono uscire dalla loro valle nemmeno per un giorno l’anno, per organizzare una gita fino a Bolzano a vedere la mostra dei serpenti e forse far così entrare in contatto i bambini più grandicelli (che erano entusiasti) con una realtà  che non sia il loro paese/la loro valle, ora incontro uno con la mania degli aeroporti e dei viaggi lampo, che parla come il peggio businessman del sogno (incubo) americano… questo è il Sudtirolo: o nulla o troppo. A questo punto, davvero, non so a chi dare ragione.
Dico solo una cosa: ognuno faccia come cavolo gli pare. Uno vuole stare in valle tutta la vita? Affari suoi: fino al XIX sec. non era cosa rara e son vissuti lostesso. Uno la cui vita vale un sacco di soldi vuole viaggiare da Londra a Bolzano? Affari suoi: se gli industriali più modernisti han così tanto bisogno dell’aeroporto, sicuramente non avranno problemi a pagarselo da soli, senza spillare soldi anche a quelli che non voleranno mai.
Io mi faccio la mia vita: giro dove e quanto mi pare, non perderò altro tempo a convincere gli uni ad uscire dal paese e non darò un centesimo di tasse a quelli che si voglion costruire l’aeroporto per i loro viaggi. Tanto più che nessuno a me paga un centesimo per la moto, per il treno o per l’autobus…

Genau, Wolfgang Niederhofer, es gibt in Südtirol so etwas wie eine “selektiv” unkritische Presse und das nun schon über Jahrzehnte. Das hat zweifellos auch Auswirkungen auf die Gesellschaft des Landes, das Potenzial an kritischer Öffentlichkeit ist trotz des Wohlstands und des Bildungsniveaus der Bevölkerung noch lange nicht erreicht.

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