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Südtirol Open Data.

Im Südtiroler Bürgernetz wurde mit heutigem Datum eine eigene, zentrale Plattform für offene Daten freigeschaltet. Die digitalen Datensätze stammen aus dem Fundus der öffentlichen Verwaltung und sind frei verfügbar, dürfen also kostenlos heruntergeladen, weiterverarbeitet und -verwendet werden. Offene Daten sind nicht nur ein Beitrag zu Transparenz und freiem Datenaustausch, sondern bilden auch die Grundlage für die Entwicklung und Ergänzung gemeinnütziger Projekte, die sich vom Crowdsourcing-Kartenmaterial (OpenStreetMap) über Fahrplanapps bis hin zu wissenschaftlicher Forschungsarbeit erstrecken. Dabei werden die Datensätze in standardisierten Formaten veröffentlicht, die meist direkt in spezielle Computerprogramme zur Weiterverarbeitung eingespeist werden können. Open Data darf darüberhinaus auch zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.
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11 replies on “Südtirol Open Data.”

Super Sache! Man darf allerdings nicht vergessen, dass hier noch gewaltige Datenmengen, die die öffentliche Verwaltung produziert, nicht auf dieser Plattform zugänglich sind, obwohl wir Bürger für ihre Erhebung mit unseren Steuergeldern bezahlt haben. Ich denke z.B. an die Bestände des Landesarchives. Die STF hat diesbezüglich gerade eine Landtagsanfrage gemacht: http://www2.landtag-bz.org/de/datenbanken/akte/angaben_akt.asp?pagetype=fogl&app=idap&at_id=373715&blank=Y

Lieber Waldgänger,

danke für die“Super Sache“. Auch wir denken, dass es notwendig ist, die mit Steuergeldern entstandenen, öffentlichen Daten dem Steuerzahler als Privatperson, aber auch als Unternehmen „zurückzugeben“. Dies ist nicht nur sinnvoll, es wird darüber hinaus auch vom „Codice dell’Amministrazione Digitale (CAD) und von der EU-Richtlinie „Public Sector Information“ (PSI) gefordert.
Die heute im Open Data Portal Südtirols veröffentlichten 243 Datensätze sind effektiv nur der Beginn eines voraussichtlich länger anhaltenden Prozesses. Auch wenn dies unseres Erachtens kein schlechter Anfang ist, so werden wir hier in den nächsten Monaten und Jahren eine stetig ansteigende Anzahl von Datensätzen vorfinden.

Wobei ich mich schon frage, warum hier die internationale Creative-Commons-Lizenz, die in Dutzenden Sprachen und natürlich auch auf Deutsch verfügbar ist, auf Italienisch verlinkt wird. Wir haben schon genug »nationale« Quellen, die nur in der lingua nazionale verfügbar sind… aber warum das auch bei internationalen Quellen so sein muss, versteht wohl nur das Land Südtirol.

Übrigens ist auch die ganze Seite (wie schon dieser Textausschnitt zeigt) in einem äußerst holprigen Deutsch verfasst. Mir ist hier etwa (rein aus sprachlicher Sicht) unklar, ob die Daten erlöschen oder die Rechte. Einigermaßen einwandfreies Deutsch dürfen wir uns mittlerweile nicht nur vom Staat, sondern auch vom Land nicht mehr erwarten. Das Landes-Ausschreibungsportal ist dafür ein Lehrbeispiel.

Hallo pérvasion,
danke für den Hinweis!
Der Text ist effektiv holprig und einigermaßen schwierig verständlich, sorry.
Bei Text zum zur CC0-Lizenz handelt es sich nicht um den Hinweis auf eine nationale Version der internationalen CC0, sondern schlicht um einen Tippfehler. Der Link verweist dann auf die effektiv deutsche Erklärung der internationalen CC0-Lizenz.
Wir haben uns hier ganz bewusst auf eine internationale Lizenz gestützt, die auch mit dem italienischen Recht kompatibel ist. Wir wollten wir hier eben keine nationale Abwandlung haben , die uns dann mit unseren Nachbarstaaten Probleme bereitet hätte.
Wir werden den Text so zeitnah wie möglich ändern.
Euer Blog hilft uns besser zu werden ;)

Wollte gerade einen Datensatz runterladen. Als Datenquelle ist ein WMS-Server angegeben. WMS-Server stellen geographische Datensätze zur Verfügung. Im konkreten Fall (Aufstiegsanlagen) bekomme ich nach Eingabe des Links eine Fehlermeldung. Hier lässt sich noch einiges verbessern.

Lieber succus,
die geografischen Datensätze können über den Knopf „Entdecke –> Zur Ressource“ interaktiv heruntergeladen werden. „Entdecke –> Zur Ressource“ führt direkt zum Geodatenkatalog. Dieser bietet spezifisch geografische Downloadfunktionalität an (z.B. Katasterparzellen einer spezifischen Katastralgemeinde extrahieren und für die Darstellung in Google Earkt oder Google Maps im Format KML exportieren, eine Flugaufnahme nur für einen bestimmten Bereich herunterladen, usw.).
Die WMS-URL – sie scheint bewusst erst in den „Zusätzlichen Informationen“ auf – dient all jenen, die ihre eigene Softwarelösung dynamisch mit unserem Server verbinden wollen. Es handelt sich hier eher um eine speziell einzusetzende Information und ist eher an IT-Techniker gerichtet.
Was wir hier verbessern können, ist der Hinweis. So könnten wir hier anstatt lapidar „URL“ hinzuschreiben z.B. „URL für die Anwendungskooperation“ angeben. Was meinst du?

Hallo, danke für den Hinweis. Ich hatte effektiv ein Problem, mich mit dem wms- Server zu verbinden. Jetzt hat es geklappt. “URL für die Anwendungskooperation” ist besser.

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