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Antifa-Kundgebung am Samstag in Bozen.

Wie die Antifa Meran und Bolzano Antifascista bekanntgeben, soll am Samstag, den 23. Juli 2016 in Bozen eine antifaschistische Demo stattfinden. Aktueller Anlass sind die wiederkehrenden Übergriffe der neofaschistischen Bewegung CasaPound auf Andersdenkende und Unbeteiligte.

Banner der Antifa Meran.
Banner der Antifa Meran.

Die Kundgebung wird ab 16.00 Uhr am Bahnhofspark stattfinden.

ruft zur zahlreichen Teilnahme auf, um den FaschistInnen die Ablehnung ihrer gewaltverherrlichenden und menschenverachtenden Ideologie durch große Teile der Zivilgesellschaft zu demonstrieren.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/

Faschismen Grundrechte Politik Termin Ungehorsam+Widerstand | | | | Südtirol/o | Antifa Meran | Deutsch

14 replies on “Antifa-Kundgebung am Samstag in Bozen.”

Ja da ist halt zu hoffen, das nicht jene auftauchen, die am Brenner Steine regnen ließen. Die sind für mich auch nicht besser als CasaPound.

Im Grunde eine gute Idee, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sich mehr wie die üblichen 50 Leute beteiligen.
Durch Stichworte wie “Kampftag”, “Grenzen niederschlagen” und dem Verhalten letzthin kann man den selbsternannten Moralaposteln genau die Eigenschaften wie Gewaltverherrlichung und Intoleranz zuschreiben, gegen die sie eigentlich demonstrieren.
Der große Teil der Zivilgesellschaft distanziert sich von der Antifa, wenn nicht sogar schämt sich dafür.

Meines Wissens sind bisher alle Kundgebungen, die von Südtiroler AntifaschistInnen organisiert und durchgeführt wurden, friedlich verlaufen. Die Demos am Brenner sind hierfür kaum repräsentativ, da dort wohl die meisten TeilnehmerInnen von außen kamen.

Aber natürlich können die, die eine solche Versammlung organisieren, zwar Vorkehrungen treffen, aber nicht für jedeN einzelneN TeilnehmerIn (und somit einen friedlichen Ablauf) garantieren.

Am letzten antifaschistischen Protest in Bozen jedenfalls haben sich ein Vielfaches der von dir genannten 50 BürgerInnen beteiligt. Er war ein voller Erfolg. Das meiner Meinung nach sehr sinnvolle Ansinnen einer Demo, noch dazu in Anbetracht der faschistischen Umtriebe der letzten Wochen und Monate, von vornherein delegitimieren zu wollen, finde ich ehrlich gesagt empörend.

Bei allem Respekt für die durchaus berechtigten Anliegen der Antifa, fehlt mir der Aufruf zu einer Demo, wenn wieder mal eine Messerstecherei im Bozner Bahnhofspark stattgefunden hat. Da ist wahrscheinlich zu wenig Fa mit drinnen um Anti zu sein.

Das ist nun aber ein ziemlich kreativer Vorwurf von dir.

Immer wieder hört man, dass die Antifa sich angeblich nur gegen deutschsprachige RechtsextremistInnen engagiere — was meiner Einschätzung nach gar nicht stimmt. Nun, wo es ziemlich eindeutig gegen CasaPound und somit eine italienische Gruppierung geht (wenn man in Südtirol schon immer alles nach Sprache unterscheiden muss), wird plötzlich bemängelt, dass die Antifa sich nicht auch gegen Kleinkriminalität einsetzt. Das ist, als würde man dem Weißen Kreuz vorwerfen, dass es nicht auch Brände löscht.

Mag sein, dass der Vorwurf kreativ ist.
Das Weiße Kreuz muss natürlich keine Brände löschen, sollte aber auch selbst keine legen.
Wenn sich aber eine Gruppierung wie die Antifa gegen

die Festung Europa, [und für] “no Border no Nation” und “siamo tutti clandestini”

einsetzt, dann will ich einfach nicht einsehen, dass zwischen dem und der sog. Kleinkriminialität (sic!) im Bahnhofspark keine Korrelation besteht.

»Brände selbst legen« würde die Antifa, wenn sie selbst einer kriminellen Tätigkeit nachginge. Tut sie aber nicht. Für illegales Handeln von Individuen kann man die Gruppe aber nicht verantwortlich machen.

Das wäre, um einen weiteren Vergleich einzuführen, als würdest du uns (BBD) für alles verantwortlich machen, was in einem etwaigen unabhängigen Südtirol schieflaufen würde.

Und wie sorgt (die Lobenswerte) Förderung nach “no border, no nation” für Kriminalität?

Das wäre, um einen weiteren Vergleich einzuführen, als würdest du uns (BBD) für alles verantwortlich machen, was in einem etwaigen unabhängigen Südtirol schieflaufen würde.

Würde BBD den Leuten versprechen in einem unabhängigen ST könnte jeder ein rosa Pony reiten und der am Rosengarten vergrabene Schatz würde endlich geborgen um damit unseren Haushalt zu finanzieren…, ja dann würde ich euch dafür verantwortlich machen, wenn einiges schiefläuft.

ANTIFA gegen Italo-Faschisten.
Oder: Pest gegen Cholera.

Köstlich:

Die sogenannten
●”ANTIFASCHISTEN” trennen die Welt in:
Antifaschisten und Faschisten.
● Die NAZIS in: “Arier und Nichtarier.”
● Die KOMMUNISTEN:
In “Genossen und Kapitalisten.”
● Der ISLAM:
In “Gläubige und Ungläubige.”

Der jeweils andere ist nach ihrer Philosophie umgehend wie Ungeziefer zu entfernen.

Und ALLE haben etwas gemeinsam: Abgrundtiefer Hass gegenüber allen, die nicht ihrer Meinung sind. Und was “Gut” und was “Böse”, das definieren NUR sie alleine …

Die deutschen und österr. “Antifaschisten” (ANTIFA) stehen unter Beobachtung des Staatsschutzes.
Das ist nicht unbedingt etwas, was sich diese Kämpfer für “Freiheit und Gleichberechtigung,” in ihr Portfolio schreiben sollten.

Schon etwas demaskierend, wenn die BBD wiedereinmal für diese “Antifaschisten” werben …

Das Video ist doch nett.

Einen Kommentar zum Rest spare ich mir — wenn jemand Nazis und Antifaschisten bzw. Nazis und Moslems auf eine Stufe stellt, spricht das bereits Bände.

Und wie sorgt (die Lobenswerte) Förderung nach “no border, no nation” für Kriminalität?

Um es in kurzen Worten zu sagen: Weil an unserem Lebensstandard gemessen, nicht für alle genug da ist.

Wenn es da nur ein System geben würde welches für die Verteilung von Gütern abhängig von ihrer Verfügbarkeit sorgt…

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