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Convivenza, tra virgolette.

Un quotidiano che a parole s’impegna per la convivenza, quale immagine potrebbe pubblicare sul suo sito internet onde smorzare il rancore e l’odio etnico? Questa sembrerebbe un’ottima scelta:

La foto, raffigurante dei cartelli di montagna — su uno dei quali un idiota ha scritto una frase offensiva nei confronti degli italiani — da almeno due giorni appare «in prima pagina» sul sito internet del quotidiano A. Adige.
Kohäsion+Inklusion Medien Ortsnamen | Medienkritik | | AA | Südtirol/o | | Italiano

12 replies on “Convivenza, tra virgolette.”

che vergogna. Purtroppo questa è la triste realtà :
Der Alto Adige versucht zu polarisieren und zu trennen was zu trennen gilt…

Man muss lernen diese Zeitung nicht mehr zu lesen, genau wie die Mediaset-Kanäle am Besten einfach nie angesehen werden.

Hier waren beide Parteien Schmierfinken…

Außerdem veröffentlicht man Kommentare auf der Webseite wo die Rede von „baccani del cavolo“ und ähnliches ist…ob so etwas wohl zielführend für das friedliche Zusammenleben ist, das von dieser Zeitung immer wieder propagiert wird?
Stellt euch mal vor, die größte deutschsprachige Zeitung würde jeden zweiten Tag Titelseiten veröffentlichen, die die Verletzung der Zweisprachigkeit bei Polizei, Lebensmitteln, öffentlichen Ämtern oder Beleidigungen gegen die deutsche Sprachgruppe zum Inhalt hätten. Was wäre dann wohl bei uns los?

Es ist ein Unterschied, ob eine Zeitung — auch im Tagesrhythmus — tatsächliche Missstände thematisiert, oder ob, auch mit derart subtilen Mitteln, Hetze betrieben wird. Im Artikel geht es um die Wanderschilder, wofür dieses Bild nicht repräsentativ ist, sondern außschließlich böses Blut schafft. Ginge es in dem Artikel darum, dass jemand Dutzende Schilder mit Beleidigungen beschmiert hat (was aber nicht der Fall ist), wäre das Bild natürlich passend.

@FST: Nicht lesen bringt nichts, solange dieses Schundblatt von der großen Mehrheit der Italiener im Lande gekauft wird. Da ist es besser, man informiert sich darüber, was unsere Mitbürger täglich vorgesetzt kriegen.

Eh klar, dass unser Vorzeigeblatt des friedlichen Zusammenlebens die Fotowahl so trifft.
Was unsere nationalistische Kampfpostille natürlich unter den Teppich kehrt ist, dass die Personen, die in Südtirol die Wanderschilder flächendeckend mit tolomeischen Namen beschmieren, laut gut informierten Kreisen, von oben organisiert sind. Im Pustertal ist unter anderem ein pensionierter Maresciallo der Carabinieri unterwegs. Der AA weiß davon sicher nichts.

vielleicht lesen, aber nichts glauben…

trotzdem empfehle ich meinen italienischen Freunden den AA nicht zu lesen.

Hier zeigt sich meines Erachtens auch wieder einmal die Gespaltenheit und Schieflage in der Wahrnehmung in diesem Lande.

Während die deutschen Medien alles mögliche unter den Teppich kehren und Friede, Freude Eierkuchen als Doktrin ausgeben, obwohl viele Missstände (wie eben die Tolomeische Namenserfindungen) wirklich einmal angesprochen und gelöst gehörten und damit auch beiträgt, dass die Politik so lange nichts tut, hetzt der AA ganz unverblümt (wovon viele Deutsche udn Ladiner auch nichts mitbekommen).
Hier wird also auf der einen Seite unterdrückt, während auf der anderen Seite gehetzt wird. Dass das langfristig nicht gut ausgehen kann muss doch jedem einleuchten, oder?

Dove, dove, dove?? Che bello! c’è scritto davvero „Fockn Walsche“?? Wow! Allora lo compero di sicuro… finalmente un giornale che da espressione al mio sentimento di disagio ed alle continue discriminazioni che deve subire la comunità  italiana… in Italia! :-D hahaha! :-D

P.S: quanto sono cattivi i sudtirolesi: ci odioano proprio! :-D Hahhahaha! :-D

C’è una buona notizia, che potrebbe anche rivelarsi ottima: La Tageszeitung nella sua edizione odierna scrive che il 15 giugno sarà  sostituito il direttore dell’Alto Adige Sergio Baraldi, responsabile di aver dato al quotidiano una linea «di combattimento», filo-economica (per non dire neoliberale) e di attacco personale al Landeshauptmann Durnwalder. La sua direzione (dal 2009) corrisponde anche alla campagna sui cartelli di montagna.

Assieme a Baraldi se ne andrà  la sua mano destra (di cui non ricordo il nome) e probabilmente saranno destinati ad altre mansioni anche Campostrini e Fattor. Il nuovo direttore si chiamerà  Alberto Faustini ed è un trentino. Visto che dunque conoscerà  bene la situazione sudtirolese, ma soprattutto perché fu consigliere del LH trentino Dellai, spero che l’Alto Adige con lui cambi volto, e che contribuisca a costruire non dico un Sudtirolo indipendente, ma comunque migliore. Purtroppo oggi quel quotidiano è uno dei più grandi ostacoli alla convivenza.

:pray:

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