Discriminaziun/
Diskrimination – Discriminazioni – Discriminaziun
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Zweisprachige Bildung: València als Vorbild?
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Nachdem in der letzten ff (Nr. 2/2026) erneut ein Beitrag zu mehrsprachigen Kindergärten und Schulen erschienen war, wurde in der aktuellen Ausgabe (Nr. 3/2026) ein Leserbrief von Georg Lezuo abgedruckt, der ausgerechnet die Region València als Positivbeispiel für zweisprachigen Unterricht anführt. Im País Valencià hat seit dem Ende des Franquismus überwiegend die spanisch-nationalistische Volkspartei (PP)
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Klausen verkörpert das italienische Lebensgefühl.
I Borghi più belli d’Italia–
Erst vorgestern hatte ich die Borghi più belli d’Italia thematisiert, zu denen auch fünf Südtiroler Gemeinden zählen. Anlass war die Teilnahme ihres Gründers und Präsidenten an einem Diskussionspanel von Atreju, dem Parteifest der neofaschistischen Fratelli d’Italia. Inzwischen bin ich auch auf die Website der Tourismusgenossenschaft Klausen-Barbian-Feldthurns-Villanders gestoßen, wo der Gründungsmitgliedschaft von Klausen bei den sogenannten
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Ziemlich unco,ol: Schluss mit zweisprachigen Kampagnen!
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Das Land hat gestern die landesweite Aktion zur dritten Ausgabe der Co,ol – Dry January Challenge vorgestellt, mit der Menschen dazu motiviert werden sollen, einen Monat lang auf Alkoholkonsum zu verzichten. An sich eine gute Sache. Doch leider gibt es die Sensibilisierungskampagne nur auf Deutsch und Italienisch, während die ladinische Sprache vollständig fehlt. Selbst dem
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QueerCityPass: UT24 hetzt gegen Wiener Linien.
Fake News–
Das Südtiroler Onlineportal UnserTirol24 (UT24) verbreitet Falschinformationen über den QueerCityPass der Wiener Linien. Darauf wurde ich von einem Leser hingewiesen. In dem auf Empörung abzielenden Beitrag — der hier bewusst nicht verlinkt wird — wird behauptet, Nicht-Heterosexuellen werde mit diesem Pass eine günstigere Öffi-Nutzung in der österreichischen Hauptstadt erlaubt als Heterosexuellen. Allein der Gedanke, ein
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Warum nicht das ladinische Schulmodell?
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Immer wieder ist in Südtirol die — meist rhetorische — Frage zu hören, weshalb ein mehrsprachiges Schulmodell, wie es in den ladinischen Ortschaften bereits existiert, nicht einfach auf das ganze Land ausgeweitet wird. Dass praktisch alle Wissenschafterinnen, die sich speziell mit diesem Teilaspekt befasst haben, vor der Immersion einer Minderheit in die Mehrheitssprache (z.B. 01
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Mehrere Zufälle bei der Brennerautobahn.
Minorisierung–
Als bedeutende Dienstleisterin im Land, aber auch als Visitenkarte unseres Landes gegenüber Abertausenden Gästen und Durchreisenden, glänzt die Brennerautobahn bekanntlich stets mit einem besonders sensiblen und verantwortungsvollen Umgang sowohl mit den Landessprachen als auch mit den Ortsnamen in Südtirol. Die mit einem grünweißroten Logo versehenen Fahrzeuge des sogenannten Verkehrsdienstes waren bis vor einiger Zeit in
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Italianisierte Vinschgerlen.
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Gäbe es in Südtirol — wie in manch anderem Minderheitengebiet — so etwas wie einen Negativpreis für Assimilierung und Selbstaufgabe, wäre die Meraner Mühle aus Lana mit dieser Backmischung, die mir heute in einem Bioladen aufgefallen ist, eine heiße Kandidatin: Eine typische Südtiroler Brotspezialität, die selbst in der italienischen Wikipedia und bei Slow Food Italien
