Quotation (105): Australian place names.

The capital of India is not called Mountbatten and Malaysia’s capital isn’t Churchill. If Bombay can be renamed Mumbai, and Salisbury can become Harare, why can’t Australia do a bit of renaming too?

Instead of tugging our forelocks in a show of collective servility to Mother England, the names of our capitals should reflect the distinctiveness of this glorious country and our amazing Aboriginal history.

It is time Australia broke with the era of colonial occupation and dropped its obsequious inferiority complex. We are a unique nation and the names of our capital cities should reflect this uniqueness. Wouldn’t Aboriginal names be more appropriate, imaginative and original?

British-Australian LGBT, environmental and human rights campaigner Peter Tatchell calls for renaming Australian capitals. Tatchell is a member of the Green Party of England and Wales.

See also: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]

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  • Stephan

    Ja, klingt sehr schön… nur allein das schon wieder “Aborginal…” vorkommt zeigt das es nicht um die Kultur der Anangu geht sondern um die weiße Geschichte Australiens. Ein schlauer(?) Zug um die einzigartigkeit (Weiß-) Australiens hervorzuheben, die sicherlich gegeben ist, und somit besser vermarktet werden soll.
    Oder doch eher ein erster/weiterer Schritt in Richtung Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Ureinwohner? … let’s giv’ it back (Midneight Oil)

    Ich hab da meine Zweifel.

    • Das Profil dieses Herrn ist wohl nicht das von jemandem, der ein vordergründiges Interesse an der »Vermarktung« haben könnte… oder?

      • Stephan

        Mag sein.
        Ich hoffe sehr das es um die Ureinwohner geht und nicht nur um “National Pride”, obwohl natürlich Stolz auf die eigene Kultur nicht gleichzeitig Geringschätzung anderer Kulturen bedeuten muss.

        National pride requires the names of our cities to be uniquely Australian, and not unimaginative, fawning tributes to the English nobility.

        Aber das die Forderung von einem Australier im Ausland kommt… und in OZ selbst nicht mal bei den Grünnen einen Wiederhall gefunden hat, zeigt m.M.n. das es hier kein Interesse gibt.
        Australien hat da wohl auch andere dringendere Sorgen, so wie wahrscheinlich auch die Ureinwohner.

        Mein Fazit: Hört sich gut an… aber hat keine Aussicht auf Erfolg.

      • hunter

        das “national pride” ist im anglo-amerikanischen raum – speziell in den überseegebieten – anders zu beurteilen als ein “nationalstolz” bei uns. dort gründet sich der “national pride” ja nicht auf eine vermeintliche gemeinsame unveränderliche abstammung sondern auf die akzeptanz eines regelwerkes (verfassungspatriotismus) oder dem gefühlten vorhandensein einer schicksals- und willensgemeinschaft.

        rückbenennungen hat es in australien bereits gegeben. bekanntestes beispiel ist uluru, der ein paar jährchen ayers rock hieß.

      • hunter

        Hört sich gut an… aber hat keine Aussicht auf Erfolg.

        es geht auch weniger darum, ob das realistisch ist oder nicht, sondern wer das fordert. wenn bei uns jemand derartige forderungen stellt, landet er sofort im rechten, nationalistisch-revanchistischen eck und man wirft ihm mangelnde sensibilität vor.
        bizarrerweise würden – schätze ich – die wenigsten grüne hier bei uns ein problem mit obiger forderung haben. im gegenteil. ähnliche argumentation für südtirol wäre hingegen ein affront.

    • hunter

      soweit ich weiß ist anangu die bezeichnung der stämme, die im outback leben. uluru und kata tjuta zum beispiel sind anangu-bezeichnungen. eine bezeichnung für alle nativen stämme australiens gibt es nicht – außer eben aborigines, was aber in der tat eine fremdbezeichnung ist.

  • Steffl

    Dass die Grünen in anderen Ländern für die historischen Namen sind ist bekannt. Ein eklatanter Unterschied bei uns ist halt der, dass auf italienischer Seite praktisch kein Einfühlungsvermögen in die Geschichte des Landes Südtirols aus deutscher Sicht zu bestehen scheint. Besonders die Fälschungsgeschichte der Ortsnamen und die Annexion GEGEN den Willen der Bevölkerung scheint man in Italien nicht wahrnehmen zu wollen. Nur so ist es erklärbar warum soviel Hass und Unwissenheit in diversen Foren herrschen. Was nirgends fehlt ist die Aufforderung doch nach Österreich auszuwandern und dass “Alto Adige” mit dem Blut der Großväter “erobert” wurde…Soviel zu Anachronismus mitten in Europa im Jahre 2013. Ein Beispiel von vielen gefällig:

    http://altoadige.gelocal.it/cronaca/2013/10/02/news/autodeterminazione-la-klotz-spedisce-400-mila-lettere-per-votare-1.7848834

  • Steffl

    Was bei uns in Südtirol noch ein großer Unterschied zu anderen Realitäten ist, ist die Tatsache dass in der Medienlandschaft einfach noch viel zu große Medienhäuser Freundesfreunde der Politik sind bzw. Monopolstatus genießen oder selbst Politik machen. Daher auch die journalistische “Verwirrung”, die in den einzelnen Tageszeitungen herrscht. Heute ein großes Interview in den “Dolomiten” mit einem Südtiroler Professor, und die große Überschrift lautet sehr tendenziös: “Das ist vollkommen unrealistisch”. Im Interview selbst findet man Argumente die gegen die Selbstbestimmung sprechen würden, so z.B. dass Italien dann gar nix mehr gewährt wenn man diesen Kurs fahren würde. Ganz anders ein Interview auf TZ-Online mit dem ex-rechtsaußen der SVP, Roland Atz. Der sagt wieder um das Gegenteil (was auch für mich schlüssiger klingt), dass so ein Referendum der Autonomie und den Südtirolern einen Aufwind geben würde.

    http://www.tageszeitung.it/2013/10/04/durny-die-schleimer/

    Bei uns ist alles so vernetzt, dass es schwer ist andere Meinungen als Mainstream zu etablieren.

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