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Beiträge in deutscher Sprache
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Politisches Moralgefälle.
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Heute ist der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor (Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und) zu Guttenberg von allen politischen Ämtern zurückgetreten. Vor rund 14 Tagen warden erstmals Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit öffentlich, welche 2007 von der Universität Bayreuth — nach eher mäßigem Studienerfolg — mit summa cum laude bewertet worden
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5. März: Gegendemo steht.
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Nach dem organisatorischen Treffen vom 21. Februar im Grieser Altmann-Haus steht seit einigen Tagen fest: Dank Engagement der Antifa Meran, der Widerstandsvereinigung ANPI und des Kollektivs Bewusste Schüler wird der faschistische Marsch auf Bozen von CasaPound, Unitalia und Teilen des PDL eine Gegendemonstration erhalten. Ziel ist, ein klares sprachgruppenübergreifendes Zeichen für ein demokratisches und antifaschistisches
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Friedliche Demokratie.
Quotation–
Es [hat] zwischen Demokratien — obwohl die Anzahl der Demokratien immer weiter aufgewachsen ist — […] bis heute noch nie einen Krieg gegeben […]. Das heißt […] Demokratien führen gegeineinander keinen Krieg. Aber unter der Bedingung, dass die Menschen wissen: Was sind die Ziele und was sind die Mittel. Julian Nida-Rümelin, Philosoph, Sternstunde Philosophie (SRF)
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Marsch auf Bozen: Gegendemo?
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Wie die Antifa Meran mitteilt, wurde für Montag, den 21. Februar um 18.00 Uhr ein Treffen im Altmann-Haus in Bozen/Gries anberaumt. Anlass ist die Organisation einer spontanen Gegendemo zum Marsch auf Bozen, den die Faschistinnen von CasaPound und Unitalia für den 5. März angekündigt haben, um Mussolini-Relief und Siegesdenkmal zu »verteidigen«. Eingeladen sind alle Antifaschistinnen,
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Faschistengruß ist »out«.
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Das Zeigen des »römischen Grußes« — in abgewandelter Form auch als Hitlergruß bekannt — gilt in Italien bis dato als Kavaliersdelikt. Wiederholt zeigten Spitzensportler (Lazio-Spieler Paolo Di Canio, Nationalspieler Gianluigi Buffon…) die Geste öffentlich, die Wahl Gianni Alemannos zum römischen Bürgermeister wurde mit ausgestrecktem Arm gefeiert. Unterstützer Berlusconis zeigten den Faschistengruß, während sie ihrem Idol
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HGV konstruktiv.
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Nachdem es durch Durnwalders Ankündigung, nicht an den Feierlichkeiten zur italienischen Einheit teilnehmen zu wollen (nach Anfeuerung durch diverse Medien) zu Spannungen und Protesten gekommen war, hat nun HGV-Direktor Walter Meister einen exzellenten Vorschlag unterbreitet, wie man darauf reagieren könnte. Anders als im Falle der Wanderschilder, als der Chefhotelier noch auf Anbiederung gesetzt und von
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Die Macht des ›Alto Adige‹.
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Selbst Günther Pallaver scheint die Rolle des A. Adige nicht mehr ganz geheuer zu sein: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/wp-content/uploads/2011/02/110214_pallaver.m4v Transkription: »Der Politikwissenschaftler Günther Pallaver hat auf die herausragende Rolle der Medien im Konflikt um die 150-Jahr(e)-Feiern hingewiesen. Das Beispiel der Tageszeitung »Alto Adige« verdeutliche eine seit 20 Jahren anhaltende Entwicklung in Italien. Die Medien haben laut Pallaver das
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Neue Kundgebung von CasaPound.
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Erst vorgestern war eine Kundgebung von CasaPound aus Sicht der Faschisten (Eigendefinition!) sehr erfolgreich verlaufen: An ihrem Gedenkmarsch zu »Ehren« der Vertriebenen aus Istrien und Dalmatien sowie der Opfer der Karstschlünde (Foibe) hatten sogar mehrere Mitglieder des Bozner Gemeinderates teilgenommen, darunter der Vorsitzende der PDL-Fraktion, Paolo Bertolucci. Nun planen die so geadelten Extremisten gar eine
