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Ancóra…
Quotation 81

Se parliamo delle ideologie, penso all’episodio recente di “Grillo che apre a Casapound”. Prima questione: qualcuno mi dice, finchè esistono loro il fascismo non sarà morto, quindi non mi dire che questa ideologia non rappresenta una minaccia presente. Da quello che conosco di Casapound, del fascismo hanno conservato solo la parte folcloristica (se vogliamo dire così), razzista e sprangaiola. Che non comprende l’ideologia del fascismo, che prima che degenerasse aveva una dimensione nazionale di comunità attinta a piene mani dal socialismo, un altissimo senso dello stato e la tutela della famiglia. Quindi come si vede Casapound non è il fascismo ma una parte del fascismo. E quindi solo in parte riconducibile ad esso. Seconda questione, e questo per me è il punto fondamentale, sono 30 anni che fascismo e comunismo in Italia non esistono più. Invocarne lo spettro a targhe alterne è l’ennesimo tentativo di distrazione di massa: ti agito davanti il noto spauracchio perché voglio far leva sulle tue paure per portarti dalla mia parte. Non sono i fascisti o i comunisti che ci hanno impoverito, tolto i diritti, precarizzato l’esistenza, reso un incubo il pensiero del futuro.

Dal blog di Roberta Lombardi, capogruppo M5S alla Camera dei Deputati (21.01.2013).
Faschismen Politik | Quote | | | Italy | 5SB/M5S CPI | Italiano

13 replies on “Ancóra…
Quotation 81

… was Grillo macht, scheint ja kaum jemanden zu bewegen!?
Inzwischen baut sich der Clown zum Diktator auf: … „wenn sich nicht alle auf seine Seite schlagen, gibt es Straßenschlachten …“ Hat dieser Herr bereits Polizei und Gerichtsbarkeit auf seiner Seite? – Was ist mit den Gewählten auf seiner Liste, wussten und wissen die alle wofür sie stehen? – Hallo ITALIA, aufwachen !

Ich glaub der will unbedingt die Lira wieder. Und das kommt auch..
http://www.n-tv.de/politik/Bruederle-Krise-nicht-ueberwunden-article10259451.html
Italiens innenpolitische Wirren verunsichern seine Partner. Mit Rainer Brüderle hält nun ein wichtiger deutscher Politiker sogar den Austritt des Landes aus der Eurozone für möglich. Auch Luxemburgs Außenminister Asselborn befürchtet eine Unregierbarkeit des drittwichtigsten Landes der Währungsunion.

… wenn ja, machen wir Südtirol (+Trentino?) da überall mit?
Hallooo, – Herr Theiner, – Herr Durnwalder, weiter in Nibelungentreue)* fest „zu Rom“ ? – Gibt es wenigstens einen Plan-B?
An die frisch-gewählten Abgeordneten: beschränken Sie sich weiter lediglich darauf, die gut dotierten Sessel einzunehmen?

)* = wissend mitsammen ins Verderben!

Also das könnte wirklich „interessant“ werden.
Was tun WIR dann? Können wir in den Euro? Brauchen wir eine eigene Währung, wäre das überhaupt machbar für so ein kleines Land?
Ich komm immer mehr zum Schluß daß die einfachste Möglichkeit wär sich nach Österreich zu begeben – als eigenes Bundesland (natürlich mit gewissen Sonderregeln).
So wär das mit der Währung geklärt u. die Frage nach dem Verbleib in der EU würde gar nicht aufkommen.
Wenn das denn nur möglich wäre…

Das Trentino muß tun was es für sich am Besten hält, dasselbe gilt für Venetien, Sardinien usw.

@ proEUREGIO. Diese unfairen Wortverdrehungen sollte man wirklich sein lassen. Seine Aussage ist ganz anders. Er sagt, dass das M5S diese ganze Wut und die Frustration über die Politik in eine pazifistische Bewegung kanalisieren kann, welche konstruktive das Land verändern kann. Scheitert dies, wird die Wut sich auf den Strassen entladen.
Das ist doch bitte ganz etwas anderes, als das was du behauptest. Er hat niemals mit Gewalt auf den Strassen gedroht.
Als wirklich gültige Quelle ist im Moment nur der Blog von Grillo zu empfehlen. Die Berlusconi-Medien verbreiten ihre Lügen genauso wie die PD-nahen, welche Angst um ihre Pfründe haben.

Was den Euro anbelangt: in dem Moment, wenn Deutschland nicht mehr anschreiben lässt, ist der Euro sowieso Geschichte. Wir sind mit 400 Milliarden über die Target2 Salden an Deutschland verschuldet. Tendenz stark steigend. Es ist also nur richtig, das Volk abstimmen zu lassen, ob wir diesen Wahnsinn weiterführen.

… ich bin wohl zu „beschränkt“ um mich in die nationalen Befindlichkeiten des 21. Jh. hinein zudenken. Eben sowenig kann ich mich dafür erwärmen Teil einer anderen Nation zu werden. – Muss in einem zukunftsorientierten Europa alles weiterhin in Nationen eingeteilt bleiben?! – Bleiben die EuropaRegionen also allenfalls Worthülsen für Sonntagsreden?

… „ach wir sind ja so klein!“ – schnief …
Einmal etwas von Luxembourg gehört? Ein Drittel der Landesoberfläche des Landes Südtirol, wenig mehr Einwohner als sT! Ganz zu schweigen von MonteCarlo und Liechtenstein und und und ! – Also bitte „nicht verzweifeln“!

„Er hat niemals mit Gewalt auf den Strassen gedroht.“

Mag schon sein, aber ob Grillo noch Herr dessen ist oder werden kann, was er mit einem zweifellos beeindruckendem Wahlerfolg geschaffen hat, bleibt sehr fragwürdig. Und die agressive Rethorik sowie seine totale Opposition sind nicht gerade für das Finden einer Lösung der politischen Misere Italiens förderlich.
Andererseits bringe ich in gewisser Weise auch Verständnis für die absolute Skepsis auf, die den etablierten Parteien von großen Teilen der Bevölkerung entgegengebracht wird. Mir erscheint wirklich immer mehr unausweichlich, dass dieser Staat einfach unregierbar ist und nur ein schwerer Schock, nämlich sein Zusammenbruch, eine Lösung (nach der Schaffung einer neuen politischen Grundlage, eventuell mit stark föderaler bzw. territorialer Neuordnung) möglich machen könnte.

Unser Beppi hat mich auf einen Artikel im britischen Spectator hingewiesen, in dem das Phänomen Grillo untersucht und — in durchaus überspitzter Form — Parallelen zu Mussolini hergestellt werden. Ich finde den Beitrag interessant und gut argumentiert, wobei aber auch nicht verschwiegen werden soll, dass der Autor häufig für Berlusconis Kampfblatt Libero schreibt.

Gut argumentiert ?? Da siehst du aber über die Conclusio hinweg:

Welcome to the new fascist future.

Und es ist das selbe Argumentationsmuster wie es auch Michaela Biancofiore und Berlusconi verwenden http://vimeo.com/59068241

Beide Aussagen sind nur möglich, wenn man einen erheblichen Teil der Geschichte des Faschismus und Mussolinis ausblendet.

Dein verlinkter Artikel ist nicht besser als Biancofiores Aussage.

Das bestätigt einmal mehr: Wenn man von vornherein sagt, etwas geht nicht, dann wird es auch nicht gehen. Wenn man sich aber damit nicht abfindet, wird zumindest darüber diskutiert. Und am Ende einer Diskussion kann eine Lösung stehen.

… ich denke an die Leute mit erhobenen Zeigefinger und dem damit einhergehenden „Dasssss-geht-nichttttt(e)!“ Und dann gibt es diejenigen die vertreten „es-darf-nicht-sein-was-nicht-sein-darf! – Beide werden unweigerlich irgendwann, manchmal überraschend schnell, von der Geschichte bestraft!

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