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Koroska.

Weil auch eine Schutzmacht ihre Minderheiten schützen soll. Um Herrn Fischer und den seinen unter die Arme zu greifen. Und um den Rechtsstaat gegen den Rechtsaußen zu verteidigen — gibt es hier eine Adresse, wo man mit einem Klick einen ganz konkreten Vorschlag unterstützen kann:

Prokärnten.

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3 replies on “Koroska.”

Sie haben Recht. Der Ansatz mag tatsächlich intellektualistisch sein. Doch Intellektualismus per se ist keine Sünde. Unsere Herausforderung muss es sein, »die Idee« zu gesamtgesellschaftlichem Durchbruch zu führen. Ich glaube an die Macht der Überzeugung – wenn das Ideal gut ist, sollte man es nicht verwerfen, nur weil seine Umsetzung schwer ist.

In riferimento al tuo commento nel Blog informale di Silvano Bassetti
[ http://www.silvanobassetti.it/?p=116#comment-2098 ]

« Ich verstehe nicht, warum niemand, aber auch niemand auf meinen und à‰trangers Vorstoß reagiert, eventuell auch negativ, aber jedenfalls mit klaren Argumenten. Es scheint ein unangenehmes Thema zu sein, um nicht zu sagen ein Tabu. Da sich kaum jemand ernsthaft (ich unterstreiche: ernsthaft) damit auseinandergesetzt hat, will es wohl auch niemand wagen, einen Gedanken daran zu verlieren. Wir sollten alle damit beginnen »

@ pervasion
[1] Le tue lamentele meritano attenzione.
Anch’io credo che “se fosse un mondo migliore” l’autodeterminazione sarebbe una cosa bellissima, ma così non è. Dobbiamo stare con i piedi per terra e cercare di capire che la popolazione altoatesina [ma intendo soprattutto il gruppo linguistico italiano] non percepisce come suoi i ragionamenti intellettualistici come i vostri [tuoi e di Etranger]. Non è pronta e realisticamente non lo sarà  a breve termine.
Nel dettaglio, rompere con lo stato italico risolverebbe i problemi etnici o li creerebbe? Che ruolo può avere l’Europa? è un soggetto politico teorico, o no?

Il centro dei nostri pensieri DEVE essere la gente, il popolo, gli elettori o come dir si voglia. Io sono certo che gli italiani [o la maggioranza di essi] accetteranno difficilmente un’Autonomia indipendentista o indipendente dall’Italia [le polemiche su Selbstbestimmung e Peterlini ne sono la prova]. Pensando solo per un attimo di fare tutto da sé, senza interpellare la volontà  popolare, si commette un errore imperdonabile, una superficialità  clamorosa [ciò che la SVP fa invece quotidianamente]. Da sudtirolese dico: convinciamoli/ci che il Südtirol-Alto Adige è una terra in cui la Convivenza è indipendente da influenze esterne, che si può vivere bene ”insieme” anche senza identificarci nell’Austria o nell’Italia. Ma non urtiamo eccessivamente le sensibilità  della gente, altrimenti rischiamo di ottenere effetti controproducenti [Toponomastica].

[2] Perché TU ti sottrai sempre ai commenti altrui? [vedi il tuo post sugli Ortsnamen e miei commenti senza risposta nel blog di Bassetti]. Non rispondi quasi mai alle provocazioni. Pare che uno debba darti per forza ragione per meritarsi il tuo rispetto, o semplicemente la tua attenzione.

Io credo che con te un confronto serio sia possibile, auspicabile. La tua è la mente più ”libera” da influenze politiche che ho trovato nel blog bassettiano…o forse mi sbaglio?

Credo di no. Il post Pro Kärnten in cui sto commentando e che condivido pienamente lo testimonia.

VALENTINO LIBERTO

Die Union für Südtirol hat zur Kärntner Frage stellunggenommen. Der Anlass ist eine außergewöhnliche Provokation der Gemeinde St. Johann in Tirol:

»Dreisprachige Ortstafeln in St. Johann in Tirol sind lächerlich und sind kein Beispiel für den Kärntner Ortstafelnstreit.


Die Gemeinde St. Johann in Tirol ist wohl in der gesamten Bundesrepublik Österreich die einzige Gemeinde, die dreisprachige Ortstafeln aufstellen lies. Auf diesen Ortstafeln ist in drei Sprachen der Namen des Ortes Abgedruckt. St. Johann in Tirol, San Giovanni in Tirolo und St. John in Tyrol lautet die dreisprachige Aufschrift auf der am Ortseingang aufgestellten Ortstafel. Dies ist eine total sinnlose Aktion und stellt ganz sicher nicht ein gutes Beispiel für den Kärntner Ortstafelnstreit dar.

“In Kärnten ist die Situation anders, dort gibt es die Kärntner Slowenen die eine Minderheit sind und als solche geschützt werden müssen in St. Johann in Tirol gibt es aber weder eine italienische noch eine englische Minderheit, wieso also die dreisprachigen Ortstafeln?”, meint Abler. “Die Kärntner Slowenen haben ein Recht auf zweisprachige Ortstafeln und ich hoffe dass diese trotz der sinnlosen Haider Aktionen bald an ihren richtigen Platz kommen und damit die Kärntner Slowenen Recht bekommen. “Der Streit, den die Minderheit der Kärntner Slowenen mit allen demokratischen Mitteln führt ist ihr gutes Recht. Es ist lobenswert, dass die Kärntner Slowenen sich für ihre Rechte einsetzen denn ein Recht von dem nicht Gebrauch gemacht wird stirbt! so Matthias Abler abschließend.

Matthias Abler
Bezirksjugendreferent Burggrafenamt der Union für Südtirol«

Ich persönlich finde die Initiative der Gemeinde St. Johann in Tirol aus einem österreichischen Blickwinkel sehr gelungen, im wahrsten Sinne des Wortes plakativ. Aus Südtiroler Perspektive kann man die Nase rümpfen – doch ich finde vor allem den zweiten Teil der Aussendung relevant.
Was mich freut, ist dass sich damit eine Partei zu Wort meldet, die sich in Südtirol für eine »historische« Lösung der Ortsnamenfrage starkmacht. Es wäre unkonsequent, die historisch gewachsenen slowenischen Toponyme in Kärnten gleichsam aus Deutschtümelei aus diesem »allgemeinen Recht« auszunehmen – und zugleich typisch für gewisse Südtiroler Kreise. Wenn auch nur in Nebensätzen distanziert sich die Union klar von der offiziellen Kärntner Landespolitik und schlägt sich unmissverständlich an die Seite der Slowenen. Das ist gut.
Dennoch bleibt es beschämend, dass den Kärntner LH nicht gerade aus unserem Land eine Welle der Empörung begräbt.

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