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Er muss weg. Deve andarsene.

Nachdem sich der Bozner Vizebürgermeister für die von ihm hervorgerufenen Reaktionen entschuldigt hat, ohne seine Aussagen zurückzuziehen, droht sein Verbleib im Amt. Aus diesem Grund hat eine öffentliche Petition ins Netz gestellt, mit der Ellecostas Rücktritt gefordert wird. Ich rufe alle demokratisch gesinnten Südtiroler dazu auf, daran teilzunehmen und die Petition öffentlich bekanntzumachen.

Und hier geht es zur Online-Petition.

Dopo essersi scusato per le reazioni provocate, senza per altro ritirare le sue affermazioni, il vicesindaco di Bolzano rischia di rimanere in carica. Per questa ragione la presente piattaforma ha deciso di promuovere una petizione in rete per richiederne le dimissioni. Mi rivolgo a tutti i cittadini sudtirolesi di ispirazione democratica, perché firmino e pubblicizzino la petizione.

Firma qui la petizione online.

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8 replies on “Er muss weg. Deve andarsene.”

Grazie-Danke-Giulan Simon, mi sembra una cosa più che intelligente da fare:)!!!!

Aus dem Bauch heraus Lust zu unterschreiben, aber wenn ich an die fragilen Verhältnisse in der Landeshauptstadt denke halte ich es trotz aller Magenschmerzen für rationaler, so etwas auszuhalten und an die selbstreinigenden Kräfte innerhalb der Mehrheit und besonders innerhalb der SVP zu hoffen. Politik ist immer auch Kompromiss, diese Erkenntnis gehört zum ABC der Politik machenden, auch wenn sie z.B. in solchen Fällen bitter sein mag.

L-Küste steht absolut am Rande dieser Mehrheit, doch ist er (bzw. seine politische Sichtweise samt dazugehörigem Stimmenpotential) notwendig, um den ganzen Laden funktionstüchtig zu halten. Natürlich kann man jetzt sagen, da schließe ich den Laden lieber (bzw. überlasse ihn Donato Seppi). Aber ich glaube nicht, dass das wirklich besser ist für die Menschen, auch nicht für die Linken, zu denen ich mich zähle. L-Küste rügen und zur Entschuldigung zwingen, das schon. Ihn aber zurückzutreten und damit die ganze Stadt den Rechten zu überlassen… i woass net…

Ander, anch’io ho sempre creduto che “per il bene della città , un’alleanza comporta [purtroppo] dei compromessi…” etc. ma questa NON è una motivazione sufficiente, NON ora e soprattutto NON in casi come questi. Se la maggioranza NON è in grado di fare chiarezza al suo interno, se la SVP NON manda a casa le proprie mele marce, e dovesse quindi risultare che NON siamo capaci di governare la città  con sufficiente responsabilità , si deve avere il coraggio di rimettere il mandato in mano ai cittadini e di trarre le relative conseguenze. La vicenda Ellecosta è stata gestita malissimo e il giustificarsi col timore di Seppi & co. è un’inutile scusa.

Theoretisch nein, praktisch ist aber davon auszugehen. Immerhin hat die Bozner SVP-Basis gegen den “ursprünglichen Plan” der Führung dafür gesorgt, dass Oswald Ellecosta und nicht Klaus Ladinser zum Vize-BM wurde. Das bedeutet, dass in der SVP ein erheblicher Rückhalt für Ellecosta herrscht, den ich z.B. nie vermutet hätte. Und die SVP ist in Bozen fast die halbe Mehrheit – sie braucht also gar nicht geschlossen hinter Ellecosta zu stehen, um eine Regierungskrise mit brutalen Folgen zu verursachen.

Im übrigen ist wohl klar, dass Ellecosta kein Nazi ist und nur eine gewollte journalistische Fehlinterpretation den ganzen “Skandal” erzeugt hat. Natürlich hat Ellecosta sich so blöd ausgedrückt, dass er den Journalisten geradezu angestiftet hat, diese Fehlinterpretation zu leisten. Das ändert aber nichts daran, dass Ellecosta kein Anhänger von Nazi-Gedankengut ist, und darum sollte es doch an Ende der Geschichte gehen, oder?

Ich halte es nicht für förderlich für die Fortsetzung der erfolgreichen demokratischen Verwaltung von Bozen, von Links gegen die Arbeit der Verwaltung zu schiessen. Da aber in 10 Tagen nur ein Dutzend Bozner den Appell unterzeichnet haben, glaube ich auch nicht dass es zu Problemen kommen wird. Ich hoffe jedenfalls darauf, dass auch nach 2010 eine ähnliche Mehrheit wie die heutige Bozen verwalten wird. Gegen die Alternative bin ich allergisch. “Tanto peggio tanto meglio” ist nicht mein Ding, lieber akzeptiere ich naserümpfend einen Ellecosta.

Alexander, io non penso che ci sia stata una “falsa interpretazione giornalistica”, piuttosto è drammaticamente evidente lo sbaglio concettuale di Ellecosta (che anch’io non reputo un simpatizzante nazista). Ora, qual è questo sbaglio? È questo: Ellecosta ci dice che nel 1943 la maggioranza della popolazione sudtirolese considerò l’entrata in ST della Wehrmacht alla stregua di una “liberazione”. Fatto vero e incontestabile. Ellecosta però è rimasto lì, fermo a quella giornata, escludendo da ogni considerazione il processo storico che ha poi mostrato il VERO significato (e le sue conseguenze) della marcia. È qui, lo sbaglio di Ellecosta. Uno sbaglio gravissimo in quanto non gli fa poi dire quello che invece DOVREBBE dire. E cioè: meglio, molto meglio, vivere all’interno di uno stato che non si ritiene il proprio (ma che offre garanzie democratiche), rispetto a uno stato con il quale ci si potrebbe (condizionale d’obbligo) identificare culturalmente, ma che in realtà  rappresenta una feroce dittatura. Dunque?

Ed è questo il motivo per cui uno come Ellecosta lo accetto solo NASERÜMPFEND ovvero non senza mal di pancia.

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