Haratellum.

Ich hätte da ein paar – nach dem Demokratieverständnis von PD, SVP, Forza Italia und Konsorten – natürlich völlig verrückte Ideen für ein italienisches Wahlgesetz:

  • Kandidatinnen und Kandidaten dürfen jeweils nur in einem Wahlkreis zur Wahl antreten.
  • Sie dürfen nur in jenem Wahlkreis kandidieren, wo sie ihren Lebensmittelpunkt respektive ihren Hauptwohnsitz haben.
  • Listenwahl mit Vorzugsstimmen
  • Verhältniswahlrecht mit einer staatsweiten Fünf-Prozent-Hürde, die nicht durch Bündnis- oder Koalitionsbildung umgangen werden kann
  • Regionalparteien, die nicht staatsweit antreten, können durch das Überspringen einer Zwanzig-Prozent-Hürde in ihrer Provinz bzw. Region den Einzug ins Parlament schaffen.

Siehe auch:

Democrazia Föderal+Regional Politik Recht | Parlamentswahl 2018 | | | | PD&Co. PDL&Co. SVP |

3 replies on “Haratellum.”

Würde natürlich nicht funktionieren, Mehrheitsbonus in Italien notwendig. Sehe das Wahlsystem (staatsweit) als gut an, kombiniert clever Vorzüge von fptp und rp

@liberte
du hast recht, dass die regierungsbildung schwierig sein könnte. andererseits denke ich, dass durch die hürde die zersplitterung aufhört und ein grundsätzlich anderes politikverständnis einzug hält bzw. halten muss. was es wiederum doch möglich machen könnte, dass regierungen ohne meines erachtens undemokratischen mehrheitsbonus zustande kommen.

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