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Secessione & portafogli.
Quotation 21

SI SALVI CHI PUO’ – Più calano le quotazioni dei titoli di stato italiani, più si alzano in Sudtirolo le quotazioni della secessione e del “Libero stato”. L’autodeterminazione del portafoglio.

Messaggio pubblico di Riccardo Dello Sbarba (Verdi) su Facebook.

Da sempre contrario all’indipendenza per pure ragioni economiche (lo stato indipendente ha un senso se fa avanzare la nostra società , tutta) vorrei anche ricordare che il portafogli è da anni uno degli argomenti prefertiti degli «unionisti». Qualche settimana fa è stata la SVP in Ahrntal a farne ampio uso.

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4 replies on “Secessione & portafogli.
Quotation 21

Reichlich oberflächlich die Argumentation von dello Sbarba, statt zum x-ten mal ein Südtirol-bashing zu betreiben, wäre es wohl sinnvoller mal eine ehrliche Analyse der Gründe für den drohenden Absturz Italiens zu analysieren. Wahrscheinlich aber wären wieder einmal wir Schuld für die Misere.

Ach, die Grünen können einem schon Leid tun. Ich nehme sie bei diesem Thema ehrlich gesagt schon lange nicht mehr ernst.

Ich bin mir auch sicher, dass wir das Schlimmste erst noch vor uns haben. Man darf nicht missverstehen was die Regierung zuletzt gemacht hat. Das war eine Absichtserklärung sie wollen über die kommenden 2-3 Jahre bis zu 80 Milliarden sparen, aber bisher wurde noch kein Euro gespart. Und verringert wird dadurch auch nur die Aufnahme neuer Schulden, kein Euro wird dabei auch nur in den Abbau der alten Schulden fliessen (angeblich fast 1900 Milliarden Euro).
Selbst wenn Italien am bankrott vorbeischlittern wird (wovon ich ausgehe, weil Europa sich das nicht leisten kann), was wird dann wohl die nächsten Jahre und Jahrzehnte mit Italien los sein? Kein Euro wird mehr zur Verfügung stehen für Förderung, Forschung, Bildung, Kultur usw.
Die Wirtschaft, die ohnehin kaum Wachstum aufweist, kann nicht mehr stimuliert werden. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und wird noch steigen. usw.
Dieses Land wird sehr lange bluten und büssen müssen für die Sünden der Vergangenheit. Der Schuldenberg ist nicht über Nacht entstanden und es wird sehr viel länger dauern ihn abzubauen als es gedauert hatte ihn anzuhäufen.

Und wenn hier die Südtiroler spätestens beim Thema Geld aufwachen und die Stimmen zur Selbstbestimmung endlich salonfähig werden, wie auch die Wirtschaft reichlich spät erkennt, so ist das sicher nicht idealistisch aber doch legitim. Wieso sollen wir mitbüssen, noch dazu weil wir gegen unseren Willen bei diesem Staate sind?
Diese Tage geben uns (also jenen die schon lange so argumantieren) nur die volle Bestätigung. Ich habe schon lange gesagt die Selbstbestimmung wird erst dann richtig an Fahrt aufnehmen sobald es an die Brieftaschen der Leute geht. Das mag man kritisieren, aber leugnen kann man es nicht.

In Südtirol wurde auch oft schlecht gewirtschaftet und Geld beim Fenster hinausgeschmissen aber zumindest ist das Land schuldenfrei und die Gemeinden stehen auch halbwegs gut da. Was haben wir jetzt aber davon, wenn wir mit unserem Geld die Schulden des Staates abtragen müssen? Diese Schulden sind vor allem auf Missmanagement, Veruntreuung und Korruption gewachsen und nur zu einem kleinen Teil auf Zukunftsinvestitionen und Sozialmaßnahmen.

@dauergast
nach meinen Infos haben die südtiroler Gemeinden alle zusammen fast 1 Milliarde Euro Schulden. “Gut gewirtschaftet” bei den Gemeinden würde ich also nicht behaupten.
Andereseits habe ich auch vor einiger Zeit gehört der Staat schulde dem Land noch 2 Milliarden. Als normaler Bürger ist es aber auch schwer bei diesen Zahlen und Verflechtungen durchzublicken. Aber besser als im Süden hat man hier sicher gewirtschaftet, dennoch ist einiges verbesserungswürdig.
Jedenfalls hätte ich bei einem unabhängigen Südtirol wenig Angst. Eine höhere Kreditwürdigkeit als Griechenland oder Italien hätten wir allemal :)

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