Europäische Werte.

Kommentar

Unter dem Titel »mehr Werte — mehr Respekt« schrieb Chefredakteur Toni Ebner in der gestrigen Dolomiten-Ausgabe einen Leitartikel zum Thema Homoehen. Als Vorwand diente ihm dabei die durchaus teilbare Auffassung, die westliche Welt müsse ihre eigenen Werte bewusst pflegen, damit sie von Zuwanderern aus aller Welt — besonders Muslimen — mit Glaubwürdigkeit Respekt dafür einfordern könne. Namentlich genannt wurden dabei der Humanismus, eine nicht näher definierte »Tradition« und das Christentum, wobei vor allem letzteres für die Anfeindungen gegen die Homosexuellen herhalten musste.

Lassen wir einmal beiseite, dass gerade das Christentum jene Nächstenliebe predigt, die die Kirche in ihren Attacken gegen Anderslebende stets pünktlich untergräbt. Wie aber lässt sich die Ansicht Herrn Ebners mit humanistischen Werten vereinbaren? Eine der wohl größten Errungenschaften westlicher Demokratien ist die Trennung von Staat und Kirche. Wir werden von muslimischen Mitbürgern ohnehin kaum verlangen können (und wollen), dass sie sich dem Diktat der katholischen Kirche unterordnen. Was wir jedoch einfordern sollten, ist die Akzeptanz unserer laizistischen und liberalen Grundordnung, die die Religion zur Privatsache erklärt. Darin besteht wohl auch der größte Unterschied zwischen einem großen Teil der islamischen Staatengemeinschaft und dem europäischen Selbstverständnis.

Wie jedoch können wir — frei nach Toni Ebner — von Zuwanderern verlangen, dass sie unsere humanistischen Werte respektieren, wenn wir selbst fordern, dass religiöse Grundsätze unsere Rechtsordnung bestimmen? Der Chefredakteur widerspricht sich darin selbst, mit dem einzigen Zweck, Homoehen und Immigration — kurzum: das »Fremde« — zu verteufeln.

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50 Replies to “Europäische Werte.”

  1. Senz’altro d’accordo. Sempre all’uopo (oggi mi sembra un po’ la giornata dell’uopo), considerevole il commento di S. Kusstatscher dal suo blog:

    Das war 2006

    Persönlich halte ich zwischendurch gerne an und blicke zurück, zum Beispiel bei einer Bergwanderung. Da ist es eine Genugtuung hinunterzuschauen und mit den Augen die Strecke zu verfolgen, auf der man sich abgemüht hat. So ist auch das Jahresende immer ein Anlass zum Rückblick.

    Ich lasse das vergangene Jahr auch gerne anhand von Zeitungen und Zeitschriften nochmals vor meinen Augen ablaufen. Heute habe ich im “Tagblatt der Südtiroler” die Beilage “Das war 2006” durchgeschaut und durchgelesen. Dabei war ich überrascht, wie vieles von dem, was passiert ist, ich schon vergessen habe.

    Beim Durchblättern der mit Abstand größten Tageszeitung Südtirols fiel mir auf, wie stark dieses Blatt auf sich selbst und auf eine einzige Partei im Lande konzentriert und fixiert ist. Abgesehen von einem Bild des Federico Steinhaus von der jüdischen Kultusgemeinde Meran ist auf den insgesamt 16 stark bebilderten Seiten, die sich auf Südtirol beziehen, kein einziges Foto, das in Südtirol noch etwas anderes als die eigene Zeitung und die SVP wiedergibt. Kein italienischer Bürger Südtirols, kein Oppositionspolitiker und kein Vertreter einer kritischen Bürgerbewegung wird abgebildet. Soll ich Nachsicht haben, weil z.B. der neue Landtagspräsident Riccardo Dello Sabarba nicht gezeigt wurde, weil der sonst so omnipräsente Landeshauptmann ja auch nur einmal auf einem Gruppenbild zu sehen ist und weil dessen 65. Geburtstag nur nebenbei mit der Überschrift “Voll daneben” erwähnt wird?

    Zwei volle Seiten widmet das Tagblatt sich selbst. Ansonsten wird sehr viel über Todesfälle und Pfarrei-Neubesetzungen berichtet.

    “Voll daneben”, das wäre die richtige Überschrift für die ganze Beilage zum Jahresrückblick 2006.

  2. Beh, almeno scrive questo:

    Warum man aber beispielsweise einem lesbischen oder schwulen Paar nicht eine rechtliche Absicherung gewähren soll, verstehe ich nicht. Wenn jemand seinem gleichgeschlechtlichen Partner eine besondere Absicherung und Garantie geben will, soll das ermöglicht werden, z.B. bei Erbschaft, in schwerer Krankheit oder wirtschaftlicher Not… Das ist eine besondere Form der Solidarität, die auch amtlich verankert werden soll.

  3. Also also ich habe einen Text vorbereitet, ihn ein paar Leuten von der SH vorgelegt und um Veröffentlichung gebeten. Jetzt sammeln wir noch ein paar Unterschriften und dann wir zurückgeschlagen:
    “Wenn wir uns die Scheidungsrate in unserem Lande betrachten (2005: 1.839 Hochzeiten, 821 Trennungen, 468 Scheidungen) müssen wir feststellen, dass die Institution Ehe komplett versagt hat…bis dass der Tod euch scheidet, interessiert heute doch keinEn mehr! So endet ein Großteil der Ehen in einem Scheidungskrieg und natürlich sind die Kinder die Leidtragenden.
    Eine lebenslange Ehe schaffen nur die wenigsten, das ist nun mal die Realität! So ist es an der Zeit neue Formen des Zusammenlebens zu akzeptieren und anzuerkennen und konsequenterweise müssen, wenn die Ehe schon nicht abgeschafft wird, diese anderen Formen legalisiert werden, wie es sich für ein zivilisiertes und laizistisches Land gehört. Da darf uns das Gezeter aus dem Vatikan auch nicht weiter stören, da solche, aus vergangenen Jahrhunderten stammende Ideologien, in einem aufgeklärten Staat keine Existenzberechtigung haben, genauso wenig wie die Hetzrufe fanatischer Talibans.
    Ein Hauptkritikpunkt der GegnerInnen an den PACS ist jedoch, dass diese auch für gleichgeschlechtliche Paare offen stehen (propagandistischer Weise werden die PACS immer als Homoehe bezeichnet, was jedoch nicht stimmt, da die PACS z.B. leider keine Adoption für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen und so weiterhin diskriminieren!).
    Die Argumente gegen die “Homoehe” sind immer dieselben: sie sei “nicht natürlich” (Zwei sich liebende Menschen, was sollte daran nicht natürlich sein?), oder “aus ihr (Homoehe) können keine Kinder hervorgehen” (womit wir ideologisch wieder im 3.Reich wären. Es gibt außerdem viele Eheleute denen der Kinderwunsch aus gesundheitlichen Gründen verwehrt bleibt und denen auch auf “unnatürlichem” Weg zu Nachwuchs verholfen wird).
    Wenn bestimmten Menschen ihres natürlichen Seins wegen ein Recht aberkannt wird, ist dies Rassismus. Früher waren Ehen zwischen Ariern und Juden bzw. zwischen Schwarzen und Weißen gesetzlich verboten, dieses Unrecht wurde glücklicherweise ausgemerzt. Nun sind endlich die gleichgeschlechtlichen Paare an der Reihe!”

  4. Tocchiamo un punto molto problematico. Pensa (io almeno ci penso) al tema dell’interetnicità  che era (!) un cavallo di battaglia dei Verdi. Lost in transition? Vai a saperlo.

  5. Wenn bestimmten Menschen ihres natürlichen Seins wegen ein Recht aberkannt wird, ist dies Rassismus. Früher waren Ehen zwischen Ariern und Juden bzw. zwischen Schwarzen und Weißen gesetzlich verboten, dieses Unrecht wurde glücklicherweise ausgemerzt. Nun sind endlich die gleichgeschlechtlichen Paare an der Reihe!

    Und morgen schaffen wir etwa die Pädophilie ab, denn jeder soll jeden heiraten dürfen???

  6. Europäische Werte und Integration
    Mehr als deutlich wird uns unser Mangel an Werten im Zusammenhang mit der Integration von muslimischen Einwanderern. Wir die stolzen Europäer und Angehörigen der westlichen Zivilisation, Kinder der Aufklärung mit unseren fast schon absolutistischen Anspruch auf der “wahren” Weltsicht wollen den anderen Vorbilder sein in Lebensführung, Werten und Menschenrechten und werden plötzlich damit konfrontiert, dass unsere ach so vollkommen geglaubte Weltanschauung gar nicht so vollkommen ist und von anderen auch so nicht geteilt wird, ja sogar abgelehnt wird. Die Mängel im eigenen System werden immer deutlicher, von den anderen sogar als abstoßend gesehen, so eben auch die zunehmende laizistische Haltung und Säkularisierung, die man außerhalb unserer Zivilisation gar nicht verstehen kann. Trennung von Staat und Kirche sind richtig, aber die Trennung von Staat und Gott? Wir haben uns abgekehrt von jener transzendenten Wirklichkeit, die über uns steht, alles durchdringt und die Urkraft allen Seins darstellt. Jene Wirklichkeit die mit unserer dreidimensionalen Wahrnehmungskraft nicht zu beweißen ist und die wir Abendländer seit jeher Gott nennen. Von dieser Abkehr begleitet ist die Überbetonung des Egos, die sich in allen Bereichen der Gesellschaft auf äußerst negative Weise dokumentiert, so in der Konsumsucht der Menschen, der Überbetonung des Materiellen, der hohen Scheidungsrate, der steigend, mangelnden gesellschaftlichen Solidarität, in der Profitgier der Konzerne mit Massenentlassungen ohne Rücksicht auf Einzelschicksale und nicht zuletzt in einer um sich greifenden Depression bei vielen Menschen, vor allem bei Jugendlichen. Wir haben den lieben Gott mit dem lieben Konsum vertauscht.
    Orientierungslos sind viele Menschen geworden, losgelöst von jeglichen Regeln in einer Welt in der sich jeder seine eigenen, egozentrischen Gesetzte zurechtzimmert und nicht mehr fähig sich dann Kraft aus einer unversiegbaren, transzendenten Quelle zu holen, wenn man diese dringend bräuchte. Wie in einem Vakuum schwirren gerade viele junge Menschen umher und wissen nicht wo sie sich festhalten sollen. Gleichzeitig ist sie da, diese unendliche Sehnsucht nach Festigkeit und Sinn im Leben, die von den Merkmalen der westlichen Konsumwelt nie gestillt werden kann.
    Und diese Weltsicht wollen wir voller Überzeugung den anderen vermitteln?

    Ein chinesisches Sprichwort besagt: Bevor du ausziehst um die Welt zu verändern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

    Regeln, Werte und Ritus sind Säulen der Ordnung in Freiheit und des menschlichen Zurechtfindens. Diese brauchen wir jetzt nötiger denn je. Europäische Werte und Christentum sind untrennbar miteinander verbunden. Eine europäische Verfassung ohne dass wir darin auf Gott vertrauen darf es nicht geben. Die Trennung von den Institutionen Kirche und Staat sind sinnvoll. Dennoch soll das Vertrauen auf eine höhere Kraft uns auf allen gesellschaftlichen und staatlichen Ebenen begeleiten. Nur wenn wir unser Tun einer höheren Instanz zur Prüfung stellen, werden Anstand und Moral wieder steigen. Und dann werden uns auch die Menschen anderer Zivilisationen wieder achten.

    Noch bieten wir für die anderen Zivilisationen zu viele Angriffsflächen. Gleichzeitig lassen wir unter Vorwand einer so genannten “Toleranz” die Grenzen unseres Rechtstaates regelmäßig übertreten und lassen es zu, dass fundamentalistische Fanatiker unsere demokratischen Grundwerte untergraben. In der Integrationspolitik haben die Amerikaner uns Europäern vieles voraus. Dort herrscht völlige Religionsfreiheit, aber die Verfassung der Vereinigten Saaten MUSS respektiert werden, ansonsten schlägt der amerikanische Rechtsstaat mit aller Härte zu. Probleme mit Muslimen, wie in Europa kennt man dort deshalb nicht. In dieser Hinsicht können wir noch viel lernen.

  7. Auch Mord, Hass und Gewalt sind “natürlich”, nicht nur was Michi gern als “natürlich” bezeichnet!

  8. Und wer begeht denn die meisten Morde? “Natürlich” hetero Männer… vielleicht sollte mensch hier ansetzten um die Probleme zu lösen?!

  9. Warte, dann zieh ich die Diksussion lieber anders auf: die Homosexualität ist natürlich, das ist klar! Die Heirat ist hingegen unnatürlich, ihr historischer und gesellschaftlicher Sinn liegt in der Tatsache, dass sie eine Lebensgemeinschaft bildet, welche auf die Kinderzeugung abzielt! Homosexuelle Paare sollen jeden denkbaren Schutz erhalten und auch als eingetragene Partnerschaften gelten, genauso wie Hetero-Partnerschaften ohne Trauschein! Eine Ehe aber hat für Homosexuelle weder Sinn, noch sollte eine kulturell und gesellschaftlich so wichtige Institution durch diese Öffnung umdefiniert werden!

  10. Die Heirat ist hingegen unnatürlich, ihr historischer und gesellschaftlicher Sinn liegt in der Tatsache, dass sie eine Lebensgemeinschaft bildet, welche auf die Kinderzeugung abzielt!

    Oje-oje. Dunque: il matrimonio è “innaturale” (giustamente) e il suo unico scopo (storico e sociale) sarebbe quello di favorire la “produzione” di figli. Quindi chi fa figli senza sposarsi (atteggiamente piuttosto “naturale”, peraltro) non adempirebbe a nessuna funzione storica e sociale! E chi poi si sposa SENZA avere figli? Eh eh eh.

    Eine Ehe aber hat für Homosexuelle weder Sinn, noch sollte eine kulturell und gesellschaftlich so wichtige Institution durch diese Öffnung umdefiniert werden!

    Sarebbe bello che il “senso” di un matrimonio tra “omosessuali” fosse definito da chi volesse contrarre questo vincolo. Ma qui viene fuori – con la massima esattezza – il paradosso che anima tutta questa discussione. Il fatto è che l’istituzione del matrimonio (che lo stato laico ha semplicemente “mutuato”, fotocopiato, dalla concezione del matrimonio praticata dalla Chiesa) è ancora vista non come l’esito di una scelta (insindacabile) compiuta da due individui, bensì come un atto che dovrebbe confermare l’ordine sociale di base! Uno stato pienamente laico dovrebbe certamente opporsi ad una simile interpretazione istituzionale e favorire invece, mediante il suo impianto legislativo, quanta maggiore libertà  possibile all’investimento simbolico (che altro è, il matrimonio, se non un investimento simbolico?) richesto dai suoi cittadini. Questo ovviamente salvaguardando anche chi non si sente di sostenere (a livello personale) quel tipo di selta.

    E allora (ti) chiedo: perché il matrimonio tra omosessuali TOGLIEREBBE senso al matrimonio tra eterosessuali?

  11. Die Ehe zielt auf die Kinderzeugung ab!

    Analysiere diesen Satz doch noch ein wenig, bis du den Inhalt auch wirklich verstanden hast.

  12. Vergleichsweise ein physikalisches Beispiel: “Eine Kraft, welche auf einen Körper einwirkt, bewirkt eine Bewegung.” Trotzdem ist Bewegung ohne Kraft und eine Kraft ohne Bewegung möglich! Das ändert aber nichts an der Definition von “Kraft”!

  13. Lasciamo perdere l’esempio tratto dalla fisica (non so se aiuta). Il problema mi sembra riguardi molto banalmente il senso che diamo alle parole, cioè la loro definizione. Per questo io ti propongo tre slittamenti semantici della parola “matrimonio” in ordine al tempo che scorre.

    1 Sacramento con cui si attribuisce carattere sacro all’unione di un uomo e di una donna.

    2. Unione di un uomo e di una donna che si impegnano, davanti a un’autorità  civile o ecclesiastica, a una completa comunione di vita nel rispetto dei reciproci diritti e doveri.

    (per inciso: come vedi, ho capovolto temporalmente l’ordine che ti propone un qualsiasi dizionario: e questo dovrebbe cominciare a farti pensare).

    3. Unione di due esseri umani (a prescindere dal loro sesso) che si impegnano, davanti a un’autorità  civile, a una completa comunione di vita nel rispetto dei reciproci diritti ei doveri.

    E ora una domanda: la terza definizione “allarga” o “cancella” il significato del “matrimonio”?

  14. “Die Ehe zielt auf die Kinderzeugung ab!”
    Die herkömmliche Ehe dient doch nur der Unterwerfung, von freien Individuen (vor allem der Frauen), der Kontrolle einer klerikalen und/oder staatlichen Autorität! Die freie Liebe weicht somit einem indoktrinierten Fortpflanzungsplan… warum machen da die Menschen auch noch freiwillig mit?
    Die alte Form der Ehe bedeutet Macht, Macht reaktionärer Kreise über die Menschen! Es werden vermeintliche Eliten geschaffen, welche ihre in Ketten gelegten Privilegien zu verteidigen haben. Aber wogegen sollten sie diese denn verteidigen? Wenn auch andere Menschen diese Privilegien bekommen sollten, heißt das noch lange nicht, dass die herkömmliche Ehe in irgendeine Art und Weise beschnitten wird. Die Homoehe ist keine Gefahr für die Ehe, da das Zielpublikum schlicht keine Konkurrenz ist.
    Kinderzeugung…mein Goth wie viele Kinder werden schon noch ehelich geboren oder wachsen in einer intakten Ehe auf? Auch sind viele Ehepaare unfruchtbar und können nur mit Hilfe der Adoption ihren Kinderwunsch erfüllen…und das sollten alle dürfen!

    LG Michi

  15. Ein homosexuelles Paar soll nicht adoptieren dürfen! Und wenn, dann nur, wenn die entsprechenden Kinder volljährig sind! Denn das ist “unnatürlich”!

  16. “Die herkömmliche Ehe dient doch nur der Unterwerfung, von freien Individuen (vor allem der Frauen), der Kontrolle einer klerikalen und/oder staatlichen Autorität!”
    Nur weil du vielleicht schlechte Erfahrung mit der Ehe gemacht hast! Scheidungskind???

  17. Ein homosexuelles Paar soll nicht adoptieren dürfen! Und wenn, dann nur, wenn die entsprechenden Kinder volljährig sind! Denn das ist ”unnatürlich”!

    Also ist für dich die Unterbringung in einem Waisenhaus natürlicher? Denn das ist doch die Alternative.

  18. Um den Gedanken weiterzuspinnen, ist es ebensowenig natürlich, wenn ein Kind z.B. bei der arbeitenden, alleinerziehenden Mutter aufwächst und ganztägig von der verwitweten Großmutter betreut wird. Dasselbe gilt natürlich bei Vater und Großvater und vergleichbaren familiären Konstellationen.

    Meiner Meinung nach ist das Wichtigste für ein Kind die Geborgenheit, die Liebe, das Verständnis, die Unterstützung, die Förderung. Wer ihm das gibt, ist ziemlich egal.

  19. Denkt an das Kind und an den Umgang mit gleichaltrigen Kindern! Wenn ein Kind sagt, es wird von der Großmutter auferzogen, dann sind das ein paar Schuhe. Wenn es aber sagen muss, es wird von seinen homosexuellen Vätern aufgezogen, dann ist das ein soziologisches und psychologisches Problem. Wer das nicht einsehen will, verdrängt eben die Realität, soll es ja auch geben!

  20. Die Realität ist die, dass sehr viele Kinder mit nur einem Elternteil aufwachsen. Ist das vielleicht “natürlich” oder “erstrebenswert”?

  21. Viele der debattierten Inhalte sind in der Tat sehr interessant und es wäre gut, einige Aussagen auch genauer zu reflektieren. Es ist jedoch meines Erachtens notwendig, bei all diesen Diskussionen, die menschlichen Schicksale nie außer Acht zu lassen. Auch dies macht unsere zivilisierte Gesellschaft aus!

    Die Einführung der Pacs (ob Sie es wollen oder nicht), wäre eine erste konkrete Antwort auf die dringliche Notwendigkeit vieler Menschen (egal ob 2 Männer, 2 Frauen oder Mann und Frau), eine rechtliche Absicherung derer Lebensgemeinschaften anstreben zu können. Sehr viele Menschen wünschen und brauchen dies.

    Betrachten Sie für einen Moment die praktischen Aspekte des konkreten Lebens dieser Menschen.
    Warum dürfen sie, wenn sie zusammen eine Existenz aufbauen wollen, ihre/n LebensgefährtenIn nicht als Erbnehmer testamentarisch festlegen, ohne befürchten zu müssen, dass andere Erbberechtigte (Vater, Geschwister…) das diesbezügliche Testament anzufechten vermögen? Nehmen wir an die 2 haben zusammen eine Immobilie gekauft, in der sie wohnen. Stirbt einer der zwei, könnte es dazu kommen, dass der andere plötzlich die Eltern des Partners als Mitbesitzer der Wohnung bekommt (absurd aber wahr) und Miete zahlen muss.
    Warum dürfte es im Krankheitsfall einer dieser zwei Menschen passieren, dass dem Partner/der Partnerin das Besuchsrecht verweigert wird? Das kann durchaus vorkommen, wenn zum Beispiel die Eltern der erkrankten Person, (nehmen wir an sie haben die Homosexualität ihres Kindes nicht akzeptiert), den/die LebensgefährtIn des Sohnes/der Tochter nicht bei ihrem Kind sehen wollen.
    Warum muss man z. B. befürchten, dass im Fall einer schweren Erkrankung und einer möglichen Unfähigkeit selbst Entscheidungen zu treffen (z. B. Koma…), als Ansprechperson für die Ärzte, der Vater/die Geschwister und nicht der Lebensgefährte eintritt (z. B. wichtige Entscheidungen, wenn es um Eingriffe und Behandlungen geht)? Leider gibt es in Italien auch kein biologisches Testament, mit dem eine Antwort auf diesen Aspekt gegeben werden könnte. Wir sind auch darin ein rückständiges Land. Thema Selbstbestimmung!!!!
    Es gäbe an dieser Stelle noch viele Beispiele zu machen. Mit etwas Phantasie und Sensibilität können Sie diesen Absatz noch weiterdenken… Tun sie das, bevor Sie vorschnell das Leben und die Würde anderer Menschen angreifen und kritisieren. Angriffe und Beleidigungen haben wir Homosexuellen schon viele einstecken müssen (auch während der letzten Wahlkampagne… von “culattoni bis pedofili… unwahrscheinlich…. Dafür hätten sich politische Vertreter in wirklich zivilisierten Ländern entschuldigen müssen… Im Hl. Land Italien ist das natürlich ok). Beleidigungen und Respektlosigkeit kommen auch von der liebenden Kirche, die sich als Gesetzgeber aufspielt (trotz Konkordat).

    Zu einer Aussage in diesem “Blog” möchte ich an dieser Stelle deshalb noch Stellung nehmen und zwar zu:
    “Eine europäische Verfassung ohne dass wir darin auf Gott vertrauen darf es nicht geben. Die Trennung von den Institutionen Kirche und Staat sind sinnvoll. Dennoch soll das Vertrauen auf eine höhere Kraft uns auf allen gesellschaftlichen und staatlichen Ebenen begeleiten.”

    Meine Frage:
    Hat einer von Ihnen schon Mal mit diesem Herrn Gott (der höheren Kraft) gesprochen, oder ist es in der Tat so, dass an dessen Stelle der Vatikan (als weltliche Machtzentrale) und gerade eben Herr B16 für ihn sprechen und moralische Normen bestimmen? Sie glauben… ich glaube nicht…. Und schon gar nicht an diese marode Kirche!

    Natürlich ist es akzeptabel, dass die Kirche ihre Äußerungen macht, so wie das jedem zusteht… nur, ist die Kirch nicht gleich “Jeder” und genau darin liegt das Gewicht. Wenn also die Gesetzgebung maßgeblich beeinflusst wird und als Folge davon dann alle Bürger dieses Landes (auch die vielen Nichtgläubigen) von den Auswirkungen betroffen sind, dann wird es ein reines Wortspiel von “Trennung zwischen Staat und Kirche” zu sprechen. Wenn Sie, meines Erachtens, diese gravierende Situation unterschätzen, dann haben Sie bald auch das Problem, die Visionen und politischen Ansprüche anderer Konfessionen in die Gesetzgebung einfließen zu lassen (weibliche Beschneidung, Burqua… Rolle der Frau in der Gesellschaft generell…).

    Wie trennen Sie also die Institutionen Kirche und Staat? Jeder Gesetzesentwurf wird doch zur Zeit von der Kirche kommentiert und die katholischen Politiker werden sogar mit Nachdruck aufgefordert, bestimmten gesetzlichen Instrumenten (wie gerade den Pacs) den Rücken zu kehren? Bezüglich der Anmaßung des Vatikans (und des Glaubens generell) als moralische Instanz aufzutreten, gäbe es gar Einiges anzubringen… Wenn Sie nicht weit in die Geschichte zurückblättern wollen, dann denken Sie einfach an den derzeitigen Skandal in Polen.

    Ich hoffe stark, dass trotz all dieser niederen und boshaften Diskussionen, die Pacs realisiert werden. Wenn dem nicht so sein wird, dann ist auch dies, meines Erachtens, als ein gravierender gesellschaftlicher Rückschritt zu sehen.

  22. Fortschritt versus Rückschritt… wenn ich subjektiv durch ein Instrument, wie eben den Pacs, eine Verbesserung meiner Lebenssituation gewährt bekommen, dann erlaube ich mir, dies als Fortschritt zu definieren… Vor allen Dingen erlaube ich mir dies, wenn das angesprochene Instrument in keiner Weise einen Einschnitt in die Lebensqualität meiner Mitmenschen bedeutet. Natürlich können Sie nun auch dies relativieren! Versuchen Sie es und werden Sie bitte dabei nicht zu theoretisch!
    Grazie gdl per il benvenuto!

  23. hier ein interessanter Artikel von Scalfarotto (war zu den “primarie”) als Kandidat des Linksbündnisses angetreten… und wurde versenkt… ich fand und finde das sehr schade!

    Ivan Scalfarotto
    Caro Direttore,
    dopo la lettura dell’articolo di Stefano Passigli sul tema dei Pacs pubblicato il 18 dicembre dal suo giornale e dopo la replica, il giorno successivo, di Franco Grillini, vorrei precisare alcuni dati politici e di fatto che nell’attuale clima politico finiscono per essere colpevolmente trascurati.
    Dopo le dichiarazioni di Fassino, la reazione di Aurelio Mancuso e l’imbarazzo di Gayleft, la consulta degli omosessuali dei Ds cui l’Unità  ha dato ampio spazio, Passigli è intervenuto sostenendo che l’ala più oltranzista del movimento gay avrebbe in realtà  colpevolmente ritardato l’approvazione della legge sui Pacs avendo in realtà  in animo di ottenere il «diritto all’adozione». Questa malcelata aspirazione, a dire di Passigli, avrebbe addirittura trasformato il dibattito sui Pacs in un – cito testualmente – «serio motivo di debolezza per il governo e un ulteriore grave ostacolo sulla via già  così difficile del progettato Partito Democratico».
    Grillini ha risposto, sempre dalle colonne da l’Unità , sottolineando la strumentalità  delle dichiarazioni di Passigli posto che che di adozioni non dovrebbe nemmeno parlarsi dato che «nel Pacs non c’è traccia e nessuno in Parlamento ha proposto di estendere l’istituto delle adozioni nelle proposte di legge che implicano il riconoscimento dei diritti delle coppie di fatto comprese quelle omosessuali».
    Se devo dire la verità , a me personalmente piacerebbe invece moltissimo che Passigli avesse ragione, perché trovo piuttosto preoccupante che in un Paese come l’Italia non ci sia nessuno, nemmeno tra i dirigenti storici del movimento gay e lesbico, che sostenga l’allargamento a tutti i cittadini italiani che lo desiderino, indipendentemente dal loro orientamento sessuale, della possibilità  di sposarsi o di richiedere l’adozione di un minore. Si tratta di diritti già  conquistati a tutti i cittadini in alcuni Paesi molto civili e il fatto che invece in Italia si abbia quasi paura di parlare di parità  vera tra tutti i cittadini, gay o eterosessuali che siano, la dice lunga sul pezzo di strada che abbiamo ancora da fare. Posto che i gay e le lesbiche di questo Paese sono cittadini a pieni doveri per ciò che attiene, ad esempio, alla sfera fiscale, è assolutamente necessario che a questi cittadini sia riconosciuto l’accesso a tutti gli istituti giuridici che sono disponibili per i cittadini eterosessuali, senza eccezione alcuna e quindi compresi il matrimonio e la facoltà  di richiedere l’adozione di un minore.
    Si badi bene, ho detto facoltà  di richiedere, non diritto ad ottenere, in quanto in queste dolorose situazioni l’unico che dovrebbe considerarsi titolare di un sacrosanto diritto, il diritto di essere adottato, dovrebbe essere il minore. In un mondo un po’ meno sbilanciato e disuguale di questo, ciò di cui ci si dovrebbe preoccupare sarebbe di garantire a tutti i bambini abbandonati del mondo l’affetto e il calore di una famiglia. Io vivo in Russia e posso assicurare che una visita ad uno dei molti e molto popolosi orfanotrofi di Mosca è un’esperienza che merita di essere fatta e che facilita grandemente un capovolgimento di prospettiva come quello che ho appena descritto.
    Detto questo, e proprio nell’interesse del minore, bisognerebbe allargare al massimo il gruppo dei potenziali adottanti anziché restringerlo. In teoria, più grande il numero di chi chiede un’adozione, maggiori le possibilità  per i bambini di trovare una famiglia, e una buona famiglia, in cui essere accolti. Poi è chiaro e non discutibile il fatto che il minore debba essere affidato a famiglie che offrano la massima garanzia per una crescita sana ed equilibrate del bambino ed è chiaro e non discutibile il fatto che debba senza dubbio esserci un percorso di selezione molto severo, con il concorso di tutti quegli esperti che possono efficacemente valutare l’idoneità  di chi richiede un bambino in adozione.
    Consentire a single e coppie gay di partecipare a questo processo non vorrebbe dire in nessun modo garantire «diritti» a chicchessia. Significherebbe soltanto valutare ed esaminare chiunque richieda di adottare un minore non a priori – come avviene oggi con l’esclusione di determinate categorie che vengono in astratto e prima ancora di essere valutate considerate pregiudizialmente inadatte all’adozione – ma al termine di un processo, severo e centrato sull’osservazione di dati reali e non, appunto, di pre-giudizi. L’esclusione a priori di cittadini dalla partecipazione ad un qualsiasi diritto o facoltà  ha un nome ben preciso. Si chiama discriminazione.
    Questa è la mia posizione. «Allora ha ragione Passigli!», potrebbe dirmi qualcuno: tu sei quell’«ala oltranzista» che ostacola la legge sui Pacs e mette a rischio nientemeno che il Governo e il nascituro, si spera, Partito Democratico. E invece no, perché la mia posizione all’interno del movimento gay è assolutamente minoritaria, anzi probabilmente si tratta soltanto della posizione personale di Ivan Scalfarotto (il quale Scalfarotto per inciso la sosterrebbe anche se fosse etero: non si tratta di rivendicazioni corporative da parte mia, ma di invocare logicamente un basilare principio di equità  che rivendicherei fossi anche il più incallito eterosessuale del pianeta).
    Al contrario il movimento gay in Italia, rappresentato principalmente dall’Arcigay e dallo sparuto gruppo di rappresentanti della comunità  GLBT che siedono in Parlamento, ha sempre tenuto una linea estremamente prudente nel rivendicare diritti che in altri Paesi, anche guidati da governi con salde posizioni conservatrici, sono già  cosa pacificamente acquisita. Cito proprio Franco Grillini che in articolo su l’Unità  del primo settembre scorso scriveva: «Proprio perché conosciamo l’arretratezza di gran parte della classe politica e non cerchiamo prove di forza, ma ci interessa invece fare ogni giorno un passo avanti, magari piccolo ma chiaro, nella direzione di un’Italia piu civile, noi abbiamo proposto una… soluzione ancor più moderata, la più moderata fra quelle adottate dai paesi che hanno legiferato in materia».
    È una posizione che ritengo profondamente sbagliata perché accetta, anche in via di principio, una discriminazione ma è la posizione che conosco come posizione ufficiale ed unica del movimento gay italiano. Non so quante volte mi è stato detto anche in campagna elettorale per le primarie che le mie posizioni non impegnavano in nessun modo il movimento gay! È bene quindi che nessuno, nemmeno Passigli, si faccia scudo di inesistenti estremismi per nascondere quella che è comunque e semplicemente l’incapacità  della maggioranza di centro-sinistra di produrre una legislazione forte e significativa in materia di diritti civili.

  24. Ich muss schon sagen, ich bin voll und ganz für alle Rechte der Welt für Homosexuelle. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden haben, “ha”, aber wenn du Homosexueller bist, könntest du uns ja vielleicht sagen. ob du für eine völlige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe bist?

  25. Mich persönlich interessiert lediglich (so banal es klingen mag) die rechtliche Absicherung bezüglich der materiellen und moralischen Aspekte, die zum Teil in meinem ersten Beitrag genannt wurden.
    Pacs sind keine Ehe und dabei bleibt es. Der Beitrag von Scalfarotto sollte jedoch zum Nachdenken anregen. Er ist provozierend und in unserem traditionellen Denken ist ein gewisses Maß an Provokation durchaus positiv zu bewerten (in meinen Augen).
    Ich unterstreiche nochmals, bei den PACS geht es nicht um eine EHE. Persönlich würde ich auch nicht heiraten, sollte es eine Ehe für Homosexuelle geben (obwohl ich seit 11 Jahren mit einem anderen Mann in einer festen Beziehung bin). Es geht mir (aber es gibt natürlich auch andere Meinungen und Bedürfnisse) lediglich um eine juridische Absicherung verschiedener Aspekte…
    Allerdings ist diese ganze Diskussion um die Pacs doch vielleicht wieder ein Zeichen dafür, wie es um den Respekt gegenüber Homosexuellen wirklich steht… es sind eben doch andere Menschen… (die Anderen, nicht Normalen eben…) … und genau dies, Pacs hin… Pacs her, betrübt mich zutiefst in meiner Existenz in diesem Land.

  26. Es scheint mir passend zu sein:

    PACS: OGGI IN CONSIGLIO PROVINCIALE UN’ ALLEANZA TRASVERSALE PER I DIRITTI E LE LIBERTA’

    Sono molto soddisfatto di come si è svolta la discussione in consiglio provinciale sulla mozione che ho illustrato a nome dei Verdi-Grüne-Verc e che invitava il Parlamento ad approvare quanto prima una legge che regoli lo status giuridico delle coppie di fatto.

    L’esito della votazione (la mozione non è passata per un soffio) ha dimostrato che esiste tra le consigliere e i consiglieri una forte sensibilità  a questo problema e che questa sensibilità  attraversa tutti i gruppi politici e tutti i gruppi linguistici quando sulle ragioni di partito prevale la convinzione personale e il senso di responsabilità  verso le persone e i loro diritti.

    E’ stato importante che a noi consiglieri verdi Riccardo Dello Sbarba, Cristina Kury ed Hans Heiss, promotori della mozione, si siano affiancate nel voto finale – e molte di loro anche con appassionati interventi in aula – persone di diverso orientamento politico come Mauro Minniti, Julia Unterberger, Luisa Gnecchi, Veronika Stirner Brantsch, Eva Klotz, Alberto Pasquali, Ulli Mair, Franz Pahl. E’ stato un avvenimento che rasserena il confronto politico, liberandolo dalle pastoie etniche e di partito, per valorizzare i contenuti e le convinzioni etiche e umane.

    Da apprezzare anche la dichiarazione di voto del presidente Durnwalder, il quale – pur ritenendo la mozione ”non necessaria” – ha lasciato però libertà  di coscienza nel voto.

    Questa sera si è formata in consiglio provinciale una alleanza trasversale per i diritti e le libertà , che prepara anche la provincia di Bolzano a quella legge sulle coppie di fatto che il parlamento si appresta a varare.

    Riccardo Dello Sbarba

  27. Nein nein nein! So ist das nicht! Die Leute befürchten eben, dass es zu einer Homo-Ehe kommt, für welche es kein Verständnis gibt! Erstens, weil unter Ehe etwas anderes verstanden wird, zweitens, weil man eine eventuelle Adoption nicht rechtfertigen könnte! Wenn es darum nicht geht, sondern nur um die rechtliche Absicherung, welche längst überfällig ist, dann befürworte ich eure Forderungen von A-Z! So ist das und nicht anders!

  28. Prinzipiell finde ich die Kusstatscher Position oder die der CDU in Ordnung. Ich denke damit können wohl die meisten leben. Die Diskussion allgemein finde ich hier überhitzt. Etwas mehr Besonnenheit täte gut.

    @ha
    Hat einer von Ihnen schon mal mit diesem Herrn Gott gesprochen?
    Ja, lieber Ha, ob Du es glaubst oder nicht: Ich spreche jeden Tag mit ihm.

    In der Diskussion um Gott sollten einige Begriffe getrennt werden. Diese sind:

    Glaube
    Der Glaube ist jeden Menschen eigen. Er trägt ihn in sich.

    Religion
    Die Religion ist ein Wegweiser für einen glaubenden Menschen. Sie zeigt die Richtung auf und erleichtert den Gläubigen das Zurechtfinden. Alle Religionen dieser Welt sind Wegweiser, die alle auf den gleichen Berg führen…

    Kirche
    Die Kirche ist eine Institution, die die Religion bestimmt. Gleichzeitig ist sie auch eine im weltlichen Sinne mächtige Institution. (Daher bin ich auch für eine Trennung von Kirche und Staat)

    Gott
    Gott ist eine transzendente Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit steht über alles. Sie wird überall auf der Welt anders genannt: Allah, Jahwe, Nirwana, Nichts…
    Gott ist die Kirche aber die Kirche ist nicht Gott.

  29. @Dummi

    Ein homosexuelles Paar soll nicht adoptieren dürfen! Und wenn, dann nur, wenn die entsprechenden Kinder volljährig sind! Denn das ist ”unnatürlich”!

    He, eine Adoption ist niemals natürlich, egal wer wen adoptiert. Und hör endlich mit dem “ist [un-]natürlich” auf, es gibt für JEDEN “Fall” ein tierisches Pendant dazu.

    LG Michi
    PS.: Nur der Kapitalismus ist unnatürlich!

  30. Du meinst wohl Remolus und Romolus? Am Kapitalismus ist gar nichts unnatürlich, ganauso wenig wie am Kommunismus!

  31. Zum Thema Moralische Instanz erlaube ich mir folgenden interessanten Artikel einzubringen… Persönlich habe ich ihn als sehr interessant empfunden. Mit Sicherheit sollte er zur Reflektion anregen:

    10 myths — and 10 truths — about atheism
    By Sam Harris, SAM HARRIS is the author of “The End of Faith: Religion, Terror, and the Future of Reason” and “Letter to a Christian Nation.”
    December 24, 2006

    SEVERAL POLLS indicate that the term “atheism” has acquired such an extraordinary stigma in the United States that being an atheist is now a perfect impediment to a career in politics (in a way that being black, Muslim or homosexual is not). According to a recent Newsweek poll, only 37% of Americans would vote for an otherwise qualified atheist for president.

    Atheists are often imagined to be intolerant, immoral, depressed, blind to the beauty of nature and dogmatically closed to evidence of the supernatural.

    Even John Locke, one of the great patriarchs of the Enlightenment, believed that atheism was “not at all to be tolerated” because, he said, “promises, covenants and oaths, which are the bonds of human societies, can have no hold upon an atheist.”

    That was more than 300 years ago. But in the United States today, little seems to have changed. A remarkable 87% of the population claims “never to doubt” the existence of God; fewer than 10% identify themselves as atheists — and their reputation appears to be deteriorating.

    Given that we know that atheists are often among the most intelligent and scientifically literate people in any society, it seems important to deflate the myths that prevent them from playing a larger role in our national discourse.

    1) Atheists believe that life is meaningless.

    On the contrary, religious people often worry that life is meaningless and imagine that it can only be redeemed by the promise of eternal happiness beyond the grave. Atheists tend to be quite sure that life is precious. Life is imbued with meaning by being really and fully lived. Our relationships with those we love are meaningful now; they need not last forever to be made so. Atheists tend to find this fear of meaninglessness … well … meaningless.

    2) Atheism is responsible for the greatest crimes in human history.

    People of faith often claim that the crimes of Hitler, Stalin, Mao and Pol Pot were the inevitable product of unbelief. The problem with fascism and communism, however, is not that they are too critical of religion; the problem is that they are too much like religions. Such regimes are dogmatic to the core and generally give rise to personality cults that are indistinguishable from cults of religious hero worship. Auschwitz, the gulag and the killing fields were not examples of what happens when human beings reject religious dogma; they are examples of political, racial and nationalistic dogma run amok. There is no society in human history that ever suffered because its people became too reasonable.

    3) Atheism is dogmatic.

    Jews, Christians and Muslims claim that their scriptures are so prescient of humanity’s needs that they could only have been written under the direction of an omniscient deity. An atheist is simply a person who has considered this claim, read the books and found the claim to be ridiculous. One doesn’t have to take anything on faith, or be otherwise dogmatic, to reject unjustified religious beliefs. As the historian Stephen Henry Roberts (1901-71) once said: “I contend that we are both atheists. I just believe in one fewer god than you do. When you understand why you dismiss all the other possible gods, you will understand why I dismiss yours.”

    4) Atheists think everything in the universe arose by chance.

    No one knows why the universe came into being. In fact, it is not entirely clear that we can coherently speak about the “beginning” or “creation” of the universe at all, as these ideas invoke the concept of time, and here we are talking about the origin of space-time itself.

    The notion that atheists believe that everything was created by chance is also regularly thrown up as a criticism of Darwinian evolution. As Richard Dawkins explains in his marvelous book, “The God Delusion,” this represents an utter misunderstanding of evolutionary theory. Although we don’t know precisely how the Earth’s early chemistry begat biology, we know that the diversity and complexity we see in the living world is not a product of mere chance. Evolution is a combination of chance mutation and natural selection. Darwin arrived at the phrase “natural selection” by analogy to the “artificial selection” performed by breeders of livestock. In both cases, selection exerts a highly non-random effect on the development of any species.

    5) Atheism has no connection to science.

    Although it is possible to be a scientist and still believe in God — as some scientists seem to manage it — there is no question that an engagement with scientific thinking tends to erode, rather than support, religious faith. Taking the U.S. population as an example: Most polls show that about 90% of the general public believes in a personal God; yet 93% of the members of the National Academy of Sciences do not. This suggests that there are few modes of thinking less congenial to religious faith than science is.

    6) Atheists are arrogant.

    When scientists don’t know something — like why the universe came into being or how the first self-replicating molecules formed — they admit it. Pretending to know things one doesn’t know is a profound liability in science. And yet it is the life-blood of faith-based religion. One of the monumental ironies of religious discourse can be found in the frequency with which people of faith praise themselves for their humility, while claiming to know facts about cosmology, chemistry and biology that no scientist knows. When considering questions about the nature of the cosmos and our place within it, atheists tend to draw their opinions from science. This isn’t arrogance; it is intellectual honesty.

    7) Atheists are closed to spiritual experience.

    There is nothing that prevents an atheist from experiencing love, ecstasy, rapture and awe; atheists can value these experiences and seek them regularly. What atheists don’t tend to do is make unjustified (and unjustifiable) claims about the nature of reality on the basis of such experiences. There is no question that some Christians have transformed their lives for the better by reading the Bible and praying to Jesus. What does this prove? It proves that certain disciplines of attention and codes of conduct can have a profound effect upon the human mind. Do the positive experiences of Christians suggest that Jesus is the sole savior of humanity? Not even remotely — because Hindus, Buddhists, Muslims and even atheists regularly have similar experiences.

    There is, in fact, not a Christian on this Earth who can be certain that Jesus even wore a beard, much less that he was born of a virgin or rose from the dead. These are just not the sort of claims that spiritual experience can authenticate.

    8) Atheists believe that there is nothing beyond human life and human understanding.

    Atheists are free to admit the limits of human understanding in a way that religious people are not. It is obvious that we do not fully understand the universe; but it is even more obvious that neither the Bible nor the Koran reflects our best understanding of it. We do not know whether there is complex life elsewhere in the cosmos, but there might be. If there is, such beings could have developed an understanding of nature’s laws that vastly exceeds our own. Atheists can freely entertain such possibilities. They also can admit that if brilliant extraterrestrials exist, the contents of the Bible and the Koran will be even less impressive to them than they are to human atheists.

    From the atheist point of view, the world’s religions utterly trivialize the real beauty and immensity of the universe. One doesn’t have to accept anything on insufficient evidence to make such an observation.

    9) Atheists ignore the fact that religion is extremely beneficial to society.

    Those who emphasize the good effects of religion never seem to realize that such effects fail to demonstrate the truth of any religious doctrine. This is why we have terms such as “wishful thinking” and “self-deception.” There is a profound distinction between a consoling delusion and the truth.

    In any case, the good effects of religion can surely be disputed. In most cases, it seems that religion gives people bad reasons to behave well, when good reasons are actually available. Ask yourself, which is more moral, helping the poor out of concern for their suffering, or doing so because you think the creator of the universe wants you to do it, will reward you for doing it or will punish you for not doing it?

    10) Atheism provides no basis for morality.

    If a person doesn’t already understand that cruelty is wrong, he won’t discover this by reading the Bible or the Koran — as these books are bursting with celebrations of cruelty, both human and divine. We do not get our morality from religion. We decide what is good in our good books by recourse to moral intuitions that are (at some level) hard-wired in us and that have been refined by thousands of years of thinking about the causes and possibilities of human happiness.

    We have made considerable moral progress over the years, and we didn’t make this progress by reading the Bible or the Koran more closely. Both books condone the practice of slavery — and yet every civilized human being now recognizes that slavery is an abomination. Whatever is good in scripture — like the golden rule — can be valued for its ethical wisdom without our believing that it was handed down to us by the creator of the universe.

  32. und gleich einen zweiten Artikel zum Thema… Natürlich ist dies alles für B16 purer und gefährlicher Relativismus.

    L’illusione di Dio. Perché le credenze religiose meritano più rispetto delle altre?
    Questo post è il quarto di una serie dedicata all’ultimo libro di Richard Dawkins, “The God Delusion” (L’illusione di Dio). Per visualizzare tutti i post della serie, cliccate sull’etichetta “L’illusione di Dio” (nella colonna laterale del Blog).

    Oggi si entra nel vivo del libro. Il mio consiglio al lettore è di leggere questo post fino alla fine, perché proprio verso la fine vengono narrati i fatti più sorprendenti.

    Siamo ancora nel capitolo 1, sezione 2. Nell’episodio precedente, Dawkins ha chiarito perché la cosiddetta “religione” einsteiniana, o panteistica, propria di molti scienziati e di lui stesso, non sia davvero una religione. Poi chiarisce che nel suo libro si occuperà  soltanto di dèi sovrannaturali, come ad esempio Yahweh, il Dio dell’antico testamento.

    La prima cosa di cui Dawkins si preoccupa è che alcuni lettori possano evitare di leggere il suo libro perché riscontrano in Dawkins mancanza di rispetto verso la loro religione. Per questo, Dawkins inizia parlando proprio di rispetto per la religione:

    C’è un’assunzione molto diffusa, accettata quasi da tutti nella nostra società , compresi i non religiosi: l’assunzione che la fede religiosa sia particolarmente vulnerabile alle offese e vada protetta con un particolare muro di rispetto, un rispetto diverso da quello che ogni essere umano è tenuto a riservare agli altri esseri umani.

    A questo punto, Dawkins cita le parole di un suo caro amico defunto, Douglas Adams, scrittore comico, autore della celebre collana di libri “guida autostoppistica alla galassia”. Le parole di Adams sono:

    La religione… ha nel suo nucleo alcune idee che noi chiamiamo sacre, o sante, il che significa semplicemente “Questa è un’idea o una nozione di cui non è permesso dire nulla di male; semplicemente non si può fare. E perché? Perché no.”

    Se qualcuno vota per un partito politico con cui non siete d’accordo, siete liberi di discutere quanto volete; tutti sosterranno una posizione ma nessuno si sentirà  offeso da questo. Se qualcuno pensa che le tasse debbano salire o scendere, sei libero di dire la tua. Però se qualcuno dice “Di domenica non bisogna premere l’interruttore della luce”, tu dici “io lo rispetto”.

    Perché mai dovrebbe essere perfettamente legittimo sostenere il partito laburista o il partito conservatore, i repubblicani o i democratici, questo modello economico o quell’altro, il Macintosh invece di Windows… però non si può avere un’opinione su come è iniziato l’universo, o su chi lo ha creato, in quanto “è un argomento sacro”?

    Siamo abituati a non mettere in discussione le idee religiose, ma è interessante il polverone che solleva Richard [Dawkins, NdM] ogni volta che lo fa! Tutti diventano assolutamente isterici perché non è permesso dire queste cose. Eppure quando ci pensi razionalmente non c’è motivo per cui queste idee non debbano essere aperte al dibattito come tutte le altre, tranne il fatto che abbiamo tutti acconsentito a che non lo siano.
    Finita la citazione di Douglas Adams, Dawkins prende la parola:

    Ecco un esempio del rispetto esagerato della nostra società  nei confronti della religione, un esempio importante. Per ottenere lo stato di obiettore di coscienza in tempo di guerra, la motivazione più semplice è di gran lunga quella religiosa. Puoi anche essere un brillante filosofo morale, autore di una tesi di dottorato pluripremiata che analizza i mali della guerra, e, ciononostante, passerai sotto l’esame di un comitato che metterà  a dura prova la tua pretesa di essere obiettore di coscienza. Però, se dici che uno dei tuoi parenti era quacchero, passerai oltre [l’esame] come una brezza, non importa quanto illetterato ed inarticolato tu sia nell’esporre la tua teoria del pacifismo e nella conoscenza del quaccherismo stesso.

    Cambiando completamente versante: noi abbiamo una vile riluttanza ad usare nomi religiosi per indicare fazioni belligeranti. Nell’Irlanda del Nord, ci si riferisce ai cattolici e ai protestanti eufemisticamente come a “nazionalisti” e “lealisti”. La parola stessa “religioni” viene trasformata in “comunità “, ad esempio nel termine “intercommunity warfare”. In Iraq, in conseguenza dell’invasione anglo-americana del 2003, è nata una guerra civile tra musulmani sunniti e sciiti. È chiaramente un conflitto religioso, eppure sull’Independent del 20 maggio 2006 il titolo principale e l’articolo di fondo lo descrivevano entrambi come “pulizia etnica”. “Etnica” in questo contesto è un altro eufemismo. Quello che avviene in Iraq è pulizia religiosa. L’uso originale del termine viene dalla Yugoslavia ed è anche (seppur discutibilmente) un eufemismo per la pulizia religiosa che coinvolgeva i serbi ortodossi, i croati cattolici e i bosniaci musulmani […]
    E Dawkins ha appena cominciato la sua invettiva. Il clue arriva ora:

    Già  in precedenza [Dolly and the cloth heads, Dawkins 2003] ho portato all’attenzione i privilegi della religione nelle discussioni pubbliche di etica, nei media e nel governo. Ogni volta che nasce una controversia sulla morale sessuale o riproduttiva, potete scommettere che i leader religiosi di vari diversi gruppi di fede saranno rappresentati in modo prominente in convegni influenti, o in dibattiti televisivi o radiofonici. Non sto suggerendo che dovremmo censurare i punti di vista di queste persone. Ma perché la nostra società  stende loro un tappeto rosso, come se avessero qualche competenza comparabile a quella, che so, di un filosofo morale, un avvocato di famiglia o un dottore?

    Ecco un altro strano esempio di privilegi alla religione. Il 21 febbraio 2006, la Corte Suprema degli Stati Uniti deliberò che una chiesa nel New Mexico fosse esentata per legge dal divieto, che tutti gli altri devono osservare, di assumere droghe allucinogene. I fedeli del Centro Espirita Beneficente Uniao do Vegetal credono che si possa comprendere Dio solo bevendo tè hoasca, che contiene la droga illegale allucinogena chiamata dimetiltriptamina. Notate che è sufficiente che essi credano che la droga migliori la loro comprensione. Non devono produrre evidenza. Per contro, c’è moltissima evidenza scientifica che la cannabis allevia la nausea ed il dolore dei malati di cancro che si sottopongono a chemioterapia. Eppure, la Corte Suprema ha deliberato, nel 2005, che tutti i pazienti che usano cannabis a scopi medicinali sono soggetti a prosecuzione federale (anche in quella minoranza di Stati dove questo uso speciale è legalizzato). La religione, come sempre, è una carta vincente. Immaginate i membri di una società  di estimatori d’arte che sostengano in tribunale di “credere” di aver bisogno di una droga allucinogena per aumentare la loro comprensione dei dipinti impressionisti o surrealisti. Eppure, quando una Chiesa dichiara un bisogno equivalente, incontra il favore della corte più importante del Paese. È tale il potere della religione come talismano.
    Diciassette anni fa, Dawkins era uno dei trentasei scrittori ed artisti incaricati dal New Statesman di scrivere in supporto di Salman Rushdie, allora condannato a morte per aver scritto un romanzo. I leader cristiani e persino alcuni opinionisti laici espressero “vicinanza spirituale” ai musulmani “offesi” e “feriti”; ispirato da ciò, Dawkins tracciò il seguente parallelo:

    Se i sostenitori dell’apartheid fossero furbi, affermerebbero (senza mentire, per quanto ne so) che permettere alle razze di mescolarsi è contro la loro religione. A quel punto, una buona parte dell’opposizione si defilerebbe rispettosamente.

    E non serve obiettare che il paragone è scorretto perché l’apartheid non ha giustificazione razionale. Il punto cardine della fede religiosa, in tutta la sua forza e gloria, è che non dipende dalla giustificazione razionale. A noialtri viene chiesto di giustificare i nostri pregiudizi; ma chiedete a una persona religiosa di giustificare la sua fede ed infrangerete la sua “libertà  religiosa”.

    Ma di certo Dawkins stava esagerando con questo scenario ipotetico? Tutt’altro. Egli non sapeva che qualcosa di molto simile sarebbe avvenuto nel ventunesimo secolo:

    Il Los Angeles Times (10 aprile 2006) riportava che numerosi gruppi cristiani nei campus sparsi per gli Stati Uniti stavano denunciando le loro università  per aver applicato leggi anti-discriminazione, tra cui la proibizione di molestare o di commettere abusi su omosessuali. Come esempio tipico, nel 2004 un tribunale conferì a James Nixon, un ragazzo di dodici anni dell’Ohio, il diritto di indossare a scuola una maglietta con impresse le parole “L’omosessualità  è peccato, l’Islam è una menzogna, l’aborto è omicidio. Alcune questioni sono proprio così, in bianco e nero!” [fonte: Columbus Dispatch, 19 agosto 2005]. La scuola gli disse di non indossare la maglietta, e i genitori del ragazzo denunciarono la scuola. I genitori avrebbero potuto ragionevolmente basarsi sul Primo Emendamento, che garantisce la libertà  di espressione. Ma non lo fecero; ed in verità  non potevano, perché la libertà  di parola esclude la propaganda di odio. Ma basta dimostrare che l’odio è religioso, e non viene più considerato odio. Così, invece della libertà  di espressione, gli avvocati dei Nixon si appellarono al diritto costituzionale alla libertà  di religione. La loro causa vittoriosa fu sostenuta dalla Alliance Defense Fund of Arizona [Fondo dell’Arizona per la Difesa dell’Alleanza, NdM], il cui scopo è “supportare battaglie legali per la libertà  religiosa”.

    La sezione del libro dura ancora molto, ma il post si conclude qui. Alla prossima.

  33. Und die Hasstiraden des Chefredakteurs gehen ungehindert weiter: Gestern gab es zum wiederholten Mal einen Leitartikel in den Dolomiten, in dem es um die Schwächung der Familie ging, und dies durch die sich abzeichnenden lächerlichen DICOs, die mit den PACS nicht mehr allzuviel gemein haben, geschweige denn mit einer richtigen Ehe wie in Spanien. Die »Familie« und der Papst zählen in diesem Land also weit mehr als das Individuum.

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