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Back in die DDR.

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Die AfD will für Ostdeutschland eine »Sonderwirtschaftszone«

In Sachsen-Anhalt wächst zusammen, was zusammengehört. Die siegreiche AfD und das — laut Der Spiegel — von dubiosen Vereinen gesponserte BSW.

Das BSW-Verständnis für die AfD war schon immer groß. Nicht in der AfD sitzen Faschisten, rückte Sahra Wagenknecht das schiefe Bild zurecht, sondern in der deutschen Regierung. Diese sei »in Teilen rechtsextrem«.

Bei einer Wahlveranstaltung der AfD in Dessau trat der Kabarettist Uwe Steimle auf. Wo ist der gescheiterte Hitler-Attentäter Stauffenberg, wenn er gebraucht wird, fragte er und brachte seine Frage mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Verbindung. Steimle heizte ordentlich ein und sang die DDR-Nationalhymne. Die AfD-Kandidat:innen und das Wahlvolk sangen begeistert mit.

Die untergegangene DDR das Vorbild für die AfD? Vieles spricht dafür. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt standen verdiente DDR-Funktionäre auf der Kandidatenliste der AfD, der Ex-Stasi-Offizier Frank-Ronald Bischof schaffte den Einzug in den Landtag.

Ganz in diesem Sinne, die DDR als Modell, sagte AfD-Co-Chef Tino Chrupalla laut einem Bericht der Tageszeitung Die Welt: »Wenn wir in anderen Bundesländern eine Regierung stellen werden, und das werden wir stellen, dann werden wir auch für Ostdeutschland eine Sonderwirtschaftszone fordern.« Man wolle nicht mehr bloß auf Geld vom Bund angewiesen sein, man wolle wirtschaftlich selbst agieren.

Das ist in zweifacher Hinsicht eine gute Nachricht, lobten die Macher des Online-Blogs Ruhrbarone die Pläne von Chrupalla. Seit 1990 lebt Ostdeutschland von Transferleistungen des Westens, der Osten ist für den Westen ein Zuschussgeschäft, das besser heute als morgen beendet wird, kommentieren die Blogger die Idee der ostdeutschen Sonderwirtschaftszone.

Fakt ist, seit den 1990er Jahren flossen fast zwei Billionen Euro nach Ostdeutschland. Der Vollständigkeit halber muss aber auch erwähnt werden, dass die berühmt-berüchtigte Treuhandgesellschaft die marode ostdeutsche Wirtschaft krude und brutal »abgewickelt« hatte.

Sachsen-Anhalt wird, wenn die AfD es schafft, im Landtag um sich eine Mehrheit zu versammeln, zum eigenstaatlichen Labor. AfD-Wahlsieger kündigte eine Annäherung an Russland an, ein Ende der Sanktionen gegen Russland, die Einstellung der Waffenlieferungen in die Ukraine, also ein Ende der bisherigen Politik. Aufgaben der Bundesregierung, Siegmund bricht diese Kompetenzen auf sein blaues Land herunter.

Das wird AfD-Spitzenmann Chrupalla im Sinn haben. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die AfD in allen ostdeutschen Bundesländern Regierungspartei wird. Die von Chrupalla angedachte Sonderwirtschaftszone wird dann wohl das gesamte Ostdeutschland einschließen. So wie damals, nach dem Zusammenbruch und der Befreiung 1945, als die Sowjets die sowjetische Besatzungszone einrichteten. Die Blaupause für Chrupalla?

Diese Sonderwirtschaftszone könnte dann der Anfang einer Eigenstaatlichkeit der ehemaligen DDR sein, interpretieren die Ruhrpott-Blogger den AfD-Plan. Die Blogger beschreiben die damalige Sowjetzone als ein Hoffnung gebendes Vorbild mit eigenem Wirtschaftssystem und eigener Währung. Die Sonderwirtschaftszone der AfD »Deutschland Ost« als ein antiwestlicher Gegenentwurf. Diese »Festung Ostdeutschland« wird dann mit einem Referendum darüber entscheiden, ob die neue blaue DDR aus der BRD ausschert und aus der EU und NATO gleich mit.

Daran erinnern die Ruhrpott-Blogger beherzt. Ein gutes Projekt, diese Sonderwirtschaftszone, finden sie. Der Pate des BSW, der Ex-Sozialdemokrat Oskar Lafontaine und Ehemann von Sahra Wagenknecht, stemmte sich vor 30 Jahren gegen die Wiedervereinigung. Begründung, Deutschland wird zu mächtig. Die Blogger haben eine andere Analyse parat: Die 1948 gegründete BRD stand für den besten Teil der deutschen Geschichte, würdigen sie die alte BRD: »Sie sollte erst 1990 mit dem Beitritt der ebenfalls 1949 gegründeten DDR enden.«

Die Sonderwirtschaftszone Ost der AfD, die Rückkehr zur Zone. Dieses Mal blau statt rot und völkisch.


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Comentârs

9 responses to “Back in die DDR.”

  1. Hartmuth Staffler avatar
    Hartmuth Staffler

    Dass die AfD von Putin finanziert wird, der ja dank seiner Geheimdiensttätigkeit in der DDR über ein immer noch perfekt funktionierendes Netzwerk verfügt, ist ja wirklich kein Geheimnis. Zu diesem Netzwerk haben einst auch Putins Agenten in Südtirol gehört. Da ist wohl einer übriggeblieben, der es heute noch versteht, angebliche Südtiroler Patrioten in Kreml-Idioten zu verwandeln.

  2. Tokville avatar
    Tokville

    So einen Blödsinn hab ich selten gelesen. Die Nachfolgepartei der SED ist jedenfalls die Linke, in deren Reihen Leute sind, die die reichen Kapitalisten zum Abschuss frei geben.
    Von der Afd habt ihr immer noch nichts verstanden. Die CDU beginnt langsam, etwas zu begreifen, nämlich dass die Brandmauer zu ihrem Untergang führen könnte. Eine Partei, die ohne Befragung der Mitglieder
    ihre Partei auf Linksgrün umpolt, darf sich nicht wundern, wenn das so entstandene Vakuum von anderen aufgefüllt wird.
    Ihr schlagt noch immer mit der moralischen Keule um euch, mit einer Überheblichkeit, die meint, die Leute brauchen eure Belehrungen. Dabei seht ihr die wirkliche Verwahrlosung der Politik, wie sie in Deutschland fest zu stellen ist, nicht. Typen wie Kai Wegner, oder der des Plagiats überführte Ministerpräsident von Thüringen, Lars Klingbeil, der D in den Ruin treibt mit seiner verfassungswidrigen Haushaltspolitik, Merz der das Volk nach Strich und Faden anlügt usw.

    1. Hartmuth Staffler avatar
      Hartmuth Staffler

      In der AfD tummeln sich überdurchschnittlich viele ehemalige SED-Funktionäre.

  3. Helmut G. avatar
    Helmut G.

    Was bei diesen Diskussionen (meiner Meinung nach) zu kurz kommt, ist das Thema Russland/Ukraine.
    Die AFD (und auch die FPÖ) will die Unterstützung der Ukraine stark zurückfahren bzw. ganz streichen.
    Damit stünde einer Übernahme der Ukraine seitens Russlands wohl nicht mehr viel im Wege. Putin könnte dann seinen imperialistischen Wahnsinn für eine kurze Zeit lang befriedigen, große und sehr fruchtbare Flächen (Stichwort Kornkammer) in Beschlag nehmen und von den Bodenschätzen profitieren. Er kann aber auch weiterhin morden, vergewaltigen, Kinder entführen und “umerziehen” und damit die Ukraine so „zurechtstutzen“, wie er es für richtig hält.
    Gleichzeitig würde er damit eine große Flüchtlingswelle in Richtung der angrenzenden Staaten auslösen und dadurch Europa destabilisieren. Wenn Putin-Sympathisanten am Verhandlungstisch sitzen und sich die europäischen Staaten nicht mehr einig sind, spielt das Putin und Konsorten in die Karten. Sollte er in der Folge weitere Länder angreifen (z.B. Moldau, Baltische Staaten), entweder um sie in Besitz zu nehmen oder einfach nur als vorläufigen Testlauf, hat ein geschwächtes Europa wohl kaum mehr die richtige und nötige Antwort darauf.
    Auch die Kosten von Flüchtlingswellen darf man nicht unterschätzen, zumal auch oft die Rüstungsausgaben kritisiert werden (wenn man unbedingt Moral mit Geld aufliegen will).

    1. Cicero avatar
      Cicero

      Seit ihrer Herauslösung aus der Sowjetunion war die Ukraine von Anfang an ein geteilter Staat. Die autochtonen Russen in der Ostukraine fremdelten immer schon mit Kiew. Es kam schnell zu Konflikten und es bildeten sich Separatistengruppen die vor allem seit den Vorgängen auf dem Maidan, aber schon lange vorher für die Abspaltung der Ostukraine kämpften.
      Spätestens als ein deshalb geschlossenes Autonomieabkommen (Minsk II ) scheiterte, wäre angesichts der prekären Lage der Zeitpunkt gekommen gewesen, die Bevölkerung in der Ostukraine selbst über ihre Zugehörigkeit abstimmen zu lassen und zwar zu international anerkannten Bedingungen.
      Denn ein Landgehört der Bevölkerung selbst und nicht Kiew und nicht Moskau und die staatliche Integrität ist zweitrangig und muss nicht mit Gewalt aufrechterhalten werden (ich weiß, eine Utopie und nur auf dem Papier vorhanden).
      Hätte man dies aber durchgesetzt und umgesetzt wäre viel Leid erspart geblieben.
      Nun wird es halt doch so kommen, dass die Ostukraine doch abgespalten wird, halt mir Gewalt und die territoriale Integrität der Ukraine mit westlicher Waffenhilfe (höchstwahrscheinlich gegen den Willen der dortigen Bevölkerung) unbedingt aufrechtzuerhalten, bringt vor allem dem Westen gar nichts außer einer latenten Kriegsgefahr.
      Denn dass ständig suggeriert wird, Putin will die gesamte Ukraine und auch noch andere Staaten überfallen, ist unrealistisch da er ja (konventionell) schon seit Jahren Mühe mit der Ostukraine hat und mit einem Atomschlag die NATO anzugreifen wird dem Dümmsten nicht einfallen.
      Deshalb nochmals: Gebiete gehören der dort wohnenden Bevölkerung und sie und nur sie hat darüber zu bestimmen. Weil dies aber sozusagen nie umgesetzt wird und einer (irgendwie zustandegekommenen) territorialen Integrität ein höherer Stellenwert zukommt, ist es halt so.
      Diesen Konflikt jetzt weiterzuführen bringt nichts. Die Ostukraine wird unter russische Verwaltung kommen, eine Pufferzone zur Nato wird eingerichtet und der Verzicht der Ukraine auf einen NATO Beitritt wird kommen. Hätte man alles auch ohne Krieg und die vielen Toten haben können.
      Denn keine Großmacht weltweit, weder Russland, China noch die USA dulden eine andere Großmacht bzw. deren Raketen als Bedrohung vor der Haustür und bauen gegen evtl. Angriffen vor. Das ist eine Binse die die Ukraine hätte bedenken müssen als sie ihr Land von den Amerikanern aufrüsten ließ.
      Europas Rolle wäre deshalb von Anfang an die der Diplomatie gewesen, eine Vermittlerrolle sozusagen zwischen verfeindeten Nachbarn (die Ukraine ist weder NATO noch EU Mitglied), denn man kann es drehen und wenden wie man will, schon wegen der traditionellen auch wirtschaftlichen Verbindungen und der geographischen Nähe wird Europa zu Russland immer Kontakte brauchen. Feindschaft kann man sich nicht leisten, schon wie gesagt wegen der Interessen. Denn wie heißt es so schön: Staaten haben keine Freunde , nur Interessen (eine Tatsache die der moralischen Überhöhung dieses Themas entgegensteht).

      Im Übrigen stimme ich der Einschätzung von Tokville vollkommen zu. Die Geringschätzung dem Wähler gegenüber , dass er nach eigenem Gutdünken aus dem angebotenen Angebot eine Auswahl treffen kann, und diese als selbstverständliche Entscheidung anzunehmen und umzusetzen ist, ist für “demokratisch” denkende offenbar Geister zu viel verlangt.
      Man muss die Wähler bashen, dafür dass sie “falsch” gewählt haben, als ob “falsch” und “richtig” hier Kategorien wären.

      1. Simon avatar

        Ich habe mehrere Stunden überlegt, ob ich diesen Schwachsinn, diese dreiste Ansammlung russischer Propagandalügen veröffentlichen soll. Denn auch wenn man sie offenlegt und ihnen widerspricht, droht doch immer, etwas davon hängen zu bleiben. Andererseits soll Cicero die Gelegenheit nicht genommen werden, das Bild des Fans (oder zumindest der Verharmloserin) rechtsextremistischer Parteien und der Corona-Verschwörungstheoretikerin um das der Putin-Unterstützerin (oder zumindest: Versteherin) zu vervollständigen.

        Seit ihrer Herauslösung aus der Sowjetunion war die Ukraine von Anfang an ein geteilter Staat.

        Es gab keine Herauslösung im Sinne einer Top-Down-Entscheidung (wie etwa im Falle Südtirols), sondern demokratische Referenda, die in allen ostukrainischen Regionen haushoch für die Loslösung von Moskau bzw. Russland und die Gründung einer unabhängigen Ukraine ausgegangen sind.

        Die autochtonen Russen in der Ostukraine fremdelten immer schon mit Kiew.

        Das ist in dieser Schwarz-Weiß-Darstellung totaler Blödsinn. Außerdem handelt es sich nicht um »autocht[h]one Russen«, sondern um Russischsprachige. Genauso wie die Österreicher oder die Deutschschweizer keine »autochthonen Deutschen« im Sinne einer Zugehörigkeit zu Deutschland sind.

        Es kam schnell zu Konflikten und es bildeten sich Separatistengruppen die vor allem seit den Vorgängen auf dem Maidan, aber schon lange vorher für die Abspaltung der Ostukraine kämpften.

        Der Großteil des Separatismus ist eine Erfindung und eine Inszenierung Moskaus.

        Spätestens als ein deshalb geschlossenes Autonomieabkommen (Minsk II ) scheiterte, wäre angesichts der prekären Lage der Zeitpunkt gekommen gewesen, die Bevölkerung in der Ostukraine selbst über ihre Zugehörigkeit abstimmen zu lassen und zwar zu international anerkannten Bedingungen.

        Unter dem Einfluss Russlands wäre eine solche Abstimmung »zu international anerkannten Bedingungen« so gut wie unmöglich gewesen. Außerdem sind gescheiterte Autonomieverhandlungen in keinem Land der Welt sofort ein Grund für Unabhängigkeitsreferenda oder einen Staatenwechsel. Ich bin zwar ein Befürworter des Rechts auf Selbstbestimmung, doch dass an die Ukraine (noch dazu zur Rechtfertigung eines Krieges!) Maßstäbe angelegt werden, die für keinen anderen Staat gelten, spricht Bände.

        Denn ein Landgehört der Bevölkerung selbst und nicht Kiew und nicht Moskau und die staatliche Integrität ist zweitrangig und muss nicht mit Gewalt aufrechterhalten werden (ich weiß, eine Utopie und nur auf dem Papier vorhanden).

        Einverstanden.

        Hätte man dies aber durchgesetzt und umgesetzt wäre viel Leid erspart geblieben.

        Nur wenn der Ausgang Russland gepasst hätte. Um die Menschen geht es Russland nämlich ganz und gar nicht, das kann man in der Ukraine seit 2014 bzw. 2022 Tag für Tag beobachten, wenn man kein Brett vor den Augen hat.

        Nun wird es halt doch so kommen, dass die Ostukraine doch abgespalten wird, halt mir Gewalt und die territoriale Integrität der Ukraine mit westlicher Waffenhilfe (höchstwahrscheinlich gegen den Willen der dortigen Bevölkerung) unbedingt aufrechtzuerhalten, bringt vor allem dem Westen gar nichts außer einer latenten Kriegsgefahr.

        Höchstwahrscheinlich gegen den Willen der dortigen Bevölkerung? Welche Anhaltspunkte hast du dafür? Russische Propaganda? Manipulierte Referenda in einem Kriegsgebiet? Ich erinnere an die oben erwähnten Referenda bei Auflösung der Sowjetunion. Zudem gab es im Laufe der Jahre, auch nach dem Maidan, zahlreiche seriöse Umfragen zu diesem Thema in der Ostukraine, bei denen ein Anschluss an Russland niemals auch nur annähernd eine Mehrheit erreichte.

        Denn dass ständig suggeriert wird, Putin will die gesamte Ukraine und auch noch andere Staaten überfallen, ist unrealistisch da er ja (konventionell) schon seit Jahren Mühe mit der Ostukraine hat und mit einem Atomschlag die NATO anzugreifen wird dem Dümmsten nicht einfallen.

        Deswegen hat der Überfall ja in Kyjiw begonnen… weil Putin nicht die gesamte Ukraine unterjochen wollte.

        Deshalb nochmals: Gebiete gehören der dort wohnenden Bevölkerung und sie und nur sie hat darüber zu bestimmen. Weil dies aber sozusagen nie umgesetzt wird und einer (irgendwie zustandegekommenen) territorialen Integrität ein höherer Stellenwert zukommt, ist es halt so.
        Diesen Konflikt jetzt weiterzuführen bringt nichts. Die Ostukraine wird unter russische Verwaltung kommen, eine Pufferzone zur Nato wird eingerichtet und der Verzicht der Ukraine auf einen NATO Beitritt wird kommen. Hätte man alles auch ohne Krieg und die vielen Toten haben können.
        Denn keine Großmacht weltweit, weder Russland, China noch die USA dulden eine andere Großmacht bzw. deren Raketen als Bedrohung vor der Haustür und bauen gegen evtl. Angriffen vor. Das ist eine Binse die die Ukraine hätte bedenken müssen als sie ihr Land von den Amerikanern aufrüsten ließ.

        Die Gebiete gehören der Bevölkerung, aber Russland hätte einen NATO-Beitritt nie dulden können. Merkst selber oder, was das für ein kolossaler Widerspruch ist?

        Europas Rolle wäre deshalb von Anfang an die der Diplomatie gewesen, eine Vermittlerrolle sozusagen zwischen verfeindeten Nachbarn (die Ukraine ist weder NATO noch EU Mitglied), denn man kann es drehen und wenden wie man will, schon wegen der traditionellen auch wirtschaftlichen Verbindungen und der geographischen Nähe wird Europa zu Russland immer Kontakte brauchen. Feindschaft kann man sich nicht leisten, schon wie gesagt wegen der Interessen. Denn wie heißt es so schön: Staaten haben keine Freunde , nur Interessen (eine Tatsache die der moralischen Überhöhung dieses Themas entgegensteht).

        Also hat »Europa« (auch die Ukraine ist übrigens Europa) die Ukraine unterm Strich an Russland verkaufen sollen, weil der Wille der dortigen Bevölkerung… checking notes… so viel Wert ist? Aber halt doch nicht so viel, wie die angebliche Freundschaft mit einem Schurkenstaat wie Russland, der einfach seine Nachbarstaaten überfällt und plattmacht, wenn ihm etwas nicht passt?

        Der einzige rote Faden in deinem Diskurs ist die Wiedergabe von Kremlsprech.

      2. Hartmuth Staffler avatar
        Hartmuth Staffler

        Danke Simon für diese präzise Antwort auf willkürliche Behauptungen. Gegen die von Putin finanzierten Provokateure kommt man allerdings mit Argumenten nicht weiter. Das war schon so, als der Putin als KGB-Chef in der DDR in Südtirol aktiv wurude. Die jämmerlichen Überbleibsel dieser Geheimdienstaktionen kriechen jetzt wieder aus ihren Löchern.

      3. Simon avatar

        Gibt es für diese Behauptung einen Beleg? Sonst ist es einfach eine Verschwörungstheorie mit umgekehrten Vorzeichen.

      4. Simon avatar

        Okay, es ist eine Verschwörungstheorie.

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