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Euskal Herria-Catalunya.

Auch in diesem Jahr wird ein Freundschaftsspiel zwischen den Fußball-Nationalteams von Baskenland und Katalonien ausgetragen. Die Mannschaften wollen mit dem Auftritt die spanische und internationale Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass sie endlich eigenständig an internationalen Turnieren teilnehmen wollen, wie heute schon Schottland, Wales oder Nordirland.

In der Mannschaft des Baskenlandes werden erstmals auch Spieler von Navarra (vom Baskenland getrennte baskische Region in Spanien) und Iparralde (dem französischen Baskenland) vertreten sein. Aus diesem Grund heißt das Team diesmal auch nicht Euskadi, sondern Euskal Herria, eine Bezeichnung, die die Einheit aller baskischen Gebiete unterstreicht.

Im Nou Camp, dem Heimstadion des FC Barcelona, war es bei der letzten Begegnung zu einem Ausgleich (2:2) gekommen. Diesmal wird das Spiel im baskischen Bilbao ausgetragen, und glänzt erneut durch hochkarätige Besetzung. Die 40.000 verfügbaren Tickets sind seit Tagen ausverkauft. Das sind Zeichen dafür, dass der Anspruch auf eigene Teams die gesamte Gesellschaft (Politik, Fans, Athleten…) beider Gebiete betrifft, und auch nicht durch Verbote der spanischen Verbände aufgehalten wird, wie dies hierzulande wohl der Fall wäre.

Das Spiel wird am kommenden Samstag, den 29. Dezember ab 20:30 Uhr live vom öffentlich-rechtlichen katalanischen Sender TVCi übertragen, und ist damit auch in Südtirol zu sehen, sofern man über einen digitalen Satempfänger verfügt.

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2 replies on “Euskal Herria-Catalunya.”

Non capisco molto questa tua insistenza nel confrontare la situazione del Sudtirolo con la Catalogna o la Scozia. Questi sono paesi con alcuni milioni di abitanti, dove c’è un processo di nation building piuttosto avanzato. Per quanto ne so, in Catalogna il processo è condiviso dalla maggioranza della popolazione, pur se con sfumature diverse che vanno dall’indipendentismo al federalismo con forte autonomia dalla Spagna. Questo consenso popolare è dovuto senza dubbio alle politiche assolutamente inclusive della Generalitat, fra cui spicca il programma scolastico di immersione linguistica per i parlanti castigliano (I parlanti di madre lingua catalana sono praticamente tutti bilingui nel senso stretto del termine). Quanto alla Scozia i pro e i contro sono grosso modo fifty-fifty, perché da una parte c’è la coscienza della propria diversità  dalla nazione inglese, dall’altra c’è il GROSSO fattore unificante della LINGUA inglese e, credo, anche il dubbio che lasciare l’Inghilterra non sia conveniente da un punto di vista economico.
Quale di queste condizioni c’è in Sudtirolo? L’entità  della popolazione? il sentimento di una storia e cultura comune? una politica di inclusione e di immersione linguistica in campo scolastico? il sentimento di essere, non dico una nazione, ma anche solo una comunità /Gemeinschaft?
Mi sembra non ci siano, anche se posso sbagliarmi.

Nur in den seltensten Fällen ist ein direkter Vergleich in vollem Umfang möglich, da hast du vollkommen Recht. Trotzdem finde ich es wichtig, Beispiele aus anderen Regionen anzuführen, weil wenigstens gewisse Aspekte für Südtirol interessant sein können; wie zum Beispiel die Erkenntnis, dass die katalanische Regierung anders als die unseren bei der Umsetzung der Autonomie ausgesprochen inklusivistisch – also auf die gesellschaftliche Kohäsion bedacht – vorgegangen ist, und dass dies der Diversität der Region alles andere als einen Abbruch getan hat. Gerade der Kontrast kann in diesem Zusammenhang Fehlentwicklungen in unserem Lande sowie mögliche Auswege aufzeigen. Nicht zuletzt finde ich es wichtig, die Nabelschau um Südtirol und seine angeblich unnachahmliche, vorbildliche Autonomie zu beenden, indem ich sie in einen internationalen Kontext stelle. Denn wer glaubt, der Beste zu sein, wird nichts dazulernen wollen.

Im Übrigen hüte ich mich auch nicht davor, Unterschiede zwischen Südtirol und anderen Regionen explizit herauszuarbeiten [siehe].

Was hingegen die zahlenmäßige Konsistenz betrifft, bin ich nicht mit dir einverstanden, dass sie ein ausschlaggebendes Kriterium sein soll und darf.

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