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Überlegene Älpler.
Quotation 41

Heute die Schützen, in einem Monat die Alpini — endlich kommt etwas Leben in die Stadt. Und ich will aus meinen Vorlieben kein Geheimnis machen: Von den beiden, na, heißen wir sie: Bewegungen sind mir die Alpini bei jedem Körperteil lieber. Ich freu mich richtig drauf. Und obwohl ich selber nur Infanterist war und mein ganzes Militärjahr lang nur Bürodienst schob, ich verstehe, warum sich die Alpini nicht nur für die besseren Soldaten, sondern schlicht für bessere Menschen halten. Wie sein Leittier, der Muli, ist der Alpino genügsam, belastbar und halt alpin stur. “Tasi e tira”, der Leitspruch gilt für beide gleichermaßen und für uns Älpler alle. Das erste italienische Lied, das wir lernten, war “Sul cappello che noi portiamo … oilala!” Unsere erste ordentliche Pastasciutta war jene, die wir aus der Campo-Küche der Alpini im Bottich für die Schweine abholten. Als Veci kommen sie jetzt noch einmal auf Besuch. Und wir reden da von Besatzung, Chaos und “Stadt lahmgelegt” — altro che!

Florian Kronbichler in der heutigen Südtiroler Tageszeitung.

Siehe auch: 1/ 2/

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32 replies on “Überlegene Älpler.
Quotation 41

Ein paar Lieder singen und was Gutes schmausen… diesem militärischen Charme ist unser Flor also erlegen. Ich sage nur: Zum Glück wurde er nicht — wie etwa Günter Grass — von der SS zwangsrekrutiert… sonst hätte er zwischen einem Lied und einer Bockwurst wohl auch noch »verstanden«, warum die sich für die besseren Menschen hielten. Schon klar: Die Alpini der Republik sind trotz ihres sorglosen Umgangs mit ihrer faschistischen Vergangenheit nicht mit der SS gleichsetzbar, aber bei solch tiefgründigen Argumenten…

Leicht könnte man sich nun über diesen Auswurf an degoutantem Kontermilitarismus den Mund schaumig reden. Ich will es aber bei einem Zitat bewenden lassen:

Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.

(Kurt Tucholsky)

Alla fine lo avevamo già  capito da che parte sta il cuore di Kronbichler… almeno ora dice la verità . Le marce degli Schützen hanno anche questo di positivo: la gente getta la maschera dell’ipocrisia e dice finalmente come la pensa…

Su pei monti che noi saremo
Pianteremo il tricolore.
O Trentino del mio cuore
ti verremo a liberar. Oilà là 

Questa è l’ultima strofa della canzoncina di Kronbichler (che cantava anche mio nonno in officina: pur non essendo mai stato alpino, erano canzoni conosciute a livello popolare). E aggiungo però che se si fossero limitati a liberare il Trentino (che in realtà  non aveva alcuna voglia di esser liberato) ci avrebbero risparmiato un sacco di problemi…

E aggiungo però che se si fossero limitati a liberare il Trentino (che in realtà  non aveva alcuna voglia di esser liberato)

“Alcuna voglia”. Come no. La storia in frasette, anzi, in marcette. Kronbichler è stato troppo buono, altro che: anziché gli Alpini (presi sonoramente per il culo, ma lo humor non è di casa vostra) poteva optare per gli Schützen. Il materiale, anche in quel caso, non mancava.

Gli Alpini presi sonoramente per il culo… ecco… già . Come volevasi dimostrare: ora il buon Kronbichler è stato insignito, assieme a Faustini, del premio «giornalista dell’anno» da parte degli Alpini. E lui, politico SEL, pacifista e antimilitarista, è andato a Piacenza a ritirarlo. Tutta una coerenza.

Herr Kronbichler war also einer der Sesselwärmer bei der Infanterie und hat von den Alpini keine Ahnung, wagt es aber dennoch solche Aussagen zu machen? Nun, ich war bei den Alpini und was ich während dieser (verlorenen) Monate an Diskriminierung, Rassismus und faschistischen Äusserungen erleben durfte, reicht für das gesamte Leben. Zudem sind die Alpini ein inkompetenter Haufen sondergleichen, und ich denke ich darf eine solche Aussage machen, denn ich war in 7 oder 8 Kasernen und sie waren alle gleich. Ausser seiner unbegründeten Glorifizierung, die sich schnell entmystifizieren liesse, hätte er selbst dort den Dienst abgeleistet, kann er kein einziges wahres Argument abliefern – traurig!

Es gehört schon viel Glaube und Dreistigkeit dazu, sich überlegen zu fühlen und es in einer Stadt, bzw. Land zu feiern, das man nichteinmal imstande war militärisch einzunehmen!
Schlimmernoch hat man in der Anfangszeit sogar gegen Greise und Kinder nicht viel ausrichten können. Also ich frage mich echt auf welchen Mist sich die Alpini und unser Bürohengst hier sich etwas einbilden wollen…

fabivs hat etwas vergessen:

Sul cappello, sul cappello che noi portiamo,
c’è una lunga, c’è una lunga penna nera,
che a noi serve, che a noi serve da bandiera,
su pei monti, su pei monti a guerreggiar. Oi la la.

Der letzte Vers (Kronbichler hat ihn wohlweislich ausgelassen) steht sicher für die Solidarität und den Pazifismus der Alpini, den die Stockholm Syndromler immer herauskehren. “Die wollen nur spielen.”

@Val.

poteva optare per gli Schützen.

Konnte er nicht, diesen Part hat mit unübertrefflicher Niveaulosigkeit schon die ff übernommen.

@ flo

dieses darwinistische gehabe bringt uns aber auch nicht viel weiter. im krieg kann sich niemand auf etwas was einbilden und die ersten, die immer sterben sind wahrheit und würde.

Sì, credo lo siate. Gli antipatici alpini, oltre alla nostalgia, non conoscono altro che la birra e qualche canzonetta montanara. Per il resto, sono innocui: zero impatto sulla società  italiana, pressoché nulla influenza politica, alcun proselito tra i giovani. Tutti vecchi. Avete una visione falsata della realtà .

Es gehört schon viel Glaube und Dreistigkeit dazu, sich überlegen zu fühlen und es in einer Stadt, bzw. Land zu feiern, das man nichteinmal imstande war militärisch einzunehmen!

Questo tipo di argomentazioni si potevano leggere pari pari sul vecchio forum degli Schützen e sinceramente speravo di non doverle vedere anche qui. Allora l’annessione del Sudtirolo nel 1920 sarebbe stata in qualche modo giustificabile se l’Italia l’avesse conquistato militarmente?
Il tono di F.K. nei confronti degli alpini ha una sfumatura ironica, se me ne rendo conto io che non sono di madrelingua tedesca…..

ich war bei der musterung in innsbruck (3 stunden) und bei der musterung in trient (drei tage!). (was über den zustand der heere viel sagt).
gottseidank bei keinem der heere “gedient”.
ich weiss nicht, wie ich den “dienst” überstanden hätte. flor hatte es wohl besonders gut. ich verstehe auch nicht, wie man heutzutage solche aufmärsche noch gut finden kann. sowohl die einen – wie die anderen. alle komplett rückwärtsgewandt. ohne sinn. ohne zukunft.

@Val:
Alcuna voglia… hai ragione, mio caro! Purtroppo da gretto Schütze qual sono, a vedere tante Schützenkompanie dal Tirolo italiano dimentico i “Vordenker”: quelle elites borghesi cittadine, che ad inizio XX secolo, sentendosi oppressi dall’Austria nemica, si volevano aprire al mondo (solo italiano). Già  sapevano quale bella opera modernizzatrice avrebbe portato il fascismo (italiano) e non avrebbero sopportato di restare intrappolate in una realtà  statale che parlava una decina di lingue ed avrebbe mortificato il loro sentimento patrio… proprio come i verdi moderni (notoriamente weltoffen) preferiscono il nazionalismo dei monumenti e delle adunate (notate bene: solo se ITALIANO, sennò fanno schifo…) ad un’idea di Sudtirolo che riunisca le tre culture al di fuori dell’ingessato contesto esistente…

OHNE ROM IN DIE ZUKUNFT!

Was soll einer auch schreiben, dessen Brötchengeber (die Zeitung) fast 1 Mio Euro vom Staat bekommt. Wohl gemerkt unter dem Deckmantel einer Minderheitenzeitung, die zwar deutsch schreibt, aber staatstreu denkt…da lob ichmir jafast noch die FF, die keinen Heller bekommt. Die stehen wenigstens zu ihrer Autoethnophobie ;)

@ Val

Kranzniederlegungen vor Monumenten des Faschismus

Staatsfahnen an Südtiroler Gemeinden schenken

Aufmarsch von 10.000en Alpini in einem Minderheiten-Gebiet

Das soll unpolitisch sein?

… was geht wohl in den Alpinis vor, wenn sie “ihre” Kasernen besuchen werden? – Inzwischen zugewachsene, unansehnliche, heruntergekommene, koloniale Bau-Ergüsse! – Mama Roma lässt grüßen!

Zum Thema Trentino wird übrigens häufig vergessen zu erwähnen, dass Österreich-Ungarn nach Beginn des Ersten Weltkrieges dazu bereit gewesen wäre, dieses freiwillig an Italien abzutreten (wenn letzteres neutral geblieben wäre…)

Aber natürlich machte die Entente in London weit großzügigere Versprechen und unterstützte zudem mit erheblichen Finanzmitteln einen jungen Mann namens Mussolini, der in der Folge eifrig Kriegspropaganda betrieb.

Der Kommentar von Kronbichler erscheint mir weit weniger ironisch gemeint zu sein, als manche hier glauben machen wollen. Zu dieser Doppelmoral passt wie die Faust aufs Auge der gestrige Leitartikel von Arnold Tribus, der die “militärischen” Schützen mit der IRA verglichen hat, sich andererseits aber ständig für die Veranstaltung der Alpini einsetzt…

Da Wikipedia:

L’ironia verbale e situazionale viene spesso usata intenzionalmente per enfatizzare l’affermazione di una verità . La forma ironica […] può includere l’enfasi di un significato mediante l’uso deliberato di una locuzione che afferma l’esatto opposto della verità , o che drasticamente e ovviamente sminuisce una connessione di fatto.

Calcolando che Kronbichler se dovesse scegliere tra Schützen ed Alpini sceglierebbe sicuramente i secondi, a giudicare dai suoi articoli, credo che le sue affermazioni non possano essere intese ironicamente, ma che l’ironia si limiti semplicemente a delle sfumature interne di un concetto esposto in maniera semplice…

P.S: niente birra per gli alpini… Vinassa vinassa fiaschi de vin!

Bei den Alpini war ich selbst gezwungenerweise in den 80er Jahren, 13 Monate lang.
Damals ein desorganisierter Haufen der keinen Konflikt bestanden hätte.
Hatte 6 Lastwagen in dem Jahr. Vielleicht habe ich insgesamt 4000 Km zurückgelegt.
Keiner hielt länger als ein paar Monate dann mußte er zur Lancia nach Bozen zur Reparatur.
Bewahre kaum gute Erinnerungen an den Haufen. Außer dem letzten Tag vielleicht.
Männer, speziell die Älteren, werden leicht sentimental wenn sie von den “alten” Zeiten reden.
Leute, deren Alltag so erlebnisarm verläuft, daß sie von der Naja schwärmen, als dem herausragenden Erlebnis in ihrem Leben.
Die vergessen haben, wie sie Monat für Monat einen Stern in den Hut gezwickt haben,
die letzten 100 Tage einzeln abgehakt.
Die jederzeit wußten wieviele Tage sie noch vom Congedo trennen. 61 all`alba…
Wie sie ihren Militärdienst abgeleistet haben, was sie erlebten, welche Helden sie waren.
Was man sich getraut hat, den meist aus dem Süden stammenden Sergenti und Marescialli gegenüber. Fast nichts ist wahr! Die Knie haben ihnen geschlottert beim Appell, als der Capitano durch die Reihen ging, beim Einen die Haarlänge beanstandete, beim Anderen den Zustand der Uniform. Die “fila” beim Essenfassen. Bis man die von Kronbichler gelobte pastasciutta im Napf hatte, war sie meist nur noch lauwarm und die Nudeln klebten zu Klumpen zusammen.
Und in der Nacht hat man nicht selten ein Schluchzen vernommen, von einem dieser “Helden” die nach der Mamma geplärrt haben.
Wenn sie jetzt nach Bozen kommen ist das alles vergessen.
In rührseliger Erinnerung werden sie sich die Geschichten aus der Militärzeit erzählen.
Die selbsterlebten, die von anderen übernommenen, die “se non è vero, è ben trovato…”
Gönnen wir ihnen das Treffen!

Ach der Kronbichler unterliegt auch den Gesetzen der Staatsräson und nationalstaatlichen Logik. Kritik dagegen verbietet sich ja, wenn man in Südtirol zur kritischen/aufgeklärten Avantgarde zählen will bzw. zum erlauchten Kreis, der sich selbst als Avantgarde hält. :ohno:

Unabhängig davon, wie sich die Vorlieben zwischen Alpini und Schützen sortieren bzw. dieser Tage Kritik geäußert wird gibt es zwischen den beiden zwei signifikante Unterschiede.
1) Die Schützen sind ein Privatverein, der trotz militärischer Herkunft, keinen Bezug zu einem aktuellen Heer aufweist. Man kann die Schützen mögen oder auch nicht leiden, ihre Positionen teilen oder verwerfen, aber sie bleiben ein Privatverein, der sich im Rahmen des demokratischen Rahmens zu jedem Thema äußern kann.
2) Die Schützen sind im Rahmen ihres letzten Aufmarsches ein regionaler Verein. Vielleicht war unter den Beteiligten der Protestkundgebung (ich weiß es nicht, da ich am letzten Wochenende nicht mal in Südtirol war) der eine oder andere Teilnehmer aus dem Trentino oder Nordtirol – dies ändert nichts am regionalen Charakter der Kundgebung.

1) Die Alpinivereinigung weist einen direkten Bezug zur Armee eines Landes auf. Die ANA mag zwar ebenfalls den Charakter eines Privatvereins haben, aber die Grauzone zwischen offiziellen Teilen der Armee und dem Privatverein ANA verschwimmt. So werden beim Alpinitreffen mit großer Sicherheit Teile der offiziellen Armee mit involviert, sei es auch nur, wenn Militärkapellen Konzerte geben bzw. Teile der Armee bei der Organisation beteiligt sind oder irgendwelche hohen Militärs sogar Ansprachen halten. Dies ist ein signifikanter Unterschied. Die Armee hat einen institutionellen Auftrag. In einer Grundsatzdiskussion wäre abzuklären, ob sich eine Grauzone zwischen Alpinitreffen und offiziellen Teilen der Armee überhaupt mit dem institutionellen Auftrag einer Armee in Südtirol vertragen.
2) Das Alpinitreffen hat eine etwas eigene regionale Verwurzelung. Ein Großteil der Teilnehmer kommt aus Italien. Dies ist prinzipiell kein Problem – niemand würde anecken, wenn hier der italienische Kongress der Ornithologen stattfinden würde – wird allerdings zum Problem, wenn eine Veranstaltung eine bedenkliche Vermischung zur offiziellen Armee Italiens aufweist. Eine Armee, die dunkle Flecken der eigenen Vergangenheit nie aufgearbeitet hat und ihren Bezug zu Südtirol nie thematisiert hat.

Das hast du gut beschrieben niwo, ich ärgere mich jedesmal, wenn die Alpini mit den Schützen gleichgesetzt werden, als ob die Schützen ein offizielles Heer wären. Es wäre nicht vorstellbar, dass das deutsche Heer noch heute Wehrmacht heißt (die Alpini heißen aber immer noch Alpini) und es wäre noch weniger vorstellbar, dass Wehrmachtveteranen ihre Feier in Polen oder in Norwegen organisieren (mein Vergleich hinkt, aber er hinkt weniger, als zwischen Alpini und Schützen). Ein offizielles Heer und seine Veteranenverbände sollen keine Politik machen, sondern völlig neutral sein, aber runch und niwo haben gut beschrieben, dass die Alpini Politik machen.

Vielleicht könnte man noch hinzufügen, dass das Militär vom Staat auch die Aufgabe erhalten hat, die offizielle Landeskarte zu erstellen und zu aktualisieren. Und die sieht dann so aus:

Vergleiche: [1]

Vom Landtag eingeladen, hat der Vertreter des Militärkartographischen Instituts auch noch behauptet, es wäre nicht sinnvoll, die deutschen und ladinischen Ortsnamen aufzunehmen. Auch das ist Politik, und auch das ist ein Grund, warum das Militär hierzulande nach meiner Auffassung nicht willkommen ist — ganz egal, wie gut sie Nudeln kochen…

La storia l’ho letta alcuni anni fa, ma mi identifico con il personaggio, CAR a Cuneo, proletari in divisa, ecc. :

La naia ’bella’

Quando parto per la naia l’8 febbraio del 1969 ho 21 anni, sono in ritardo di due anni per via dell’università . Parto così col I-1949. Mi trovo a Savigliano nella nebbia e nell’inverno, mi ha accompagnato in auto lo zio Giovanni. Sono in un Car dell’artiglieria Alpina. Non avendo lavorato prima della naia e non avendo chiesto soldi in casa mi trovo a sperimentare le dolcezze del vitto militare – alla lunga questo fatto riuscirò a valorizzarlo. Sono pronto per la naia? Qualche lettura, esperienze giovanili studentesche, nessuna appartenenza politica. A casa non ci siamo dilungati, sono leggermente antimilitarista – ’voglio fare il soldato semplice’ – e ho scarse notizie sui precedenti famigliari. Mio padre ha fatto sette anni di naia, volontario nel ’38 nel Genio (sergente maggiore), ma ha evitato il fronte. Suo fratello è stato sergente negli alpini e prigioniero in Yugoslavia (medaglia d’argento). Un fratello di mio nonno è morto in guerra nel 1915, medaglia di bronzo. Il nonno e lo zio prete hanno fatto la prima guerra mondiale. Nessuno in famiglia è stato partigiano, anche se mia madre c’è vissuta in mezzo, mentre era alla miniera di Fontane. Il servizio militare obbligatorio mi sembra un dovere e un’opportunità  per conoscere la mia generazione. Ho rispetto per i primi obiettori, ma ritengo che si possa fare molto dall’interno pagando meno di persona. ’Lettera a una professoressa’ e la ricerca di Capitini sulla nonviolenza mi stimolano… e il vuoto di racconti famigliari mi spinge a conoscere di persona qualcosa dell’esercito. Mi presento in magazzino per ritirare il corredo con le mie scarpe pesanti ,le calze di lana pelosa e un impermeabile del nonno; il magazziniere mi dice :’ci guadagni’. La divisa non è male, certo ci sono molte mostrine e stemmi da cucire ma mia madre mi ha insegnato. Per la prima settimana niente libera uscita, in attesa che tutto il vestiario sia in ordine. Dal barbiere porto il rasoio lucente che mi sono fatto regalare dallo zio prete Dionisio. Ho provato a radermi ma l’acqua è fredda e ho paura di tagliarmi. Così contratto col barbiere che mi faccia la barba gratis in cambio del rasoio [1]. La cucina non si può giudicare in questa stagione: è servita su vassoi d’acciaio e col freddo la minestra si gela sul fondo, il vino non capirò quanto sia ’potabile’ che al momento di lasciare il Car in primavera. Mi capitano servizi in cucina a pulire pentoloni, ma almeno c’è l’acqua calda. La doccia velocissima una volta la settimana. La paga, allora si chiamava decade, poche lire sufficienti per comperare allo spaccio un cartoccio di budino. Alla libera uscita giro per Savigliano curiosando e stando alla larga dalle piole, non ho soldi per mangiare a mie spese. Molti compagni hanno invece anni di lavoro alle spalle e oltre a considerare la naia una perdita di tempo e di soldi, si consolano con qualche cenetta. Una sola cena fuori a Savigliano, quando viene a trovarmi Lella con Elio Salvai. Sono qui al CAR con suo fratello minore. I compagni di naia li conosco un po’ alla volta senza approfondire troppo, a cominciare dai vicini di camerata. La pulizia e l’ordine sono maniacali. Bisogna fare il ’cubo’, cioè smontare in parte il letto e formare con materasso lenzuola e coperte un cubo perfetto su cui i caporali fanno saltare una monetina e se non è a posto si deve rifare. La disciplina si divide in due categorie: quella logica di una grande comunità  e quella odiosa dei piccoli soprusi dei pochi vecchi presenti al CAR e dei caporali. Bisogna sapersi destreggiare senza impuntarsi sulle bazzecole. Non sopporto una sera la presa in giro di un contadinotto costretto a masturbarsi davanti a tutta la camerata. Scendo dal tenente a rapporto e lui interviene prontamente. Comincio a tenere dei diari di piccole cose che succedono ma non li ho conservati. Io non fumo, comincerò a fumare la pipa a 30 anni. E’ particolarmente odioso il rito quotidiano di raccolta cicche avanti e indietro nel cortile, naturalmente senza scope. La ginnastica non è il male peggiore, ma qualcuno poco abituato la troverà  dura e ancora di meno gradirà  le marce che ci aspettano finito il CAR. Con l’addestramento alle armi comincia l’ideologia ’sentimentale’, tanto che compongo una canzone usando le parole del tenente che dice che il fucile è come la morosa , che bisogna tenerlo e volergli bene. Monto e rimonto il vecchio Garand che deve arrivare dal Vietnam. Si va a sparare una sola volta e io brillo per insipienza, facendo fare un salto a pancia a terra al capitano quando mi giro verso di lui chiedendo se devo fare il colpo di prova. Non ho capito quanti colpi mi hanno messo nel fucile e in definitiva faccio una figura da fesso. Il capitano risale nel poligono verso la compagnia in attesa e minaccia punizioni se qualcun altro ci riprova. Siamo appena dopo il ’68 e anche in caserma si sentono prudenti discussioni sulle lotte degli studenti. Un operaio di Milano mi chiede se ho letto il libro di Rossana Rossanda ’L’anno degli studenti’. Durante le uscite frequento qualcuno del paese con cui si parla criticamente di naia e di diritti dei soldati. Sono in contatto con chi in altre caserme sta facendo proselitismo ed inchiesta in vista di un movimento dei soldati, ma io sono troppo individualista per lavorare con metodo e poi sto attento alla repressione. Sento la mancanza di democrazia. Soprattutto non mi rendo conto di cosa è possibile fare: ad esempio cerco di tener conto della quantità  e del tipo di armi presenti in caserma, o di strappare notizie sui fornitori della mensa. Mi concentro poi su quel che ho capito e so contrastare: il potere dei veci. Poco racconto nelle lettere a casa o ai parenti. Verso la fine del CAR arriva una mattina lo zio Giovanni, parla col capitano e vengo chiamato a rapporto. E’ morto lo zio prete Dionisio e vado in licenza per un giorno a Perosa. Forse è questa morte dello zio Monsignore a farmi dirottare – con altri – dall’artiglieria alpina agli alpini, infatti alla fine del Car vengo spostato a Pinerolo alla caserma Berardi. Saluto con un po’ di vergogna gli amici che andranno lontano, ai confini con l’Austria. Poco prima della fine del Car c’è il giuramento. Io non voglio giurare ma non intendo farmi prendere di punta. Così escogito l’espediente di marciare male, non stare al passo ecc. Dopo inutili tentativi mi lasciano in caserma a pulire sgabelli con altri due o tre. All’arrivo a Pinerolo, un furiere grida quando mi vede per le scale: ”Quello è figlio Mao”. Balengo, è il figlio del direttore del cotonificio di Perosa e svela ai veci della compagnia che ho un passato nel movimento studenti di Pinerolo. Così si gioca allo scoperto a Pinerolo. La sera arrivano i veci della compagnia, che sono poi tre o quattro più scalmanati,a farci fare ’le aquile’ sulle mensole,a fare la’comunione’ con la fetta di patata bagnata nell’urina ecc. Io sopporto qualcosa ma quando mi sbrandano, cioè ribaltano il letto con me sopra decido di resistere. Così resto sotto il letto disfatto finche arriva l’ufficiale di picchetto per l’ispezione notturna. ’Alzati’. – ’NO, mi devono rifare i letto i veci’. L’ufficiale mi porta al posto di guardia e mi fa la ramanzina, deve mediare con i veci ma io resto fermo e dormo al posto di guardia. Avrò anch’io un vecio ma non gli farò mai la branda, si rassegna e mi tollera. Quando ci spostano per la scuola mortai ad Aosta ci segue un caporale vecio incaricato di raccogliere la ’religione’, la tassa che si paga ai vecchi perché facciano festa. Io non la pagherò nonostante le sbrandate e le corvee nei cessi che immancabilmente mi rifilano. Ad Aosta sono quasi sempre punito o di guardia tanto che quando una volta vengono a trovarmi amici da Pinerolo devo trovare un sostituto per il pomeriggio della domenica. Uno dei divertimenti dei veci è farci fare ’le pince’ cioè i sollevamenti da terra sulle mani. A forza di farne si arriva alle trenta quaranta per volta, il vecio è soddisfatto, ma si soffre. I veci sono un po’ la cinghia di trasmissione nella gerarchia interna alla caserma. In cambio di minori compiti nella gestione (pulizie e guardie) tengono sotto tiro i giovani in modo da accelerare e lubrificare il processo di apprendimento delle regole militari. Dalla loro parte sta la tradizione: hanno subito a loro volta, si sono ’inquadrati’ e vedono solo questa prospettiva per i nuovi arrivati. Gli ufficiali in fondo hanno fatto la stessa scuola e fanno finta di non vedere salvo quando capitano casi gravi di nonnismo. Una unica soluzione comincia a intrigarmi: ottenere che la naia sia ridotta a due-tre mesi, magari con richiami periodici come in Svizzera, in modo da impedire la segregazione e l’impermeabilità  di questo mondo con la società  civile. Il vitto comincia ad avere qualche gusto, siamo già  in primavera inoltrata, ma non abbonda, una volta – di guardia notturna- mi bevo un mezzo bicchiere di latte condensato rubato in cucina. Al corso mi fanno fare lo specialista al tiro per i mortai, seguo e imparo, poi col tempo capirò quanto è assurdo. Infatti un giorno il tenente ci dice che il tempo di risposta italiano a una invasione è di una decina di minuti. Tempo massimo oltre il quale ’l’invasore’ acquisisce un vantaggio insuperabile. Ebbene alle manovre, prima si sparare coi mortai ci mettevamo tre giorni, altro che dieci minuti entro cui rispondere. Dopo Aosta rientro a Pinerolo e subito si va in val Thuras per i campi estivi. La vita dei campi dei campi è meno ostica, si tratta di camminare, soffrire magari, ma è una cosa più comprensibile della prigionia in caserma. Nel mezzo delle camminate e delle esercitazioni, brilla però il raid notturno di alcuni esaltati, ufficiali e capitano compreso. che vanno di notte all’assalto di un campo della fanteria in un vallone vicino, con colpi a salve. Una domenica vado in esplorazione con un altro soldato di Torino, su per un canalone della Val Thuras. Saliamo imprudentemente nella gola franosa e ci fermiamo abbastanza in alto, ci diciamo entrambi che siamo un po’ matti e piano piano ritorniamo in basso al campo. Poi parte la marcia di avvicinamento alla val Maira zona di manovra estiva. Abbiamo anche i muli che portano pezzi del mortaio, altri pezzi sono invece sulle spalle degli alpini. Io ho solo la cartella dello specialista al tiro, oltre lo zaino e il fucile, ma un giorno faccio un turno col treppiede del mortaio. Di solito marcio volentieri,e alcuni vecchi per ripicca dicono al capitano che ho nello zaino il libro di Mao. Perquisizione e saltano fuori vari libretti fra cui la raccolta in inglese di canzoni folk di Lomax e una Bibbia. Il capitano è imbarazzato e i vecchi si mordono la lingua. Sovente i piedi cuociono nelle lunghe marce e imparo a passare un filo di cotone nelle bolle. Si sta bene in montagna, si vedono bei paesaggi, ma quelli che arrivano dalle città  cercano in tutti i modi di farsi mandare in infermeria. Una sera montiamo la tenda nel vallone di Massello, sotto la cascata del Pis. E’ un tendone, a cui ognuno contribuisce con un piccolo telo e qualche ferro. Nella notte sogno che cadono delle rocce e sveglio tutti. Ci agitiamo nella tenda finche crolla e ci troviamo sotto le stelle. Una sera ad Elva un sergente mi chiede se so portare un fascio di fieno e io dico di sì. purtroppo non me lo posiziono bene sul capo e mi scende sul fondo schiena, faccio una fatica incredibile ad arrivare al paese. Così dopo sono stracco morto e al mio turno di guardia non esco nemmeno dal sacco a pelo. La mattina il capitano chiede chi era di guardia. ’Non abbiamo avuto la sveglia in tempo per fare il colle!’. Ormai ci si avvia per l’asfalto sperando di non incontrare superiori nel fondo valle. Io medito su cosa mi faranno: una guardia non fatta è un reato grave!. Per fortuna arriviamo al posto tappa e il capitano esce a cercare un TV portatile. Quella sera c’è lo sbarco sulla luna, ma io sto nella mia tenda, non mi interessa, aspetto guai. Il capitano dirà  poi :’vedremo quanta CPR darti’… E finisce lì. La cucina ci aspetta ad ogni tappa dove arriva la carrozzabile, C’è anche un magazziniere e poco alla volta la truppa si spoglia dei carichi ingombranti, addirittura i fucili vengono consegnati all’armiere. Il capitano se ne accorge l’unica volta che vuole schierare la guardia, quando ormai siamo in val Varaita. Non si riesce a formare il picchetto, il capitano minaccia sanzioni. La tappa precedente dovevamo scavalcare il colle della Gianna ma la compagnia nel pomeriggio era sgranata per chilometri sulla salita. Io in precedenza avevo rifornito una decina di borracce d’acqua dei rii e adesso molti hanno le gambe tagliate. Quando si arriva a Chiappera ci troviamo con le altre compagnie di alpini. Ricordo che mi rifiuto di andare alla messa al campo. Si fanno le manovre, tre giorni di preparazione prima di sparare i colpi giusti. Vengono sospese perché un fulmine ha colpito degli esploratori in cresta e c’è un ferito. In quei giorni, mi riparo con chiodi da mulo gli scarponi che ormai si aprono a forza di frenare i muli in discesa tenendoli per la coda. Un giorno sono di guardia lontano dal campo, alla polveriera. Una marmotta si avvicina alla parete dove sono nascosto e si infila sotto di me. Ho pensato di sparare ma ho lasciato perdere, mi avrebbero sentito dal campo. Così ricorro alla baionetta e riesco a catturarla non senza averla fatta soffrire. Ma è cibo per me, la spello e la metto al fresco in un torrentello. Dopo pochi giorni vado in licenza e la porto a casa, mia madre saputo come l’ho presa fa una brutta faccia ma la cucina. Qualche timida riunione in caserma di due o tre compagni critici ma nessuna iniziativa. In caserma adesso comincia la preparazione per le manovre Nato in Danimarca. Io faccio sapere che non ci voglio andare. Il capitano non dice niente e mi spedisce con uno strumento topografico a Bousson , per tracciare il poligono di tiro per le Gare militari invernali. Sono sotto un capitano della squadra sportiva e alloggio nella caserma del Genio. E’ una caserma senza mura, molto tranquilla. Circolano atleti e specialisti in vari settori del genio. Traccerò lungo il corso del torrente il poligono, mentre un altoatesino con la escavatrice devia il torrente, costruisce la pista e i rialzi per i bersagli. Questo altoatesino mi insegna a pescare a mani nude le trote nel torrente freddissimo. Ce n’è un bel po’ intrappolate nelle anse sbarrate dal poligono. Vado a casa ogni sabato in licenza. Rientrato a Pinerolo, monto sovente di guardia alla polveriera: le guardie non le digerisco, il sonno rotto, le ispezioni col mitico ufficiale che cerca di sorprenderti ecc. Un alpino di Torino , Clerico, ha deciso di togliersi la divisa, ce l’aveva detto e adesso è in prigione. Un giorno mentre passeggia per l’ora d’aria insieme alle guardie mi avvicino e gli dico qualche parola. Il giorno dopo mi convocano al comando e mi interrogano. Spiego che volevo salutarlo e che mi piace la sua scelta ma io non me la sento . Poi sbotto raccontando una serie di magagne della caserma, dai pasti senza carne da un mese, al capitano che intasca i soldi della decade di chi è in licenza e quelli del lavaggio vestiario che nessuno fa fare. Così finisco dal colonnello Fregosi che mi ascolta tutto gentile, a lui aggiungo che in caserma ci vorrebbe la tv e i giornali per stare informati su cosa succede fuori, qualche assemblea ecc. Non mi ricordo i suoi commenti, ma mi dice che posso andare di ispezione alle cucine. Io lo farò per un giorno ma no so dove mettere il naso e finisce lì. La carne ritorna ma siamo sempre pochi a mangiare in mensa. Il capitano mi tiene una lunga chiacchierata passeggiando in cortile e dicendo che non sapeva che mi interessassero certe cose, mi parla dell’EST Europa e dei fatti di Praga, mi chiede se voglio andare più spesso a casa..,. Esco da questa esperienza sconcertato, non ho realizzato niente movendomi da solo, la struttura è sclerotizzata ma è di gomma in questi casi. In questi mesi c’è l’autunno caldo operaio del 1969 ma io seguo con distacco, non ho ancora esperienze di lavoro alle spalle. In Camerata ci si limita a cantare qualche canzone di sinistra accompagnandosi con la chitarra e l’armonica a bocca. In seguito vado alla scuola sci a Ulzio. Lì finisce la mia esperienza di contestazione nonviolenta. Infatti ormai son un vecchio, ma mi accorgo che sono sempre isolato. La sera i vecchi di Ulzio particolarmente accaniti fanno sfilare i giovani nelle camerate e io dopo aver detto loro si smettere, mi unisco, fra i sorrisini e i commenti dei vecchi e lo stupore dei giovani. Quando un vecio dice a un giovane di buttare il suo materasso in cortile e quello tentenna, io prendo il mio e dico ’guarda è facile’ e lo scaravento giù’. Il giovane ha una crisi di nervi e lo portano in infermeria. Poi arriviamo dove c’è un sottotenente sdraiato e un vecchio mi dice ’sbrandalo’. Io afferro il letto e butto per terra l’ufficiale. Finisco in cortile a palare neve. La mattina arriva il capitano vede il materasso e fa una sfuriata. Tutto quell’episodio verrà  commentato in libera uscita da alcuni giovani favorevolmente. Dicono che bisogna reagire. Ma ci sarà  solo un’inchiesta perché un giovane ha telefonato a un suo zio generale. Io smetto praticamente di intervenire, non voglio che qualcuno subisca repressione e mi dedico allo sci. Dopo la scuola sci si va ai campi invernali a Bousson. In una escursione sopra Sauze d’Oulz ci svegliamo la mattina con la neve fresca sulle tende termiche. Partiamo in gran fretta rinunciando a fare un colle, ma anche scendendo si fa fatica per la neve alta. Il capitano minaccia con la pistola uno che non va avanti…Penso: ’Se spara gli salto addosso!’ Una sera siamo in rifugio e io intrattengo alcun soldati con chiacchiere sulle donne nella Bibbia. Leggiamo il cantico dei cantici. Faccio vedere il testo di un profeta che da della prostituta al suo popolo. Sono stupiti di questo linguaggio. Il capitano, seduto poco lontano, mi chiede se sono valdese. Ricordo una salita alla Terra Nera in val Thuras, dopo una notte in una stalla sullo sterco gelato. Al ritorno ( si è interrotto l’insieme delle escursioni per una bufera) il capitano mi chiede di cercare una via alternativa di discesa. Vado avanti e trovo degli esploratori fermi con degli sci. Chiedo se posso prenderne un paio, saprò poi che sono del colonnello e scendo con dei compagni. Arriviamo a Ponte Ciataniera presto, non si vedono rifornimenti. Io trovo la chiave della baita dove han dormito gli ufficiali e mi servo di un panino. Più tardi arriva la compagnia e mi presento al colonnello con un panino dicendo’ lo offre il tenente Rossi’. Naturalmente il tenentino fa buon viso ( è il conte di Montelera – della Martini&Rossi) ex studente di destra a Torino. Al ritorno dai campi invernali parte la preparazione per le manovre Nato in Norvegia. Io questa volta ci andrei, per non passare per uno che ha paura del freddo, ma il capitano ormai mi conosce e non mi porterà . Scrivo un messaggio in inglese da dare a un soldato Usa di colore e lo affido a un trasmettitore che conosco e che va in Norvegia. Arrivano i giovani dalla scuola mortai e i miei coetanei mi dicono che ho anch’io un giovane. Dico di non fare i fessi ed esco a comprare un pacco di opuscoli della Claudiana sull’esercito. Riunisco tutti i giovani e li distribuisco. La sera mi trovo il letto fatto. Vado a cercare il mio giovane e lo obbligo a dormirci dentro . Io vado nel suo. Nel buio si sente una discussione esilarante dei miei compagni che si dividono sul giudizio dei miei mesi di caserma. Gli ultimi mesi passano senza storia, mi limito a scrivere alcuni articoletti su ’Il giornale di Pinerolo e valli’ sulla caserma. Parlo di una messa in caserma e di come ci abbiano fatto fare le pulizie visto che non volevamo andarci. Di una cena dei congedanti con la presenza della mula Gloria reduce dalla Russia. La vigilia del congedo a maggio del 1970, il capitano ci convoca uno per uno in ufficio e chiede se vogliamo iscriverci all’ANA. Ringrazio e dico che ne ho avuto abbastanza. Il cappello da alpino lo regalo a uno zio pescatore che lo perderà  in un torrente. Lo stemma della compagnia mortai ad un cugino che non ha fatto il militare. Piero Baral

E questa è la mia storia:

Quando parto per il servizio militare è il 05 aprile 1974, ho diciannove anni. Ero rientrato da Monaco di Baviera, troppo presto e dovetti attendere tre mesi per la chiamata alle armi. Sul precetto di chiamata era indicata la caserma nella quale dovevo presentarmi entro la mezzanotte. Arrivo a Cuneo nel tardo pomeriggio, davanti alla stazione ci aspettano alcuni camion per portarci al CAR, guardo l’orologio, erano appena le 18.00. Esco dalla stazione evitando tutti gli altri coscritti, giro per Cuneo fino a tarda sera e mi presento verso le 22.00 al posto di guardia. L’ufficiale di complemento al posto di guardia, mi sgrida per l’ora e mi accompagna in caserma in fondo ad un lungo corridoio nell’ultima camerata. Lungo le scale incrocio una pantegana che scende tranquillamente. Mi assegnano l’ultima branda nella camerata dei sudtirolesi o tralicci come ci chiamavano i bergamaschi. Il ratto era solo l’inizio, alcuni giorni dopo, dalle tasche del cappotto appeso dietro alla branda saltano fuori due dolci topini. Anche nelle cucine mi capita di trovare degli allegri topini tra la farina. Alcuni piangono, altri bevono, altri ancora si dilettano allo spaccio ascoltando delle canzoni al juke box o con altri giochi. Quelli più benestanti rifiutano il cibo in caserma e frequentano i buoni ristoranti. Poco a poco molti scoprono il buon vino piemontese e trascurano le bottiglie di Kalterer che si sono portati da casa. Di mattina nell’ora di aria, vedo l’unico obbiettore di coscienza totale che rifiuta il sevizio di leva, prima di essere trasferito a Peschiera. E’ un testimone di Geova e ci raccontano che un’ala del carcere militare è occupato da loro. Iniziano le marce, passeggiate per chi era abituato alla montagna, le prove di tiro per arrivare al giuramento. La mia prima licenza la dedico a visitare Torino, ero così vicina e mi interessava ma i più tornano a casa. Evito molti servizi di guardia, preferendo il servizio in cucina, ma il primo servizio di vigilanza ai seggi non lo posso evitare. Mi mandano in un paese della provincia, prima di partire in città  si respirava un’aria di cambiamento. E’ il 12 maggio 1974 si vota sul divorzio, quando torno a Cuneo si sente l’esultanza dei vincitori.
A giugno parto per Brunico dove mi assegnano ad un ufficio. La caserma è piccola ed ospita un comando di reggimento. In camerata mi trovo con commilitoni lombardi, veneti, trentini, siciliani e sudtirolesi. E’ un ambiente più vivibile, ci sono molti ”compagni” anche tra gli ufficiali. Si discute, si cerca di far passare nel migliore dei modi questo periodo considerati da tutti perso. Su una cosa era difficile trovarsi d’accordo in camerata ed era sui generi musicali, chi preferiva la Volksmusik, chi il rock o il pop. Ma per il resto a parte qualche tentativo dei veci di imporre le loro tradizioni non c’è motivo di dividerci. Tutti consideriamo questo periodo tempo perso, cerchiamo di farlo trascorrere frequentando i bar nei paesi vicini ma anche discutendo su una possibile riforma di questo servizio. Assistiamo alle prime assemblee dei ”proletari in divisa”, a Monguelfo e Bolzano, riusciamo ad imporre una votazione democratica del NCC (nucleo controllo cucina). Di domenica dopo l’adunata se non si è in licenza, si scavalca il muro e con l’autobus raggiungo casa. Per noi non è così dura, ma per chi è più distante è più difficile. Assisto ad una scena in camerata, un giovane chiede ad altri di spezzargli un dito del piede, per tornare a casa in licenza. Nessuno lo aiuta e lui ci tenta da sé, ma non si spezza. Chiedo di poter frequentare un corso roccia o di sci al villaggio alpino di Corvara, ma mi mandano al massimo alle gare di sci per segnare i passaggi alle porte, il mio maresciallo non vuole che abbandoni l’ufficio. Man mano le amicizie si intensificano, l’amico di Gais o di S.Giorgio ci invita nel suo albergo. Il gruppo è composto inoltre da un piemontese, lombardo, siculo e un bolzanino. Il tempo passa e si avvicina la data fatidica del congedo. Torno a casa in divisa, la medaglia di riconoscimento la regalo ad un parente e mi chiedo come posso scordarmi di questo periodo abitando di fianco ad una caserma. Dopo poco tempo mi scordo di questo periodo, ma non delle amicizie. Mi arriva la prima cassa di arance siciliane e dopo poco ci ritroviamo in Piemonte nelle Langhe ad assaporare i buoni vini, ogni tanto ci si sente, ma nessuno di noi si ritrova a festeggiare con l’ANA.

Mi fa letteralmente venire i brividi con quanta naturalezza l’Alto Adige descrive che l’adunata verrà  aperta dalla bandiera di guerra del 6° reggimento alpino, che ha partecipato alla campagna di Libia e alle due guerre mondiali. E poi c’è chi ci racconta che la manifestazione non avrà  nulla di marziale.

Chi conosce lo scopo e la storia di questo giornale, capisce perche´ DEVONO scrivere con questo “stile”.

Durnwalder zum Alpinitreffen: “Polemiken sind einfach lächerlich”

250.000 Menschen, 2000 Busse, 2500 Camper, 15.000 bis 20.000 Pkw: Der Ansturm auf Bozen am Wochenende wird enorm sein.

Das Alpinitreffen vom 11. Mai bis zum 13. Mai in der Landeshauptstadt wird zur Herausforderung: nicht nur in organisatorischer, sondern auch in menschlicher Hinsicht.

Das betonte Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag erneut: “Das Alpini-Treffen ist eine große Chance für uns und unser Land. Wir haben die Möglichkeit, unser Land zu präsentieren. Ich kann deshalb die Polemiken, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen, nicht verstehen. Sie sind einfach lächerlich”, so Durnwalder im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung.

Südtirol erhalte die einmalige Möglichkeit, sich einem großen Publikum zu präsentieren.

Er hoffe deshalb, dass die zahlreichen Alpini und ihre Verwandten aus Bozen mit dem Eindruck abreisen, “dass wir hier in einem schönen Land leben, mit sehr sympathischen Menschen”.

Die Presse bat Durnwalder um wohlwollende Berichterstattung: “Einige Sachen werden auch schiefgehen, sowohl in organisatorischer als auch in zwischenmenschlicher Hinsicht. Ich hoffe aber doch, dass es ein gelungenes dreitägiges Fest wird”.

joi

Quelle: Stol.

Geht es eigentlich noch dreister, als die Presse um »wohlwollende Berichterstattung« zu bitten? Und kann die Möglichkeit, »sich zu präsentieren« (ergo: Geld) wirklich immer ein Totschlagargument gegen politische und ethische Überlegungen sein?

“Wohlwollende Berichterstattung” in Zusammenhang mit einem militärischen Aufmarsch erinnert mich das schon an wenig an die jubelnden Artikel in der Zeitung “Neues Deutschland” bei jedem Jahrestag der DDR.

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