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Pretesti dalle gambe corte.

Durante la discussione sulla toponomastica, svoltasi ieri a Kortsch, e che vorrei riassumere in un articolo a parte, uno spettatore ha rivolto la parola ad Alessandro Urzì (FLI), chiedendogli per quale ragione in Valle d’Aosta si sia riuscito ad abolire i toponimi inventati dai fascisti e in Sudtirolo, invece, no.
L’esponente finiano ha voluto rispondergli citando un rappresentante dell’Union Valdôtaine, che, invitato a riferire davanti al parlamento sudtirolese, avrebbe dato questa spiegazione: i toponimi francesi/francoprovenzali, per i cittadini di lingua italiana, sono facilmente pronunciabili, e anche quando vengono pronunciati male rimangono comunque identificabili e comprensibili.
Allora Harald Stauder (SVP), sindaco di Lana e moderatore del dibattito, ha ribattuto che, seguendo questa logica, la toponomastica di Tolomei si potrà  abolire quando i cittadini sudtirolesi di lingua italiana avranno sufficiente padronanza della lingua tedesca per poter leggere e pronunciare correttamente i toponimi non italianizzati. E in realtà dovremmo già esserci.

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18 replies on “Pretesti dalle gambe corte.”

Ich erwarte mir jetzt eine genaue Berichterstattung über die letzte Podiumsdiskussion, und zwar in einer Sprache, die auch unsere Freunde in Nordtirol verstehen. Italienisch ist ja nicht unbedingt eine Weltsprache die man verstehen muss …

Kaum jemand in Welschtirol (Heißt das heute nicht Trentino?) interessiert sich für Anliegen der Südtiroler. Wenn doch, dann erhoffen sie sich davon Vorteile, ohne die Südtiroler gleich umarmen zu wollen.
Sie schlagen Brücken in den Süden, aber keine Richtung Norden. Die unsichtbare Brennergrenze (von Helmuth Kohl entdeckt) ist solange vorhanden, wie sie respektiert wird.
Sie wird nicht nur respektiert, es wird sogar demutsvoll vor ihr Halt gemacht .
Ich bin mir nicht sicher, ob ihre Brücken nach Süden Ihrer Sache dienlicher sind, als die nicht geschlagenen Richtung Norden

Scusa, caro bruno, ma è un paio di giorni che non guardo il forum e credo di essermi perso qualcosa…
…ricapitoliamo un po’: tu chi cacchio sei per ordinare articoli e per pretenderli in una lingua piuttosto che in un altra? Sei per caso il nuovo caporedattore di BBD?

Italienisch ist ja nicht unbedingt eine Weltsprache die man verstehen muss…

Tiiiio! Sell isch etz obr seggo wohr; dr Luis fen Ultntol sogg aa ollweil Sittiroulerisch sei dia erschte Sproch dr Welt gweisn… und wenn er ‘s sogg…

Alcuni esercizi di pronuncia per il signor Urzì ed il suo entourage:

livello base (attenzione agli accenti!):
Là na, Merà n, Algùnd, Salùrn, Brènner, Tèrlan, Rìtten, Mòos…

livello intermedio (traslitterazioni elementari: si salvi chi può!!!):
Pozn, Prunec, Talfer, Plot, Sarntain, Sonc Pauls, Molz, Ghirlan, Aisactol, Fintl…

livello finale (la lingua dei barbari vera e propria: uno strazio per le corde vocali italiche!!!):
Pricsn, Naimorc, Sclondersc, Sonc Lirt, Minstrtol, Robmstuan, Sittirol, Sonc Falentin an dr Hoad…

Chissà  se sopravviveranno a questa strage di lingue e palati molli… :-D

Bruno, wenn Sie sich in Österreich ähnlich aufführen wie hier auf diesem Blog, dann verstehe ich schon, warum “die da draußen” nichts mehr von uns wissen wollen.

@ Bruno
In Welschtirol (für die Irredentisten Trentino) interessieren sich sehr viele für Südtirol. Ein Beispiel: Der Freiheitsmarsch der Schützen in Bozen, an dem viele Welschtiroler teilgenommen haben. Die haben sich keine Vorteile davon erhofft, sondern sie haben ihre Überzeugung ausgedrückt. Es ist eine reine SVP-Logik, sich bei allen Aktionen zu überlegen, “was es und bringt”. Es gibt auch heute noch Menschen, die danach handeln, “was ich für richtig finde”. Gott sei Dankl. .:))

Lieber Bruno,

Menschen, denen Tirol am (und im) Herzen liegt, versuchen nicht zu trennen. In Tirol war vor den Nationalisten die Sprache kein Problem. Und für mich als Tiroler deutscher Muttersprache auch nicht. Unsere Welschtiroler lernen immer mehr und immer besser auch Deutsch, weil sie die Annäherung zu ihren Schwestern und Brüdern im Norden suchen. Was ich mir von dir erwarte: Freundlichkeit, Diskussionslust und a bissl weniger Arroganz. Danke!

Lieber aglioorsino,
im Trentino (Welschtirol) ist Deutsch so gebräuchlich, wie in Südtirol Latein.
Ihre Erfahrung kann ich keineswegs teilen. Ich habe während meiner Studienzeit insgesamt ca. 8 Monate in Trient gearbeitet, und weiß wovon ich rede. Selbst im Gastgewerbe wird kaum Deutsch gesprochen. Vielleicht hat sich ja inzwischen was geändert, und die Welschtiroler entdecken den deutschen Gast … aus Mangel an Italienern …

… ausgenommen die Gegend um den Gardersee natürlich, dort wird im Gastgewerbe auch Deutsch gesprochen – den zahlungskräftigen Bayern zuliebe …

Die Stadt Trient, in der – ähnlich wie in Bozen – sehr viele zugewanderte Italiener leben, ist keineswegs typisch für die Verhältnisse in Welschtirol. In den Tälern besteht außerordentliches Interesse an der deutschen Sprache, und zwar nicht wegen der Gäste, sondern wegen der Kontakte zu Südtirol, zu Nordtirol und Bayern. Immerhin gibt es schon wieder mehr als 20 Schützenkompanien in Welschtirol, und beim Alpenregionstreffen in Vielgereuth war es rührend zu sehen und zu hören, wie die Welschtiroler sich um Kommunikation mit den deutschsprachigen Schützen bemüht haben. Der große Unterschied zu Südtirol besteht darin, dass die meisten Welschtiroler glücklich sind, ihre – wenn auch manchmal geringen – Deutschkenntnisse an den Mann zu bringen, während viele Italiener in Südtirol trotz “patentino A” die deutsche Sprache verweigern. Und zu den Ortsnamen: Ich habe einen Freund in Welschtirol, der zwar nicht Deutsch kann, aber die erfundenen italienischen Ortsnamen in Südtirol gar nicht hören will. Für ihn existieren nur die historischen Ortsnamen.

Dass die Italiener deutsche Namen nicht aussprechen könnten, ist eine sehr billige Ausrede.
Wer “Laces” sagen kann, dürfte auch mühelos “Latsch” aussprechen können.
Im Grunde genommen hat Urzà­ die Italienischsprachigen mit seiner Behauptung für dumm erklärt.
Also ich würde als Italiener so einen nicht mehr wählen…

Vielleicht könnte man die Artikel grundsätzlich zweisprachig veröffentlichen. Dann ist jeder zufrieden.

Ich bin überzeugt dass wer sich an einer Diskussion beteiligt die auf einem Blog erscheint, der sich als Ziel ein postethnisches Südtirol setzt, sollte mindestens ansatzweise die andere Sprache verstehen. Anders sollte er sich selbst für schuldig halten. Ich bin auch nicht der beste, aber arbeite ständig daran, meine sprachlichen Kenntnisse zu erweitern.
Freilich muss in einem freien Südtirol nicht jeder perfekt zweisprachig sein. Vorausgesetzt wird aber ein gewisses feingefühl gegenüber die anderen Sprachen:
es gibt Leute, die eine andere Muttersprache als unsere haben und es ist gut so. Ich glaube man müsse viel mehr Wert auf Vielfalt setzen und auf keinem Fall eine Uniformierung fördern (aus welchem Grund auch immer). Das ist genau der Geist, der eine Vision wie die von BBD vernichtern würde.
Von Übersetzungen war schon oft die Rede. Es sei daran hingewiesen dass BBD de facto von einem einzigen Mann verwaltet wird, von dem auch die allermeisten Artikeln stammen. Statt noch Übersetzungen von ihm zu verlangen, finde ich, sollte man vielleicht ihn öfters bedanken für die wertvolle Arbeit, die er seit vielen Jahren schon leistet!

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