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Gegen Nazi-Einschüchterung.

Antifa. Als Reaktion auf die Polizeiaktion Odessa, die zur Aushebelung einer Gruppe Südtiroler Neonazis geführt hat, organisiert die rechtsextremistische NPD unter dem einfallsreichen Slogan »Südtirol bleibt deutsch« Belagerungen und Flugblattaktionen vor italienischen und österreichischen Konsulaten in Bayern.
Die Jugendorganisation der Partei hat eine eigene Homepage für die Südtirol-Offensive ins Netz gestellt.

Außerdem wurden zum klaren Zwecke der Einschüchterung die Namen der »verantwortlichen« Polizeibeamten im Internet veröffentlicht.

Brennerbasisdemokratie spricht hiermit den betroffenen Ordnungshütern sowie all jenen, die sich aktiv an der Bekämpfung des Nazimobs in Südtirol beteiligen, ihre uneingeschränkte Solidarität aus, und lädt die Leser dazu ein, sich anzuschließen.

In risposta all’operazione di polizia Odessa, che ha portato allo sgominamento di un gruppo neonazista in Sudtirolo, il partito di estrema destra tedesco NPD assedia con volantinaggi alcuni consolati italiani ed austriaci in Baviera, esibendo lo slogan »Südtirol bleibt deutsch« (il Sudtirolo resta tedesco). L’organizzazione giovanile del partito ha creato un’apposita pagina in internet dedicata al Sudtirolo.

Inoltre, a chiari scopi intimidatori, sempre in rete è stata pubblicata una lista corredata di nomi e cognomi dei poliziotti coinvolti nell’operazione.

Brennerbasisdemokratie esprime piena solidarietà alle forze dell’ordine ed a tutti coloro che contribuiscono alla battaglia contro il neonazismo in Sudtirolo, invitando i lettori a fare altrettanto.

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47 replies on “Gegen Nazi-Einschüchterung.”

Ich schließe mich diesem Anliegen an. Es ist wichtig, ohne wenn und aber auf der Seite der Demokratie zu stehen: Hier ist Zivilcourage gefragt!

Ich spreche alle die sich gegen Rechts einsetzen meine Solidarietät und Sympatie aus.

Übrigens habe ich mir den Link angesehen und am Ende der Seite einen mir nicht ganz unbekannten Ausspruch vorgefunden. (“Solidarität ist eine Waffe und Südtirol ist nicht Italien!”)

Klingt das nicht irgenwie ähnlich wie diese Aufkleber mit denen in unserem schönen Land Verkehrschilder und Laternenpfahle verunstaltet werden?

Die Partei, die in Südtirol diese Aufkleber gern an Jugendliche verteilt schweigt zu diesem Vorfall in Deutschland. So wird für Sie der Versuch sich von Rechts abzugrenzen sicher nicht glaubwürdiger. Auch müssen Sie sich bewußt über die Gefahr sein, dass sie mit ihrer Art, eine Brücke zu diesem Mileu bauen.

Leider verfolgen die Ordnungskräfte rechtsradikale Kräfte nur sehr halbherzig. Während Faschisten in Bozen tun und lassen dürfen was sie wollen und sogar einen Stand am Weihnachtsmarkt betreiben, werden deutsche Rechtsextreme verfolgt. Es wird also nicht gegen Rechtsextremismus im allgemeinen vorgegangen sondern es wird in Italien zwischen “gutem”(italienischen) und “schlechtem”(deutschem) rechtsextremismus unterteilt. – Diese Unterschiedung gibt es aber nicht – Totalitarismus ist in jedem Fall zu verurteilen egal ob von Rechts oder von Links, egal ob aus Rom, Wien oder Berlin.

Deshalb wäre ich mit dieser Solidarität an die Ordnungskräfte sehr vorsichtig, grosse Teile der italienischen Polizei symphatisieren nämlich mit Faschisten – wie man bei den Studentenprotesten gesehen hat. Erst wenn in einer Aktion auch italiensiche Faschisten festgenommen werden glaube ich an den “guten Willen” der Polizei.

Diese NPDler schaden unserer Bewegung für die Selbstbestimmung ziemlich, jetzt fällt es den Faschisten wieder leicht uns in die gleiche Ecke zu stellen wie diese braunen Vollidioten- damit drehen sie die Wirklichkeit einfach um – aus Freiheitsliebe wird Faschismus und aus italienischem Imperialismus wird Antifaschismus???
Erinnert mich sogar ein bisschen an die vom ital. Geheimdienst angeführte “Terrorgruppe” Ein Tirol, die auch nur dazu gedient hat die Freiheitskämpfer in der Gesellschaft zu diskreditieren.

Ich habe auch den Eindruck, dass Faschogruppen in Bozen ziemlich ungehindert agieren können. Die richtige Reaktion darauf ist jedoch nicht, auch die Wachsamkeit gegen die Nazis zu senken, sondern alle gemeinsam zu bekämpfen.

Die Polizei agiert in einigen Fällen, als wäre sie die Polizei nur einer Sprachgruppe. Auch diesbezüglich hätte eine Landespolizei m. E. bessere Karten in der Hand, alle Menschen in Südtirol zu repräsentieren, mit Gleichberechtigung für alle dazusein und auch mit Glaubwürdigkeit auf allen Seiten repressiv zu wirken. Dies ist jedoch ein anderes Thema, das ich nicht mit der Solidarität für alle, die durch Nazis bedrängt werden, vermischt wissen will.

Nicht zuletzt müssten sich die Südtiroler Parteien viel stärker von den Extremisten distanzieren. Ausdrücklich.

@andreas fink
Hab die Seite von Andreas Fink studiert. Respekt – deine Aufklärungsarbeit kann nicht genug hervorgehoben werden.
Zum Thema:
Deutsche rechtsradikale Kreise sollten bitteschön das Wort Südtirol nicht in den Mund nehmen. So etwas verbietet sich schon aus historischen Gründen. Bei mir vermischen sich Wut mit großem Unwohlsein, wenn braune Kreise sich zum Thema Südtirol äußern. Dass sie den SüdtirolerInnen dabei immensen Schaden zufügen sei nur am Rande erwähnt, besonders wenn einem das Thema Unabhängigkeit am Herzen liegt.
Die Frage ist nur, wie wir die Naziszene wieder los kriegen. Ist es effektiv so, wie die DIE ZEIT vor einiger Zeit fragend feststellte, dass wir uns daran gewöhnen müssen, diese Kreise dauerhaft nicht mehr los zu kriegen?
Patentrezepte, wie man diese Kreise los kriegt, sind schwierig. Es gibt viele Problemfelder. Ein Aspekt des Problems. Polizeikräfte neigen häufiger zu rechtem Denken. Es gibt zig dokumentierte Fälle aus Deutschland, wo engagierte Polizeiorgane, die beherzt gegen Rechts vorgegangen sind, von der eigenen Behörde ausgebremst wurden. In diesem Zusammenhang ist allen Polizeiorganen, die engagiert gegen Rechts vorgehen, die volle Solidarität auszusprechen. (auch im jetztigen Südtiroler Fall).
@Sosigis
Dass faschistische Umtriebe in Südtirol vielfach von den Polizeiorganen als Freizeitakademie verharmlost werden, ist eine Tatsache. Dieses Phänomen nimmt in Italien generell erschreckende Ausmaße an – in Südtirol speziell gibt es institutionell betrachtet gar kein Polizeiorgan das glaubwürdig dagegen vorgeht. Ich glaube hier verstricken sich immer noch viel zu viele nebulöse Kreise zwischen verschiedensten Geheimdiensten, militärischen Gruppierungen (die Carabinieri sind auch eine davon) und Appellen zum Hochhalten der Italianità  aus höchstem Munde.

Ja, dass ein Minister einen Kranz vor dem Siegesdenkmal niederlegen lässt, und zwar als Reaktion auf einen (nicht eben besonders gut gelungenen) Aufmarsch gegen Faschismus, das ist ein starkes Zeichen an die Szene: “Wir sind auf eurer Seite!”
Wir Demokraten müssen aber gemeinsam gegen alle Formen des Rechtsextremismus’ ankämpfen und Präsenz zeigen. Auch durch Solidaritätsbekundungen wie diese.

ob polizisten halbherzig sind oder nicht, ob sie gerne gegen menschen ermitteln oder nicht, ob sie weihnachten feiern oder nicht ist eigentlich egal.

rechtsextremismus ist nicht strafbar, was soll die polizei also, auch wenn sie hungrig sein sollte, tun?

die politische behandlung von extremismus muss eine andere sein als die individuelle. auch auf diesem niveau dürfen bestimmte freiheiten durch politische argumentation nicht eingeschränkt werden.

Es ist strafbar Minderheiten zu diskriminieren, wir Süd-Tiroler die wissen wie es sich anfühlt einer unterdrückten Minderheit anzugehören müssen uns für alle einsetzen die Aufgrund ihrer Sprache, Herkunft, Religion, Sexueller Orientierung etc. ausgegrenzt werden!
Rechtsextremisten tun das, die Forza Nuova, Fiamma Tricolore, Casapound, Alleanza Nazionale oder wie sie alle heissen, stehen für Militarismus, Polizeistaat und Einschränkung der Bürgerrechte.

Aber in einem Staat dessen Hauptstadt von einem vorbestraften Faschisten regiert wird, kann man nicht erwarten, dass Minderheiten geschützt werden… Deshalb wird es in Italien nie eine Bekämpfung der neofaschistischen Tendenzen geben, die Regierung unterstützt diese sogar noch.

Wer also gegen Rechtsextremismus und für die Freiheit ist muss konseqenterweise auch gegen diesen Staat sein.

@B
Ich glaube, dass die Polizeikräfte in Deutschland oder in Italien sehr wohl in den existierenden Strafgesetzbüchern genug Rückendeckung finden würden um effizient gegen Rechtsextremismus vorzugehen. In Deutschland noch viel mehr als in Italien. (Beipiel: Wiederbetätigungsartikel). So straffrei wie von dir suggeriert ist Rechtsextremismus wohl nicht. Das klingt wohl ziemlich nach Verharmlosung und Verniedlichung.
Ansonsten müßte wohl mal eine Definition von einem Rechtsexperten vorgenommen werden wann Rechtsextremismus im jeweiligen Land strafrechtlich relevant wird.
Wenn Rechtsextremismus zu Gewalt greift oder eindeutig gegen Grundprinzipien einer Verfassung verstößt, dann ist eindeutig eine strafgesetzliche Relevanz vorhanden. Es gibt genug Fälle, wo selbst in derartigen Fällen (Anwendung von physischer Gewalt) nicht engagiert polizeilich vorgegangen wird. Gewalt kann aber auch verbaler Natur sein oder in Einschüchterung bestehen. Wenn eine rechtsradikale Gruppierung gegen bestimmte Gruppen (Minderheiten, Ausländer usw.) Hetze betreibt ist dies auch strafgesetzlich relevant.

Caso mai ce ne fosse stato bisogno, gli interventi precedenti dimostrano che da voi non si riesce a uscire dal pensiero etnico. Le prese di distanza dall’estremismo neonazista non sono mai in sé e per sé, come dovrebbero essere, sono sempre condizionate dalla preoccupazione che questo danneggi la Sacra Causa dell’autoderminazione sudtirolese e porti l’acqua al mulino dei movimenti di destra “italiani” nonché delle forze dell’ordine, che secondo voi praticano sempre due pesi e due misure quando si tratta rispettivamente di neonazis oppure di neofascios.
Può darsi, anche se non è statisticamente dimostrato, che carabinieri e polizia tendano verso destra (lo proverebbero i fatti del G8 a Genova molto più che i loro comportamenti in Sudtirolo), e essendo italiani ovviamente il loro sbocco naturale sarebbe (angeblich) la destra italiana.
Ma qui mi viene in aiuto Niwo, che mi pare più equilibrato degli altri, quando dice che anche in Germania le forze dell’ordine hanno (angeblich) un occhio di riguardo per gli estremisti di destra. Quindi ne deduco che tutto il mondo è paese.
Allora, se dovete condannare i neo….., di qualunque genere, fatelo per favore senza se e senza ma, e senza tanti sottili distinguo

Liebe Freunde, verehrte Südtiroler, verehrte “Schreiberlinge”,

gerne wollte ich Euch oder Ihnen ein schönes Fest wünschen, was ich auch nachträglich gerne tue.
Da auch Ihr von einem leidlichen Thema nicht los kommt, möchte ich jedenfalls erneuern, dass der Neo-faschismus in seinem gesamten Spielarten für alle Demokraten ein Achtungszeichen sein muß. Jedes politisches Herz muß schneller schlagen, bei dem Gedanken, dass das Gedankengut jener Zeit heute keinen Platz mehr haben darf.
Leider sind die Wurzeln dieser Ideologie nicht tot; der Sumpf wurde nicht gründlichst trocken gelegt, auch mit bewußter Kalkulation. Wir ernten leider, was leise weiter fraß. Obacht ist zu geben, mit welcher Konsequenz im rechten Parteienspecktrum zu diesen Entwicklungen Stellung bezogen wird.
Interessant ist zu erleben, wie z.B. die bayerische CSU ihre Haltung zu diesen Kreisen weiter gestaltet, wie die CDU in der BRD sich verhält, usw. usw. in den EU-Staaten.
Aber sagt, hängt Faschismus, Nationalismus nicht irgend wo zusammen? Hat z.B. Israel als Staat und seine Führung nicht jegliche Legitimation für eine demokratische Politik verloren. Es ist doch eine zutiefst tragische geschichtliche Entwicklung für den angedachten jüdischen Staat, heute eine solche Politik zu vertreten? Da weiß man, was in der Zukunft alles möglich erscheint.
Die Friedenskräfte in jedem Land muß das kräftig auf den Plan rufen, damit die”Führenden” wissen, woran sie sind.

Nur noch nebenbei: ein Koch aus Hessen läßt übrigens seine antidemokratischen “Hunde” wieder von der Leine, welche übrigens bis in sozialdemokratische Kreise hineinbellen. Da wünsche ich der Mehrzahl aller sozialdemokratischen Wähler kluges nachdenken. Sie tragen eine große Verantwortung.
Für das Wort Hund entschuldige ich mich, wenn blinder Haß in dieser Schlacht erlischt.

“Wenn Rechtsextremismus zu Gewalt greift oder eindeutig gegen Grundprinzipien einer Verfassung verstößt, dann ist eindeutig eine strafgesetzliche Relevanz vorhanden”

so ist es.
das wort rechtsextremismus im zitierten satz könnte durch jedes beliebige andere wort ersetzt werden (z.B. anti-rechtsextremismus) und er wäre immer noch korrekt.

rechtsextremismus dürfte sich aber nicht in diesen Tatbeständen erschöpfen.

gedanken und ideologien können in einer demokratie eben berechtigterweise nicht verboten werden, auch wenn es sich um extreme positionen handelt.

d.h. man wird wohl zur erkenntnis gelangen müssen, dass repressive massnahmen zwar eine einfache aber wenig wirksame (und zumeist auch nicht zulässige) waffe gegen rechtsextremismus ist.

Sehr geehrte(r) Herr oder Frau B.
nun_etwas locker gefragt besser gemeint von mir; es ist mir zu platt angegangen, das Grundproblem. Alleine die Bezeichnung ist mir zu nüchtern, da der Inhalt in der Tüte viel unappetitlicher ist.
Allerdings pflichte ich Ihnen leider bei, was das Verbot angeht. Eine Untergrundorganisation brauchen wir nicht. Verändern wir soziale, politische Verhältnisse, trocknen wir den Sumpf am ehesten aus.
-pardon-
ein schönes Neues Jahr

Wenn deiner Meinung nach Leute wie Alemanno und Fini Demokraten sind, dann solltest du deine Demokratieeinstellung überdenken.
Die Azione Giovani (Teil der AN) die in Pressemitteilungen verlauten lässt “non saremmo mai antifascisti” und die zusammen mit dem Blocco studentesco demonstrieren sind sehr wohl neofaschisten.
Wenn eine Partei ein Verbot der Süd-Tiroler Freiheit fordert und eine Anklage gegen unsere Abgeordneten wegen HOCHVERRATS fordert und uns am liebsten alle einsperren würden dann finde ich sehr wohl das wir uns von diesen neofaschistischen Elementen hier in Süd-Tirol befreien müssen.

Carabinieri die in Genua Demonstranten verprügeln, dafür nicht bestraft werden und danach auf der Piazza Navona linke Demonstranten verprügeln und die Faschisten als “i nostri” bezeichnen sind sehr wohl mit rechtsextremisten gleichzusetzen, aber es geht hier darum das Carabinieri die kein Deutsch können nicht hier nach Süd-Tirol gehören. Zu dieser Meinung stehe ich.

Der der nichts verstanden hat bist du, du verteidigst als Grüner die Neofaschisten weil sie eben Italiener sind, genau das was ich auch den italienischen Behörden vorwerfe. Die NPD darf ich kritisieren, aber wenn ich die A.N (die italienische NPD) kritisiere, dann bin ich antidemokratisch und ein Extremist?

Junge, wach auf.

Michael, die AN ist ganz sicher nicht die italienische NPD!!!

Alemanno und Fini sind Demokraten und keine Neofaschisten. Zudem ist Azione Giovani nicht = Blocco Studentesco.

Es gab sicherlich keine gemeinsame Veranstaltungen von Blocco Studentesco und Azione Giovani gegeben, es handelt sich hier um 2 verschiedene Organisationen.

“non saremmo mai antifascisti” heist auch nicht “siamo fascisti”.

erkundige dich besser statt solchen schmarren zu schreiben.

Das Problem ist dass für euch all das was Italienisch ist faschistisch ist!

Der Blocco Studentesco hat in Rom in einer Reihe mit der Azione Giovani demonstriert, die Quelle dazu habe ich dir ja schon auf chilli.cc angegeben.

Natürlich ist die Nationale Allianz die italienische NPD, beide behaupten “demokratisch Rechts” zu sein und haben Rechtsextremisten in ihren Reihen, Fini und Alemanno sind schon so oft durch rechtsextreme Sprüche aufgefallen, Alemanno hat sogar schon Molotov Cocktails geworfen als er noch bei der Jugendorganisatin des M.S.I. war.
Alemanno hat letztes Jahr z.B. alle Gebäude die von Mussolini gebaut wurden von grundauf sanieren lassen um “Die kulturelle Hegemonie der Linken zu brechen”.

Ich empfehle dir dich mit der Geschichte deiner Partei zu befassen: Gerhard Feldbauer: Von Mussolini bis Fini – Die extreme Rechte in Italien. Espresso Verlag, 2001.

Vielleicht bist du kein Neofaschist, du lässt dich aber von ihnen einspannen um ihre Ziele in vermeintlich demokratischem Rahmen durchzusetzen. Glaub nicht alles was sie dir in der “scuola di formazione politica” von der A.N erzählen, die NPD hat übrigends auch so eine Schule :-)

Wir von der ST-F haben so etwas nicht nötig, wir müssen unseren Mitgliedern nicht durch Formationsschulen eintrichtern was sie zu denken haben…

Ihr spielt viel lieber im Wald herum…

naja, wenn jemand sagt dass di An die italienische NPD ist, der hat null ahnung von politik.

Alemanno und Fini waren vieleicht vor 20-30 jahren in ihrer jugend “rechtsradikal” aber damals herrschte in italien ein andere politisches klima…

zu deiner info: fini hat sich schon lange vom faschismus klar distanziert, und die italienische npd ist wennschon die forza nuova, und nicht an…

Una delle vergogne della destra italiana è indubbiamente quella di avere un passato fascista o neofascista. Tuttavia i tempi cambiano, le persone e con loro i partiti si evolvono, seguono un percorso di maturazione personale, più o meno sincero a seconda dei casi, e secondo me si deve dare atto ad AN di avere avuto questo tipo di evoluzione con esiti perlomeno rispettabili. Attualmente forse sono più eversive e radicali di destra certe posizioni e certi personaggi di Forza Italia. Quindi paragonare AN alla NDP è estremistico e stupido, tipico di una certa mentalità  “crucca-teteska” e/o “teische” del Sudtirolo.
Se proprio si vuole trovare l’equivalente italiano della NDP si può pensare a Forza Nuova o gruppi di estrema destra del genere, tenendo presente che ambedue vanno affrontati e puniti con uguale severità , senza confondere questi radicalismi di destra con le manifestazioni dei reciproci “nazionalismi” che in Sudtirolo/Altoadige sono così frequenti e in un certo senso ovvie a causa del vissuto storico del paese.

@SoSigIs

A proposito di radicalismi di destra: come mai l’Austria fu sottoposta alle sanzioni dell’Unione Europea quando i Freiheitlichen con Haider andarono al governo?

@tuscan
Ti posso dare ben io la risposta perchè l’Unione Europea ha sottoposto l’Austria a sanzioni e non l’Italia (p.es. dopo i diversi governi Berlusconi).
1) l’Austria è un paese con 8,8 millioni di abitanti, l’Italia ne ha 57 millioni di abitanti.
2) Diplomaticamente l’Italia spesso sul parchetto internazionale si svolge in maniera più “elegante” rispetto alla diplomazia austriaca. (per esempio il Sig. Frattini su campo europeo gode un altissima stima mentre in Sudtirolo non evita di enunciare posizioni talvolta più a destra rispetto AN)
3) L’Italia fa parte dei 6 fondatori del UE. Sarebbe stato troppo imbarazzante per l’UE di discutere sanzioni contro un paese fondatore.
4) Già  le sanzioni contro l’Austria erano molto discusse, sopratutto tra i paesi piccoli del UE – per questo motivo l’UE non voleva più rischiare una altro capitolo di sanzioni poco efficaci.

La politica italiana all’estero viene ben seguita con tanta attenzione e preocupazione, forse talvolta meno per elementi di destra nel Governo ma sopratutto per il conflitto d’interessi non risolto del Signor Berlusconi o la serie di leggi fatte con l’unico scopo ad evitare che il premier finisca incarcerato.
Il fatto che l’UE ha sottoposto l’Austria a sanzioni dimostra ben nulla – forse soltanto la debolezza diplomatica di paesi piccoli ed il potere diplomatico di paesi grandi.

Mit Genugtuung nehme ich zur Kenntnis, dass sich die Süd-Tiroler Freiheit (endlich) von der Nutzung ihres Slogans durch die NPD/JN deutlich distanziert hat.

Was die rechte und rechtsextremistische Szene in Italien betrifft, möchte ich auf den Artikel Wo steht Italien? verweisen. Auch ich bin der Meinung, dass wir die Solidarität und den Einsatz gegen Rechtsextremismus nicht durch ethnisch motivierte Argumentationen schwächen sollten, die vom Rechtsextremismus getrennt behandelt werden müssen (so etwa das Thema Polizei).

Orfinos Aussagen, der an dieser Stelle (an dieser Stelle!) die Position seiner Organisation bestätigt, er werde niemals ein Antifaschist sein, finde ich dagegen besorgniserregend. Und geschmacklos.

Ich bin kein Neo- oder Postfaschist, distanziere mich ganz klar von jeglichem extremismus…aber wieso sollte ich mich als anti-faschist definieren??

Alemanno hat die faschistischen Monumente und Gebäude aber im Jahr 2008 renovierne lassen und nicht vor 20 oder 30 Jahren, der Spruch mit der “kutlurellen Hegemonie der Linken” welche man “brechen müsste” stammt aus dem Jahr 2007. Als Alemanno Bürgermeister wurde feierten ihn die Schüler und Studenten auf den Plätzen mit römischen Grüßen. Willst du das abstreiten?

Sind es nicht PDL Minister die Kranzniederlegungen am Siegesdenkmal beiwohnen? Hat La Russa nicht an Weihnachten in einer Sterzinger Alpinikaserne gesagt die Alpini müssten besonders hier in Süd-Tirol die Italianità  schützen? Setzt sich das PDL nicht für schärfere Gesetze in allen bereichen ein? Hat Frattini nicht vor kurzem gesagt die “Sicherheit” sei wichtiger als das Recht auf Privatsphäre und Presserfreiheit?

Das sind eindeutig totalitäre Anzeichen und nicht sehr weit entfernt vom Faschismus.

Für mich ist und bleibt die A.N. und damit auch das PDL neofaschistisch, solange sie faschistische Relikte verteidigen, die Bürgerrechte einschränken und den Militarismus verteidigen.

@niwo

Nulla da dire su Berlusconi e sul suo conflitto d’interessi nonchè sulle leggi ad personam, sono anche loro cose indecenti senza se e senza ma. Però ho qualche dubbio sul fatto che l’Italia sia sfuggita alle sanzioni perché è un paese grande mentre l’Austria è piccola, oppure perché si sa muovere con maggiore eleganza diplomatica. Non è che a livello internazionale tutto ciò che sa di neonazismo nei paesi di lingua tedesca, reale o presunto, suscita un allarme ben maggiore che qualsiasi tipo di populismo di destra negli altri paesi?
Il perché? Basta leggere i libri di storia.

P.S. Scrivi pure in tedesco. Ti prego, non cedere anche tu alla solita sindrome “1 italiano, 10 sudtirolesi, quindi si parla in italiano” da voi tante volte deprecata. :-))

Ancora l’ennesima serie di commenti ispirata al cane di Pavlov. Tanto per finire l’anno come i precedenti ottanta. Auguri.

@ gadilu

Das hat nichts mit Reflexen zu tun. Extremismus ist in jeder Form abzulehnen. Das bedeutet nicht, dass man die Asymmetrie in dieser Frage unbenannt lassen muss. Viele der oben zitierten Artikel von internationalen Qualitätsmedien betreffen/betrafen italienische Regierungsparteien, die von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt werden. Das ist ein großer qualitativer Unterschied zu anderen europäischen Staaten.
Wenn man die Notwendigkeit auf diese Tatsachen hinzuweisen mittlerweile schon von linker Seite als Pavlovreflex relativiert, merkt man in welche Richtung sich die kulturelle Hegemonie nach Gramsci verschoben hat. Da man gesehen hat wie mit der Minderheit der Roma und Sinti umgegangen wird, ist es unsere Pflicht, da wir ebenfalls eine Minderheit sind, in Extremismusdiskussionen alle Aspekte anzusprechen.
Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass der NPD-Pöbel unerwünscht ist und mit seinen menschenverachtenden und geistesschwachen Ideen Südtirol gestohlen bleiben kann.

@ no problem

Niente da fare. Nonostante gli sforzi dell’amico pérvasion, la discussione che qui in Sudtirolo è possibile ottenere sui temi citati è di natura pavloviana.

@che guevara

Ho letto gli articoli su Der Standard e Die Presse , tutti e due guarda caso giornali austriaci: cosa dimostrano e soprattutto cosa cambiano? niente: nel primo (è importante considerare che la Germania è stata in prima fila a chiedere le sanzioni contro l’Austria e quindi probabilmente è affetta da un certo senso di colpa) l’ex-cancelliere federale tedesco Schroeder , intervistato da un giornalista AUSTRIACO, dice che le sanzioni sono state controproducenti perchè hanno instillato nel popolo austriaco sfiducia per le istituzioni europee. Nel secondo Barroso, famoso per essere un ottimo diplomatico e al tempo stesso uno che combina poco e nulla, ovvero molte chiacchiere e fatti zero, dice più o meno la stessa cosa. Na und?
Schroeder e Barroso possono essersi anche “pentiti” delle sanzioni all’Austria, ma da ambedue gli articoli traspare evidente che il pentimento non è di tipo morale, ma solo e squisitamente politico, cioè le sanzioni all’Austria non sono state un affare “conveniente” per l’Europa.
Ho letto anche due articoli della stampa inglese sull’avanzare del populismo e del neofascismo in Italia, in particolare quello dell’Independent: ottimo articolo, sobrio, documentato, serio ma anche ricco di humour. Appunto non ti sarà  sfuggito il retrogusto ironico dell’articolo, che dimostra una volta di più che quando la stampa anglosassone si occupa dei fenomeni politici italiani lo fa con impegno, cerca di prendere sul serio le cose effettivamente serie, tipo i rigurgiti neofascisti, ma non manca mai di sottolinearne gli aspetti poco seri, o addirittura farseschi, quasi sempre immancabili da noi.
Diverso mi sembra il tono della stessa stampa anglosassone quando parla dei rigurgiti neonazi nelle aree di lingua tedesca, i toni in genere sono ben più allarmati e pensosi. Sarebbe stato carino da parte tua citare almeno un articolo inglese o americano sulla NDP o cose del genere, forse ci saremmo fatti un’idea in proposito.
Si ritorna alla mia domanda, alla quale nessuno ha risposto: come mai tutto ciò che sa di neonazismo nei paesi germanofoni suscita un allarme maggiore a livello internazionale rispetto a fenomeni analoghi in altri paesi?

@no problem

Noto con piacere che ti sei spinto fino a dichiarare il NDP-Poebel “unerwuenscht”. L’aggettivo mi sembra di un’audacia straordinaria. Hut ab!
Però più che altro ho notato la tua dichiarazione secondo cui i sudtirolesi si sentirebbero solidali con i Roma e i Sinti perché anche loro sono una minoranza. No comment, tranne che ….. mi viene abbastanza da ridere.

@gadilu

Si, anche qui hai ragione, capisco più che mai i motivi che ti hanno spinto a chiudere Segnavia. Partecipare a un qualsiasi forum ha senso se c’è un arricchimento reciproco di informazione, e con questo una parziale modifica delle rispettive posizioni iniziali. Ma questo continuo, testardo, monotono, autistico insistere sui propri convincimenti di partenza semplicemente …. ti sfianca. Ma tant’è, mai come in questo caso bisogna partire dal pessimismo della ragione e dall’ottimismo della volontà .

@Tuscan
“intervistato da un giornalista AUSTRIACO,”

Wow. Da haben sich Schröder und Barroso also bei diesem Journalisten dieser supermächtigen österreichischen Zeitungen nur beliebt machen wollen.
Die Aussage ist die: Jetzt im Nachhinein würden die Sanktionen nicht angewandt. Aus verschiedenen Gründen. Hier werden eurostrategische und diplomatische Gründe genannt.
Ich will nicht Österreich verteidigen sondern bei der Klärung der Frage helfen wieso andere Staaten wohl nicht mehr mit Sanktionen rechnen werden müssen. Obwohl sie sich einiges leisten (http://www.euractiv.com/de/mobilitaet/europarat-kritisiert-italien-vorgehen-gegen-roma/article-173784).

“Si ritorna alla mia domanda, alla quale nessuno ha risposto: come mai tutto ciò che sa di neonazismo nei paesi germanofoni suscita un allarme maggiore a livello internazionale rispetto a fenomeni analoghi in altri paesi?”

Ich stimme der von dir aufgestellten Prämisse zu. Die Reaktionen auf solche Entwicklungen sind tatsächlich nicht bei jedem gleich.
Du hast deine rethorische Frage davor ja schon selbst beantwortet: Das liegt an der unermesslichen Schuld, die sich die Weltkriegsgenerationen in diesen Ländern (samt Verbündeten) auf sich geladen haben.

“ipo i rigurgiti neofascisti, ma non manca mai di sottolinearne gli aspetti poco seri, o addirittura farseschi, quasi sempre immancabili da noi.”

Denkst du nicht, dass diese Formen der Verharmlosung auch zur langsamen Akzeptanz solcher Phänomene führen?
Abschließende Frage: Glaubst du, dass diese Phänomene in allen europäischen Ländern heute ungefähr gleich ausgeprägt sind, oder sind manche Länder besonders auffällig?

P.S. Die Partei von der hier gesprochen wird heißt NPD und nicht NDP.

P.P.S.

Da ich gerade gesehen habe, dass ich mich noch gar nicht der Aussage des Beitrages der BBD angeschlossen habe, möchte ich es jetzt tun. Volle Solidarität mit allen, die bedroht werden. NPD raus!

@tuscan

Si ritorna alla mia domanda, alla quale nessuno ha risposto: come mai tutto ciò che sa di neonazismo nei paesi germanofoni suscita un allarme maggiore a livello internazionale rispetto a fenomeni analoghi in altri paesi?

Von Vertretern Israels bzw. der Juden wird häufig von der Singularität des Holocaustes gesprochen. Ich glaube darin liegt ein Teil der Antwort. Der Holocaust unterscheidet sich im Wesentlichen in der industriellen Systematik in der die Vernichtung des jüdischen Volkes durchgeführt wurde. Das Element der systematischen, durch und durch organisierten Gründlichkeit der Vernichtungsapparatur ist vielleicht das wesentliche Unterscheidungsmerkmal. Es hat viele Völkermorde auf unserem Planeten gegeben, (zahlenmäßig sogar wesentlich intensivere als die Judenverfolgung durch die Nazis) aber keinen Völkermord, der ideologisch untermauert, mit einer derartigen industrialisierten Gründlichkeit gegen eine Religionsgruppe vorgegangen ist.

Zürück zur Aktualität. Was generell die Gründe sind, warum rechtsradikale Auswüchse außerhalb des deutschen Sprachraumes von der internationalen Presse weniger schwerwiegend gesehen werden, wäre wohl Inhalt einer großangelegten wissenschaftlichen Studie.

Im Falle von Italien liegt ein Teil der Erklärung, dass demokratiepolitisch schwerwiegende Entwicklungen und rechtsradikale Tendenzen international nicht so großen Niederschlag finden, wohl darin, dass Italien politisch nicht so richtig ernst genommen wird. Berlusconi wird mehr als Harlekin betrachtet, politisch ernst wird er international nicht genommen.

@niwo

Ti ringrazio della risposta esauriente, sulla quale sostanzialmente sono d’accordo, però purtroppo aggiunge ben poco a questa discussione. La mia domanda era retorica, come ha detto che guevara, nel senso che conosco bene il motivo per cui il neonazismo nelle aree di lingua tedesca viene percepito con maggiore allarme, e con me credo lo sappiano tutti i frequentatori di questo blog più molti altri.
Semmai noto una certa contraddizione tra la tua risposta e il paragrafo successivo, dove dici

…Was generell die Gründe sind, warum rechtsradikale Auswüchse außerhalb des deutschen Sprachraumes von der internationalen Presse weniger schwerwiegend gesehen ……

Se la risposta te la sei data da te e, ripeto, la conosciamo un pò tutti, a cosa dovrebbe servire un ampio studio scientifico? Mi sembra piuttosto superfluo.

Anche l’ultimo paragrafo è un pò contraddittorio: l’Italia spesso politicamente non viene presa sul serio (cosa vera), ma allora a maggior ragione non c’era motivo perché dovesse ricevere un trattamento più riguardoso da parte dell’UE rispetto all’Austria. Anche qui ti rispondi da te: forse all’Italia non sono state applicate sanzioni (e nemmeno proposte) non perché fosse più grande o importante, ma perché appunto i suoi rigurgiti “rechtspopulistisch” sono stati presi “meno” sul serio di quelli manifestatisi in Austria.

@che guevara

Con questo credo di avere risposto anche a te. Nel senso che i fenomeni della destra italiana all’estero non vengono tanto minimizzati o gradualmente “accettati”, quanto presi poco sul serio, oppure, come fa la stampa anglosassone, mettendo sotto la luce dei riflettori gli aspetti più folkloristici o che fanno comunque colore locale. Sono d’accordo con te che in questo modo si rischia di sottovalutare i fatti realmenti preoccupanti.

Invece sotto la luce dei riflettori sudtirolesi vengono messi gli aspetti che fanno più comodo per dimostrare il seguente terorema: in Italia il fascismo non è mai morto, soprattutto tra gli altoatesini. Spiegare a quale scopo e con quanta strumentalità  si cerchi di rafforzare tale torema mi sembra del tutto superfluo.

Provate a rileggere soprattutto certi interventi: sono la ripetizione dell’eternamente uguale, di una monotonia allucinante ….

Ma una minore preoccupazione a livello internazionale (ammesso che sia così) corrisponde per forza ad un minore pericolo? O piuttosto dovremmo presupporre il contrario?

L’ascesa di un nuovo Führer in Germania sarebbe difficilmente immaginabile, perché la comunità  mondiale reagirebbe senza indugi. Ma ricordiamo che nel ’33 la Machtergreifung poté avvenire anche perché il partito nazista veniva pesantemente sottovalutato. Ecco, potrebbe questo, con forme e modalità  molto diverse, succedere altrove? Secondo me è questa la domanda che ci dovremmo porre, ed in tal senso le titubanze dell’Unione nei confronti dell’Italia non sono un buon segno.

Meine obige Aussage “dass Italien politisch nicht so richtig ernst genommen wird. Berlusconi wird mehr als Harlekin betrachtet, politisch ernst wird er international nicht genommen.” möchte ich auch im Sinne von pervasion verstanden wissen.
Ich würde mir wünschen, dass Italien international sehr ernst genommen wird.

Ihr seid einfach unglaublich engstirnig!
In diesem geschichtsträchtigen Gedenkjahr werdet ihr die einzigartige Möglichkeit zur Landeseinheit verschlafen, aber Hauptsache ihr habt euch von den Nazis distanziert!
Das ist einfach lächerlich!
Glaubt ihr wirklich, dass Andreas Hofer so lange gefackelt hätte und zugesehen hätte, wie seine Heimat in den Tod getrieben wird?
Wenn ihr euch einmal die geschichtlichen Tatsachen anseht, ist dies mit Sicherheit vollkommen auszuschließen!
Wie wollt ihr euch in einigen Jahrzehnten vor euren Kindern verantworten?
Oder sagt ihr dann einfach: Wir ham ja das Richtige getan, denn wir haben uns von den Nazis distanziert!!!
Was antwortet ihr, wenn als Gegenfrage kommt:
Das ist ja schön, aber wieso habt ihr nicht unsere Heimat gerettet?
Die Zukunft unserer Heimat liegt in unserer Hand und ich sehe hier Handlungsbedarf!
Wann, wenn nicht jetzt?
Wer, wenn nicht wir?

Ach, Solidarität gegen Nazi-Einschüchterung ist engstirnig. Gut, dass wir das jetzt endlich wissen. Ich hingegen glaube, dass sich der Einsatz für Südtirol und gegen Nazis nicht nur nicht ausschließen, sondern sogar zwangsläufig gegenseitig einschließen. In diesem Sinne sind wir gerade dabei, die “Zukunft unserer Heimat” in die Hand zu nehmen.

“Glaubt ihr wirklich, dass Andreas Hofer so lange gefackelt hätte und zugesehen hätte, wie seine Heimat in den Tod getrieben wird?”

sry ewald, wir leben im jahr 2009 und nicht anno 1809. wenngleich es richtig ist seine helden aufleben zu lassen und sie auch als positive vorbilder bezüglich selbstlosigkeit, integrität usw. herzunehmen, muss man auch sehen dass wir mittlerweile in der EU leben und mit “nicht lange fackeln” wie andreas hofer sicher nichts erreichen.
und ich finde sich von nazis oder faschisten, jeglichem gedankengut aus unheilvollen zeiten zu distanzieren, sollte ein grundpfeiler jeder modernen gesellschaft sein.
trotzdem kann oder soll man wie wir unsere region tirol neu gestalten und auch möglichkeiten ausloten, wie wir als südtiroler vom staat italien wegkommen. aber das oberste prinzip bei solchen fragen der selbstbestimmung muss immer die demokratie und die friedlichen ausdrucksformen bleiben, sonst hat man von anfang an schon verloren. also ewald, nix für ungut, aber “nicht lange fackeln” und wie ein elefant im porzelanladen rumzutrampeln ist alles andere als hilfreich, besonders bei solch heiklen sachthemen.

@Ewald

Wo siehst du einen Zusammenhang zwischen der notwendigen und richtigen Verurteilung der Machenschaften von Nazi-Proleten und der Selbstbestimmung? Und was hat wiederum Andreas Hofer damit zu tun? Du solltest vielleicht nicht schreiben, während du hyperventilierst.

Für jeden denkenden Menschen gilt: Nazis raus!

Posso dirlo? Per una volta (spero si ripeta) condivido pienamente gli interventi di be brave e di PV.

@ gadilu
:). ma io penso che le nostre opinioni non sono poi alla fine così contrari, tranne qualche piccola cosina, tu diresti pure “patridiotarda” ;)

Ich hyperventiliere nicht, dennoch kann ich noch frei denken!
Ich finde bloß, dass die ganze Sache nur hochgespielt wird und dass es wichtigere Dinge gibt!
Wir leben im Jahre 2009 und wer sagt, dass der Nationalismus des 21. Jahrhunderts noch mit Hitler gleichgesetzt werden kann.
Das klappt nicht!
National heißt Liebe zur Heimat und ist nichts anderes als Patriotismus!
Das hier von gewissen Politikerkasten immer wieder ein Unterschied gezogen wird ist falsch.
Den Standpunkt sollte man vielleicht überdenken!
Was war denn, als in Wien Wahlplakate von den Grünen mit dem Spruch “Patrioten sind Idioten” überklebt wurden?
Hier fehlt in jede Richtung gehend scheinbar der Verstand!

hallo ewald, ich denke dass man mit dem begriff patriotismus und national ein wenig vorsichtig umgehen sollte.
national hat für mich immer einen sehr faden beigeschmack, dabei denke ich gleich an parteien wie “la destra” oder “npd” in deutschland.
hingegen patriotisch ist mit meinem verständnis für dieses wort mit menschen wie der deutsche bundespräsident horst köhler oder der amerikanische präsident barack obama zu assoziieren, wobei man sagen muss dass diese begriffe wohl einen breiten spielraum zur interpretation zulassen. dies ist meine sichtweise.
patriot im besten falle sollte jemand sein der seine heimat liebt aber sie nicht überheblich über andere nationen stellt oder gar abwertend andere kulturen oder nationen aburteilt. patriot solle auch m.M. nach jemand sein der FÜR (z.b. kann jemand für die erreichung des selbstbestimmungsrechtes für sein land im vereinten europa sein, oder aber er ist für die friedliche landeseinheit tirols im europäischen sinne) etwas ist und nicht GEGEN (z.b. wenn sich jemand gegen eine bestimmte kultur oder ehnische gruppe richtet) jemanden ist.
national(istisch) hingegen assoziiere ich mit etwas negativem, überheblichem und arrogantem.
nationalistische motive haben in der weltgeschichte immer und überall in die katastrophe geführt, das sollte man aber eigentlich wissen und gilt wohl als grundvoraussetzung einer normalen bildung.

Hallo be brave!
Der ganze Komplex würde in eine Grundsatzdiskusion ausarten, um dies alles festzustellen!
Patria, wovon sich Patriotismus ableitet steht für Heimat und ist meines Erachtens kein Widerspruch zum Nationalismus!
Wenn man sich über andere Völker stellt ist dies allerdings auch kein Nationalismus!
Es gibt natürlich viel zu viele, die den Begriff Nationalismus mißbrauchen und ihn ebenso falsch interpredieren.
Das Bekenntnis zum Nationalismus darf allerdings auch wieder nicht mit Faschismus gleichgesetzt werden.
Hier gebe ich zu bedenken, dass der Begriff Nationalismus wiederum zweckentfremdet wird, denn Rassismus hat nichts mit den Grundwerten des Nationalismuses zu tun!
Verwundert bin ich immer wieder von gewissen Kreisen, die die Behauptung aufstellen, dass es keine Rassen gibt, jedoch wiederum andere Kreise als rassistisch bezeichnet!
Das ist ein Widerspruch an sich, der sich hier deutlich zeigt!
Selbstständiges Denken ist hier gefragt und an dieser Stelle schadet jeglicher Populismus!

»Lieber« Ewald, ich habe kein Interesse an den Ergüssen einer Person, die den Einsatz gegen Nazis als engstirnig bezeichnet. Du hast für meinen Geschmack schon zu viel Raum erhalten, deine abstruse Position darzulegen. Ich bin nicht gewillt, weitere Kommentare mit diesem Tenor zu dulden.

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