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Ladinität aberkannt.
Quotation 333

Sollte es so ausschauen, dass sich etwas ändert, dann werden wir, als Ladiner die für Grödnerisch und Gadertalisch da sind, auch eventuell ein Referendum [über die ladinische Schriftsprache] in die Wege leiten, um das zu bestätigen, was wir eigentlich immer gehabt haben, auf der kulturellen Seite. Die Sprache ist unsere [sic] Fundament. Aber noch ganz kurz zurück zum Referendum: Da muss ich sagen, da wäre eigentlich vorgesehen, dass alle mitmachen könnten — die Belluneser, die Trentiner und die Südtiroler Ladiner. Nein, wir sind der Meinung, dass dort nur ein Referendum eventuell für die Südtiroler Ladiner sein [sollte], weil eigentlich das richtige Ladinisch ist immer nur der [sic], der im Gadertal und im Grödental gesprochen wird.

— Landesrat Florian Mussner (SVP), für ladinische Kultur zuständig, spricht am 1. Dezember im Landtag Souramont und Fascia die Ladinität ab.

Siehe auch: 1/ 2/

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3 replies on “Ladinität aberkannt.
Quotation 333

Wo ist das Problem? Haben wir uns nicht schon lange an “Experten” gewöhnt, die metergenau definieren können, wo die ladinische Sprachgrenze hinzulegen sei? Vorlieblich an die alttiroler Außengrenze…

Um Mussner zu verstehen lohnt ein Blick auf die Wahlergebnisse. Die Linie zwischen SI und NO verläuft mitten durch Ladinien. Corvara wird demnächst an Venetien abgetreten.

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