Plurilinguism/
Bi y plurilinguism te Südtirol y autró
Zwei- und Mehrsprachigkeit in Südtirol und anderswo
Bi e plurilinguismo in Sudtirolo e altrove
⊂ Lingaz
Achtung: Bereits archivierte Gastbeiträge werden hier leider nicht berücksichtigt. · Attenzione: qui non sono visibili i contributi di autori esterni che sono già stati archiviati.
-
AfLB – Anche nel 2025 segnalazioni in crescita.
Aumento del 61%–
In rapporto agli anni precedenti, il numero di segnalazioni ricevute dall’Amt für Landessprachen und Bürgerrechte / Ufficio per le lingue ufficiali e i diritti civici (AfLB) è aumentato notevolmente anche nel 2025. Per portare alla luce i dati è stata nuovamente necessaria un’interrogazione (n. 1371/26) in Landtag, poiché l’AfLB non pubblica statistiche di sua iniziativa.…
-
Christian Bianchi gegen den Dialekt.
–
Vor einigen Wochen hatte sich Landesrat Christian Bianchi (FI) sowohl im Landtag als auch in einem Interview mit dem A. Adige (13. Februar) abfällig zum Dialektgebrauch in Südtirol geäußert und die Forderung erhoben, die Südtirolerinnen sollten in öffentlichen Settings und im Umgang mit Italienischsprachigen Standarddeutsch sprechen. Im Landtag »drohte« Bianchi sogar damit, andernfalls demnächst eine…
-
Cupra unterstützt jetzt Katalanisch, Baskisch und Galicisch.
–
Der Cupra Born und der Cupra Raval sind die ersten Fahrzeuge eines europäischen Herstellers, deren Infotainmentsysteme ab Werk vollständig auf Katalanisch, Baskisch und Galicisch verfügbar sind. Möglich macht dies ein Abkommen, das die zur Volkswagen-Gruppe gehörende Seat Cupra mit der zivilgesellschaftlichen Organisation Aliança per la presència digital del català (zu Deutsch: »Allianz für die Präsenz…
-
Mit Grün-Weiß-Rot alles im Lot.
–
In der Märzausgabe der Weinstraße, »erste unabhängige Zeitschrift fürs Überetsch, Unterland und Etschtal«, ist unter dem Titel Lieber tot als Grün-Weiß-Rot ein Beitrag erschienen, den man als Bilderbuchbeispiel für banalen Nationalismus bezeichnen könnte. Dafür ist kennzeichnend, dass der Nationalismus etablierter Staaten als nahezu gottgegeben hingenommen und normalisiert — wenn nicht gar ganz übersehen — und…
-
Regionaldirektion der Einnahmenagentur: Präsentation als Armutszeugnis für die Autonomie.
–
Gestern wurde im Palais Widmann die neue Regionaldirektion der Einnahmenagentur für Trentino-Südtirol vorgestellt, der fortan die zwei Landesdirektionen unterstellt sein werden. In einer Pressemitteilung des Landes wird das explizit als Stärkung der Präsenz dieser staatlichen Behörde in Südtirol gefeiert. Dabei hätte die Einnahmenagentur in Südtirol schon vor über zehn Jahren in die autonome Zuständigkeit übergehen sollen.…
-
Ewig verzögerte Zweisprachigkeit.
–
Auf zwei unterschiedliche Landtagsanfragen der STF (Nr. 1275/25 und 1277/25), mit denen — wie so oft — die mangelnde Zweisprachigkeit (aka mangelnde Deutschsprachigkeit) und damit die Missachtung des Rechts auf Gebrauch der Muttersprache bei NISF und Einnahmenagentur thematisiert wurde, hat Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) neulich folgendermaßen geantwortet: Nach Auskunft des Nationalen Instituts für Sozialfürsorge (NISF)…
-
Neues altes Bürgerinnennetz.
–
Das Land Südtirol hat bekanntlich eine neue Version des Bürgerinnennetzes veröffentlicht, dessen moderne und alles verändernde künstliche Intelligenz bei mir bislang hauptsächlich Fehlermeldungen produziert hat. Um die KI soll es hier jedoch nicht gehen. Vielmehr fällt auf, dass auch mit dieser umfassenden Neugestaltung die Domain mit .it-Suffix (mycivis.civis.bz.it) beibehalten wurde, obschon die damals zuständige Landesrätin…
-
Griechisches Vorbild für Südtirol.
Minderheit in Apulien–
Vor einigen Wochen war in der ff (Nr. 3/2026) ein Leserbrief von Georg Lezuo erschienen, in dem er das valencianische Schulsystem als Vorbild für Südtirol ins Spiel brachte. Warum ich das fragwürdig finde, hatte ich hier beschrieben. In der dieswöchigen Ausgabe des Wochenblatts (Nr. 10/2026) ist nun erneut ein Leserbrief von Lezuo erschienen, in dem…
