Josef Eduard Ploner ade.

Wenige Wochen, nachdem die Tageszeitung die nationalsozialistische Vergangenheit des Komponisten Josef Eduard Ploner thematisiert hatte, benannte seine Geburtsstadt Sterzing nun die ihm gewidmete Straße in Dr.-Sebastian-Baumgartner-Straße um. Gut so. Dabei hatte es kurzzeitig so ausgesehen, als wollte der Wipptaler Hauptort die Angelegenheit aussitzen.

Grundlage für die Entscheidung war unter anderem ein von der Nordtiroler Landesregierung bei der Uni Wien (Prof. Michael Wedekind) in Auftrag gegebenes Gutachten, das auch in Lienz zu einer analogen Umbenennung geführt hat.

In Bozen: wartet man noch. Seit Jahrzehnten.

11 Replies to “Josef Eduard Ploner ade.”

  1. Die Wandlung zum Freilichtmuseum des Grotesken…
    Dachte ich mir das letzte Mal in Bozen, das vorletzte Mal in Minsk.

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