Repression ohne Ende.

Im Anschluss an die Wahl vom Sonntag hatte der katalanische Präsident Puigdemont dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy erneut ein Gesprächsangebot unterbreitet, das der einmal mehr ausschlug.

Indes wurde ein Papier der Militärpolizei Guardia Civil bekannt, in dem die massiven Sezessionskundgebungen der letzten Jahre, an denen sich — jeweils zum katalanischen Feiertag — Millionen Menschen beteiligt hatten, als »Rebellion« eingestuft werden. Es handelt sich dabei um einen Straftatbestand, auf den in Spanien bis zu 30 Jahre Freiheitsentzug stehen.

Und schließlich gab Richter Lamela vom Tribunal Supremo heute bekannt, dass er das gegen Mitglieder der katalanischen Regierung und die Jordis laufende Gerichtsverfahren auf Artur Mas, ERC-Generalsekretärin Marta Rovira, die scheidende CUP-Abgeordnete Anna Gabriel, PDeCAT-Koordinatorin Marta Pascal, die bisherige Fraktionssprecherin Mireia Boya (CUP) sowie die AMI-Präsidentin Neus Munté ausdehnt. Ihnen droht ebenfalls eine Anklage wegen Rebellion.

An den Urnen unterlegen, fährt der Zentralstaat unbeirrt mit der Repression fort.

Siehe auch: [1] [2] [3]