Antifaschistisches Bozen gegen ‘CasaPound’.

Am morgigen Mittwoch, den 26. September, findet um 17.00 Uhr mit Treffpunkt an der Reschenbrücke (gegenüber der Tankstelle) eine Kundgebung gegen die neofaschistische CasaPound (CPI) statt. Die Initiative geht vom Kollektiv Bolzano Antifascista aus.

Unweit wollen die Rechtsextremistinnen gegen die Errichtung einer neuen Notschlafstelle in Bozen protestieren:

Mit billigem Populismus und Hetze geht es wieder einmal gegen die Schwächsten der Gesellschaft. Wie zum Beispiel die Obdachlosen vom Siegesplatz und Flüchtlinge. Vorurteile werden nach Belieben geschürt und mediale Berichterstattung instrumentalisiert, um gezielt Feindbilder und Misstrauen zu schaffen. Eine Vorgehensweise (nicht nur) geistiger Brandstiftung, die unter anderem darauf abzielt, eine Art „Krieg der Armen“ auszulösen: Bürger der unteren sozialen Schichten gegen Migrant_innen.
Am Mittwoch, den 26. September wird in Bozen wieder einmal eine solche Aktion stattfinden. Wegen der kürzlich angekündigten Eröffnung einer Einrichtung für Obdachlose im Winter wollen die Faschisten von Casapound auf die Barrikaden gehen. Einer der vielen Versuche, die soziale Wut gegen die Ärmsten in der Gesellschaft zu richten.

Wir können nicht mehr länger schweigen. Stoppen wir diese reaktionären Tendenzen!

Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die auf der Straße leben, egal welcher Nationalität sie angehören. Richten wir unseren Kampf und unser Augenmerk wieder in die richtige Richtung: gegen die Regierungen, die Kriege finanzieren und fördern, gegen gierige und unsoziale Wohnraumraumspekulanten, gegen die Ausbeutung der Arbeiter_innen und gegen populistische Hetzkampagnen, die versuchen, einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben.

aus der Mitteilung von ‘Bolzano Antifascista’.

Siehe auch: [1] [2] [3] [4]